Mittwoch, 30. September 2015

BARILLA PESTO RUSTICO - BELLA ITALIA AUS DEM GLAS

Hallo ihr Lieben,

ich verwende zwar in meiner Küche ein paar wenige Convenience-Produkte, aber fertige Soßen aus dem Glas gibt es bei mir nie. Warum habe ich mich dann eigentlich für den Test von Barilla Pesto Rustico bei den Insidern beworben?

Ein Hauptgrund war sicher, dass mit Projekte bei den Insidern immer viel Spaß gemacht haben und es dort schon lange keinen mehr gab. Da wollte ich irgendwie diesen nicht auslassen.
Ein anderer war, dass ich ein neugieriger Mensch bin, der auch mal neue Wege gehen möchte, die Pesti auf den Fotos richtig lecker aussehen und Barilla meiner Meinung nach eine recht gute Marke ist.



Pesto mag ich sowieso gerne, es ist vielseitig verwendbar und passt hervorragende in die mediterrane Küche, die bei mir oft auf den Tisch kommt. Als ich eine Zusage erhielt, habe ich mich daher wirklich gefreut.

DREI GLÄSER - DREI SORTEN

Pesto waren im Paket enthalten. Jeweils 175 Gramm "Getrocknete Tomaten", "Auberginen mit Kräutern" und "Mediterranes Gemüse" sind in einem Glas enthalten, das ist leider nicht besonders viel, um es ausgiebig zu testen und eventuell auch Freunde in den Genuss kommen zu lassen.

Paketinhalt


Um etwas mehr Variationen des Anrichtens probieren zu können, verzichtete auch auf die klassische und empfohlene Zubereitungsart, Spaghetti zu kochen und noch heiß mit dem Pesto zu vermengen (das man übrigens nicht erhitzen muss). Stattdessen versuchte ich mich an diversen Kombinationen in Fingerfood-Formaten, von denen ich euch gleich erzählen möchte.

Doch zuvor möchte ich euch die einzelnen Sorten genauer vorstellen:

AUBERGINE 

besteht aus folgenden Zutaten: Püree aus grünen Tomaten, Aubergine 22.7% (Aubergine 21,4%, getrocknete Aubergine 1,3%), Zucchini, Sonnenblumenöl, Glucosesirup, Grana Padano Käse g.U. (Milch, Lysozym aus Ei), Zwiebel, Salz, Petersilie 1,5%, Oregano 0,7%, Zitronensaftkonzentrat, Knoblauch, schwarzer Pfeffer.



Dieses Pesto kostete ich als erstes, weil ich mir ausrechnete, dass es am wenigsten mein Fall sein würde. Tatsächlich schmeckt es für meinen Gaumen leider ziemlich fade. Als nächstes öffnete ich

MEDITERRANES GEMÜSE

und ging recht in der Annahme, dass da Parika drin sein müsste. Neben den 18% roter und gelber Paprika enthält es Tomatenfruchtfleisch, Gemüse 23,2% (getrocknete Aubergine 2,6%, getrocknete Zucchini 2,6%), Sonnenblumenöl, Salz, getrocknete Zwiebel, Petersilie, Zucker, Oregano 0,2%, schwarzer Pfeffer. In einer Beschreibung fand ich sie Aussage, es sei Peperoni enthalten, ich frage mich allerdings, wo die sein soll, denn Schärfe hat dieses Pesto absolut nicht.



Auch hier fehlt mir so ein wenig "Schmackes", aber es ist schon eher mein Fall als das grüne Auberginen-Pesto. Der Gewinner ist allerdings

GETROCKNETE TOMATEN

das wirklich sehr intensiv und fruchtig nach reifen Tomaten schmeckt. Enthalten sind hier Tomatenfruchtfleisch, Sonnenblumenöl, Zwiebel, sonnengetrocknete Tomaten 9,8%, Basilikum, Salz, Knoblauch, Zucker, Oregano0,4%, Kapern.




Fällt euch etwas auf? In keinem dieser Pesti sind Konservierungsmittel, Farbstoffe und Aromen (egal ob künstliche oder sogenannte "natürliche") enthalten. So etwas findet man selten, das Einzige, das mich ein klein wenig stört ist, dass leider wie so oft in Fertigprodukten relativ viel Zucker drin ist, nämlich 4,5 bis 5,5 Gramm.



Statt Sonnenblumenöl würde ich in solchen Pesti eher Olivenöl erwarten, ich denke, das würde dem Ganzen auch noch eine gewisse mediterrane Würze verleihen. Und Öl ist reichlich enthalten, ich fand den Anblick im ersten Moment nicht so appetitlich, sondern extrem ölig, als ich die Gläser öffnete. Verrührt man das Pesto aber, sieht es schon besser aus - allerdings vielleicht etwas anders als gewohnt, denn das ist

DAS BESONDERE

an den Rustico-Sorten: "Die klassischen Pesti von Barilla sind cremig, weil die Rezepturzutaten zusammen mit Öl kalt zerstoßen und zerrieben werden. Barilla Pesto Rustico hat dagegen eine feinstückige Konsistenz, rustikaler, mit sichtbaren Gemüsestückchen, da die Zutaten nicht püriert, sondern grob gehackt und anschließend miteinander vermischt werden." - so der Hersteller.

Diese etwas grobere Konsistenz finde ich sehr gut geeignet für Bruschetta, aber wie schon gesagt habe ich auch noch andere Leckereien damit ausprobiert.

Mit Tomatenpesto
OFENKARTOFFELN UND MEHR

Kleine frische Kartöffelchen werden gut gewaschen, halbiert, mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Olivenöl bestrichenes und mit Salz und Thymian bestreutes Backblech gesetzt und ca. 30 Minuten bei 190 Grad Umluft gebacken.



 
Mit Auberginenpesto
Dann einfach nur noch schön anrichten und mit Pesto Rustico garnieren. Als mediterrane Vorspeise kann das Pesto hier punkten, aber auch als Beilage zu Grillfleisch ist dieses Rezept schnell gemacht und passend.








Zu Reis passen die Pesti genauso gut wie zu Nudeln, hier vor allem das Gemüse-Pesto.

Reis-Tomate


In eine Soße habe ich ebenfalls ein paar Löffel des Gemüse-Pesto gerührt, genauer gesagt in eine Paprikasoße mit feinen Rindfleisch-Streifen und Debrecziner-Scheiben.

Links Aubergine, rechts Gemüse


Auch als Pizza-Belag oder in würzigen Quiches könnte ich mir die Pesti gut vorstellen, leider konnte ich das nicht mehr ausprobieren, denn



ACHTUNG!

Obwohl ich die Gläser gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahrte, fing der restliche Inhalt nach ca. einer Woche an zu schimmeln. Man merkt hier, dass doch alles naturbelassen und nicht zu Tode gekocht und mit Konservierungsmitteln vermischt ist. Einerseits ein Vorteil, anderseit muss man das Pesto doch schnell verbrauchen. Oder wenn man nicht alles auf einmal zum Beispiel als Nudelsoße verwendet, auf den Rest eine dünne Schicht Olivenöl aufbringen, was das Ganze länger haltbar macht. Das habe ich leider versäumt.

Hier sieht man gut die stückige Konsistenz


NACHKAUFEN

werde ich wohl eher keines davon, es passt doch nicht ganz so zu meiner Art zu kochen. Außerdem wollten meine Söhne und mein Mann auf keinen Fall davon probieren, die Optik störte sie wohl zu sehr.

Vor dem Umrühren: doch sehr viel Öl

Allenfalls bei der Tomaten-Variante möchte ich niemals nie sagen, denn die hat mir durchaus geschmeckt und ich könnte mir dieses Pesto für Bruschetta als Vorspeise für Gäste oder bei einem kleinen Büffet vorstellen.


Viel Öl, aber eine schöne Farbe :-)

Da die Geschmäcker verschieden sind, es nicht jeder so würzig wie ich mag und die Zutatenliste erstaunlich gut ist, möchte ich meine Empfehlung dennoch ausprechen - einen Versuch sind diese Pesti auf alle Fälle wert. Euch auch?

Liebe Grüße
Eure Kerstin








Donnerstag, 24. September 2015

MEISTER LAMINAT - DA LIEGT ES NUN UND BEGEISTERT

Hallo ihr Lieben,

manche unter euch warten jetzt ja schon eine Weile auf diesen "Schlußbericht", andere haben das Thema vielleicht schon wieder vergessen und wiederum andere sind ganz neu auf meinem Blog gelandet und wissen gar nicht, um was es eigentlich geht. Deshalb noch einmal zur Erinnerung:

im Rahmen eines Produkttests bei den Wohnidee-Scouts durften ich und 9 weitere Testerinnen und einen Laminatboden der Firma MEISTER aus der Serie LD300/20S Melango aussuchen und von freundlichen Handwerkern der Firma verlegen lassen. Am 1. September kamen zwei nette Herren und arbeiteten einen tag lang fleißig, um dem Boden unseres Flurs im obersten Stock ein neues, frisches Aussehen zu geben. Wer die Vorgeschichten dazu und die Details über diesen speziellen Bodenbelag (noch einmal) nachlesen möchte, findet sie HIER, HIER und HIER.



Nun liegt das Laminat ja bereits ein paar Wochen und wurde ausgiebig strapaziert, so dass ich euch nicht nur aus der Theorie, sondern eben endlich auch aus der Praxis berichten kann, was ich davon halte.

DAS VERLEGEN

Die Herren waren ja Profis und natürlich sind die schneller als ein Laie, so handwerklich er auch begabt sein mag. Wäre unser Flur nicht dermaßen verwinkelt und hätten sie zum Sägen nicht immer zwei Stockwerke nach unten in die Garage gehen müssen, wäre der Boden sicher in einem halben Tag fertig gewesen. Aber auch wenn ich die jahrelange Erfahrung der Handwerker außer Betracht lasse kann ich sagen, dass das MEISTER-Laminat sehr einfach zu verlegen ist.

Die Fugen greifen absolut dicht ineinander




Mein Mann hat ja letztes Jahr günstigeres Laminat in zwei Zimmern verlegt. Klicklaminat, das man eigentlich auch nur ineinander schieben muss. Er musste dauern mit einem Hammer und einer abgepolsterten Leiste (irgendeine kleine Holzlatte) dagegen schlagen, damit die einzelnen Dielen richtig fest ineinander griffen. Beim Produkt von MEISTER habe ich gesehen, dass man da nichts zusammen klopfen muss, die einzelnen Fugen greifen ganz leicht und dabei dicht ineinander. Auch wer so einen Boden do-it-yourself ohne große Erfahrung und besondere handwerkliche Begabung verlegen möchte, hat es mit diesem hier sicher einfacher - da passt einfach alles perfekt ineinander.
 


DIE OPTIK

ist genau so, wie ich sie mir aufgrund der Muster bereits vorgestellt hatte. Da sich das Muster in der Länge der Diele nicht wiederholt und die Dielen auch nicht ganz glatt sind, sieht es wirklich aus wie echtes Holz. Die von uns ausgewählte Farbe lässt den doch eher dunklen Flur hell und offen erscheinen und passt perfekt zur Holzdecke, auch in der Hinsicht dass man kein "oben Holz, unten Plastik"-Gefühl hat.



Meinem Mann und mir gefällt es ungemein, mein Ältester gab in seinem ersten Feedback eine andere Ansicht zum Ausdruck: er meinte, sein Fußboden (normales, glattes Baumarkt-Laminat) würde ihm besser gefallen, wobei es die Holzdielen-Optik ist, die ihm nicht so zusagt und nicht die Qualität: auch bei Echtholzdielen würde er nicht jubeln. Allerdings würde er auch in seinem Zimmer so einen MEISTER-Boden vorziehen, denn dieser sei beim Barfußlaufen erstens viel angenehmer, weil er da nicht so "kleben bleiben" würde als auf seinem Laminat und man zweitens auf seinem Boden man jeden Fußabdruck sieht, auf dem Meister-Laminat nicht.



Auch mir fällt auf, dass im Gegensatz zum Klick-Parkett oder einfachen Laminat durch die Maserung und die unregelmäßigere Oberfläche matte Stellen welcher Art auch immer, Fußabdrücke, Staub und Flecken quasi "geschluckt" werden und es so nicht immer gleich dreckig aussieht - das kommt der Hausfrau sehr entgegen.

KRACH VON OBEN?

Nur wenn meine Jungs streiten ;-)



Laminat hatte ja immer den Ruf, im Gegensatz zu Holz oder K11ork besonders laut zu sein. Zumindest beim MEISTER-Laminat trifft das absolut nicht zu. Im oberen Stock haben meine drei Söhne ihre Zimmer. Nun könnt ihr euch sicher vorstellen, dass die mit ihren 21 bzw. 17 Jahren hin und wieder erst spät nachts heim kommen. Tagsüber hört man sowieso niemanden oben laufen, aber auch nach Mitternacht, wenn es im Haus mucksmäuschenstill ist, höre ich es nicht wenn einer heim kommt und oben im Flur herum läuft. Ist das nun gut oder schlecht? ;-) Wie auch immer, auf alle Fälle spricht es für die integrierte Trittschalldämmung des MEISTER-Laminats. 



Man kann die Melango-Serie übrigens auch ohne integrierte Trittschalldämmung kaufen, was dann billiger ist. Nur ob das so sinnvoll ist?  Zumindest in oberen Stockwerken und viel betretenen Räumen sicher nicht.

WAS SAGT DIE PUTZFRAU?

Schön, wenn ich eine hätte, auch in dem Fall darf ich mich selber zu Wort melden.

Die Handwerker hatten ja bereits bei ihrer Arbeit immer mal wieder mit dem normalen Bodenstaubsauger zwischen gesaugt, wenn sie kleinere Stücke vor Ort gesägt hatten. Als sie abgezogen waren, war aber natürlich trotzdem noch eine Gesamtreinigung nötig und ich griff selber zum Sauger. Problemlos konnte auch noch das letzte Staubkörnchen eingesaugt werden, die Universaldüse läuft leicht über das Laminat.

Ein paar Tage später setzte ich den Staubsaugerrobotor ein. Ich war vor allem gespannt, ob er mit der Astloch-Optik zurecht kommt oder ob er diese als "Dreckflecken" einordnet. Mein Robby hatte überhaupt keine Probleme, den Boden zu reinigen, flitzte drüber wie ein Schlittschuhläufer auf der Eisbahn und schluckte alles, was an Staub zu finden war. Perfekt!



Saugen reicht nicht immer aus, ab und zu muss man feucht wischen:auch das ist sehr einfach zu bewerkstelligen. Ich habe festgestellt, dass es besser geht, wenn man der Länge der Dielen nach wischt, was bei uns etwas kompliziert ist, da die Dielen quer im Flur verlegt sind. Wischt man der Breite nach, ist es ein etwas "holpriges" Gefühl, weil die Struktur der Dielen ja nicht ganz glatt ist. Es ist aber nicht so, dass man dabei über den Schmutz hinweg putzen würde, sondern es wird schon alles aufgenommen. Ich hatte den Eindruck, dass das MEISTER-Laminat wie beworben ziemlich wasserabweisend ist, ich habe meinen Wischer sehr gut ausgedrückt und mit wenig Nässe gewischt. Trotzdem dauerte es eine Weile, bis der Boden wieder ganz abgetrocknet war. Anschließend sieht man aber keine Wasserflecken, von daher ist das kein Problem.



Zum Wischen verwende ich übrigens derzeit den Reiniger von MEISTER, den mir die Herren Handwerker am Ende freundlicherweise überreichten. Sie meinten, es müsse zwar nicht genau der sein, man solle aber schon darauf achten, dass man einen Laminat-Reiniger und keinen scharfen Allweckreiniger verwendet, da letztere auf Dauer doch die Beschichtung angreifen könnten.



Mit richtigem Dreck kommt der Flur ganz oben im Haus ja eher weniger in Berührung, aber hin und wieder transportieren meine Jungs schon mal eine Tasse Tee oder Kaffee nach oben und verschütten schnell mal was. Ich werde nie verstehen, warum man so etwas nicht sofort aufwischen kann, aber während früher beim Veloursteppich dann alles zu spät war und beim Parkett und einfachen Laminat hässliche Wasserflecken zurück bleiben, muss ich mich beim MEISTER-Laminat nicht mehr ärgern. Selbst wenn ich so einen angetrockneten Fleck nach Tagen erst entdecke, weil ich nicht so oft nach oben komme, ist dieser mit einem feuchten Tuch schnell entfernt, es gibt auch keine bleibenden Verfärbungen.










DAS THEMA "ANTISTATIK"

ist ja einer der Punkte, die der Hersteller zu diesem Laminat speziell erwähnt. Bei einem Fußboden kann sich das zum Beispiel so auswirken, dass der Mensch sich bei Gehen nicht elektrostatisch aufläd und beim Griff zur nächsten Türklinke oder Hand eines anderen einen kleinen Schlag bekommt. Irgendwie passiert mir das sowieso nur sehr selten, von daher merke ich keinen Unterschied zu anderen Böden. Wo ich aber auf alle Fälle einen Unterschied merke ist, dass der MEISTER-Laminat Staub nicht anzieht.
Natürlich liegt auch auf diesem Boden Staub, der muss ja irgendwo hin und fällt nach unten. Aber er haftet nicht fest!







Da die eine Seite des Flurs am Treppenhaus endet, wo sich natürlich ein Geländer befindet, habe ich beim Saugen eine kleine Problemstelle: an den kleinen Streifen, der sich zum Treppenhaus hinter dem Geländer befindet, kommt man mit dem Staubsauger nicht hin. Ich muss also mit den Handstaubsauger von der offenen Seite her herumfuhrwerken, wobei ich beim Parkett im Wohnbereich noch zusätzlich mit einem ganz leicht feuchtem Mikrofasertuch nachwischen muss (bloß nicht zu viel Wasser, das mag das Parkett gar nicht), um auch den letzten Rest Staub vom Boden zu lösen. Im oberen Flur bin ich zur Probe einmal mit den Fingern über eine Stelle gefahren und hatte den gesamten Staub, der dort lag damit entfernt und an den Pfoten haften. Ich brauche für diese Kanten also nicht mehr den Handstaubsauger bemühen, sondern wische einfach mal schnell mit dem Swiffer-Staubmagnet drüber und alles ist sauber. Das finde ich klasse :-)


KRATZT MICH GAR NICHT MEHR

wenn was kratzt, denn der MEISTER-Laminat hält auch da was aus. An Möbeln haben wir im Flur nur eine alte Schrankwand stehen, als die wieder aus dem Zimmer meines Sohnes gezogen und dort aufgestellt wurde, ging es stellenweise schon auch etwas ruppiger zu, was dem Boden nichts ausmachte. 



Viel erschrockener war ich, als ich beim Staubsaugen ein kleines Steinchen nicht gesehen hatte, dies mit der Düse über den Boden gezogen wurde und es ein hässliches kratzendes Geräusch gab. Ich war fest davon überzeugt, nun den ersten Kratzer im nagelneuen Boden zu haben. Pustekuchen, so sehr ich auch suchte, ich fand zwar das Steinchen, aber keinen Kratzer.  Diesem Laminat können weder Tierkrallen noch spielende Kleinkinder etwas anhaben, wie versprochen. Und mit einem Nagel und Druck wird ja wohl niemand über so einen Boden fahren, dann könnte ich nicht dafür garantieren, dass man nichts sieht danach.








DER ULTIMATIVE WASSERTEST

hat mich letztendlich dann endgültig überzeugt, ich habe es gewagt: ich habe etwas Wasser an einer Stelle, an der später sowieso ein Schrank steht, absichtlich verschüttet und ca. 5 Minuten nicht aufgewischt. Eine richtige kleine Lache stand da auf dem Laminat. Bei unserem Klickparkett zieht so etwas leider fast sofort ein in das Holz und die Ritzen, ich kriege jedesmal Panik, wenn ich etwas Wasser beim Blumengießen verschütte. Das günstige Laminat ist etwas robuster, aber damit es nicht in die Ritzen läuft, muss man Flüssigkeiten auch da relativ schnell aufwischen. Beim Meisterlaminat...bleibt alles obenauf, auch über die Fugen hinweg und nachdem ich das Wasser weg gewischt habe, sind nicht die geringsten Spuren zu sehen. 






FAZIT

Das einzige, was mich wirklich ärgert ist die Tatsache, dass wir so gut wie alle Böden in den letzten Jahren renoviert haben und der Produkttest zu spät kam. Mit meinem heutigen Wissen hätte ich in so manchem anderen Raum ebenfalls zu MEISTER gegriffen, wenn nicht zu genau dieser Serie (weil sie von der Optik nicht zu jedem Raum passt), dann zu einer der vielen anderen. Die Qualität ist absolut überzeugend und toll, der etwas teurere Preis durch die Leistung gerechtfertigt.

Alle 5 von 5 Sternen verpasse ich meinem neuen Flurboden, ist doch keine Frage.
Was meint ihr, könntet ihr euch so ein Laminat bei euch daheim vorstellen?

Liebe Grüße
Eure Kerstin