PIZZA AUS DEM HOLZOFEN - KLARSTEIN PIZZAIOLO PERFECT


Hallo ihr Lieben,

eigentlich wollte ich zwischen den Feiertagen ja eine kleine Blogauszeit nehmen, aber am zweiten Feiertag hatten wir so viel Spaß und Genuss mit einer Neuanschaffung, dass ich euch das nicht lange vorenthalten möchte.
Am Freitag schneite nämlich ein Outdoor-Pizzaofen von Klarstein bei uns herein, den mein Sohn sofort aufbaute:

Schweres Paket, toller Inhalt


KLARSTEIN PIZZAIOLO PERFECT

nennt sich der Grillofen, mit dem man dank eines im Zubehör enthaltenen Schamottsteins genauso gut Holzofenpizza statt Würstchen und Steaks zubereiten kann.

Mittelteil


Nachdem wie bei Klarstein leider öfter der Fall die Anleitung, in dem Fall die Aufbauanleitung, nicht immer ganz optimal gestaltet ist, dauerte es eine ganze Weile, bis Sohnemann den Ofen komplett zusammengebaut hatte, doch dann zeigte er sich in seiner ganzen Pracht (der Ofen, nicht der Sohn *g*)

Pizzaiolo Perfect 

Er besteht aus 1,2mm dickem Stahl mit hitzeresistenter Pulverbeschichtung, hat einen Abluftkamin und eine Brennkammerbelüftung in der Klappe vor der Brennkammer (unten), ist dank der Räder links sehr gut zu versetzen und verfügt über eine 50X35cm große Grillfläche aus verchromten Edelstahl sowie ein integriertes Thermometer mit einer Skala von 0 - 370 Grad.

Ausprobieren konnten wir ihn noch nicht sofort, die nächsten beiden Tage gab es auswärts zu Essen, an Heilig Abend Würstchen mit Kartoffelsalat. Eigentlich wollte ich zum übrigen Kartoffelsalat am anderen Tag Fisch machen, da aber bereits am selben Abend noch der letzte Rest von 2kg auf seltsame Weise verschwunden war, wurde umgeplant auf

PIZZA PIZZA

und die Ofeneinweihung.

Grillkammer mit Schamottstein


Einer meiner Söhne ist der weltbeste Pizzabäcker und bekam die Verantwortung für die Herstellung der rohen Pizzen übertragen. Auch ein Schürmeister ist in unserer Familie vorhanden, mein Mann liebt es, zu zündeln und im Gartenkamin ein Feuerchen zu machen. Bereits am Nachmittag hatte er unbehandelte Holzscheite vorbereitet und begann nun, den Grillofen einzuheizen.



Fall ihr euch wundert, warum es dunkel auf den nächsten Bildern ist: wir essen üblicherweise abends und hatten nicht bedacht, dass es derzeit nicht gar so praktisch ist, abends outdoor zu kochen. Aber mit einer Taschenlampe bewaffnet und warm eingepackt, hielt mein Mann draußen die Stellung und hatte die Sache perfekt im Griff.



Die richtige Temperatur war schnell erreicht, die erste Salamipizza vorbereitet und dank der großen Klappe ganz leicht und ohne Verbrennungsgefahr (ein bisschen aufpassen muss man natürlich schon, kleinen Kindern sollte man das nicht überlassen) auf den Schamottstein geschoben.
Dank der hohen Temperatur ist so eine Pizza viel schneller fertig als im Backofen, mit wunderbar knusprigem Boden und saftigem Belag.

Die erste Pizza


Was soll ich noch sagen? Die Pizza war soooo lecker und während meine Söhne und ich in der Küche quasi eine Stehparty mit Pizzastücken veranstalteten, bewachte der Göttergatte bereits Pizza Nummer 2. Aber bevor ihr ihn bemitleidet: ich habe ihm natürlich auch ein Stück rausgebracht ;-)

Salamipizza

Durch die Belüftungsklappen lässt sich die Temperatur recht gut regulieren, man muss aber doch dabei bleiben und im Bedarfsfall Holz nachlegen, denn so schnell die Hitze ansteigt, so schnell lässt sie auch wieder nach, wenn man dem Thermometer Glauben schenken darf. Doch wie gesagt, hat unser Schürmeister ja Spaß daran, mit dem Feuer zu spielen ;-)

Thunfisch-Zwiebel-Pizza


Auf diese Weise wurden nach und nach 5 superleckere Pizzen fertig und die Meute war bappsatt.

DOPPELT GENUTZT

Nachdem der Pizzaiola nun schon einmal so richtig schön heiß war, wollte ich die Gunst der Stunde nutzen und zum ersten Mal in meinem Leben ein Holzofenbrot backen.



Den Teigrohling für ein Zwiebel-Roggenmischbrot hatte ich bereits vorbereitet und der kam nun bei einer Resthitze von ca. 250 Grad einfach auf den Schamottstein in den Ofen. Dort blieb er ohne Nachschüren ungefähr eine dreiviertel Stunde, dann war das Brot fertig.
Ich war sehr gespannt auf das Ergebnis, war das Ganze doch für mich ein Experiment mit ungewissem Ausgang.

Eine Stunde später hatte ich zwar immer noch nicht wieder Hunger, aber man opfert sich ja für die Wissenschaft gerne und probiert eine Scheibe Brot mit Leberwurst. Die zweite dann nur, um ganz sicher zu gehen, ob es wirklich so gut ist wie der erste Eindruck ;-)

Holzofenbrot


GRILLEN

Kann man mit dem Ofen natürlich auch, dazu lässt man einfach den Schamottstein weg und legt Würstchen oder Steaks direkt auf den Grillrost. Dieser ist zweigeteilt und lässt sich dadurch zum Reinigen leicht herausnehmen. Gegrillt haben wir im Pizzaiola nun noch nicht, aber ich wüsste nicht, was da nicht funktionieren sollte.

Die Reinigung ist kein Problem, den Schamottstein habe ich im Spülbecken mit etwas Spüli gesäubert. Schwarze Flecken bleiben zwar zurück, aber das ist normal, der eigentliche "Dreck" geht bestens weg. Zum Entnehmen des Steins sollte man Handschuhe anziehen, da die Unterseite natürlich heftig verrußt ist. Die Asche lässt sich durch die Schublade unterhalb der Brennkammer ebenfalls leicht entsorgen.

FAZIT

Für die große Party kann man natürlich nicht unbedingt Pizza mit diesem Ofen machen, dazu ist die Fläche des Steins zu klein. Aber ein paar Gäste kann man durchaus mit Pizza versorgen, so nach und nach eben - wir hatten zu fünft viel Spaß auf unserer "Pizzaparty". Zum Grillen für viele ist der Pizzaiolo problemlos geeignet, mir gefällt eben seine Vielseitigkeit.
Ich zweifle nicht daran, dass er bei uns noch sehr oft zum Einsatz kommt.

Wie gefällt dieser Grill- und Pizzaofen euch, wäre der was für euch? Hier KLICK könnt ihr ihn euch nochmal genauer ansehen, mitsamt Bedienungsanleitung und sämtlicher technischer Daten.
Ich wünsche euch einen guten Rutsch in ein tolles 2018

Liebe Grüße
Eure Kerstin



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