HUAWEI MATE 10 PRO - KAMERA, AKKU UND FAZIT (TEIL 2)

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich: im Smartphone-Test des Premiumphones Mate 10 Pro von Huawei will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und im zweiten Teil über die beiden absoluten Highlights berichten sowie mein Fazit ziehen.

Morgens halb 8 im Schwabenländle...

Zunächst zur

KAMERA

Die Dual-Kamera verfügt über ein leistungsstarkes Leica-Objektiv und eine KI-Bewegungs- und Motiverkennung, mit der automatisch die beste Einstellung für das jeweilige Motiv gewählt wird. Meine Ansprüche als Hobbyfotografin sind nicht niedrig, ich bin überrascht, welche gute Qualität mit dem Mate 10 Pro aufgenommene Bilder haben. Selbst gezoomt werden Farben naturgetreu dargestellt, Bilder scharf und perfekt ausgearbeitet. Mit einer Blende f/1.6 ist die Kamera erstaunlich lichtstark, lediglich bei sehr schwachen Lichtverhältnissen würde ich meine Systemkamera vorziehen, wenn es ganz hochwertig und ohne Bildrauschen werden soll. Der zuschaltbare Blitz überzeugt mich dagegen nicht so richtig, was aber auch daran liegen mag, dass mir Fotoaufnahmen mit Blitz sowieso meistens nicht gefallen.

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose


Der monochrome 20MP-Sensor und der 12MP-RGB-Sensor verfügen über eine optische Bildstabilisation und eine KI-Bewegungs- und Motiverkennung in Echtzeit. Im Automatikmodus wählt die Kamera dadurch die jeweils passende Einstellung wie zum Beispiel „Landschaft“, „Porträt“, „Sonnenuntergang“ und vieles mehr. Features wie ein interessanter zuschaltbarer Bokeh-Effekt, eine Beautyretusche (interessant bei Selfies mit der 8MP-Frontkamera) und vieles mehr ergänzen das Paket.

Ohne Beautyretusche ;-) 


Neben dem Automatikmodus gibt es auch einen Profimodus, in dem man die Einstellungen manuell und benutzerdefiniert vornehmen kann und in dem es zusätzlich möglich ist, Bilder im RAW-Format abzuspeichern. Ich gebe aber zu, dass ich meistens zu faul bin, selber einzustellen... wozu auch, wenn der Automatikmodus hervorragende Ergebnisse bringt.

Farbfilter


Last not least gibt es natürlich auch diverse Spielereien wie diverse Farbfilter, Monochrom, HDR oder Panoramaaufnahmen und man kann selbstverständlich auch Videos drehen, was ich aber nicht mache - von daher kann ich nur aufgrund eines kleinen für diesen Test erstellten Probevideoschnipsels eine durchaus gute Qualität bestätigen. 

Panorama


Alle hier abgebildeten Fotos (außer dem Screenshot mit den Farbfiltern)  habe ich mit dem Mate 10 Pro fotografiert und tatsächlich überzeugt mich die Bildqualität dermaßen, dass ich sehr viel öfter mit dem Handy fotografiere statt die Kompaktkamera herauszukramen.

Monochrome


Der absolute Hammer ist aber

DER AKKU

Phänomenal ist die Leistung des leider wieder einmal fest verbauten Akkus. Von 2% Restladung aus lud ich per beigelegtem Ladekabel mit USB-C-Anschluss innerhalb von ca. 75 Minuten auf 100% auf, erst am nächsten Abend um 20 Uhr war der Akku bei intensiver Nutzung u.a. mit Spielen und Videogucken auf 17% angelangt. Mit 4000 mAh hat der Akku in der Tat eine sehr große Kapazität, die sich bezahlt macht und auch Menschen, die ihr Smartphone unterwegs viel nutzen nicht enttäuschen dürfte. Um einen solch großen Akku verbauen zu können, verzichtet Huawei allerdings auf die Möglichkeit der Induktionsladung – hatte ich noch nie, vermisse ich nicht, es sei aber erwähnt.

Molly


MEIN FAZIT

das ich hier nun anschließe (ich denke, ich habe im Detail nichts Wichtiges vergessen, falls doch, einfach fragen) lautet: TOP!

Bei meiner intensiven Beschäftigung mit dem Mate 10 Pro habe ich sehr viele positive Eigenschaften entdecken können und nur ausgesprochen wenig, was gegen dieses Premium-Smartphone sprechen würde. Fest verbaute Akkus sind ja leider mittlerweile schon Standard, der Verzicht auf die 3,5mm-Buchse ist schade, aber zumindest für mich „Nicht-Kopfhörer-Nutzer“ leicht zu verschmerzen.

Nahaufnahme Ziermais


Bei der stolzen UVP von 799 Euro stellt sich natürlich immer die Frage, ob man überhaupt ein Premiumsmartphone braucht (eine Frage, die sich iPhone-Fans anscheinend nicht stellen *lach*) und vor einer Weile hätte ich vehement behauptet, dass ICH so viel Geld niemals ausgeben würde. Man gewöhnt sich aber an die ganzen Annehmlichkeiten eines so hochwertigen Handys, es ersetzt mir mittlerweile das Tablet und für so manche Zwecke sogar den Laptop, so dass ich es wirklich nicht mehr missen möchte. Letztendlich muss es jeder für sich entscheiden, meine Empfehlung bekommt das Mate 10 Pro aber auf alle Fälle.

Liebe Grüße
Eure Kerstin


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