Samstag, 29. August 2015

MEISTER-LAMINAT: DER COUNTDOWN LÄUFT

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich aus dem Urlaub zurück. Schön war´s, zu kurz war´s - aber das ist ja meistens so ;-)

Gardasee :-)

Ich habe hier neben dem ganz normalen Alltag ja auch Dinge, auf die ich mich freuen kann: nur noch drei Tage, dann kommen die Fachleute von den Meister-Werken und verlegen unseren neuen Laminatboden im Flur.

Ich hatte hier im Blog ja bereits erwähnt, dass die Projektbetreuung durch die Wohnidee Scouts und die MeisterWerke vorbildlich ist. Das hat sich wieder bestätigt. Im Forum der Scouts kommt ja durchaus die eine oder andere Frage auf, so zum Beispiel folgende: Was ist eigentlich an Meister-Laminat zu besonders? Warum sollte man das doch eher teurere Produkt einem billigen Laminat aus dem Baumarkt vorziehen?

Der aktuelle Katalog


Frau Middel von den MeisterWerken liest mit und bot uns Testerinnen per Email an, weiteres Infomaterial zu dem Laminat LD 300/20S Melango zu schicken. Das habe ich gerne in Anspruch genommen und möchte die interessanten Information hier nun an euch weitergeben.

DAS BESONDERE

an diesem Laminat ist zunächst einmal, dass sich das Dekor auf der gesamten Länge der über zwei Meter langen Diele nicht wiederholt. Damit ist es echtem Holz nachempfunden und sieht auch so aus, wovon ich mich bereits bei der Auswahl beim Fachhändler überzeugen konnte. Ich bin sehr gespannt, wie das Ganze auf der große Fläche wirkt und denke, dass es wirklich die Optik eines Holzdielenbodens haben wird.

"Unser" Boden auf einem Bild der Meister-Webseite


Allein die Optik überzeugt aber vielleicht niemanden, statt 7 - 15 Euro für den Quadratmeter Baumarkt-Laminat erheblich mehr auszugeben. Immerhin hat das Laminat LD 300/20S Melango eine UVP von 35,45 Euro pro Quadratmeter, im Netz habe ich als günstigsten Preis 22,38 Euro gefunden. Je nach Größe der Raumfläche macht das schon einen großen Unterschied für den Geldbeutel.

Doch wer billig kauft, kauft nicht unbedingt preiswert und oft zweimal, wie es so schön heißt. MEISTER verspricht eine Qualität, die sich rein vom Hörensagen schon mal sehr gut anhört.

So ist das von uns zu testende Melango S mit einer integrierten Trittschallkaschierung ausgestattet und soll so extrem leise sein. Es ist mehrschichtig aufgebaut und hat ein sogenanntes "Aqua-Safe-System", das mit feuchtigkeitsresistenter Oberfläche, einem speziell entwickelten und patentierten Klickprofil und einer quellverbesserten Trägerplatte schäden durch Flüssigkeit weitgehend verhindert. Eine erhöhte Kratzfestigkeit und verminderter Abrieb durch die Diamond Pro®-Oberfläche sorgt dafür, dass der Boden lange wie neu aussieht. Zudem ist das Laminat antistatisch.

Aufbau der Laminat-Dielen


Diese Herstellerangaben werde ich ab Mittwoch auf Herz und Nieren testen, versprochen.
Und wehe, wenn das alles nicht stimmt, dann muss aber die "25-Jahre-MEISTER-Garantie" greifen ;-)

DARÜBER HINAUS

überzeugen mich bereits jetzt schon ein paar ganz andere Dinge. Je älter ich werde, desto mehr schaue ich über meinen eigenen Tellerrand hinaus, sind mir beim Kauf eines Produkts Merkmale wichtig, über die ich mir in jungen Jahren keine Gedanken gemacht habe.

"Made in Germany" ist für mich heute nicht nur ein Qualitätsmerkmal, sondern auch etwas, das Arbeitnehmer in unserem Land unterstützt.

Nachhaltigkeit hat vor 20 Jahren, als wir bauten, noch niemanden interessiert, heute ist es ein ganz wichtiges Thema. Die MeisterWerke Schulte GmbH (so der ganze Firmenname) engagiert sich über das Institut Bauen und Umwelt e.V. dafür.

Den "Blauen Engel" bekommt nicht jeder, MEISTER-Böden tragen ihn aufgrund der Umweltfreundlichkeit bei Materialauswahl und Herstellungsverfahren. Und dass die Böden ohne PVC, schädliche Weichmacher und Lösungsmittel hergestellt werden, nützt auch unserer Wohngesundheit.

Melango auf der Firmenwebseite


OH JE...

Hoffentlich langweile ich euch nicht. Normalerweise berichte ich ja erst über etwas, wenn ich es selber in den Händen gehalten, damit gekocht, es mir ins Gesicht geschmiert oder in diesem Fall darauf herum getrampelt bin. Irgendwie nimmt mich meine Begeisterung aber schon jetzt mit. Das ist ein wirklich spannendes Projekt und ich habe mir zuvor nie intensivere Gedanken über Bodenbeläge gemacht.

Hätte ich mal besser, dann läge in den Zimmern meiner Söhne vielleicht nicht seit letztem Jahr billiges Bauhaus-Laminat. Oder doch? Man hatte ja seine Gründe: die beiden passen nicht wirklich darauf auf, was auf den Boden knallt oder tropft und billiges Laminat reißt man einfach wieder raus, wenn sie denn je ausziehen sollten und es nötig wäre. Und nun hat es ja auch noch zusätzlich ein Gutes: ich kann die verschiedenen Qualitäten - also MEISTER und Baumarkt - in den nächsten Wochen super vergleichen. Keine Sorge, der nächste Bodenbericht kommt erst dann, wenn ich ausgiebig darauf herum gelaufen bin. Und wer weiß, was mir noch so an Tests dafür einfällt... man wird sehen.

Liebe Grüße
Eure Kerstin




Dienstag, 18. August 2015

MEISTER-LAMINAT - DAS MATERIAL IST DA :-)

So, ihr Lieben,

bevor ich mich morgen endgültig davon mache und an den Gardasee begebe, wo ich das Internet bleiben und den lieben Gott einen guten Mann sein lasse, schreibe ich noch schnell meinen letzten Post im August: heute morgen ist das Laminat und Zubehör angeliefert worden, das wir letzte Woche bei der Firma Ladenburger ausgewählt hatten. Gerade rechtzeitig, dass ich einen Blick darauf werfen konnte und es nicht mein ältester Sohn in Empfang nehmen muss, der daheim bleibt und die sturmfreie Bude genießt.





DIE MEISTERHAFTE ORGANISATION

hatte ich ja bereits beim letzten Bericht gelobt und genauso ging es auch weiter. Gestern rief mich ein Mitarbeiter von Ladenburger an und teilte mir mit, dass mein Laminat zwischen 8 und 9 Uhr heute angeliefert wurde, Punkt 8 Uhr klingelte es dann auch.

Eine ganze Menge des schönen Qualitäts-Bodenbelags wurde da aus dem Lastwagen geholt und in unsere Bude getragen.

Ein ganzer Stapel Laminat






Mir selber kam das schon viel vor, mein Mann fragte mich dann auch, ob das nicht eigentlich viel zu viel Pakete für unseren nicht gar so großen Flur seien. Ich schaute auf den Lieferschein (auf dem als Kundenauftragsnummer "Wohnidee Scout Laminattester Schwarz" steht, hört sich doch gut an *g*):

Während ich anhand der von meinem Mann erstellten Skizze knappe 15,6 Quadratmeter Fläche errechnet hatte, wurden laut Lieferschein knapp 23,5 Quadratmeter geliefert. Nun ja, ich bin in Mathe nicht sooo gut, aber sollte ich mich dermaßen verrechnet haben? Sei´s drum, die Fachleute werden schon wissen, was sie tun und besser zu viel als zu wenig ;-)




Männe trug den Stapel nach und nach in den zweiten Stock, denn in der Vorbereitungsanleitung, die mir per Email geschickt wurde steht, man solle das Laminat sich ein paar Tage in dem Raum akklimatisieren lassen, in dem es später verlegt wird. Bis zum 1. September hat das Material nun also genug Zeit, sich an unseren Flur zu gewöhnen.

 Zubehör



ICH BIN DANN MAL WEG,

werde den Urlaub genießen, freue mich aber auch schon auf den Verlegetermin und im September auch wieder auf euch, wenn es neue Berichte hier gibt.  Natürlich wird es unter anderem wieder um Meister-Laminat gehen, aber auch um ein Produkt von Emsa und!!! der zweite Bloggeburtstag steht an. Kinder, wie die Zeit vergeht :-O

Lasst es euch gut gehen, bis dann

Eure Kerstin


Freitag, 14. August 2015

MEISTER-LAMINAT, EIN MEISTERHAFTER PRODUKTTEST

Hallo Ihr Lieben,

mal testet man Cremes oder Lebensmittel, mal darf man Technik ausprobieren... Spaß macht es eigentlich immer, egal um was es geht. Aber ich spreche sicher allen Produktestern aus der Seele wenn ich zugebe, dass man sich über manche Zusagen ganz besonders und ein bisschen mehr als über andere freut. Ganz besonders freue ich mich darüber, eine von lediglich 10 Testerinnen und Testern zu sein, die bei den Wohnidee-Scouts und von der Firma Meisterwerke auserwählt wurden, einen Laminatboden zu testen.

Beispielfoto bei den Scouts


Um dies tun zu können, muss das Laminat nämlich logischerweise verlegt werden und das geschieht bei uns demnächst im oberen Flur, der schon lange auf einen neuen Boden wartet. Warum es nötig ist? Na, schaut euch mal die Bilder hier an:






Der 21 Jahre alte Velourteppich kommt nun also endlich raus und wird ersetzt durch

LAMINATBODEN LD 300/20 S MELANGO

An dieser Stelle darf ich einfach mal den Hersteller zitieren, um darzustellen, was genau für ein Boden das ist:

"Laminat von MEISTER steht für authentisches Aussehen, Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit. Dafür sorgen wir mit hohen Qualitätsstandards bei der Verarbeitung und Stilbewusstsein bei der Designauswahl. Unser aktuelles Sortiment umfasst Holznachbildungen heimischer Hölzer wie Eiche und exotischer Hölzer wie Wenge sowie Oberflächen, die Fliesen, Schiefer, Sandstein, Marmor oder Textil nachempfunden sind. Im Programm sind außerdem Böden mit einer Sägerau-Struktur: Deutlich sicht- und fühlbar werden hier höchst realistisch Sägeschnitte nachempfunden. Mit Ausnahme der Kollektion LB 250 sind alle MEISTER Laminatböden auch mit integriertem Schallschutz erhältlich."

Und speziell zu der Melango-Kollektion heißt es:

"Die MEISTER Laminatdielen vereinen die Robustheit eines Laminatbodens mit dem authentischen Look einer Landhausdiele. Sie können zwischen zwei Dielen-Kollektionen wählen. Das Laminat LD 300 »Melango« hat sich in wenigen Jahren zum Klassiker unter den Laminatdielen entwickelt. Das Besondere an diesem Boden liegt im Detail: Das täuschend echte Dekor wiederholt sich auf der gesamten Länge der Diele nicht. Somit entsteht eine einzigartige Optik. Der Laminatboden LD 200 bietet mit den sorgfältig ausgewählten rustikalen Dekoren von Eiche weiß bis Räuchereiche alles, was man von einer Landhausdiele erwartet."

Farbauswahl Laminat Melango 20S


Da in unserem Haus ein Stil mit viel Holz vorherrscht und auch unsere Decken aus hellem Holz im rustikalen Stil bestehen, passt das ja wie die Faust auf´s Auge.

Was die Firma "Meister" betrifft gibt es noch ein paar Dinge, die mir gut gefallen. Zum einen handelt es sich um ein deutsches Unternehmen, das auf "Made in Germany" baut, auch wenn es im Vertrieb international tätig ist. Zum zweiten arbeitet die Firma nachhaltig, wer sich darüber genauer informieren möchte, findet HIER etwas über die Philosophie. Last not least legt Meister Wert auf Premiumberatung zu ihren Produkten, so dass es diese ausschließlich im Fachhandel und nicht in Baumärkten zu kaufen gibt.

Das Projekt, denn so muss man diesen Test schon nennen, geht über einige Wochen, genauer gesagt bis zum 11. Oktober. Ist ja auch etwas aufwändiger, zunächst muss der Boden ja verlegt werden, bevor wir fleißig darauf herumturnen können. Ich werde euch in diesem Zeitraum noch den einen oder anderen Bericht erstatten, das ist klar - und so ging´s los:

AUSWAHL 

Nach der Bewerbung erhielt ich zunächst einen Anruf von Herrn Döben, der zusammen mit seiner Kollegin Frau Middel von den Meisterwerken das Projekt betreut. Ich war in der engeren Auswahl und sollte noch ein paar Fotos von unserem Flur respektive den Übergängen zu den anliegenden Zimmern schicken. Des Weiteren benötigte er noch eine Skizze des Flurs mit den Maßen.



Bevor ich diese schicken konnte kam auch schon die endgültige Zusage, die mir den einen oder anderen kleinen Freudenschrei entlockte. Wir wurden angewiesen, auf der Webseite per Händlersuche einen Fachhändler auszuwählen und diesen zu melden. Ich war sehr gespannt, denn bei uns in der Pampa kann es gut passieren, dass der nächste Fachhändler 30, 40 oder gar 50km entfernt liegt. Dass in diesem Fall die Firma Ladenburger in Bopfigen-Aufhausen in Frage kam, die gerade mal 15 Minuten Fahrzeit von uns entfernt ist hat mich positiv überrascht. Die Firma wurde von Meister über meine Wahl und das Projekt informiert und ich dann wiederum darüber, dass ich mir nun meine Wunschfarbe auswählen konnte.



DIE MUSTER

die uns der freundliche Mitarbeiter zeigte sahen in Natura dann doch noch etwas anders aus, als die Farbpalette auf der Webseite zeigte. So genau kann eine Farbe im Netz halt doch nicht wiedergegeben werden, mich überzeugte vor allem, dass das Laminat wirklich wie echtes, natürlich gewachsenes Holz erscheint.





 

Im Vorfeld tendierte ich bereits zu Pinie, allerdings "Pinie Vintage", das mir letztendlich dann aber doch etwas zu dunkel und gräulich war. Mir hätte auch mal was ganz anderes, nämlich der dunkle Boden "Räuchereiche" gefallen, den ihr oben auf dem Scouts-Beispielfoto seht. Allerdings ist unser Flur mit nur einem kleinen Dachfenster zu dunkel für solche Experimente, das Ganze wäre dann zu drückend erschienen. Die Entscheidung fiel zuletzt dann auf einen sehr schönen, hellen Farbton mit Maserung und Astlöchern: "Pinie silbergrau" passt sehr gut zu unseren Holzdecken.



Nach meiner Rückmeldung über unsere Wahl an Herrn Döben und Frau Middel bekam ich schnurstracks eine Email mit der Bestätigung über die Auswahl und den Verlegetermin zurück. Dass Produkttests bei den Scouts (egal ob Lecker-, TVmovie- oder jetzt hier bei den Wohnideescouts) immer sehr gut betreut und reibungslos ablaufen, bin ich ja schon gewohnt, man kann es nicht oft genug loben. Aber hier ist zusätzlich zu erwähnen, dass das Projekt auch von der Firma "Meister" ganz toll betreut wird, alles sehr strukturiert ist und man mit viel Freundlichkeit jederzeit sämtliche Infos bekommt, die man braucht. Ein toller Service!

VORBEREITUNG

Uns blieb nun nur noch eins zu tun... oder besser gesagt, meinem Mann blieb nur noch eins zu tun: den Flur für die Verlegung vorzubereiten und nachdem alles ausgeräumt war, den alten Teppich heraus zu reißen und die Klebereste vom Boden zu kratzen.






Der Flur ist nun soweit fertig und in Wartestellung.



Am 1. September kommen die Handwerker und verlegen den Boden und die Leisten, ich bin schon sehr gespannt, wie schnell das geht und wie es dann aussieht. Dann geht es zu diesem Thema auch hier im Blog weiter, bis dahin

Liebe Grüße
Eure Kerstin






Dienstag, 11. August 2015

KOS-STADT: SEHEN STAUNEN GENIESSEN

Hallo ihr Lieben,



bevor ich mich nächste Woche in den Urlaub am Gardasee verdrücke, geht es noch einmal zurück auf die wunderschöne Insel Kos. Unser dortiges Urlaubshotel habe ich euch ja bereits vorgestellt, nun möchte ich euch gerne zu einem Ausflug mitnehmen, den wir gemacht haben.

Immer nur am Pool liegen geht nicht ganz, zumindest einmal in der Woche möchten wir auch etwas von Land und Leuten sehen. Von den angebotenen Ausflügen des Reiseveranstalters hätte uns lediglich eine Bootsfahrt auf die Insel Nisyros interessiert, auf der es einen halbaktiven Vulkan und original griechische Bergdörfer zu bestaunen geben soll. Irgendwie konnten wir uns aber nicht aufraffen zu buchen und als dann noch mein Sohn krank wurde, hatte sich die Sache sowieso erledigt. Wir beschlossen also, einen Halbtages-Ausflug auf eigene Faust zu machen und begaben uns in

DIE HAUPTSTADT DER INSEL



Im Angebot der Ausflüge waren auch ein Ausflug „Kos bei Nacht“ und „Kos bei Tag“ für 10 Euro pro Person. Unser Reiseleiter machte uns aber darauf aufmerksam, dass sich das nur für Urlauber lohnen würde, die weiter weg von Kos-Stadt untergebracht sind. Tigaki liegt ja nur 5 km von der Inselhauptstadt entfernt, der Bus hält direkt vor dem Hotel, fährt zu jeder vollen Stunde und die Fahrt kostet einfach 2 Euro pro Person. Zeitlich ist man auch noch ungebundener und so machten wir uns an einem Urlaubtag gegen 11 Uhr auf.

An der Bushaltestelle sammelten sich so nach und nach weitere Ausflügler und mit leichter Verspätung traf dann auch der Bus ein, ein etwas älteres Gefährt, das aber nicht klapprig und unsicher wirkte. Wir überreichten dem Fahrer unseren Obolus und suchten uns ein Plätzchen, von denen genug vorhanden waren – zum Glück, denn bei diesem Fahrstil wäre ich nicht gerne gestanden. Der Busfahrer muss wohl seinen Traum als Rennfahrer nie wirklich aufgegeben haben, so schneidig wie er selbst durch engste Gässchen und schmale Straßen sauste. Ein paar weitere Bushaltestellen, die allesamt an Hotels liegen wurden abgeklappert und nach ca. 20 Minuten hatten wir Kos-Stadt erreicht. Die Endstation, von der aus es auch wieder zurückgehen sollte lag direkt am

HAFEN



Der kleine Mandraki-Hafen ist nicht nur der Verkehrsknotenpunkt für den Fährverkehr zu vielen Inseln des Dodekanes und nach Bodrum in der Türkei sowie der Ort für die zentrale Bushaltestelle, sondern an und für sich schon eine Sehenswürdigkeit. Interessante Ausflugsschiffe ankern hier, an der Mole verkaufen Fischer ihre Ware (wo es dann auch durchaus etwas „fischelt“ und ich nicht wirklich einkaufen möchte), alles sieht sauber, hell und freundlich aus. Gegenüber der Hafenpromenade gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants, deren Terrassen dazu einladen, sich zu setzen und das Treiben im Hafen zu beobachten. Gerade erst angekommen verzichteten wir aber drauf und nutzten den Hafen nur als Startpunkt, um die Altstadt und ihre weiteren Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Die Mini-Bimmelbahn, die wir ebenfalls dort sahen ist sicher eine gute Option, um auf einer Rundfahrt die Stadt zu besichtigen – wir mögen es aber lieber zu Fuß und in unserem eigenen Tempo. 



Dieses führte uns nach einem kurzen Blick auf den kleinen Plan, den wir im Hotel bekommen hatte zum

PLATANEN-PLATZ (PLATIA PLATANOU)

auf dem man die „Platane des Hippokrates“ findet. Jeder dürfte schon einmal von diesem griechischen Gelehrten gehört haben und sei es auch nur durch den „Eid des Hippokrates“, den Mediziner in der originalen Form heute zwar nicht mehr leisten, der aber immer noch Einfluss und Bedeutung hat und ethische Werte vermittelt, die auch in der modernen Zeit gültig sind. Hippokrates wurde 460 v. Chr. geboren, er war Arzt, Philosoph und Rhetoriker. Besagte Platane soll er gepflanzt und darunter später seine Schüler unterrichtet haben. Damit müsste sie ein Alter von ca. 2400 Jahren haben, was nicht wirklich möglich ist. Vermutlich handelt es sich bei dem heutigen Baum um Ableger der ursprünglichen Platane, unter der auch Paulus das Christentum verbreitet haben soll. Das genaue Alter ist mangels fehlenden Kernholzes nicht möglich – der Stamm ist hohl und geweitet, besteht im Prinzip nur noch aus der Rinde. Damit die Äste wegen des schweren Eigengewichts nicht brechen, wurde die gesamte Krone mit einem Metallgerüst abgestützt. 



Ob nun wirklich Hippokrates darunter saß oder nicht: die Platane ist wirklich eine beeindruckende lebende Sehenswürdigkeit und der ganze Platz einfach wunderschön. Die Bauten rund um den Platz zeugen mit ihren Zwiebeltürmen und Verzierungen davon, dass Kos lange Zeit (400 Jahre) zum Osmanischen Reich gehörte. Anschließend (ab 1912) war die Insel von den Italienern besetzt, dadurch wirkt Kos-Stadt nicht wirklich „griechisch“.

Vom Platanen-Platz aus nahmen wir den „falschen“ Weg in Richtung Innenstadt, was sich später als vorteilhaft erweisen sollte – dazu am Schluss mehr. Durch einen Bogengang mit netten Souvenir-Geschäften, die nicht ganz so stark an die üblichen Touri-Schrott-Läden erinnern gelangten wir an hübschen Cafés und Restaurants vorbei auf die Platia Eleftherias. An diesem Platz befindet sich die

MARKTHALLE



Auf die ich als Souvenirjägerin  ja sehr gespannt war. Die Markthalle befindet sich am zentralen Eleftherias-Platz (Platz der Freiheit) und wurde 1934 von den Italienern, allerdings im arabischen Stil erbaut und ist heute voll klimatisiert. Das Gebäude wirkt von außen sehr groß und schön, ist sehr gepflegt. Geöffnet ist sie von Montag bis Freitag jeweils zwischen 7 und 21 Uhr, Samstag zwischen 7 und 17 Uhr und Sonntag zwischen 10 und 14 Uhr.

Ich erwartete etwas Ähnliches wie ich vor vielen Jahren im ungarischen Fonyod gesehen hatte: diverse Stände mit originalen und landestypischen Waren, Obst, Wurst und Käse, Keramik, Schmuck und so weiter, alles sehr geräumig und wenig touristisch ausgerichtet. Dementsprechend war ich ein wenig enttäuscht, als wir das Gebäude betraten und es im Inneren sehr viel kleiner und enger war, als das Äußere vermuten ließ und mir zudem als erstes typische Tourischrott-Souvenirs ins Auge fielen, die ich genauso gut im hoteleigenen Minimarkt erstehen hätte können.

Nun bin ich aber kein Mensch, der auf den ersten Blick urteilt und alles gleich in die Tonne kloppt, sondern der einen zweiten Blick wagt. Also betraten wir die Räumlichkeiten und siehe da: der zweite Blick lohnt sich durchaus. Man findet frisches Obst und Gemüse, interessante Konserven wie süß eingelegte Karotten, Minitomaten und Auberginen, Mandelmilch (die allerdings von Rhodos stammt), vielerlei Gewürze (ich liebe es!), Honig, Muscheln, Keramik… zum Stöbern und Gucken war die Markthalle doch um Einiges interessanter, als der erste Eindruck mich glauben ließ.
Dennoch kauften wir hier nichts, hätten wir das getan, hätten wir wie in einem Supermarkt an den beiden Ausgängen jeweils an den Kassen bezahlen können.



Der Plan war, auf alle Fälle auf diesem Ausflug Souvenirs für unsere Jungs zu besorgen, doch noch hatten wir ja nicht alles gesehen und gleich neben der Markhalle gehen diverse Seitenstraßen weg, in denen Laden an Laden zum Bummeln und Stöbern einlädt. Zuvor schauten wir uns aber noch ein interessantes Gebäude näher an, die

KIRCHE AGÍA PARASKEVÍ



Die Bischofskirche von Kos wurde 1932/33 erbaut und steht auf einer Terrasse oberhalb der Markhalle. Sie ist der Heiligen Paraskevi geweiht, eine griechische Märtyrerin, die zu Zeiten Kaiser Hadrians lebte. Im für griechische Kirchen dunklen Innenraum sind die Wände mit Malereien im byzantinischen Stil verziert, die Mitte bis Ende der 80ger Jahre entstanden und von koischen Familien gestiftet wurden. Riesige Kronleuchter, viel Gold, geschnitzte Bänke und Marmorsäulen beeindrucken den Betrachter. Ich persönlich sehe mir solche Kirchen gerne an, einerseits interessiert mich der künstlerische Aspekt, andererseits mag ich auch das gedämpfte Licht und die Ruhe, die in starkem Kontrast zum lebhaften Treiben draußen unter der grellen Sonne stehen.



Die Kirche ist täglich von 7-12 und von 17-20 Uhr zugänglich.

SOUVENIRS SOUVENIRS

Von Kitsch bis Kunst, von Massenware bis Edlem, von Gebrauchsgegenständen bis Dekostücke – hier findet man alles. Man kommt sich vor wie auf einem tunesischem Markt, nur dass die Händler nicht aufdringlich sind… bis auf einen, der alte Mann hatte diverse Schachspiele im Angebot und zog uns fast in seinen Laden, immer versichernd dass die Ware höchst wertvoll und nur wegen des Ausverkaufs zu solchen geradezu unter jeglichem Wert liegenden Schnäppchenpreisen zu haben sei. Nun brauchen wir aber kein Schachspiel und auch die in einem Nebenraum hängenden Badetücher mit Manchester-United-Aufdruck und Ähnlichem reizten uns nicht wirklich. Wir verließen das Geschäft und machten einen großen Bogen um den Herrn, als wir diese Straßen ein zweites Mal von der anderen Seite her durchliefen.



Angenehmer war der Besuch eines kleinen Geschäfts, in dem ich mir einen Flaschenöffner kaufte und den von mir ebenfalls ausgesuchten Kühlschrankmagneten aus Glas von dem sehr freundlichen Verkäufer/Eigentümer gratis dazu bekam.

Am Ende dieser Straßen befinden sich Restaurants mit großen Terrassen, die wirklich einladend aussehen. Auch das Essen, das ich auf diversen Tellern der dort sitzenden Gäste sah machte einen schmackhaften Eindruck. Da wir aber von unserem ausgiebigen Frühstück her keinen Hunger hatten, konnten uns auch die netten jungen Leute nicht überzeugen Platz zu nehmen, die uns freundlich ansprachen und zur Einkehr einluden. Aufdringlich war auch von diesen niemand und ich empfand die „Werbung“ nicht als unangenehm.

Statt zu essen wollten wir noch viel mehr sehen und suchten das

 
JOHANNITER-KASTELL NERATZIA

Selbst Menschen, die mit alten Ruinen weniger anfangen können, dürften eine Besichtigung als Highlight empfinden und sei es nur wegen der atemberaubenden Aussicht auf die Stadt einerseits und das Meer auf der anderen Seite.



Zunächst einmal mussten wir uns wieder auf die Suche machen, nicht nach der Festung selber, denn die ist östlich des Mandraki-Hafens gelegen nicht zu übersehen, sondern nach dem Eingang. Schnell wurde uns aber klar, dass wir wieder in Richtung des Platanen-Platzes mussten, nur diesmal nicht nach rechts weg. Wir hielten uns linker Hand und kamen an eine Brücke, die über eine breitere Straße (früher der Burggraben) direkt zum Eingangstor des Kastells führte. Normalerweise kostet der Eintritt für Erwachsene 3 Euro, an diesem Tag war es – warum auch immer – kostenlos. Gleich hinter dem Tor fragten wir uns, ob sich 3 Euro für ein paar alte Mauern und verstreut herumliegende Bruchstücke irgendwelcher Säulen überhaupt lohnen würden. Doch als wir weiter vordrangen, verpufften diese Zweifel schnell.


Es wird vermutet, dass die Grundlagen der Festung bereits in der Antike gelegt wurden. Sicher ist, dass es seit der byzantinischen Zeit existierte, im 14. Jahrhundert (ab ca. 1380) bauten die Johanniter, die zu der Zeit auf die Insel kamen die innere Festung. Ab Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Bedrohung durch das Osmanische Reich immer stärker und veranlasste den Orden, die Festung durch den Bau des äußeren Mauerrings zu verstärken. Dieser prägt bis heute das Stadtbild.

Im Inneren bewegt man sich wie in einem Freilichtmuseum, man entdeckt in den erhalten gebliebenen Mauern diverse Wappen der damaligen Großmeister. Wie schon erwähnt ist hier nichts geordnet und sortiert, sondern Säulenstümpfe, Statuen, Grabsteine oder Votivaltäre wurden einfach in die Landschaft gestellt. Zusammen mit traumhaften Bougainvilleen ergibt das ein wildromantisches Bild, das die Phantasie anregt. Erhaltene Türme und Zinnen, alte Treppen und Innenmauern lassen erahnen, wie dieses Kastell zu seiner Zeit wohl aussah und jeder mit nur etwas Vorstellungskraft sieht fast die Ritter, Pferde und das „Fußvolk“ vor seinem inneren Auge.



Wir dachten ja, da sind wir schnell einmal durch gelaufen, aber man muss in der Tat gut eine Stunde einrechnen, bis man über das ganze Gelände getigert ist und sich alles angeschaut hat. Das Panorama, das man ganz oben über die Zinnen zu sehen bekommt ist dabei einfach atemberaubend.
Direkt nach dem Eingang geht eine breite Treppe hinunter auf einen Platz, auf dem eine Informationstafel aufgestellt wurde: diese zeigt den Grundriss der Festung und einen erklärenden Text über die Geschichte. Sehr interessant, allerdings muss man des Englischen mächtig sein, wenn man kein Griechisch kann. Deutsch ist auf Kos nicht relevant, wie ich schon in meinem Hotelbericht erwähnte.



Die Öffnungszeiten der Festung sind Mai-Okt. Mo 13.30-20, Di-So 8-20, Nov. -Apr. Di-So 8.30-14.30 Uhr. Direkt hinter der Festung befindet sich übrigens das strahlend weiße, orientalische Gerichts- und Verwaltungsgebäude der Hauptstadt, der Esparchio.

NOCH LANGE NICHT ALLES

was man in Kos-Stadt an sehenswürdigen Dingen zu sehen bekommen kann, hatten wir danach gesehen. Etwas außerhalb der Altstadt gibt es zum Beispiel noch die westlichen Ausgrabungsstätten oder die Casa Romana (eine römische Villa aus dem 13.Jh.), mit dem Bus erreichbar könnte man auch den Tempel des Asklepieion besichtigen (ca. 4km entfernt), eine der ältesten Kuranlagen aus dem 4.Jh. vor Christus (diese soll allerdings sehr überlaufen sein).

Wie auch immer, wir waren nach mehreren Stunden doch etwas erschöpft und auch geistig absolut nicht mehr aufnahmebereit. Unser Weg führte deswegen zurück auf den Platanen-Platz zu einem kleinen Café, wo wir sehr freundlich bedient wurden und uns mit einem schönen Glas Weißwein bzw. Weizenbier erfrischten. Zuvor hatten wir noch in einem kleinen Laden in dem bereits zu Anfang erwähnten Bogengang ein paar schöne und günstige Mitbringsel von einer ausgesprochen netten Verkäuferin erstanden.



Anschließend ging es zurück zur Bushaltestelle am Hafen, wo wir Ausschau nach dem richtigen Bus hielten, mein Mann fragte an dem dort bereits stehend… und das Gespräch ist jetzt wirklich eine Anedokte:

Männe fragte also den Busfahrer, ob der Bus nach Tigaki fahren würde. Der Rasende Roland (in der Tat derselbe wie auf der Hinfahrt) verneinte dies, mein Mann bedankte sich und wollte sich shcon abwenden, da fragte RR nach, in welches Hotel wir denn wollten. Mein Mann nannte das unsrige (das ja in Tigaki liegt) und RR teilte ihm daraufhin mit, dass er dort schon hinfahren würde. Die Busse fahren auf Kos wohl also nicht in bestimmte Orte oder Straßen, sondern zu bestimmten Hotels. Muss man sich merken, wenn man mit dem Bus dort zu einem bestimmten Ziel fahren möchte *g*.

FAZIT

Nach etwas mehr als einem halben Tag kamen wir wohlbehalten und voll von schönen Eindrücken wieder im Hotel an. Kos-Stadt ist wirklich sehr schön und gepflegt, wenn auch nicht typisch griechisch, sondern stark italienisch und von den Osmanen geprägt. Es gibt viel zu sehen, die Menschen sind ausgesprochen freundlich. Ich könnte mir auch vorstellen, mal abends in die Hauptstadt zu fahren und auf der Terrasse einer der zahlreichen schönen Bars und Tavernen das Treiben zu beobachten. Das würde kein Problem darstellen, da die Busse auch in den Abendstunden bis Mitternacht fahren.

Nach dem Hotel war nun also auch noch unser Ausflug ein voller Erfolg, so dass ich euch Kos als Urlaubsziel wirklich mit 5 Sternen genauso wie einen Ausflug in die Hauptstadt empfehlen kann.

Liebe Grüße
Eure Kerstin







Donnerstag, 6. August 2015

KUCHENGENUSS MIT DR. OETKER UND KJERO

Hallo ihr Lieben,

manchmal darf man sich was Süßes gönnen und nicht auf die Kalorien achten. Ich lasse mich dazu zwar selten verführen, aber kjero.com und Dr. Oetker haben es geschafft. Und zwar indem sie mich als eine der Testerinnen für dieses kleine aber feine Genuss-Produkt ausgewählt haben:

DR. OETKER KLEINE RÜHRKUCHEN



Große Fertigkuchen, auch von Dr. Oetker kennt jeder. Kennt aber auch jeder d
ie Minivariante? Und wozu braucht man eigentlich kleine Kuchen? Ich lasse zunächst einmal den Hersteller sprechen:

"Die Kleinen Rührkuchen gibt es in drei verschiedenen Sorten: Schoko, Marmor und Zitrone. Diese sind backfrisch versiegelt und schmecken deshalb wie selbstgebacken. Sie haben die typische Form eines großen Kastenkuchens, sind aber weitaus kleiner. Gerade weil sie so klein und einzeln verpackt sind, eignen sie sich perfekt als Reiseproviant, für Ausflüge oder für eine kurze Genießer-Pause bei der Arbeit. Die Kleinen Rührkuchen sind nicht nur ein zuckersüße Idee für unterwegs, sondern lassen sich im Handumdrehen zum leckeren Dankeschön, zum kreativen Mitbringsel oder zur kleinen Aufmerksamkeit zubereiten. Damit werden sie zum Highlight für jede Party und besondere Anlässe."






In meinem Testpaket befanden sich eine Packung Marmorkuchen, eine Packung Zitronenkuchen und vier Packungen Schokokuchen, alle mit je 4 Stück Inhalt. Von den Schokokuchen habe ich einige in meinem Freundeskreis verteilt und ich kann es vorweg nehmen: das einhellige Urteil lautete "Sehr lecker!"

DIE GESCHMÄCKER SIND VERSCHIEDEN

Während ich dem weichen und saftigen Schokokuchen verfallen bin, liebt mein Ältester den etwas festeren Marmorkuchen mit der Schokoladenglasur und mein Jüngster favorisiert den fruchtig-süßen Geschmack des Zitronenkuchens.

Zum Mitnehmen sind wir kaum gekommen, ich habe einen der Schokokuchen mit zu meinem Friseurtermin genommen und meiner Friseurin geschenkt. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass man den Kuchen vielleicht noch in eine kleine Extradose packen sollte, in der Handtasche kann er durchaus etwas zerdrückt werden (da musste ich ziemlich aufpassen, habe ihn aber heil abliefern können). Daheim ist eine Aufbewahrung im Kühlschrank nicht das Schlechteste: ersten verläuft die Schoko- bzw. die Zitronenglasur nicht so schnell wie im derzeit doch ziemlich heißen Raum. Zweitens habe ich für mich festgestellt, dass mir die Kuchen gekühlt noch besser schmecken.

So, und jetzt stehe ich da wie der Ochs vorm Berg und habe keine Fotos für euch - bis ich knipsen wollte, waren alle Kuchen weg, die ich nicht sowieso schon verschenkt hatte. Schimpft also meine Söhne, die nicht widerstehen und warten konnten ;-) Ich kann euch lediglich ein Bild der verpackten Kuchen bieten:







Und noch zwei weitere: die Kleinen Rührkuchen eignen sich nämlich nicht nur zu einfach so Essen und/oder Mitnehmen, sondern auch als Zutat für ein leckeres

DESSERT

Dafür hatte ich zwei Kuchen versteckt und bei Gelegenheit wieder mal gerne meine kreative Ader spielen lassen.

Für das erste habe ich einen Zitronenkuchen halbiert, in eine Minischale schräg hinein gelegt und dazu kleine Kugeln selbstgemachtes Himbeereis drapiert. Das Ganze habe ich noch mit kleinen Sahnetuffs dekoriert und “Tutti Frutti” genannt. Sieht nicht nur hübsch aus, schmeckt auch lecker. Natürlich kann man auch andere und gekaufte Eissorten nehmen.



Dessert Nummer 2 habe ich an die klassische Schwarzwälder Kirschtorte angelehnt, ich habe allerdings darauf verzichtet, den Schokokuchen mit Kirschwasser zu tränken (kann man natürlich machen, wenn man “original” bleiben will). Schokokuchen einmal längs und einmal quer halbieren. Schattenmorellen aus dem Glas abgießen, den Saft auffangen. Etwas Saft mit 1,5 Esslöffel Speisestärke und 1-2 Esslöffel Zucker verrühren. Die Kirschen mit dem übrigen Saft in einen Topf geben und erhitzen, die Stärkemischung dazu geben und unter Rühren aufkochen. Etwas abkühlen lassen, Kirschen in ein kleines Schälchen geben, die Schokokuchenteile in die Ecken darauf legen, in der Mitte mit weiteren Kirschen auffüllen. Mit geschlagener Sahne (ich habe sie mit Sanapart noch fester gemacht) kleine Tuffs dazu spritzen – fertig. Schmeckt soooo lecker.



Für das nächste Nachtischbüffet (die nächste Festlichkeit, bei der ich so etwas brauche kommt bestimmt) plane ich die Kleinen Rührkuchen auf alle Fälle ein. Schneller und trotzdem schmackhaft geht es nicht.


Wer sich selber nicht so viel Kreativität zutraut oder einfach ein paar Anregungen sucht, der findet eine ganze Menge toller Sachen auf den Kleinen Kuchen auf der Webseite von Dr. Oetker, genauer HIER!

NORMALERWEISE

gehe ich bei Produkttests ja immer auch auf Inhaltsstoffe bzw. Zutaten ein. Nein, das mache ich diesmal bewusst nicht. Ist doch klar, dass da Zucker in Massen drin ist. Und ist auch klar, dass so ein Küchlein im Vergleich zur Größe eine Unmenge an Kalorien hat. Wie eben jeder Kuchen, jede Schokolade, jede Süßigkeit auch. Da drücken wir eben mal beide Augen zu und genießen - bitte ohne Reue, sonst kann man es gleich bleiben lassen ;-)

Schafft ihr das?
Könnten es euch diese Kleinen Rührkuchen wert sein?

Liebe Grüße
Eure Kerstin



Sonntag, 2. August 2015

ÜBERRASCHUNGSPÄCKCHEN VON DM

Hallo ihr Lieben,

die schönsten Päckchen sind doch irgendwie die, mit denen man gar nicht rechnet und die einen positiv überraschen. Ein solches bekam ich vor zwei Tagen von dm und natürlich war klar, dass sich darin etwas Schönes aus dem Bereich der Kosmetik befinden würde. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich die restliche Post erst einmal links liegen ließ und sofort die kleine Schachtel öffnete.

TREND IT UP

ist die ganze neue dm-Kosmetik-Eigenmarke, die ab September zu haben sein wird. Beinhalten wird die neue Make-Up-Brand vorerst wohl Nagellacke und -pflege, Lippenstifte, Gloss und Lipliner, Mascara, Eyeliner und Kajalstifte. Das Motto, dass mir auf dem beiliegenden Prospekt entgegen strahlt lautet: "BE A VOICE NOT AN ECHO".



Und weiter heißt es, die Produkte seien für "alle, denen es so geht wie uns. Die Spaß an Make-Up und Fashion haben. Die ihr eigenes Ding machen. Die nicht perfekt, sondern besonders sein wollen. Ausdrucksstark und unverwechselbar..." Na, da fühle ich mich doch angesprochen :-)

Eine ganz neue Kosmetikmarke und ich bekomme vorab schon einmal vier Produkte zum Ausprobieren?  Wer würde sich da nicht freuen? Einen Lipgloss, einen Lippenstift und zwei Nagellacke halte ich nach dem Auspacken in meinen Händen und die möchte ich euch jetzt vorstellen:

N° 1 

im Paket heißt auch so und ist ein Mini-Nagellack mit 6ml. Es wird ihn für 1,25€ in 16 Farben geben, ich habe die Farbe 50: ein dunkleres Blaugrün, das mir sehr gut gefällt und das mit einer Schicht bestens deckt. Ich mag auch den Flachpinsel, mit dem ich mir leichter tue als mit runden (ich bin nicht gerade eine Könnerin, was das Nägel lackieren betrifft).


Blaugrün kam gleich mal auf die Zehennägel ;-)


GLAMOUR YOUR NAILS

mit dem Double Volume & Shine Nail Polish, 11ml werden 2,25€ kosten, insgesamt soll es 27 Farben geben. Ich habe ihn in einem ganz tollen, satten Rot bekommen und gleich mal ausprobiert. Der flexible Profi-Volumenpinsel fächert beim Auftragen auf und man kann den Lack wirklich ganz leicht und gleichmäßig auf den Nagel bringen. Außerdem deckt er sofort, ich muss also keine zweite Schicht auftragen, was ich liebe. Und er glänzt einfach wunderbar - ich bin überzeugt, auch wenn ich zur Haltbarkeit noch nicht viel sagen kann.

In Natura sind beide Farben etwas dunkler als auf dem Bild




KISSES YOUR LIPS

verspricht dm in der Broschüre über den High Shine Lipgloss. Von den 5 Farben, die für 3,25€ zur Verfügung stehen werden, habe ich die Nummer 20: ein helles Rosa. Die Farbe wäre schon meine, allerdings bin ich kein großer Fan von Gloss, ist mir immer ein bisschen zu "klebrig". Außerdem habe ich leicht bläuliche Lippen mit einer durchscheinenden Ader rechts oben, da sieht es nie wirklich gut aus, weil so ein Gloss ja nicht so gut deckt wie ein Lippenstift.Auf alle Fälle trocknet dieser Lipgloss meine Lippen nicht aus, er enthält pflegendes Arganöl und so kann ich ihn durchaus empfehlen, auch wenn ich persönlich ihn nicht verwenden werde.

High Shine ist nicht übertrieben








MAKE YOUR STYLE

das werde ich dann doch lieber mit dem Ultra Matte Lipstick, den ich in einem schönen, deckenden und cremigen Rot bekommen habe. Den Gloss in Rot, den Lipstick in Rosa... das wäre perfekt für mich gewesen, aber das Leben ist nun einmal kein Wunschkonzert. Da mich die Konsistenz und Haltbarkeit aber überzeugt, ist es ja kein Problem sich im September einen weiteren Stift dieser Reihe zu besorgen. Die Farbpalette ist zwar sehr rotlastig, aber ich habe schon einen schönen Rosenholzton entdeckt, den ich mir für 2,25€ problemlos leisten kann.

Für den Preis unschlagbar

EINEN ZWEITEN BLICK WERT

und ziemlich spannend finde ich diese neue Serie, schade dass ich Augen-Make-Up-Süchtige nicht auch gleich einen Kajastift testen konnte. Und ich hoffe, dass mit der Zeit auch noch Lidschatten zum Sortiment dieser Marke dazu kommen, davon kann ich ja auch nie genug haben.

Was meint ihr, werdet ihr auch die Produkte im September genauer ansehen? Wäre das was für euch?

Liebe Grüße
Eure Kerstin

PS: Sorry, dass die Fotos diesmal alle etwas unscharf sind, zur Zeit muss immer alles etwas schneller gehen und das kommt dann dabei raus *seufz*

#trenditup #dm