Mittwoch, 19. Oktober 2016

MEIN FOTO-PREMIO FOTOBUCH "BILDER & GEDANKEN 2016"

Hallo ihr Lieben,

weiter geht´s im trnd-Test mit dem Fotobuch-Anbieter FotoPremio. Dass ich die Software ganz okay, aber ein wenig umständlich finde und da noch Luft nach oben besteht, hatte ich euch HIER bereits erzählt. Im Großen und Ganzen kam ich aber gut damit klar und brauchte nicht lange, um eine Fotobuch zu er- und bestellen. Die Produktionszeit wird bei FotoPremio mit 2 Tagen angegeben, Sonntag hatte ich bestellt, Montag, Dienstag... Mittwoch Versand, Freitag kam das Buch - das ist soweit in Ordnung.

Das Cover


Wollt ihr nun wissen, ob auch die Qualität stimmt? Schaut euch mein Buch mit mir zusammen an.

DAS "ECHTE" FOTOBUCH

So ganz erschloß sich mir nicht, was diese Bezeichnung, die FotoPremio den Bücher verpasst, bedeuten soll. Gibt es auch "unechte" Fotobücher? Im Forum bekam ich eine Erklärung: die Bücher heißen so, weil sie auch echtem Fotopapier gedruckt werden. So etwas Besonderes ist das zwar in meinen Augen nicht (andere Anbieter machen das auch), dass man deswegen einen speziellen Namen geben muss, aber schlimm ist es natürlich auch nicht - wenn die Papierqualität dann auch stimmt und das tut sie.



Ich hatte ein DinA4-Hardcover-Buch seidenmatt geordert. Zunächst fiel mir auf, dass das Buch relativ klein wirkt. Und tatsächlich: legt man es auf ein Din A4-Blatt, füllt es die Fläche in allen Richtungen nicht aus. Auch im Vergleich mit einem Fotobuch L von meinem bisherigen Favoriten Albelli sieht man deutlich, dass es schmaler ist (Albelli L = 21 X 28cm, Din A4 = 21 X 29,7cm). FotoPremio sollte das Buch vielleicht besser nicht als Din A4, sondern mit genauen Maßen und einer Bezeichnung wie L oder "groß" anbieten.

Din A 4 ist größer

Auch Bücher anderer Anbieter sind größer


Bei den Seiten fällt auf, dass sie dicker und stabiler wirken als die Seiten von Büchern anderer Anbieter, was ich durchaus positiv werte.



Die Farben der Bilder werden sehr gut und originalgetreu wiedergegeben, damit bin ich mehr als zufrieden. Auch sind keine Ränder beschnitten - ich hatte ja so meine Probleme mit dem Rand in der Software, der frei bleiben muss: obwohl ich ihn immer berücksichtigte, kam öfter eine Warnung, ich hätte das Bild zu nah an den Rand gelegt und die Vorschau stimmte auch nicht immer mit der Anordnung im Editor überein. Letztendlich passt beim fertigen Buch dann aber alles, da habe ich bei anderen Anbietern schon ganz andere Erfahrungen mit abgeschnitten oder krummen Bildrändern gemacht.

farbecht und originalgetreu


Ein Muss ist für mich immer eine Lay-Flat-Bindung (auch Leporello-Bindung genannt), die FotoPremio ja ebenfalls anbietet. Um sie zu prüfen, habe ich einige Bilder über zwei Seiten gelegt und kann auch hier sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis bin. Die über zwei Seiten gelegten Fotos kann man wirklich ohne Verlust in der Mitte schön betrachten.

Bild über zwei Seiten mit Lay-Flat-Bindung


PREIS-LEISTUNG

Die Software ist etwas umständlich und könnte mehr Hintergründe etc. bieten, das Buch dagegen hat mich bis auf das etwas kleine Format absolut überzeugt. Um nun aber wirklich die Preis-Leistung beurteilen zu können, habe ich das Ganze mal mit anderen Anbietern verglichen. Ausgewählt habe ich dafür neben FotoPremio meinen Lieblingsanbieter Albelli, der nicht ganz billig ist, aber hervorragende Qualität (und öfter auch ordentliche Rabatte) bietet, meinen Favoriten Nummer 2 LIDL-Fotos und den wohl bekanntesten Anbieter CEWE, der mich persönlich aber nicht so überzeugt (teuer und auch nicht besser).



Hier der Vergleich der Preise bei einem Fotobuch im A4-Format (zumindest ca.), Hardcover seidenmatt mit Lay-Flat-Bindung und Fotocover:

FotoPremio: 26 Seiten: 22,95€ / je 2 weitere Seiten: 1,00 €

Albelli: 24 Seiten 24,95€, Flachbindung extra je Seite 0,30 €, Fotoeinband extra 3,50 € ist zusammen 35,65€ / je 2 weitere Seiten 1,20 € /

LIDL:  26 Seiten: 19,95 € / je 2 weitere Seiten 1,00 €

CEWE: 26 Seiten 29,95 € / je 8 weitere Seiten 4,50 €

LIDL ist also am Günstigsten, FotoPremio in der Qualität aber einen Tick besser. Albelli ist zwar auf den ersten Blick teuer, bietet aber wie gesagt oft hohe Rabatte (ich bestelle immer mit 40% Rabatt) und hat die beste Qualität. CEWE ist für mich raus.



Doch schauen wir mal bei den Kalendern, ich mache jedes Jahr welche, von daher ist das für mich durchaus interessant - für euch vielleicht auch.

Wandkalender A4 Hochkant auf Fotopapier:

FotoPremio 14,95€
Albelli  18,95 €
LIDL 10,95 €
CEWE 17,99 € (2,99 € Designzuschlag / 1€ Mengenzuschlag)

Sollte ich da keinen Rabattgutschein für FotoPremio finden, bleibe ich definitiv bei LIDL. Ein Kalender ist nicht für die Ewigkeit und die Fotoqualität ist bei LIDL absolut in Ordnung. 



Versandkosten:

FotoPremio 3,45 €
Albelli 4,95 € (Kalender 3,50 €)
LIDL 2,95 €
CEWE : Filialabholung 0,65 € / per Post 3,95 €

LIDL vor FotoPremio und Albelli (CEWE ist für mich sowieso schon raus *g*)



FAZIT

Als Schnäppchenjägerin entscheide ich bei jedem Fotobuch von Neuem, welchen Anbieter ich wähle. Bekomme ich bei Albelli einen ordentlichen Rabatt, wird dieser Anbieter immer mein Favorit sein. Ohne Rabatt hat FotoPremio aber trotz der unbequemeren Software allerdings einen kleinen Vorsprung - wenn es mich je nach Anlass und Thema nicht stört, dass das Format kleiner ist, kommt dieser Anbieter ab sofort neben LIDL für mich definitiv in Frage. 



Allen, die FotoPremio nun gerne selber einmal ausprobieren möchten, kann ich einen Gutschein bereitstellen: mit trndXfp2A erhaltet ihr bis zum 31.3.2017 einmalig 30% Rabatt auf alle Fotobücher (ohne Gewähr von meiner Seite, verantwortlich dafür, dass das auch klappt, ist FotoPremio).



Nutzt ihr ihn? Was haltet ihr von meinem Buch?

Liebe Grüße
Eure Kerstin

 

Freitag, 14. Oktober 2016

MÜDE & SCHLAPP - EISEN ZU KNAPP? VEROVAL SELBST-TEST EISENMANGEL

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das, dass ihr manchmal morgens aufwacht und euch immer noch müde und erschlagen fühlt? Einfach nicht in die Gänge kommt? Nach nur ein wenig Arbeit schon wieder kaputt auf´s Sofa fallt und alles irgendwie zuviel ist?
Ich habe manchmal solche Phasen, vor allem wenn das Wetter so trüb ist wie zur Zeit. Es kann aber auch nicht am Wetter liegen, wenn man sich dauernd erledigt fühlt, vor allem bei uns Frauen ist Eisenmangel weit verbreitet und dieser zeigt u.a. auch solche Symptome.

Nun gehöre ich zu den Menschen, die erst dann zum Arzt gehen, wenn sie den Kopf bereits unter dem Arm tragen. Nicht dass ich Angst vor dem Onkel Doktor hätte, aber ich hasse die Zeitverschwendung und das ewige Hocken im Wartezimmer. Bei meinem letzten Arztbesuch wegen einer üblen Erkältung saß ich eine knappe Stunde im Wartezimmer, war ca. 5 Minuten im Behandlungraum und bekam dann die Empfehlung, viel Tee zu trinken, Paracetamol und ACC Akut aus meinem hauseigenen Apothekenschrank zu mir zu nehmen und mich auszuruhen. Herzlichen Glückwunsch!



Wäre es nicht praktisch, wenn es für manches nicht so Gravierendes einen Selbsttest für Zuhause gäbe? Hartman hat eine Reihe solcher Tests entwickelt und einen davon, nämlich den gegen Eisenmangel, durfte ich zusammen mit weiteren Testpersonen bei den Konsumgöttinnen ausprobieren.

VEROVAL SELBST-TEST EISENMANGEL

Über diesen Test sagt die Firma Hartmann:
"Eisen spielt eine wichtige Rolle bei der Versorgung des Körpers mit Sauerstoff und beim Energiestoffwechsel. Typische Anzeichen für zu wenig Eisen sind Müdigkeit, Blässe oder Kopfschmerzen. Mit dem Veroval® Selbst-Test „Eisenmangel“ können Sie schnell und sicher herausfinden, ob die obigen Symptome durch Eisenmangel verursacht sein können. Hierfür brauchen Sie nur einen Tropfen Blut aus der Fingerkuppe und 10 Minuten Zeit."

Müde und schlapp war ich, Kopfschmerzen habe ich sowieso oft, aber deswegen zum Arzt? Nein danke. Ich war gespannt, was der Test ergeben würde, vielleicht lag es ja an Eisenmangel und dem könnte ich dann ganz einfach mit einem entsprechenden Präparat entgegenwirken.

Sehr gute Anleitung


Mein Päckchen kam an, ich packte aus und widmete mich zuerst der

BEDIENUNGSANLEITUNG

Diese ist ausführlich und verständlich. Es wird erklärt, wofür man Eisen braucht, was die Symptome von einem Eisenmangel sind, wie verlässlich der Schnelltest ist (95% Genauigkeit) und wie einfach er durchzuführen ist. Zudem wird aufgeführt, was man bei der Anwendung beachten muss, was eine richtige Auswertung beeinträchtigen kann (Schlechte Sehkraft, schlechte Beleuchtung oder Farbenblindheit) und dass in seltenen Fällen falsch-negative Ergebnisse auftreten können (d.h. dass ein Eisenmangel besteht, obwohl die Anzeige sagt, dass man keinen Mangel hat). Auf der Rückseite des Faltblatts wird die genaue Anwendung mit Bildern und Texten erklärt.

Positiv, Negativ, Ungültig

ICH PIEKSE

und das ist gar nicht mal schlimm, wenn man sich erst dazu überwunden hat, die Stechilfe auszulösen.

Packungsinhalt

Zuvor legt man alle Komponenten in einer bestimmten Reihenfolge auf den Tisch.
Dann nimmt man den Deckel vom Gefäß mit dem Probenverdünnungspuffer ab und stellt es senkrecht auf den Tisch.

Da kommt das Blut rein
Anschließend schraubt man die graue Abdeckung von der Stechhilfe, setzt die Stechhilfe auf und drückt den Auslöser. Die Hände müssen sauber sein und der Finger wird vorher mit dem Alkoholtupfer gereinigt.

Pieks-Hilfe ;-)
Nun entnimmt man das Glas-Kapillarröhrchen aus seinem Behälter und hält es waagerecht an den Blutstropfen, bis es ganz gefüllt ist. Das ging bei mir nicht ganz einfach, es füllte sich nur halb, dann musste ich am Finger herumquetschen, um Blutnachschub zu bekommen. Letztendlich war das Röhrchen aber voll, man gibt es anschließend in das Gefäß mit dem Probenverdünner, schließt dieses und schüttelt kurz, damit das Blut sich mit dem Verdünner vermischt.

Tut gar nicht weh :-)

Mit der Pipette entnimmt man nun die Mischung und gibt drei Tropfen davon auf das kleine runde Feld auf der Testkassette, die man kurz vorher aus der Verpackung genommen hat.

In der Mitte die Testkassette

Man sieht, wie schnell sich die Mischung im Testfeld verteilt, dann wird alles wieder weiß und ziemlich sofort erscheint der erste dicke rote Streifen im Kontrollfeld C.

Blut drauf, das läuft nach links rüber...

Nun muss man 10 Minuten warten, anschließend zeigt sich das Ergebnis: wenn rechts neben dem Kontrollfeld keine rote Linie erscheint und die Stelle im Feld T weiß bleibt, ist der Test positiv und man leidet an Eisenmangel. Wenn eine hellrote oder dunkelrote Linie erscheint, ist der Test negativ und man leidet nicht unter Eisenmangel. Ungültig wäre das Ergebnis dann, wenn keine Linien oder nur die Linie T erscheint, sprich wenn die Kontrolllinie im Feld C nicht auftaucht.

... und der Kontrollstreifen erscheint

Ich habe den Test korrekt durchgeführt, die Kontrolllinie erschien auch einwandfrei. Nach 10 Minuten war ich mir mit dem Ergebnis aber etwas unsicher: im Feld T hatte sich eine gaaanz leichte, kaum zu sehende Linie gebildet. Linie in T bedeutet ja, dass der Test negativ ist, ich also keinen Eisenmangel habe. Aber wie weiß muss das Feld bleiben bei Eisenmangel? Diese Linie würde ich nicht mal als hellrot, sondern höchstens als extrem hell rosa bezeichnen. Als Schatten. Reicht das schon, um als Linie durchzugehen?

Nach 10 Minuten das Testergebnis
Ich habe Hartmann deswegen angeschrieben und bekam die Antwort, dass es völlig egal sei, wie stark die Linie ist, sobald eine erscheint, hat man keinen Eisenmangel.

Leider wird wie bei einem Schwangerschaftstest (schwanger ja / nein) hier auch kein Wert angegeben, sondern eben nur die Tatsache an und für sich (Mangel ja / nein). Habe ich bei so einem dezenten Streifen wirklich genug Eisen im Blut oder eben nur ganz wenig? Zu wenig? Gerade mal so genug? Wäre ein dicker roter Streifen besser? Eine gewisse Unsicherheit bleibt also.

EINE EMPFEHLUNG

kann ich für den Veroval Selbst-Test zwar abgeben, allerdings doch etwas eingeschränkt. 


Wäre der Test eindeutig positiv gewesen, hätte ich mir überlegt, zum Einen etwas gegen Eisenmangel, zum Anderen einen zweiten Test zu kaufen, mit dem ich nach "Behandlung" erneut getestet hätte. Ich bin der Meinung, dass ein solcher zweiter Test sinnvoll wäre, um nach einer Weile erneut prüfen zu können. Ich halte auch den Preis (19,90 UVP / im Netz ab 12,30€) für relativ hoch für einen solchen Test, dafür könnten durchaus zwei Tests enthalten sein, so dass man den Eisenwert später nochmal überprüfen könnte, ohne erneut so viel Geld auszugeben.

Für eine erste Überprüfung ist der Veroval Selbst-Test sicher geeignet und auch einfach und schnell durchzuführen. Eine abschließende und genaue Diagnose sollte aber dennoch immer ein Arzt durchführen, eine gewisse Fehlerquote ist eben nicht auszuschließen und man weiß nach dem Test ja auch nicht, wie gravierend ein evetueller Mangel ist und was man am besten dagegen tut. Einfach irgendwelche Eisenpräparate einzunehmen halte ich nicht für ratsam.

Wie seht ihr das, wäre ein Selbst-Test für eine erste Überprüfung etwas für euch? Oder geht ihr lieber gleich zum Arzt, wenn ihr euch mal nicht so fit fühlt? Schreibt es mir in die Kommentarspalte, ich würde mich freuen.

Liebe Grüße
Eure Kerstin