Mittwoch, 28. September 2016

MEINE FOTOS WOLLEN IN EIN BUCH - FOTOPREMIO

Hallo ihr Lieben,

schon geht es mit einem neuen Test weiter: bei trnd wird der Fotobuchanbieter FOTOPREMIO unter die Lupe genommen. Da ich leidenschaftlich gerne fotografiere und meine Fotos ebenso gerne in Fotobüchern verewige, diesen Anbieter bis jetzt aber noch nicht kannte, habe ich mich natürlich beworben und eine Zusage bekommen.

Was die Gestaltung von Fotobüchern betrifft, bin ich alles andere als ein Neuling. Zwischen 3 und 5 Fotobüchern pro Jahr sind es seit längerer Zeit immer, die ich für mich oder auch im Auftrag kreiere, manchmal werden es auch mehr. Dabei habe ich schon sehr viele verschiedene Anbieter ausprobiert, von denen mich manche gar nicht, andere dagegen absolut überzeugen konnten. Mein Favorit ist derzeit Albelli, gefolgt von Lidl-Fotos - mal schauen, ob diese am Ende des Projekts von FotoPremio abgelöst werden.



Ein ganz wichtiges Kriterium erfüllt FotoPremio: die Hardcover-Bücher werden mit der LayFlat-Bindung (oder auch Leporellobindung genannt) angeboten. Bei dieser Bindung entsteht kein Falz in der Mitte, sondern die Seiten liegen beim Öffnen plan auf, so dass man Fotos auch groß über beide Seiten ziehen kann, ohne dass Bildinformationen verloren gehen.

Das Testpaket kam vorgestern an und ich machte mich an den

DOWNLOAD DER SOFTWARE

Das ging erwartungsgemäß schnell, der entsprechende Button ist auf der Webseite auch leicht zu finden. Der gesamte Shop ist übrigens informativ und übersichtlich aufgemacht, es gibt natürlich neben Fotobüchern auch andere Produkte wie Kalender, Grußkarten, "normale" Fotos, Poster und Leinwände, Fotogeschenke... wir Tester haben aber die Aufgabe, ein Fotobuch Hardcover A4 zu erstellen, so dass ich letztendlich auch nur auf dieses Produkt eingehen kann und werde.

Download-Button


Nach dem Download und der ebenso problemlosen Installation befindet sich nun das FotoPremio-Icon auf meinem Desktop, per Klick darauf geht

DIE SOFTWARE

... manchmal ewig nicht auf. Keine Ahnung, warum das so ist, aber ich brauche da wirklich Geduld, bis sich das Programm öffnet.

Ist es dann aber offen, erschließt es sich mir sofort. Okay, ich habe ja auch wirklich Erfahrung und dieses Programm ist nicht so viel anders als andere. Aber auch ein Anfänger müsste damit klar kommen, es ist durchaus intuitiv bedienbar.

Startseite Software


Auf der Startseite wähle ich das gewünschte Produkt oder öffne rechts oben unter "Meine Projekte" ein bereits angefangenes und abgespeichertes Fotobuch.
Öffnet man ein neues Projekt, landet man... nein, nicht gleich im Editor wie bei anderen Anbietern, wo man direkt aus dem Explorer in der linken Spalte seine Bilder auf die Seiten ziehen kann. Hier ist das System etwas anders, man wählt vorab die Bilder aus und fügt sie der Bildauswahl hinzu, erst dann geht es weiter zum Editor. Links befinden sich nun die ausgewählten Fotos, möchte man weitere hinzufügen, klickt man auf den entsprechenden Button und kommt zurück zur Bildauswahl. Das ist in meinen Augen ein wenig umständlich, sortiert man die Fotos aber vorab in einen Ordner (was ich sowieso immer mache), ist es kein größeres Problem.

Bilder hinzufügen


Nun gibt man in ein aufgehendes Fenster nur noch einen Buchtitel ein, klickt auf "Weiter" und schon kann man mit dem Gestalten loslegen. Was ich in den nächsten Tagen machen werde, um euch dann auch mehr zu berichten.

Buchtitel eingeben - der Editor

Für heute habe ich aber noch etwas

FÜR EUCH

Im Starterpaket war nicht nur der Gutschein für mein Fotobuch, sondern ich habe auch noch einen ganzen Bogen mit Gutscheinen zum Weitergeben bekommen. Diese Gutscheine bieten einen 30%-Rabatt und gelten für alle Fotobücher. Ihr habt gerade vor, ein Fotobuch zu erstellen? Ein Hardcover HD-Seidenmatt A4 Hoch mit 26 Seiten kostet zum Beispiel 22,95€ (je 2 weitere Seiten: 1,00 €), da lohnen sich 30% Rabatt durchaus.

Startpaket


Wer von euch einen solchen Gutscheincode möchte, der schreibt es bitte in die Kommentarspalte, ich lasse ihn euch dann gerne zukommen. Schön wäre, wenn ihr mir dafür später erzählen würdet, was ihr von FotoPremio haltet, wie ihr mit dem Programm klar gekommen seid und ob ihr mit dem Produkt zufrieden seid - das ist aber keine Bedingung, sondern einfach eine Bitte.

Liebe Grüße
Eure Kerstin

Sonntag, 25. September 2016

DER PLANET DREHT SICH WEITER - JUPTR FÜR BLOGGER

Hallo ihr Lieben,

wie angekündigt schaue ich mir heute mit euch zusammen die Social Content Plattform juptr.io erneut an, diesmal aus der Sicht der Bloggerin. Wer Teil 1 (aus der Sicht der Leserin) verpasst hat, kann das hier KLICK! nachholen.

Wie ich dort bereits erzählte, stammen die meisten Infos und Artikel, die man bei Juptr findet aus Blogs. Man kann durchaus tolle Blogs neu kennenlernen, aber vielleicht hat man ja auch bereits Lieblingsblogs, die man ebenfalls dort sehen möchte, einfach um einen Überblick zu haben. Kein Problem, es gibt die Möglichkeit, in der Suche diese Blogs vorzuschlagen. Ich habe das mal mit dem Blog meiner Bloggerkollegin Tati und ihren wunderbaren Colorful Things gemacht und es hat hervorragend geklappt. Seither werden mir bei Juptr auch neue Artikel von ihr angezeigt. Von anderen Tester/innen habe ich aber gehört, dass Blogs abgelehnt wurden – eine gewisse Reichweite und Leserzahl muss ein Blog also wohl haben, damit er von Juptr akzeptiert wird.




Da ich selber blogge, ist für mich eine ganze andere Sache noch weitaus interessanter, denn ein Nutzen von Social Media ist es ja, seinen Blog bekannt zu machen, die Reichweite und Leserzahl zu erhöhen:

MEINEN BLOG HINZUFÜGEN

Unter Menu - deinen Blog anmelden oder auch über Menu - Nutzername (ganz oben) findet man diese Möglichkeit. Man muss die Datenschutzbedingungen per Klick akzeptieren und wird aufgefordert, seine Blog-URL oder seine RSS-Feed-URL einzutragen. Da ich bis dato mich mit RSS noch nicht beschäftigt hatte, habe ich die Blog-URL eingetragen, was aber leider zu einer Fehlermeldung führt. So geht es also nicht und ich versuchte, meine RSS-Feed-URL herauszufinden, was mir auch gelang. Damit konnte ich meinen Blog anmelden. Anschließend platzierte ich noch den Juptr-Following-Button in meinem Blog, über den man nun theoretisch dem Blog ebenfalls folgen kann.

Theoretisch nur deswegen, weil man auf den Klick darauf zwar bei Juptr landet, dort aber zwar der Blogname angezeigt wird, dazu allerdings nur die Meldung kommt, zu dieser Suche sei nichts gefunden worden.  Auch wenn ich direkt in der Juptr-Suche meinen Blognamen "Welcome to Kerryworld" eingebe, wird unten unter Quellen zwar der Blog vorgeschlagen, klicke ich aber darauf und auf "Zeig´s mir", wird wiederum nur "Juptr konnte zu dieser Suche leider nichts finden" gemeldet. Auf Nachfrage bei den Betreibern bekam ich die Info, dass es leider bei Blogs, die über Blogspot geschrieben werden, Probleme gibt. Hilft mir leider nicht weiter, ich hoffe, diese Probleme können von Juptr gelöst werden, sonst bringt mir dieses Feature gar nichts. 

Tatis Blog - vorgeschlagen und von Juptr akzeptiert

Seither werden mir ihre neuen Artikel in der Newsmail angezeigt

Interessehalber habe ich nach einem Blog von einer Mittesterin gesucht, deren Blog angezeigt wird. Über den von ihr angegeben Link habe ich diesen auch gefunden und kann ihr nun folgen. Suche ich aber nach Schlagworten aus ihren Blogartikeln, wird sie mir nicht angezeigt. Zufällig wird demnach kaum jemand auf ihren Blog stoßen. Juptr mag zur Vergrößerung der eigenen Blogreichweite somit eventuell eine kleine Ergänzung bieten, kann mit Facebook & Co. aber bei Weitem nicht mithalten, zumal die Einrichtung (für Dummies wie mich und Bloganfänger) viel zu kompliziert ist.

Eine weitere Möglichkeit, die sich mir als aktive Autorin bietet, ist das Schreiben von Artikeln bei Juptr. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich aber erklären, was es mit den Foren auf sich hat, die ebenfalls dort eröffnet werden können – es soll sich ja um eine Community handeln und auch wenn alles anonymer ist: eine Kommunikation sollte in einer Community schon stattfinden können, damit man es so nennen kann. Außerdem ist ein Forum nötig für das Schreiben von Artikeln, dazu dann später mehr. Zunächst zum Thema

FORUM

Dazu sagen die Betreiber: „Foren sind das neueste Feature von Juptr. Wir wollten mit ihnen semi-private Räume für die Diskussion und den Austausch schaffen - vergleichbar mit einer Whatsapp-Gruppe. Ein bestehendes Forum ist also grundsätzlich erstmal nicht für jeden sichtbar und nicht in der Suche oder auf Google zu finden. Ihr könnt über das Menü ein neues Forum anlegen und anschließend Teilnehmer einladen, in dem ihr ihnen einfach den Link zum Forum zukommen lasst - dazu gibt es die Buttons "Teilen" und "Copy link".“

Ein neues Forum anzulegen ist ganz einfach: im Menu gibt es dafür einen Punkt zum Anklicken. Ein Fenster mit dem Formular „Forum anlegen – starte dein eigenes Forum“ geht auf, hier trägt man zunächst den Titel und eine Beschreibung ein und lädt ein Bild dazu hoch. Beim Titel sind 20 Zeichen das Maximum, was ich ein wenig knapp finde, um ein Thema zu spezifizieren, allerdings kann ich das mit 300 Zeichen dann in der Beschreibung machen. Man kann hier auch wählen, ob jeder oder nur ausgewählte User können
Foren kann man privat oder öffentlich auf Juptr über die Suche auffindbar anlegen. 

Forum vor 4 Tagen eröffnet - keine Reaktionen bisher


Bin ich nun in ein Forum eingeladen worden oder möchte auch mein eigenes zugreifen, geht das folgendermaßen: die Foren, an denen ich (per Folgen) teilnehme, sind auf der MyFeed-Seite unter „Meine Foren“ gelistet. Ich suche mir das gewünschte Forum aus und klicke dort auf die Sprechblase, um mitreden zu können. Eine Alternative ist der Weg über „Meine Kommentare“, auf Klick darauf werden meine Forenbeiträge angezeigt. Ganz unten befindet sich ein Button „Diskussion öffnen“…

Was die Community betrifft: es gibt keine Nachrichtenfunktion, es gibt keine Freundesliste, es gibt eigentlich keine Community… aber wie soll eine anonyme Gemeinschaft auch funktionieren?

Nun will ich vielleicht aber auch gar nicht mit anderen reden, sondern ich will einfach nur

ARTIKEL SCHREIBEN

Diese Funktion, die man ebenfalls im Menu rechts findet, ist laut Adam von Juptr für Leserinnen gedacht, die als Autorinnen aktiv werden wollen und gerne ihren Blog auf Juptr hosten möchten. Als Bloggerin, die gerne Artikel schreibt, habe ich das natürlich mit Interesse ausprobiert.

Artikel bei Juptr


Juptr bietet nicht nur News und Unterhaltung, Nutzer haben ebenso die Möglichkeit, selber Artikel zu verfassen und diese auf der Plattform online zu stellen. Ihr möchtet euch gerne mit einem Artikel zu einem Thema äußern, das euch wichtig ist oder euch interessiert? Gar kein Problem, man klickt lediglich rechts im Menu auf "Einen Artikel schreiben", schon öffnet sich die Seite, auf der man ohne große PC-Kenntnisse in einer Maske drauflos schreiben kann.
Das Ganze ist schlicht und verständlich aufgebaut, bietet dabei aber dennoch viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung. Das jetzt Schritt für Schritt zu erklären wäre zu viel des Guten, wer es dennoch wissen möchte, findet meine Artikel dazu HIER!

 
Ist man mit seinem Werk dann zufrieden und zum Ende gekommen, klickt man auf "Publish" zur Veröffentlichung.
Nun geht ein kleines Fenster auf, in dem die Foren erscheinen, in denen man ist. Man kann seinen Artikel nur in einem dieser Foren veröffentlichen - passt er dort nirgendwo wirklich rein, muss man vorher ein neues Forum eröffnen.
Hat man ein Forum gewählt und angeklickt, trifft man noch die Entscheidung, ob der Artikel ausschließlich in diesem Forum zu lesen sein oder auch öffentlich auf Juptr erscheinen soll. 

Artikel wird in der Suche angezeigt und gefunden


Klick! und schon steht euer Leserschaft euer Werk zur Verfügung.
Ab dem ersten selber verfassten Artikel findet ihr diesen und alle weiteren auch unter einem neuen Feld bei "Meine Foren" mit dem Namen "My Posts". Hierzu könnt ihr auch einladen, so dass Leser euch folgen können und jeden eurer neuen Artikel im Feed gemeldet bekommen. Von dort aus könnt ihr eure Artikel auch aufrufen und weiterbearbeiten, zum Beispiel, wenn ein Update nötig ist

BLOG AUF JUPTR

Wie gesagt soll die Funktion „Artikel schreiben“ nicht nur für Eintagsfliegen zur Verfügung stehen, sondern eben ermöglichen, dort zu bloggen. Ist das wirklich sinnvoll?  Sorry, wenn ich euch jetzt eine Menge Text um die Ohren haue, aber ich habe mir wirklich jedes Detail angesehen und das ist ein weites Feld.

Das Feature „Artikel schreiben“ ist neu und soll noch weiter ausgebaut werden, so dass man quasi seinen eigenen Blog auf Juptr erstellen kann. In der Tat ist für Anfänger/innen zumindest das Schreiben und Veröffentlichen von Artikeln sehr viel einfacher als bei Blogspot, Wordpress & Co.
Allerdings habe ich hier außer der reinen Textformatierung auch nicht so viele Gestaltungsmöglichkeiten, so habe ich auf meinem Blog ein Design, das diesen von anderen unterscheidet. Bei Juptr sind Schrift und Hintergrund immer gleich, es fehlt für einen Blog die gewisse Individualität.

Adam von Juptr hat mir erklärt, worin die Vorteile eines Blogs bei Juptr liegen sollen. Zitat: es „werden alle Artikel SEO- und mobile-optimiert mit hoher Performance ausgespielt – das bieten viele andere Blogplattformen nicht, bei Wordpress ist das z.B. stark vom verwendeten Theme abhängig“. Gut, das kann ich beurteilen und nehme es mal so hin.

Vorteil 2 wäre: es kostet nix. Das tut mein Blog bei Blogspot aber auch nicht.

Vorteil 3, ich zitiere: „Man profitiert auch davon, dass auf Juptr die Leserinnen nach bestimmten Themen suchen und die eigenen Blogartikel dann ausgespielt werden, wenn sie das Thema treffen. So kann man also neue Leser über die Themen gewinnen, über die man schreibt, ohne dass man bereits als Autor bekannt ist.“

Es soll also einfacher sein und quasi weniger Arbeit machen, Leser zu finden und bekannt zu werden als mit einem Blog auf einer anderen Plattform ohne Community. In der Theorie kann tatsächlich jemand, der nach einem bestimmten Thema sucht und dem daraufhin ein Artikel von mir angezeigt wird, diesen lesen, meinen Schreibstil toll finden und mir folgen. Doch hier stellt sich erneut die Frage: wo ist in der Praxis diese Community?

Ich kann keine Freundesliste anlegen, mich nicht mit Gleichgesinnten zusammentun. Ich habe ein Forum mit Titel „Reisetipps“ erstellt, das vom Thema her ja nicht so exotisch ist, als dass sich da niemand dafür interessieren würde. Doch noch immer sitze ich mutterseelenalleine in diesem leeren Raum und warte auf Beteiligung. Bei Blogspot bin ich automatisch auch bei google+ und habe eine Community mit Gesicht vor mir, kann Freunde und Gleichgesinnte finden und meine Berichte direkt mit ihnen teilen.

Natürlich habe ich mich nicht nur darauf verlassen, dass jemand zufällig auf meinen Artikel stößt, sondern ich habe eingeladen. Hier im Forum mir einem Link, per Facebook, über google+ und Twitter. Wobei ich damit natürlich den datenkrakenfreien Raum verlassen habe, aber allein schon, wenn ich etwas Privates in einen Artikel packe, gebe ich Einiges von mir preis, von daher sehe ich da kein Problem.

Die Frage, die sich mir stellt: warum sollte sich jemand, den ich außerhalb von Juptr einlade, sich auf dieser Plattform anmelden, um mir folgen zu können. Auf meinem Blog muss niemand sich irgendwo anmelden, um über meine Artikel auf dem Laufenden zu bleiben.
Genauso ist es mit den Kommentaren: auf meinem Blogspot-Blog erhalte ich zu jedem Artikel zahlreiches Feedback. Kommentieren kann jeder, der mag, nicht nur google+-User. Unangemeldet kann bei Juptr zwar jeder den Artikel lesen, der von mir den Link bekommen hat, kommentieren geht aber nicht. Und mir fehlt damit eine Menge Feedback, das uns Bloggern ja so guttut.


Hier ruft man die Statistik auf


Um die Reichweite vergleichen zu können, habe ich meinen Chalkidiki-Bericht, den ich auf Juptr geschrieben habe, am gleichen Tag in gleicher Form auch auf meinem Blog veröffentlicht und zwar am 14. September. Geht man unter „My Posts“ zu seinen Artikeln, sieht man unter jedem Artikel in der Leiste rechts drei kleine Balken, das Symbol für Statistik. Klickt man darauf, kann man zwischen Minute, Stunde, Tag, Woche und Monat anzeigen lassen, wie viele Leser man hatte.
Minute und Stunde finde ich da weniger interessant, gehen wir auf den Tag – da hatte ich anscheinend bis jetzt 5 Leser (überprüft gestern am Sonntag). Bei der Wochenübersicht, die von Montag – Sonntag geht, hatte ich am Dienstag 3 Leser… Moment mal, wieso am Dienstag, wenn der Artikel erst am Mittwoch veröffentlicht wurde? Egal. Am Samstag kamen 7 dazu und wie es aussieht, sind es heute weitere 5, wobei in der Wochenstatistik nur 4 angezeigt werden. Summasummarum also 15 Leser, wobei keiner davon kommentiert hat und anscheinend auch nur einer den Text gut fand und mit einem Sternchen gelobt hat (oder die anderen waren einfach zu faul zum Klicken, nehme ich zu meinen Gunsten einfach mal an *g*)

Statistik... zeigt kaum Lesungen :-(


Die Monatsstatistik ist komplett für die Katz: erstens sind die Tage in 5er-Schritten völlig verdreht aufgereiht (von links nach rechts: 20.9., 25.9., 30.9., 5.9., 10.9., 15.9.) und so wie die Spitze aussieht, hatte ich nur samstags Leser, wobei die Anzahl nirgendwo abzulesen ist.  Sei´s drum…
… im Vergleich dazu dasselbe in Grün auf meinem Blog: 5 Kommentare, 5 Daumen hoch bei Facebook, 8 Plus1 bei google+ und in den vier Tagen bis jetzt 171 Leser! Und zwar hauptsächlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus den USA, England, Italien, Niederlande und Bulgarien. 

Nun könnte man sagen, ich arbeite ja auch schon seit drei Jahren daran, meinen Blog bekannt zu machen. Okay, dann schauen wir mal nach meinen allerersten Artikeln: Anfangs zwischen 25 und 35 Lesern pro Artikel, nach zwei Monaten je nach Thema schon zwischen 50 und 200. Ohne dass ich mir wirklich einen Fuß mit SEO herausgerissen hätte, einfach durch Vernetzen mit Bloggerkolleginnen und Teilen der Artikel auf Social Media Plattformen…

Schauen wir uns als Letztes an, ob beim Artikel bei Suchen gefunden wird:
Auf Juptr erscheint er beim Suchwort „Reise“ ganz unten in einer ewig langen Latte von Blogs und Artikeln. Aber ich fasse es mal enger: „Chalkidiki“ – mein Artikel bei „All“ und „Zeig mir“ ganz oben. „Reisetipps“ – in der Quellenliste unten bei 5 Blogs der letzte, bei „All“ und „Zeig mir“ nicht zu finden.

Googlesuche - Blog ja, keine Spur von Juptr

Googlesuche: „Chalkidiki“ – nach Wikipedia und holidaycheck mein Blogartikel an dritter Stelle. Der Artikel auf Juptr ist bis Seite 10 nicht zu finden, noch mehr Seiten aufzurufen war mir zu mühselig (macht eh niemand). Das gleiche Ergebnis erziele ich, wenn ich den genauen Artikelnamen eingebe – Juptr wird nicht angezeigt.

FAZIT 2 ALS BLOGGERIN


Zusammenfassend möchte ich die Vor- und Nachteile von Juptr bezüglich eines Blogs aufzählen:

+ schnelle und einfache Erstellung und Veröffentlichung von Artikeln.
+ hohe Qualität der Wiedergabe von Text- und Bildmaterial
+ Artikel werden beim jeweiligen Thema schnell und ziemlich weit oben angezeigt, sind in der Juptr-Suche gut zu finden

- keine individuelle Gestaltungsmöglichkeit
- kein Feedback, schon gar nicht von außerhalb, da nur Juptr-Mitglieder kommentieren oder bewerten können
- geringe Reichweite
- geringe Leserzahlen
- kein Auffinden über Googlesuche
- Statistikanzeige etwas undurchsichtig und wenig detailliert

Wer nur hin und wieder sich schriftlich zu einem Thema äußern und dabei wenig Zeit investieren möchte, keinen großen Wert auf Feedback und hohe Leserzahlen legt, der kann durchaus auf Juptr schreiben und dabei Spaß haben.
Wer aber ernsthaft einen Blog eröffnen, diesem eine persönliche Note geben und regelmäßig schreiben möchte, dabei eine große Reichweite, Feedback und hohe Leserzahlen erreichen will und sich nicht scheut, zumindest anfangs etwas mehr Zeit zu investieren, für den ist Juptr leider keine Alternative zu andern Blog-Plattformen.

GESAMTFAZIT

Juptr hat sich mir anfangs nicht wirklich erschlossen, stellte sich mit der Zeit aber dann doch nicht ganz uninteressant heraus. Man darf nicht außer Acht lassen, dass es sich momentan noch um eine Beta-Version handelt, da ist noch eine Menge Luft nach oben. Schön finde ich, dass bereits die eine oder andere Anregung der Tester/innen im Laufe der Wochen zum Vorteil der Plattform umgesetzt wurde. Mir persönlich fehlt aber wirklich auch der Community-Aspekt, der Austausch unter den Mitgliedern, die Kommunikation. Und für mich als Bloggerin ist Juptr leider nicht wirklich hilfreich.

Leider zweifle ich etwas daran, dass sich Juptr wirklich mit der Zeit durchsetzen kann. Es gibt einfach zu viele Macken und die etablierte Konkurrenz ist groß - es wurde hier nicht das Rad ganz neu erfunden. Ich selber werde meine Registrierung nicht löschen, sondern im Auge behalten, was sich im Laufe der Zeit tut. Zumal es kostenlos ist und mir doch schon die eine oder andere Inspiration durch interessante Artkel gegeben hat. Man wird sehen...

Ich vergebe 3 von 5 Sternen und eine sehr verhaltene Empfehlung.

Liebe Grüße
Eure Kerstin




Freitag, 23. September 2016

EIN GANZER PLANET VOLLER INFOS - JUPTR.IO

Hallo ihr Lieben,

manchmal testet man etwas, das man weder anfassen, noch auseinderbauen, in der Küche oder im Haushalt verwenden, essen oder trinken kann. Wie in diesem Fall: bei den Konsumgöttinnen nehmen wir als Beta-Tester/innen eine Internetplattform unter die Lupe, die uns gebündelt interessante Artikel und Informationen bieten möchte. Seit Ende August / Anfang September treibe ich mich nun bereits täglich in dem neuen Infodienst namens Juptr.io herum und möchte euch nun in zwei Teilen über meinen Erfahrungen damit erzählen. Heute geht es um meine Sicht als Leserin, demnächst dann aus der Bloggerperspektive.



Was genau ist eigentlich

JUPTR.IO

Die Social Content Plattform schreibt sich nicht nur ähnlich wie der bekannte Planet mit seinen Monden (u.a. Io, was die Endung zu einem netten Gag macht), es spricht sich auch so aus, so dass man keinen Knoten in der Zunge riskieren muss. Das Motto, unter das die Betreiber Juptr stellen lautet "Smarter every day - Lies nur, was du lesen willst". Ich zitiere dazu einfach mal die Info, die uns auf der Konsumgöttinnen- Seite gegeben wurde: Juptr will

"die Mediennutzung im Netz individueller, vielfältiger und fair machen will. Das bedeutet: Anders als z.B. bei facebook & Co werden keine persönlichen Daten weiter gegeben. Und kein fremder Algorithmus bestimmt, welche Inhalte Dir angezeigt werden. Juptr ist Dein personalisierter Infodienst. Ein kostenloser Newsfeed, der Dir aktuelle Inhalte zu genau den Themen bietet, die Dich wirklich interessieren und weiterbringen. Auf Deinem Handy, Tablet oder Computer."

Sprich: aus dem riesigen Angebot im Netz kann ich mittels Juptr mir meinen ganz individuellen Newsfeed zusammenstellen, bekomme für mich interessante Infos gebündelt gezeigt und muss dabei keine Daten von mir preisgeben - so die Theorie.


Anzeige meiner Channels im Newsletter

Ob das in der Tat so einfach ist und so perfekt klappt, habe ich mir genau angesehen seit meiner

REGISTRIERUNG

Denn ohne geht natürlich auch hier nichts. Die Registrierung ist allerdings supereinfach und außer meiner Emailadresse muss ich rein gar nichts angeben. Der Nutzername wird aus der Emailadresse generiert und besteht aus dem Teil vor dem @-Zeichen. Nach dem Klick auf den Link in der Bestätigungsemail ist man Mitglied bei Juptr und kann loslegen mit der Jagd nach spannenden Infos.

Bereits bei der Anmeldung wählt man drei von zahlreichen

CHANNELS

Diese kann man später nach Belieben aufstocken oder auch wieder entfernen. Ich suchte mir zunächst "Ernährung", "Reisen" und "Kunst & Kultur" (später habe ich dann manches gewechselt).

Anzeige meiner Channels auf der Hauptseite




Die Startseite zeigt ab sofort "My Feed", also Artikel aus allen Channels, die man sich ausgesucht hat. Meistens handelt es sich um Artikel aus Blogs, aber je nach Thema des Channels gibt es auch Zeitschriftenartikel im Angebot. In manchen Channels sind sehr viele Artikel englischsprachig, das könnte manchen stören. Schön wäre es, wenn man im Profil wählen könnte, ob man fremdsprachige Artikel angezeigt bekommen möchte oder nicht.

Die Flut an Artikeln aus allen gewählten Channels ist riesig, zum Teil sind die Bilder dazu auch sehr groß, so dass das Ganze etwas unübersichtlich ist. Anfangs war ich davon ein wenig erschlagen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Auch an das Scrollen, denn es geht damit unendlich weiter...

Mit einem Klick auf einen meiner gewählen Channels, die gleich unter den ersten großen Bild aufgelistet sind, kann ich spezifizieren, wenn ich mich auf ein Thema für den Moment beschränken möchte. Habe ich also zum Beispiel Lust auf Artikel zum Thema "Ernährung", muss ich mich nicht auch durch "Kunst und Kultur" oder andere wühlen.

Ein interessanter Artikel, den ich über Juptr entdeckt habe.

Jeder angeklickte Artikel geht in einem neuen Fenster auf. Gefällt mir ein Blog besonders gut, kann ich diesem mit einem Klick auf das + über dem Artikel speziell folgen. Genauso kann ich einem Artikel mit Klick auf das Sternchen ein "Lob" geben. Je mehr ich folge und lobe, desto mehr sollen mir ähnliche Blogs oder Artikel angezeigt werden. Bis jetzt habe ich aber nicht das Gefühl, als sei das der Fall, vielleicht muss man dafür eine ganze Menge mehr loben, als ich es bisher getan habe.
Schön wäre es, wenn man Artikel, die einem nicht zusagen, ausblenden könnte und dies auch irgendwie vermerkt werden würde, das ist (zumindest bis jetzt) leider nicht möglich. Was geht, ist eine ganze Quelle zu sperren, findet man einen Blog gänzlich uninteressant, kann man sich zumindest diesen ersparen.

Quelle sperren

Interessiert mich ein Artikel von der Überschrift her, habe ich aber momentan keine Zeit, diesen ganz zu lesen, kann ich ihn über einen Button "Read later" in die gleichnamige Rubrik im Menu speichern.
Was nicht nur mir definitiv fehlt ist eine Art Archiv, in das ich Artikel schieben kann, die ich schon gelesen habe, die ich aber vielleicht irgendwann nochmal anschauen und mir merken möchte. Lässt man alles im "Read Later"-Ordner, könnte sie Sache mit der Zeit ganz schön unübersichtlich werden. 

TOO MUCH INFORMATION???


Von vielen Tester/innen wurde bemängelt, dass innerhalb der Channels zu viele Artikel vorgeschlagen würden (entweder in der Email oder unter "My Feed"), die für denjenigen absolut uninteressante wären.

Ja Leute, einen Tod muss man eben sterben ;-)

Juptr legt großen Wert darauf, im Gegensatz zu Facebook & Co. keine Datenkrake zu sein und das ist ja durchaus etwas Positives und Wünschenswertes. Wir sind sowieso schon alle gläsern genug.
Wenn ich mich nun aber anmelde und außer meiner Email-Adresse und ein paar sehr themenumfassenden Channels nichts angeben muss, woher soll juptr dann genauestens wissen, was mich interessiert? Niemand soll meine Kleidergröße wissen, meine Ernährungsvorlieben, mein Alter oder meinen Familienstand kennen? Tja, dann passiert es eben, dass ich bei "Fashion & Beauty" als Superschlanke einen Artikel "Mode für Mollige", bei "Ernährung" als Veganerin "Die 5 besten Arten, Fleisch zu grillen" oder als 50-jährige Singlefrau unter "Schöner Wohnen" den Artikel "Ideen zur Ordnung im Kinderzimmer" erhalte. Wenn ich ganz genau passende, individuell zugeschnittene Vorschläge möchte, muss ich mich eben gläsern machen - das will aber auch irgendwie niemand *lach*
Ich bin der Meinung, hier werden gebündelt zu ausreichend Oberthemen Artikel angeboten, ist das wirklich ein Problem, nicht nur faul zu konsumieren, sondern eben aktiv herauszusuchen, was einen anspricht oder nicht?

Die Suche

Eine Möglichkeit, gezielter auf passende Angebote zu stoßen, ist eben die Suche, in der ich spezifischer gefasste Themen eingeben kann.
Sehr gut hat das bei mir wie schon gesagt bei dem Suchbegriff "Low Carb" funktioniert, etwas amüsiert war ich dagegen bei der Suche nach "Katzen" und der einfachen Auswahl "katzen / all". Was nämlich "Verbreitungsstrategien für Videos: 3 extrem kreative YouTube-Kampagnen mit Google AdWords", "Nach US-Open-Sieg: Promis freuen sich für Angelique Kerber!" oder Nina Ruges "Trauriges Geständnis" mit Katzen zu tun hat, würde sich mir eventuell erschließen, wenn ich diese Artikel anklicken würde. Mit meiner Suche haben sie allerdings eher weniger zu tun.

Mein Tipp für die Suche: entweder die Suche detaillierter zu verfassen ("Katzen Ernährung") oder sich bei der Auswahl der anzuzeigenden Items auf die Blogs zu konzentrieren - das funktioniert dann bestens.

Menuleiste



DAS MENU

ruft man rechts oben auf. Hier finde ich untereinander die Buttons für meine Profilseite, die "My Feed"-Seite, unter "Following" werden sämtliche Channels und Quellen angezeigt, die ich gewählt habe, "Read later" und (außer ein paar Features, auf die ich im nächsten Blogartikel eingehen möchte) unter "NEW" die

SUCHE

Mit einem Klick darauf kommt man auf eine Seite, auf der ganz unten zahlreiche weitere Channel-Themen angezeigt werden. Einen anklicken, folgen und schon hat man sein Spektrum erweitert (genauso kann man natürlich per "entfolgen" einen Channel auch wieder streichen). 

Ganz oben befindet sich eine Zeile, in die man Suchbegriffe eingeben kann.Ich habe hierüber mal nach "Low Carb Rezepten" gesucht und tatsächlich eine Menge interessanter Artikel dazu gefunden. Mit Anlaufschwierigkeiten, denn gibt man den Suchbegriff ein, werden Themenvorschläge angezeigt. Diese werden dann aber nicht automatisch gezeigt, sondern man muss sie auswählen und auf "Zeig´s mir" klicken - hat man diesen Bogen aber erst einmal raus, geht es ratzfatz und einfach.

Unter den Themenvorschlägen kommen Vorschläge zu passenden Quellen, die auch nicht ganz uninteressant sein können. Im Normalfall sind das Blogs, auch hier klickt man den gewünschten an, dann "Zeig´s mir". 

Dieser Umweg ist einerseits etwas umständlich, andererseits kann man damit eben mehrere Themen und Quellen gleichzeitig auswählen und sich alles auf einmal anzeigen lassen. 

NEWSFEED

Automatisch bekommt man eine tägliche Email mit Artikeln zu den gewählten Channels, im besten Fall neue, bei manchen meiner Themen leider oft bereits bekannte. Ich finde so eine Erinnerungsmail ganz praktisch, man entdeckt soch das eine oder andere Interessante dadurch. Wer so nicht benachrichtig werden kann, bestellt den Newsletter einfach unten in der Mail per Link ab oder verschiebt einen Regler "Auswahl neuster Artikel täglich zusenden" im eigenen Profil nach links, schon hat sich die Sache erledigt.



Loben, Read Later, Teilen


JUPTR AUF SMARTPHONE ODER TABLET

Eine kleine Baustelle ist die App für´s Handy oder Tablet. In der Theorie ist es ganz einfach: man muss auf diesen Geräten den Browser aufrufen, dort die juptr-URL eingeben, im Menu den Punkt "App istallieren" aufrufen und bekommt dann weitere Anweisungen.

In der Praxis scheiterte die ganze Sache zuerst daran, dass bei meinem Android-Smartphone unter www.juptr.io nur ein weißer Bildschirm angezeigt wird. Bis ich auf die Idee kam, das Ganze nicht mit dem Smartphone-Browser, sondern mit Chrome zu probieren, den ich ebenfalls auf dem HTC habe.
Hat man das Menu und "App installieren" aufgerufen, muss man am oberen Rand des Browsers auf das "Teilen"-Icon gehen und dann auf "Zum Startbildschirm hinzufügen" klicken. Nun hat man das juptr-Icon auf seinem Startbildschirm und kann jederzeit darauf zugreifen.

Der "App"-Button auf meinem Smartphone

Frisch machte ich mich ans Werk, das Gleiche auf meinem Tablet zu wiederholen. Nun habe ich aber kein Android-Tablet, sondern ein Kindle Fire und da geht das leider nicht, weil ich hier nur den Silk-Browser habe und eben nicht jeder Browser mit dem System von Juptr kompatibel ist.

Der Begriff "App" ist in meinen Augen auch etwas irreführend und einer der Betreiber von juptr hat uns auch bereits erklärt, dass es sich eigentlich nicht um eine App, sondern eben um eine mobile Webseite handelt. Brauche ich dann aber diesen Button auf der Startseite? Wäre eine "richtige" App nicht vielleicht wünschenswerter? 

Gerade die mobile Nutzung ist ja eines der Features, die von den Betreibern hervorgehoben werden.
Im Urlaub oder bei ähnlichen Gelegenheiten kann ich mir durchaus vorstellen, bei Juptr mit dem Smartphone vorbei zu schauen. Ansonsten finde ich bedingt durch den kleinen Bildschirm einen Besuch der Seite dort etwas zu anstrengend, da ich noch viel mehr scrollen muss als auf dem PC - die Artikel werden einzeln untereinander angezeigt. Leider ist der Bereich "Meine Quellen" sehr weit unten angesiedelt, so dass ich ebenfalls ordentlich scrollen muss, möchte ich die Anzeige auf Artikel aus einer einzelnen Quelle beschränken. Das Menu aufzurufen geht dagegen genauso einfach wie auf dem Laptop, der entsprechende Button wird immer wieder rechts eingeblendet, per Klick darauf geht das gesamte Menu auf.
Etwas seltsam finde ich, dass ich mich auf dem Smartphone immer wieder mal neu einloggen muss, während das auf dem Laptop nicht passiert. Finde ich auch eher etwas umständlich, keine Ahnung, warum es mich dort immer wieder raushaut.

FAZIT 1 ALS LESERIN

Die Idee, Informationen zu für mich interessante Themen gebündelt durchstöbern zu können, finde ich richtig gut. Das Design der Seite gefällt mir auch, es ist sehr clean gehalten, wodurch die Bilder zu den Artikeln gut herauskommen. Allerdings wurde ich anfangs von der Informationsflut etwas erschlagen und musste auch viel scrollen, bis ich ein paar interessante Artikel fand. Mit der Verpflichtung als Testerin, stur am Ball zu bleiben, wurstelte ich mich aber weiterhin durch und mit der Zeit fand ich immer mehr Gefallen an Juptr. Andere verloren dagegen sofort den Spaß und machten nicht weiter. Ich befürchte daher, dass jemand, der per Zufall auf Juptr stößt und einen Blick hinein wirft, sich gleich wieder abwendet, weil ihm das zu anstrengend ist.

FAQ´s oder eine "Bedienungsanleitung" gibt es nicht, man muss sich selber zurecht finden. Es sollen zwar hin und wieder kleine orangene Hinweise auftauchen, die bestimmte Bedienelemente erklären, davon ist mir aber bisher nur ein einziger begegnet und der auch erst nach gut zwei Wochen, als ich ihn nicht mehr brauchte.

Orangefarbenes Hilfe-Schildchen


Insgesamt gesehen gibt es noch einiges an Verbesserungspotential, was man einer Beta-Version ja aber nachsehen kann. Ich werde auch nach Testende dabei bleiben, täglich hineinzuschauen lohnt sich zwar nicht, denn außer bei einem gibt es bei den von mir gewählten Channels nur sporadisch Neues. Aber mit der Email bleibe ich am Ball und kann mich doch hin und wieder inspirieren lassen - kostet ja nix ;-)

Soviel für heute, demnächst kommt Teil 2 aus der Sicht der Bloggerin. Nutzt ihr Nachrichtenportale? Was für einen Eindruck macht Juptr nach diesem Bericht auf euch?

Liebe Grüße
Eure Kerstin