Sonntag, 26. April 2015

AUS EINS MACH VIER - INATECK 4-PORT DESIGN HUB




Hallo ihr Lieben,

in meinem letzten Blogpost für diesen Monat geht es um Technik...

...vor ein paar Wochen trat die Firma Inateck mal wieder an mich heran, ob ich nicht Lust hätte eines ihrer Produkte zu testen. Natürlich hatte ich und suchte mir aus der Liste der zur Verfügung stehenden Produkte etwas heraus – es soll ja etwas sein, mit dem ich etwas anfangen kann, sowohl von der Nutzung her als auch vom Verständnis dafür. Meine Wahl fiel auf einen USB-Hub mit der Bezeichnung „HBU3VL-4P“, den sowohl mein Sohn als auch ich seither genau unter die Lupe genommen haben. 



Was ein USB-Hub ist, muss ich wohl niemandem erklären. Ich nenne so ein Teil gerne ganz simpel „Mehrfachstecker für PCs“ und habe mir bis dato eigentlich nie groß Gedanken darüber gemacht, zumal ich schon lange keinen mehr in Gebrauch hatte. Was so ein Hub aber alles kann, vor allem dieser hier hat mich dann doch positiv überrascht.

DESIGN

Ein USB-Hub muss praktisch sein und funktionieren. Ich erinnere mich an einen Hub, den ich vor vielen vielen Jahren am damaligen Desktop-PC verwendet hatte. Das war ein unscheinbares graues Kästchen mit vier USB-Steckplätzen, nicht schön, aber nützlich.
Spricht aber was dagegen, wenn ein USB-Hub nicht nur nützlich, sondern auch schick ist? Ich denke nicht und kann sagen, dass der HBU3VL-4P eine Zierde auf jedem Schreibtisch ist und seinen Namen UFO Design Hub zu Recht trägt.



Mit einem Ufo kann man die 1,5cm hohe, flache Scheibe nämlich durchaus vergleichen. Mattschwarz mit einem glänzend schwarzen Mittelpunkt sieht sie richtig elegant aus.
Die vier Ports sind in gleichmäßigen Abständen von „3 Uhr“ bis „9 Uhr“ seitlich untergebracht. Diese Anordnung hat im Gegensatz zu einer direkt nebeneinander den Vorteil, dass sich nie Stecker in die Quere kommen und man tatsächlich ganz einfach und problemlos bis zu vier Geräte per USB damit verbinden lassen.

Genau auf „12 Uhr“ befinden sich die Anschlüsse für das mitgelieferte USB-Kabel und Netzteil. Dass es USB-Hubs mit externer Stromversorgung gibt, war mir bis dato neu, wie praktisch so etwas ist, konnte ich nun feststellen – dazu später mehr. Beide Kabel haben eine angenehme Länge von ca. 120cm (USB) bzw. ca. 155cm (Netzteil) und machen die Handhabung dadurch sehr bequem.

Schließt man den HBU3VL-4P an einen PC an oder verbindet ihn mit einer Steckdose, leuchtet oben an dem mittigen Kreis ein rotes Licht auf. Beim Verbinden von Geräten mit den Ports leuchtet am jeweiligen genutzten Port ein grünes Licht. So hat man jederzeit den Überblick, welche Ports in Nutzung sind und ob Strom fließt.

An der Unterseite des Hubs sind vier kleine Gummifüßchen angebracht, so dass er nicht auf dem Schreibtisch herumrutscht und auch nichts zerkratzt. 



TESTGERÄT 1: AM PC

Kaum war das Päckchen angekommen, riss es sich auch schon mein Sohn unter den Nagel. Da an seinem Desktop mittlerweile alle USB-Ports bis auf einen den Geist aufgegeben haben, kam ihm das Ufo gerade gelegen.
Für mich war es dann allerdings etwas schwierig, seine Erkenntnisse aus der Nutzung aus ihm heraus zu bekommen: „Was soll ich dazu sagen, funktioniert halt!“ – so seine Aussage.
Worauf ich ihn mit Fragen bombardierte: Wurde der Hub sofort vom PC erkannt? Was hast du angeschlossen? Ist das Kabel für deine Zwecke lang genug? Hast du das Gefühl, die Geschwindigkeit bleibt gleich beim Übertragen von Daten?

Die Antworten wurden dadurch aber nicht sehr viel detaillierter: „Ja, passt schon, USB-Stick und Handy“.
Ziehe ich also hieraus ein erstes Fazit: Der HBU3VL-4P wird problemlos von einem HP-Desktop-PC erkannt und funktioniert bestens. Doch nun musste ich wirklich selber ran…



TESTGERÄTE 2 & 3: AM LAPTOP & CONVERTIBLE PC

Mein ziemlich neuer Acer Laptop hat zwar genug USB-Ports für meinen Bedarf, nämlich rechts zwei Zwonuller und links zwei 3.0-USB-Ports, das hinderte mich aber natürlich nicht daran auch daran den HBU3VL-4P auszuprobieren.

Eingesteckt – und zwar völlig egal an welchem Port – leuchtet das rote Licht auf und der Hub wird sofort erkannt. Das funktionierte ja schon mal prächtig, also hängte ich diverse Gerätschaften an das Ufo wie zum Beispiel USB-Stick, Handy, externe Festplatte… alles wird schnellstens und problemlos im Explorer angezeigt. Nicht nur von Stick oder externer Festplatte und zurück kann ich so Dateien verschieben, sondern auch zwischen zwei Sticks oder…
Geht natürlich auch, wenn ich die einzelnen Ports meines Laptops verwende, aber wie gesagt: wenn welche kaputt sind oder ein PC nicht genug davon hat, stellt der HBU3VL-4P eine einwandfreie Erweiterung dar.

Das gleiche Spiel am HP Convertible PC brachte genau das gleiche Ergebnis.
Ein Tablet besitzt mein Jüngster, das hat allerdings nur einen Mini-USB-Port, so dass ich es hier nicht austesten konnte. Ich gehe aber davon aus, dass auch in diesem Fall mit einem Adapter keinerlei Probleme auftreten dürften – warum auch?




SITZT, PASST, WACKELT UND HAT LUFT 

Ein uralter dummer Spruch, der hier nur im ersten Teil zutrifft. Das Einstecken des Kabels geht leicht, aber dann sitzt es wirklich bombenfest und wackelt eben gar nicht, weder am Hub noch am PC.

Mein Uralt-Drucker machte vor ein paar Tagen Sperenzchen: steckte ich ihn an den 2.0-Ports ein, wurde er nicht erkannt im Gegensatz dazu, wenn ich ihn an den 3.0-Ports verkabelte. Ich befürchtete schon, dass die Hälfte der Ports nach so kurzer Zeit kaputt sein könnten, bis ich den HBU3VL-4P dazwischen schaltete: auf einmal funktionierte mein Drucker an jeder Stelle eingesteckt wieder. Es scheint also am Druckerkabel zu liegen, das wohl nach all den Jahren einen „engeren Kontakt“ zum Laptop sucht. Der Hub bietet diesen, was für mich von Vorteil ist, da meine Geräte so arrangiert sind, dass ich mit dem Druckerkabel nicht an die Ports auf der rechten Seite (3.0) heran komme.




DATENÜBERTRAGUNG

„USB 3.0-Superspeed, noch schneller und flexibler. Schnelle Datenübertragung durch USB3.0-Standard, theoretische Transferrate von bis zu 5Gb/s“ – so die Worte des Herstellers.

Mir ist das relativ egal, wie schnell zum Beispiel meine Fotos von der Kamera auf den Laptop übertragen werden, solange ich dabei nicht einschlafe. Ob die Sache nun fünf Sekunden weniger oder zehn Sekunden mehr Zeit braucht… nur keine Hektik ;-)
Um mir zumindest ein ungefähres Bild zu machen, schloss ich meine Kamera an den Laptop an und übertrug ca. 100 Fotos. Danach löschte ich sie wieder von meinem Laptop und übertrug sie erneut, diesmal aber mit dem zwischengeschalteten Hub. Sollte es hier langsamer gehen, ist das so minimal dass es mir nicht auffällt und was nicht negativ auffällt passt.

Für mich. Ich weiß aber, dass es in unserer hektischen Welt Menschen gibt, denen es auf jede Sekunde ankommt und um diese ebenfalls bestens zu informieren überlegte ich mir, einen Speedtest zu machen. Hab ich Technik-Dummie ja noch nie gemacht, googelte und fand heraus, wie´s geht: tja, bei Produkttests lernt man doch immer noch was dazu :-)

Zunächst testete ich einen ganz einfachen USB-Stick von Verbatim und erhielt folgende Ergebnisse:

Direkter Anschluss - Schreibzeit 6,7 Sekunden /1,48 Mbytes/s
                                     Lesezeit 0,54 Sekunden / 18,49 Mbytes/s

Über den Hub -  Schreibzeit 7,5 Sekunden / 1,32 Mbytes/s
                                Lesezeit 0,54 Sekunden / 18,39 Mbytes/s

Hub zusätzlich mit Netzteil – Schreibzeit 7,06 Sekunden / 1,41 Mbytes/s
                                                      Lesezeit 0,53 Sekunden / 18,57 Mbytes/s


Gemessen wurde mit der Einstellung 20 Dateien / 10 MB. Die Werte bleiben sich doch sehr ähnlich, über den Hub ohne angeschlossenes Netzteil geht es zwar etwas langsamer, aber so minimal, dass es keine Rolle spielt. Mit Netzteilunterstützung war die Lesezeit sogar für den Bruchteil einer Sekunde schneller als im direkten Anschluss.

Um die Sache zu verifizieren wiederholte ich den Speedtest mit meiner externen Festplatte:

Direkt: Schreibzeit 2,13 s / 4,68 Mbytes/s
             Lesezeit 0.26 s / 37,4 Mbytes/s

Hub:   Schreibzeit 2,18s / 4,56 Mbytes/s
            Lesezeit 0,27s / 37 Mbytes/s

Mit Netzteil: Schreibzeit 2,18s / 4,58 Mbytes
                        Lesezeit 0,26s / 38,08 Mbytes


Hinsichtlich der Geschwindigkeit bei der Datenübertragung hat man also keinen Nachteil, wenn man über den HBU3VL-4P geht. Man hat aber auch nicht wirklich einen Vorteil, wenn man dabei das Netzteil zusätzlich verwendet. Wofür soll das dann gut sein? Laut Hersteller als „Lösung von Energieversorgungsengpässen bei externen Laufwerken für die meisten Nutzer, externe Versorgung von 2,5“- und 3,5“-Festplatten“. Mag sein, kann ich nicht nachvollziehen, ich habe keine Energieversorgungsengpässe bei meinen beiden externen (ohne Netzteil). Ein sinnloses Feature für mich also? Nein, den ich kam auf eine gloriose Idee, wie ich den Hub inklusive Netzteil sinnvoll verwenden könne:

MULTICHARGER




Kennt ihr Hotels, die an nichts sparen nur an Steckdosen? Ich schon. Da geht man dann mit drei bis vier Personen in den Urlaub und hat folgendes dabei: vier Handys, ein bis zwei Akkucharger für Kameras, ein Tablet, zwei E-Book-Reader, zwei I-Pod… und wie´s der Teufel will brauchen alle Geräte gleichzeitig eine Aufladung. Ich war in Italien schon in Hotelzimmern, in denen es gerade mal zwei Steckdosen gab wobei in einer mangels Minibar schon mein Minikühlschrank fest verankert war.

Aber auch in den eigenen vier Wänden kann ich mir gut vorstellen wie praktisch es sein kann, EINEN Platz zu haben an dem man wann auch immer es nötig ist alle möglichen Gerätschaften an einer Steckdose zu laden.

Klappt das? Ab mit dem Inateck-Hub an eine Steckdose am Sideboard im Wohnzimmer und ran mit I-Pod, Kindle und Handy. Alles lädt sich auf, keine Probleme. Bis zum bitteren bzw. total aufgeladenen Ende habe ich zwar nichts dran gelassen und kann nicht wirklich sagen, ob es etwas länger dauert, wenn mehrere Geräte am gleichen Zapfhahn hängen. Aber das spielt für mich auch keine Rolle, besser alle zugleich etwas länger als eines nach dem anderen.  Das Ufo ist auf jeden Fall im nächsten Urlaub mit dabei. Mit 340g und Maßen von 136 x 120 x 73 mm nimmt es auch im Flugkoffer nicht allzu viel Platz und Gewicht ein. 



WO KAUFEN?

Ihr seht, mich hat der Design-Hub sowohl im Aussehen als auch in der Funktionalität überzeugt. Die Firma Inateck (Markenname) bzw. F&M Technology GmbH (Brünner Straße 10, 04209 Leipzig) vertreibt ihre Produkte ausschließlich über Amazon. Dort bekommt ihr den HBU3VL-4P für 22,99 Euro versandkostenfrei ab einem Einkauf ab 29 Euro oder wenn ihr noch ein Buch dazu bestellt. Ansonsten zahlt man noch 3 Euro Versandkosten, aber selbst für 26 Euro halte ich die Preis-Leistung für diesen Hub wirklich für klasse.

FAZIT

Das ist nun bereits das dritte Inateck-Produkt, das ich testen darf und irgendwie warte ich immer darauf, dass ich etwas zu meckern finde, da ich doch sehr kritisch beim Testen bin. Aber auch diesmal passt alles, die robuste Verarbeitung ist kombiniert mit schönem Design und perfekter Funktionalität. Ich kann nichts abziehen, wo es nichts zu meckern gibt und so bleibt mir nur übrig, euch eine Empfehlung mit allen 5 Sternen auszusprechen

Liebe Grüße
Eure Kerstin






Dienstag, 21. April 2015

HIRSCHEL / FLACONI / MÜLLER LOOK - BOX FÜR BOX

Hallo ihr Lieben,

einer der besten Ratschläge für ein schönes Leben ist dieser: "Halte dich nicht an schlechten Erinnerungen fest, sondern wende dich dem Guten und Schönen zu!" In diesem Sinne muss jetzt ganz schnell auf den vorigen Einkaufsflop-Bericht etwas Positives kommen. Schönes für die Schönheit... ihr wisst natürlich jetzt, um was es heute geht... um Beauty-Boxen :-)




Bevor ihr euch wundert: ja, ich habe mein mir selbst auferlegtes Boxenstoppverbot etwas gelockert, der Schrank ist auch nicht mehr ganz so voll und manchem kann man einfach nicht widerstehen. Auch wenn ich derzeit immer noch kein neues Abo abschließen werde, habe ich mir doch drei Einzelboxen gegönnt, die ich euch zeigen möchte. Fangen wir an mit der

FEEL-PRETTY-BOX von Flaconi

Flaconi ist zwar nicht meine Stammparfümerie im Netz, aber bestellt habe ich dort auch schon und bekomme den Newsletter. Was sah ich da eines schönen Tages? Flaconi bringt nun auch seine erste Beauty-Box auf den Markt.Da war ich dann doch neugierig und besorgte mir diese. Auf der Bestellseite stand geschrieben, was drin ist - ich habe mir allerdings verboten nachzuschauen, da ich mich überraschen lassen wollte. Und das war drin:




Signorina Eleganza Body Lotion von Salvatore Ferragamo, 50ml: duftet sehr dezent, elegant, warm, zieht schnell ein. Gefällt mir, die Originalgröße mit 200ml kostet stolze 38,90 Euro

Chloé Love Story Shower Gel, 30ml: ein ganz leichter blumig-frischer Duft, nicht das, was ich unter der Dusche bevorzuge, aber absolut interessant. Die Originalgröße mit 200ml kostet 30 Euro, würde ich mir niemals kaufen.

Helena Rubinstein All Mascaras Eye Make-Up Remover, 50ml. Habe ich noch nicht getestet, kann ich aber auf alle Fälle gut gebrauchen. Das Original hat 125ml zu 35 Euro, auch das würde ich nicht ausgeben, wie ich ehrlich sagen muss.

Calvin Klein Endless Euphoria EdP, 15ml: blumig, ganz angenehm, in dieser Box allerdings selbst für mich als Parfüm-Fan nicht der Bringer, da ich schon zweimal genau diesen Duft in dieser Größe als Goodie zu Bestellungen hatte und Euphoria nun wirklich nicht neu auf dem Markt ist. Original: 40ml / 48,00 Euro

Shiseido Ibuki Milde Reinigungscreme, 30ml: kommt wie eine eher feste Creme heraus, lässt sich aber toll aufschäumen. 125 ml kostet in der Originalgröße 34,90 Euro. Shiseido-Preise eben, die mich am Kauf dieser tollen Marke meistens hindern.

Biotherm Biomains Handcreme, 20ml: zieht schnell ein, angenehme Konsistenz. Ein Nachkaufprodukt für mich, mit 100ml zu 20 Euro im Original auch noch bezahlbarer Luxus.

Die Überraschung war gelungen, mein Eindruck ist aber nicht ganz so positiv wie bei anderen Boxen. Es sind zwar durchweg hochwertige (und hochpreisige) Produkte enthalten, die ich gerne ausprobieren werde. Beim Parfüm wird mir aber nichts Neues geboten, es sind ausschließlich Sondergrößen (ein Originalprodukt, es muss ja nicht das Teuerste sein, hätte mir gut gefallen) und alles in allem macht der Inhalt einen leicht langweiligen Eindruck auf mich. Auch die Schachtel besteht aus sehr dünner Pappe und macht wenig her.

Die Preis-Leistung stimm aber: 17,90 Euro kostete mich die Box (Versandkosten sparte ich, indem ich noch Artikel bis zum Gesamtpreis von 29 Euro dazu bestellte), der Warenwert beträgt 58,60 Euro. Die aktuelle Box ist bei Flaconi nicht mehr aufrufbar und wohl ausverkauft. Sollte es eine weitere Box geben, werde ich diese eher nicht bestellen oder vorher doch nachschauen, was drin ist.

MÜLLER LOOK BOX

Ich traute ja meinen Augen kaum, als ich die Email erhielt, dass ich tatsächlich zum ersten Mal eine Look Box ergattern konnte. Nach kleinen Schwierigkeiten (zum ersten angekündigten Termin war die Box noch nicht in meinem Müller-Markt angekommen) hielt ich das Schätzchen in der Hand und freute mich wie ein Schnitzel. Manche von euch werden sie selber oder zumindest schon darüber gelesen haben, für alle anderen liste ich den Inhalt auf:




S.Oliver Prime League Women EdT, 50ml: duftet frisch, ganz leicht fruchtig. Wird nicht mein Lieblingsparfüm, aber für den Alltag ist es okay und ich habe mich darüber gefreut.

Max Factor Lip Finity Lip Colour, FB 24 Stay Cheerful: ich mag diese "Zwei-Komponenten-Lippenstifte" sehr und hätte diesen gerne verwendet. Leider ist er sehr, sehr pink, die Farbe steht mir nicht wirklich. Ich finde, in Boxen sollte man etwas neutralere Farben packen. 

Max Factor MasterpieceMax Mascara: mal wieder eine Mascara, ich hab durch Boxen mittlerweile sicher 5 oder 6 herumliegen. Wer verbraucht so viel Mascara??? Ich nicht.

OPI Nail Lacquer Fb. "Aloha from OPI", knalliges Korallenrot. Ich liebe OPI-Lacke, aber das Rot ist schon auch echt heftig.

Edding L.A.Q.U.E Nagellack, dunkles Rosenholz: die Farbe gefällt mir sehr viel besser, auch wenn sie nicht viel weniger auffällig ist. Zwei Lacke in einer Box? Kann man gut finden, muss man nicht.

Hugo Boss Woman EdP, Probe 2ml: Okay, aber nix Besonderes.

Bruno Banani Absolute Woman EdT, Probensachet 0,7ml mit 3-Euro-Gutschein: den Duft kenne ich noch nicht und werde die Probe verwenden. Fall es ein Nachkaufduft sein sollte, ist der Gutschein natürlich willkommen. 

Max Factor Face Finity Primer Probensachet. Was soll man dazu groß sagen?

Hier rechne ich nicht aus, was die Produkte einzeln zusammengekauft gekostet hätten, dass die Preis-Leistung auf alle Fälle stimmt ist logisch: allein der OPI-Lack kostet um die 16 Euro, die Box 5 Euro. Ich hab mich sehr gefreut, endlich einmal das Glück gehabt zu haben eine Look-Box zu ergattern und bin mit dem Inhalt auch zufrieden. Allerdings werde ich nicht mehr ganz so traurig sein, wenn ich bei weiteren Boxen kein Glück mehr haben sollte - bewerben werde ich mich immer, man kommt ja leider sowieso selten zum Zug und bei 5 Euro ist nie Geld in den Sand gesetzt.


HIRSCHEL FRÜHJAHRS-BOX

Auf diese Box hatte ich gewartet, denn Hirschel hat mich noch nie enttäuscht und ich wollte sie unbedingt haben. 

Wie von Hirschel gewohnt ist der Inhalt wieder so hübsch und liebevoll verpackt, die Deko und das Körbchen kann ich durchaus gebrauchen. Und auch der Inhalt kann sich sowohl von der Menge als auch von der Vielfalt und Nrauchbarkeit sehen lassen. Mein Favorit unter den drei Boxen enthält:




Sensena Farb- und Duftwechselbad Springtime, Sachet für 1 Bad: okay, ich hab schon oft erzählt, dass ich nur dusche - bekommt wieder einmal mein Mann was ab. Wobei Springtime sicher nicht unbedingt ein Männerthema ist, aber da ist er nicht so wählerisch ;-) (Preis im Netz: ab 2,09 Euro)

Nablus Olivenöl-Seife mit Minzduft, 100g, (riecht etwas seltsam, nur leicht minzig): finde ich interessant, sie duftet in der Tat leicht minzig, aber irgendwie auch seltsam, ein wenig "altbacken". Nicht meins, werde ich verschenken. (Bei Hirschel: 5,29 Euro)

Bioturm Naturkosmetik Duschgel Mango 150ml: mein "Hurra"-Produkt, duftet super, ist absolut meins. (Im Netz ab 4,29 Euro)

Neobio 24h Feuchtigkeitscreme 50ml: lass ich noch zu, bis ich meine derzeitige Creme aufgebraucht habe. Freut mich aber durchaus. (Hirschel-Preis: 4,50 Euro)

Douce Nature Fleur de Shampooing - eine Art Haarseife?! Sie kommt wohl aus Frankreich und ist nur auf Französisch und Englisch beschriftet. Weiß nicht so recht... ;-) Aber man soll sich Neuem ja nicht verschließen, also probiere ich die mal aus. (Im Netz ab 5,90 Euro)

Neobio Shimmer Lippenpflege, zwei Lippenpflegestifte mit Bio-Aloe Vera und Olive. Leicht lilastichiger Rosenholzton, tönt nur ganz dezent, pflegt gut. Gefällt mir :-) (Bei Hirschel für 2,59 Euro zu haben)

Benecos Natural Lipgloss, 5ml, Farbe "rose garden", ein kräftig-dunkles Rot. Finde ich toll, auch wenn ich selten Lipgloss und eher dezentere Farben trage. Aber ab und zu darf´s auch mal mehr sein ;-) (Hirschel-Preis: 4,39 Euro)

Hagina Cosmetic Pfirsichblüten-Tagescreme für normale bis trockene Haut, Probe 4ml: duftet schön und leicht, probiere ich aus, wenn meine andere Creme leer ist. Schade eigentlich, dass das keine Originalgröße ist, da hätte ich gegen Neobio getauscht. Der Preis für´s Original liegt bei Hirschel bei 14,55 Euro für 50ml, die Probe hat somit einen Wert von ca. 13 Cent.

2 Sachets von Lavera, einmal straffende Pflegemaske (1,95 Euro), einmal Color-Glanz-Haarkur (Probe, Original mit 125ml kostet 4,95 Euro) . Masken mag ich nicht, die Kur werde ich ausprobieren.

Weleda Mandel-Gesichtscreme Probe 7ml: nehme ich mit in den Urlaub, da rechne ich jetzt auch keinen Preis aus.




Der Inhalt hat ohne die Proben und die Deko so ziemlich genau einen Wert von 31 Euro, bezahlt habe ich 29,90 Euro. Bei Vorgängern hatte man einen Mehrwert von ca. 7-8 Euro, diesmal fällt dieser doch etwas klein aus. Ich sehe das als kleines Manko, nicht hinsichtlich einer Schnäppchenjagd, sondern dass man mehr erhält als man zahlt bei einer Überraschungsbox eher als Ausgleich dafür, dass doch das eine oder andere Produkt nicht ganz so passt. Bei ein paar Euro Mehrwert wäre die Hirschelbox mit großem Abstand auf Platz 1, so ist sie nur knapp mein Favorit und zwar einfach deswegen, weil die Produkte am spannendsten sind und das Drumherum so liebevoll ist und einfach Spaß und Freude macht.

So, jetzt seid ihr dran, meine Lieben. Was haltet ihr von den drei Boxen? Welche wäre euer Favorit?

Liebe Grüße
Eure Kerstin







Montag, 20. April 2015

GOURMANTIS UND KUNDENSERVICE? LEIDER EINE WAHRE GESCHICHTE...

Hallo ihr Lieben,

so viele Themen habe ich gerade auf der Platte, ich weiß gar nicht, woher ich die Zeit nehmen soll. Und ich möchte euch auch nicht täglich mit Berichten zumüllen, also eines nach dem anderen.
Ich fange mal mit einem unangenehmen Erlebnis an, bei Facebook hatte ich darüber schon geschrieben und von manchen von euch den Zuspruch bekommen, dass das in den Blog muss, um mehr Leute zu erreichen.
Und euer Wunsch ist mir natürlich Befehl, auch wenn ich eigentlich lieber über schöne Dinge schreiben...

SO FING ES AN

Bei den Konsumgöttinnen gewann ich bei der Bonuspunkteverlosung zwar keinen Hauptpreis, aber einen Gutschein über 30 Euro von dem mir bis dahin unbekannten Online-Shop "Gourmantis.de". Ich bin ja eine leidenschaftliche und versierte Onlineshopperin, scheue mich auch nicht, Lebensmittel im Netz zu bestellen und habe mich daher über den Gutschein gefreut. Ich konnte ja nicht ahnen... aber dazu später mehr.

Ich sah mich in aller Ruhe in diesem Shop um. Gourmantis vertreibt nach eigener Aussage "Alles Gute für Genießer", also Delikatessen jeglicher Art. Von Wurst über Essig/Öl, Tee/ Kaffee, Gewürze bis hin zu Wein ist das Angebot zwar nicht riesig groß, aber doch ausreichend. Da müsste was für mich dabei sein.

Da ab 59 Euro der Versand kostenlos ist beschloß ich, auf meinen Gutschein einen entsprechenden Betrag drauf zu legen und bestellte von Pancetta über Aceto Balsamico bis zu Cabernet Sauvignon queer Beet. So ganz einfach war die Auswahl nicht, denn die Artikel im Shop sind schon ziemlich teuer und bei manchen Dingen sehe ich einen Preis ab einer gewissen Höhe nicht ein. Aber mein Warenkorb wurde voll, genau 29,62 Euro zahlte ich per Kreditkarte auf und freute mich bereits auf mein Paket...




ICH FREUTE MICH

und freute mich und freute mich... bis die angegebene Lieferzeit von 7-10 Tagen um vier Tage (Wohlgemerkt Werktage, die Wochenenden hatte ich abgezogen) überschritten war. Ich schrieb eine freundliche Email mit der Bitte mir zu sagen, bis wann ich mit meiner Bestellung rechnen könne. Ich schrieb eine zweite freundliche Email, da ich auf die erste keine Antwort bekam.

Auf die zweite bekam ich die Antwort, dass sie bei einem Produkt noch auf den Wareneingang warten müssten und dann sofort mein Paket losschicken würden. Nun gut, das war für mich in Ordnung, aber kann man den Kunden über so etwas nicht unaufgefordert informieren? Ich fragte noch nach, bis wann denn mit dem letzten Produkt zu rechnen sei und bekam die Auskunft, dass meine Bestellung mit ziemlicher Sicherheit Anfang der darauf folgenden Woche auf Reisen gehen würde. Alles gut soweit,

ICH WARTETE

und wartete und wartete, aber auch nach einer weiteren Woche keine Lieferung von Gourmantis eintraf (geschweige denn eine Nachricht, dass sich diese erneut verzögern würde) schrieb ich, dass ich die Bestellung stornieren wolle. Die Stornierung wurde von Gourmantis sofort bestätigt und vorgenommen, der Gutschein wurde gut geschrieben. Das Drama ist damit aber noch nicht zu Ende...

ICH BESTELLTE

tags darauf noch einmal, wohlweislich diesmal aber nur über einen Betrag, der mit dem Gutschein abgedeckt war. Diese Bestellung kam innerhalb der Lieferzeit an, insofern war diesmal alles in Ordnung. Zufrieden bin ich aber nicht wirklich, Grisinetti und Röstzwiebeln waren okay, aber was kann da auch verkehrt sein.

Der bestellte Pancetta mit scharfem Paprika allerding entsprach überhaupt nicht der Beschreibung: "Bester, magerer Schweinebauch mit Paprika. Luftgetrocknet. Das feine Paprikararoma macht aus diesem Speck eine wahre Delikatesse. Speziell zum Wickeln von Geflügel und Fleisch oder kleingeschnitten für Tomatensaucen."
Was würdet ihr euch darunter vorstellen? Scharfer Paprika, feines Paprikaaroma... für mich ist das ein leicht scharfer Geschmack, der dem Pancetta einen gewissen Kick gibt. In der Realität war der Pancetta aber dick mit Paprika und Chili eingerieben und sowas von sauscharf, dass man ihn beim besten Willen nicht essen kann. Ich mag scharfes Essen, aber sogar einer meiner Söhne, der oft noch Cayennepfeffer oder scharfes Currypulver zusätzlich nachwürzt meinte, den würde er nicht runter bringen. Und das nachdem ich die dicke Gewürzschicht ordentlich heruntergewaschen hatte.

Nun ist das ja alles aber auch Geschmackssache und manch einer hat kein Problem damit, wenn er statt feinem Paprikaaroma doch eher Feuer für die Zunge und den Gaumen erhält. Da will ich auch gar nicht weiter motzen. Gut ist trotzdem nichts, denn

WÄHRENDDESSEN

checkte ich immer mal wieder mein Kreditkartenkonto um zu schauen, ob die 29,62 Euro aus der ersten, stornierten Bestellung wieder zurückgezahlt worden waren. Aber auch 14 Tage nach der Stornierung (am 2.März) hatte sich in der Hinsicht nichts getan, weshalb ich am 18. März wieder einmal freundlich per Email anfragte, ob nicht bitte die Rückzahlung veranlasst werden könnte.

Keine Antwort.

Kein Geld.

Am 8. April schrieb ich erneut, diesmal nicht mehr ganz so freundlich (aber immer noch höflich). Zur Sicherheit über das Kontaktformular, die Emailadresse und bei Facebook dreifach.

Keine Antwort. Bis heute nicht.
Aber ich habe soeben vorsichtshalber noch mal das Konto gecheckt, man will ja nichts Falsches erzählen: die Rückzahlung ist jetzt doch tatsächlich vorgenommen worden und zwar am 14. April.
Macht es das jetzt alles wieder gut?
Für mich nicht, denn ich finde das Verhalten unfreundlich, Kundenservice ist für mich etwas anderes. Schief gehen kann immer mal was, aber man muss dann halt miteinander reden und für dieses Chaos würde ich auch eine Entschuldigung erwarten.

Von daher verzichte ich jetzt auch nicht auf diesen Blogbericht, über den sich der Shop sicher nicht freuen wird, der in meinen Augen aber absolut gerechtfertigt ist. Aufgrund der Fakten kann ich Gourmantis natürlich nicht weiterempfehlen und werde dort auch sicher nie wieder bestellen.

Liebe Grüße
Eure Kerstin 

PS: um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen - gourmantis.de ist nicht zu verwechseln mit der Gourmetbox, die ich im Abo habe und richtig gut finde. 










Freitag, 17. April 2015

007 FOR WOMEN - ICH WERDE ZUM BOND-GIRL ;-)

Hallo ihr Lieben,

genug gekocht, auch wenn die letzten drei Wochen mit der Prep & Cook wirklich Spaß gemacht haben. Jetzt ist Diät auf meinem Blog angesagt und wir können uns wieder anderen Themen zu wenden. Themen, die auch schon sehnsüchtig darauf warten behandelt zu werden. Wie zum Beispiel über ein Produkt, das die Nase verwöhnt und mir von Rossmann zum Testen überlassen wurde.

LADY BOND LÄSST GRÜSSEN

Manche von euch wissen bereits, dass ich ein absoluter Parfüm-Fan bin. Parfüm ist für mich eigentlich sogar das wichtigste "dekorative" Kosmetikprodukt. Wenn ich in meinen eigenen vier Wänden bin, schminke ich mich meistens nicht, aber ohne einen guten Duft, am Morgen nach dem Duschen aufgesprüht fühle ich mich einfach nicht komplett angezogen und bereit für den Tag.

Ich bevorzuge vor allem fruchtig-frische oder feminine-blumige Düfte, sie dürfen nicht zu süß und zu schwer sein. Mit der orientalischen Duftrichtung habe ich eigentlich überhaupt nichts am Hut, das passt nicht wirklich zu mir. Obwohl nun aber der zu testende Duft eine "orientalische Signatur" aufweist, bewarb ich mich: man soll offen für alles sein und die Duftkomponenten haben mich einfach interessiert. Ich habe mich daher auch sehr gefreut, dass ich ausgewählt wurde und stelle euch nun diesen neuen Duft aus der 007-Reihe vor



007 FOR WOMEN EAU DE PARFÜM

"Der brandneue Duft 007 for Women verkörpert das gefährlich verführerische Wesen der Bond-Frau. Er verströmt die mysteriöse Aura dieser geheimnisumwobenen Frauen und ist eine moderne Interpretation der betörenden, orientalischen Düfte, die von Frauen während des ganzen letzten Jahrhunderts getragen wurden." So der Hersteller.

Nach dieser Beschreibung hätte ich mir das EdP nicht gekauft, hört sich zwar gut an, aber das bin nicht ich. Oder doch? Nein, nicht wirklich.

Andererseits gefallen mir die Duftnoten, als da wären:

Kopfnote: Bergamotte, schwarzer Pfeffer, Rosenmilch
Herznote: Brombeere, Gardenie, Jasmin
Basisnote: Schwarze Vanille, Zedernholz, weißer Moschus

Was das Parfüm bei Rossmann kostet, kann ich euch leider gar nicht sagen, denn im Online-Shop ist es (noch) nicht erhältlich und die nächste Filiale ist mir leider zu weit weg, um dorthin zu fahren und nachzuschauen. Im Netz variieren die Preise von 22,90 bis 36,95 Euro für 50ml, es handelt sich also um einen eher günstigeren Duft aus dem Bereich der Drogeriedüfte.

Auch wenn ich eher zu Parfümeriedüften tendiere, heißt günstig nicht unbeding schlechter, "Ausprobieren!" ist die Devise.

ELEGANT

kam der Inhalt meines Päckchens daher, der Flakon war nämlich ganz nobel in einer tollen, mit schwarzem Samt bezogenene und mit bronzefarbenem Reißverschluß zu öffnenden runden Schachtel daher. Da schläg das stilbewußte Frauenherz gleich höher.





Der Flakon selber ist extrem dunkel, fast schwarz. Nur wenn man ihn ins bzw. gegen das Licht hält sieht man, dass er dunkelviolett getönt ist. Je nach Lichteinfall changiert das Glas sogar bis ins Bronzefarbene, das finde ich sehr spannend.  Die rautenverzierte rundliche Form erinnert mich persönlich ein wenig an eine Handgranate: passt wohl durchaus zum Thema "James Bond", spricht mich persönlich aber gar nicht an. Immerhin liegt der Flakon gut in der Hand, was mich dann wieder etwas mit der mir nicht so angenehmen Assoziation versöhnt.



Schon der erste Spritzer entscheidet, ob ein Duft und ich "best friends" werden können oder nicht: trifft als erstes ein Schwall Alkohol auf meine Nase, ist es schon so ziemlich vorbei. Wie schön, dass das hier beim 007 for women nicht der Fall ist.

Thema "Orientalisch": damit verbinde ich immer eine gewisse Schwere, die ich hier zu meinem Glück vermisse. Natürlich ist der Duft dunkel, aber kein bisschen aufdringlich oder gar schwül. So wie ich Parfüms klassifiziere würde ich es eher in die Schiene "elegant-feminin" schieben. 
Besonders gefällt mir, dass nach einer Weile wirklich die Brombeer-Komponente zu erschnuppern ist und der Duft dadurch zu meinen Vorlieben passt. 

WER UND WANN?

Natürlich ist es immer Geschmacks- und Ansichtssache, zu welchem Alter ein Duft passt. Ich amüsiere mich immer köstlich, wenn ich in Duftrezensionen lese, dass ein Parfüm "nicht für alte Frauen" sei und dann auch erklärt wird, dass "alt" ab 50 oder gar schon 40 ist (ihr könnt euch vorstellen, dass solche Beurteilungen von 20-jährigen kommen *g*). Ein Duft muss zum Typ passen, ich wage aber dennoch eine Alterseinschätzung für das 007 for women zu geben:


Bond-Girls sind keine kleinen Mädchen oder Teenies. Es sind selbstbewußte Frauen, die im Leben stehen und wissen, wie sie wirken und was sie wollen. Irgendwie ist auch dieser Duft so, ich würde ihn nicht unbedingt einer 18-Jährigen zum Geburtstag schenken. Eine gewisse Reife und Ausstrahlung sollte die Trägerin also haben, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt.




Ich hätte mir sehr gewünscht, diesen Duft schon ein paar Monate früher gehabt zu haben, denn für mich passt er eher in den Herbst als ins Frühjahr oder gar den Sommer. Momentan würde ich ihn höchstens zu einer Abendeinladung aufsprühen, als Tagesduft wäre er mir doch ein wenig zu schwer. Am Abend verwendet hält er dann auch durch bis die Feier zu Ende ist, die Haltbarkeit finde ich zu dem Preis richtig gut. Na ja, es sei denn, ihr tanzt bis zum Morgengrauen durch, dann müsste man vielleicht nochmal nachsprühen ;-)

FAZIT

Ein sinnlicher, dabei nicht zu süßer oder zu schwerer Duft, der mich insgesamt überzeugt hat wurde mir hier zum Test zur Verfügung gestellt. Auch wenn ich ihn derzeit nicht viel verwenden werde... der nächste Herbst/Winter kommt bestimmt und dazwischen gibt es sicher hin und und wieder abends eine Gelegenheit, meine feminine Seite damit zu betonen. Sollten euch die Duftnoten also ansprechen, kann ich euch durchaus empfehlen einmal Probe zu schnuppern - mich hat 007 for women überzeugt.

Könntet ihr euch als Bond-Girl vorstellen (hinsichtlich der Art, wie ihr duftet)? Was sind eure Lieblingsdüfte?

Liebe Grüße
Eure Kerstin



Freitag, 10. April 2015

UND ZUM ABSCHLUSS EIN DESSERT - KRUPS PREP & COOK

Hallo ihr Lieben,

die Testphase bei den Leckerscouts für die Prep & Cook läuft am Montag aus. Ich kann sagen, dass das der spannendste Test war, den ich jemals mitgemacht habe, aber auch der anstregendste. Ich koche nämlich (außer wenn ich Gäste erwarte) im Normalfall sehr spontan nach dem Motto "Was ist da, was muss weg?" und wenn ich gar keine Lust habe, machen sich meiner Männer selber was. In den letzten drei Wochen ging das natürlich nicht, ich musste mir schon ein wenig überlegen, was ich ausprobieren möchte und ich habe auch mehr gekocht und gebacken als sonst (ab Montag ist Diät angesagt *g*). Dazu kommt dann noch das Aufschreiben aller Rezepte, die Kommunikation mit anderen Testern/innen usw. Aber Spaß hat es gemacht!

Ich hoffe auch, dass ich euch nicht zu sehr angestrengt habe dadurch, dass es die letzten Wochen nur um Mahlzeiten, Gerichte, Rezepte und die Prep & Cook ging. Ab nächster Woche sind auch wieder andere Themen angesagt, aber einmal müsst ihr noch durch, da kann ich euch nicht helfen. Denn was wäre ein gutes Menü ohne Dessert oder ein Kaffeekränzchen ohne Kuchen? ;-)

DESSERTS

Schnell mal einen Pudding, eine Vanillesauce, eine Eiscreme aus gefrorenen Früchten und Sahne oder eine Mousse herzustellen ist für die Preppie überhaupt kein Problem, ob man nun das Dessertprogramm (bei Desserts, die gekocht werden müssen) verwendet oder manuell einstellt. Durch den groß gefächerten Schlag/Rührarm werden gerade Cremes und Mousse besonders leicht und fluffig. Wir selber sind nicht so die großen Dessert-Esser, aber ich werde hin und wieder gebeten, zu einem Geburtstag oder ähnlichem etwas beizusteuern und meistens sind da entweder Salate oder Desserts gefordert – nachdem eine Macarpone-Vanillecreme mit Kirschtopping als Mitbringsel vor ein paar Tagen so gut ankam und mit der Prep & Cook so schnell gemacht war, werde ich von nun an öfter Letzteres anbieten.

Mascarpone-Vanillecreme #krupsprepandcook


Neben der Vanillecreme habe ich auch noch eine Vanillesoße zubereitet, die es zu den Dampfnudeln gab (ihr erinnert euch an das Thema "Dampfgaren"?) Auch diese ist wirklich gut gelungen.  

Vanillesoße #krupsprepandcook
Bei Desserts zeigt die Preppie wieder einmal so richtig ihre Stärken :-) Wie sieht es denn nun aus bei 

TEIG


Was sicher jeder von einer guten Küchenmaschine erwartet ist, dass sie bei der Teigzubereitung gute Dienste leistet. Bei Biskuit- und Mürbteig kann die Prep & Cook locker mit meiner Kenwood-Profimaschine mithalten, ist aber auch nicht besser. Allerdings bietet sie darüber hinaus auch noch Highlights, die wiederum mit der Kochfunktion zu tun haben.

Zum einen kann man den Hefeteig, der bestens geknetet worden ist zum Gehen einfach in der Schüssel lassen. Das Hefeteigprogramm beinhaltet nämlich nach dem Kneten eine Wärmefunktion, bei der sich automatisch 30 Grad einstellen – nach einer halben Stunde erhält man einen perfekt aufgegangenen Hefeteig.


Zum anderen gibt es ein Rezept für Brandteig, an den ich mich bisher noch nie herangetraut habe, weil es doch nicht so ganz gelingsicher im Topf mit Wärme hergestellt werden muss. Mit Hilfe der Prep & Cook habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ganz wunderbare Windbeutel gebacken, ohne mir irgendwelche Gedanken machen zu müssen.


Windbeutel #krupsprepandcook

Komplett mit der Preppie (und natürlich meinem Ofen) habe ich vorgestern eine Erdbeersahnetorte gebacken, der Biskuit gelang perfekt, die Creme rührte sich quasi von selber - nur den Boden backen und das Ganze zusammensetzen musste ich noch... okay, ich musste auch Zutaten in die Schüssel geben etc. ;-)


Erdbeersahnetorte #krupsprepandcook

Genau wie bei dem Nusskuchen, den ich gerne nach einem ganz alten Rezept (ursprünglich von Dr. Oetker, von meiner Mama adaptiert und abgewandelt und von mir dann übernommen) backe, weil er supersaftig und nussig-schokoladig ist. Preppie hat Rührteige drauf.

Omas Nusskuchen #krupsprepandcook


Ach ja, nicht zu vergessen: Brotteig geht natürlich auch, hier der Beweis:

Parmesan-Ciabatta #krupsprepandcook


Bevor ich nun zu meinem endgültigen und abschließenden Fazit komme, muss ich noch auf einen Punkt eingehen, der NACH dem Kochen stattfindet: die

REINIGUNG

 Nun ja, man kann nicht immer nur Hurra schreien, nicht wahr? Die hatte ich mir ehrlich gesagt einfacher vorgestellt.

Dabei darf ganz viel in die Spülmaschine: die Einzelteile des Deckels, die Schüssel an und für sich und auch alle Rühr- und Kneteinsätze außer dem Universalmesser (scharfe Messer sollen nie in die Spülmaschine, weil sie dort an Schärfe verlieren können). 



Leider gibt es ganz viele Ritzen und Spalten und Zwischenräume, in denen Teig- und Saucenreste gerne hängen bleiben, so dass nicht immer alles ganz sauber wieder heraus kommt. Da muss man dann nacharbeiten. Zudem muss vor dem Einstellen in die Spülmaschine auch alles auseinander gebaut werden: der Halter für die Rührarme muss aus der Schüssel entfernt werden (darf nicht in die Spülmaschine), indem man unten die große Schraube löst und die Einzelteile auseinander zieht und entfernt. Der Deckel besteht aus einem oberen Teil und einem darin eingeklickten unteren mit Dichtungsring, auch diese drei Teile muss man voneinander trennen.

Möchte man mehrere Sachen hintereinander in der Prep & Cook machen empfiehlt es sich, die Schüssel schnell in der Spüle zu reinigen. Zuvor kann man mit Rührarm, heißem Wasser und etwas Spülmittel schnell vorreinigen, indem man auf Stufe 7 die Maschine für 1 oder 2 Minuten laufen lässt. Das Gröbste ist dann gelöst, trotzdem muss man noch ordentlich nachspülen, was bei der Größe der Schüssel in meiner nicht übergroßen Spüle gar nicht so einfach ist und viel Wasser verbraucht. Bei den Ritzen und kleinen Zwischenräumen hilft hier die beigelegte Minibürste gut.


Ein letzter Punkt, der mich stört: die Edelstahlschüssel ist in einen Plastiksockel eingepasst und mit diesem fest verbunden. Von unten gesehen hat dieser Öffnungen an den Stellen, an denen man die Schüssel in den Motorblock einklickt. Zwischen Sockel und Schüssel läuft nun in der Spülmaschine Wasser, das man nicht mit einem Geschirrtuch heraus trocknen kann. Man muss also die Schüssel nach dem Herausnehmen aus der Spülmaschine erst noch eine Weile abtropfen lassen, bevor man sie wieder verwenden kann.

Ich gebe zu, ich bin etwas faul was das Geschirrspülen ist, das ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Und daher vielleicht auch etwas zu streng, andere Testerinnen sind der Meinung, dass die Reinigung überhaupt kein Problem sei. Da es hier aber um meine persönliche Erfahrung und Einschätzung geht, muss ich hier einen kleinen Minuspunkt vermerken.

FAZIT


Die Frage nach einem solchen Test ist ja immer, ob ich das Gerät zu dem verbilligten Preis, den wir Tester/innen zahlen behalte oder nicht. In diesem Fall ergibt sich ein klares „Ja“, denn ich bin absolut zufrieden mit dem, was mir die Prep & Cook trotz kleiner Nachteile bietet. Würde ich sie mir für 800 Euro kaufen? Nein, aber aus einem ganz einfachen Grund: ich habe bereits einen Soupmaker, eine Profiküchenmaschine von Kenwood und einen Homecooker von Philips (der nun ausgedient hat, der Arme). Damit bin ich schon sehr gut ausgerüstet.

Wenn jemand allerdings noch keine Küchenmaschine sein Eigen nennt oder eine alte gegen ein höherwertigeres Gerät austauschen möchte, dem kann ich die Prep & Cook durchaus empfehlen. Ich kann nicht beurteilen, ob ein teurerer Thermomix um so vieles besser ist, da fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten. Aber ich kann sagen, dass das Preis-Leistung-Verhältnis bei der Prep & Cook absolut passt. Wer eine gute Multifunktionsküchenmaschine mit Kochfunktion sucht, ist mit der Prep & Cook gut bedient. Eine integrierte Waage, wie sie der Thermomix besitzt, vermisse ich nicht: ich wiege meine Zutaten bei Bedarf gerne separat ab, denn wenn ich direkt in die Schüssel wiege, kann ich ein versehentliches Zuviel nur schwer wieder entfernen.

Für die Prep & Cook gibt es also bei passendem Bedarf meine Empfehlung und ganz zum Schluß bleibt mir nur noch, mich zu bedanken.
Zum Einen bei meinen treuen Leserinnen, die mir über die drei Wochen hier auf meinem Blog die Stange gehalten haben. Ich habe hier und anderswo auch wirklich tolles Feedback erhalten, das mir sehr viel bedeutet.
Zum Anderen beim Team von den Leckerscouts, die mir überhaupt erst ermöglicht haben, an diesem spannenden, erkenntnis- und erlebnisreichen Test teilzunehmen.
DANKE!

Und liebe Grüße an euch alle
Eure Kerstin









Mittwoch, 8. April 2015

KRUPS PREP & COOK - SUPPEN UND SAUCEN

Hallo ihr Lieben,

ja, ich weiß, es ist hart. Schon wieder kein Beauty-Thema ;-) Aber die Preppie ist nun einmal so ein vielseitiges Küchengerät, dass es in meiner Küche immer noch (kochend)heiß hergeht. Heute widme ich mich dem Thema "Suppen und Saucen", gegen Ende der Woche geht es dann um Teig und Desserts und ich ziehe mein Schlußfazit. Und dann wenden wir uns wieder anderen Dingen zu, versprochen.

SUPPEN

Mein Mann ist ein "Suppenkasper" und könnte täglich eine essen. Ich bin dagegen kein sooo großer Suppenfreund, mag aber Cremesuppen recht gerne. Seit ich den Soupmaker von Philips habe, ist das Suppenkochen keine große Sache mehr und geht ruck zuck. Natürlich war ich gespannt, ob die Prep & Cook da mithalten kann und habe als allererstes eine Spargelcremesuppe gemacht, die wir alle recht gerne mögen.

Spargelcremesuppe #krupsprepandcook


Im Prinzip ist das Suppenkochen in der Preppie genauso einfach wie im Soupmaker: alle Zutaten mit dem Universalmesser rein in den Pott, das Suppenprogramm starten (P1 für feine, P2 für grobe Suppen) und fertig. Ich muss allerdings sagen, dass meine Spargelcremesuppe zunächst nicht ganz so fein und cremig war wie gewohnt. Erst nachdem ich per Druck auf die Turbotaste das Ganze noch einmal nachpüriert habe, war ich zufrieden.

Mein zweiter Versuch führte mich auf Neuland, ich kochte eine Hummercremesuppe... auf einer Weihnachtsfeier letztes Jahr wurde eine solche serviert und die schmeckte uns so gut, dass ich es selber auch einmal versuchen wollte. Ist mir absolut gelungen und hier überzeugte die Prep & Cook voll und ganz.


Hummercremesuppe #krupsprepandcook


Da es wirklich einfach und schnell geht, habe ich sie am Karfreitag dann für Gäste noch einmal gekocht und diese waren allesamt begeistert.

Montag wollte ich eigentlich eine Kochpause einlegen, als mein Sohn meinte, er würde gerne etwas zu Essen mitnehmen, wenn er Dienstag wieder nach Ulm zum Studium müsse. Also überlegte ich mir, eine schnelle Kartoffelsuppe mit dem Programm für grobe Suppen zu kochen.
Tja, was immer "grob" bei Krups bedeutet... ich war froh, keine Tortellinisuppe auf dem Plan gehabt zu haben, denn im Suppenprogramm P2 püriert die Prep & Cook am Ende ebenfalls, wenn auch nicht so fein wie im P1. Die Kartoffelsuppe sah ehrlich gesagt dann auch nicht besonders appetitlich aus, von den heineingegebenen Schinkenwürfelchen sah man nichts mehr, sie hat aber ganz hervorragend geschmeckt. Ist doch auch was wert ;-)

Kartoffelsuppe #krupsprepandcook


Nun ja, mein Soupmaker kann wirklich grobe Suppen mit ganzen Kartoffelstücken oder Würstchen oder Nudeln kochen, ohne dass ich groß überlegen muss. Ob ich bei der Prep & Cook so etwas hinbekomme, wenn ich statt Universalmesser einfach den Rührarm nehme? Oder ganz auf das Suppenprogramm verzichte und manuell einstelle? Vermutlich schon und wenn ich keinen Soupmaker hätte, würde ich das auch ausprobieren. Einen kleinen Minuspunkt für die nicht wirklich unterschiedlichen beiden Suppenprogramme muss ich der Preppie allerdings hier verpassen.

Kommen wir zu den

SAUCEN

Bei Fleischtöpfen & Co. habe ich meine Sauce ja ganz automatisch dabei. Die Prep & Cook kann aber auch separat Saucen zaubern.
Als erstes brauchte ich eine Béchamel-Sauce für eine Lasagne. Die mache ich üblicherweise im Topf, habe damit auch nie Probleme, aber man muss halt dabei bleiben und rühren, rühren, rühren.
Ich hielt mich an die Anleitung aus dem Rezeptbuch und siehe da: die Béchamel gelang ganz wunderbar.

Béchamel #krupsprepandcook


Etwas zu dick wurde sie zwar für meine Zwecke, aber das ist ja kein Problem. Ich rühre einfach nach Ende des Saucenprogramms noch etwas Milch hinein, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

So ermutigt machte ich mich gestern an eine Zwiebel-Pfeffer-Sauce, die ich zu Fleischküchle (Frikadellen) und Kartoffelpürree reichte. Auch diese Eigenkreation gelang ganz nach Wunsch und mit viel weniger Arbeitsaufwand (ihr wisst schon: rühren, rühren, rühren) als im normalen Topf.

Zwiebel-Pfeffer-Sauce #krupsprepandcook


Das Fleisch für die Frikadellen hackte ich übrigens in der Preppie (perfekt!), auch der Kartoffelbrei wurde nach Rezept in meiner "Wundermaschine" hergestellt und schmeckte ganz hervorragend.

Fleischküchle & Kartoffelbrei #krupsprepandcook


Ich werde auf alle Fälle noch viele weitere Saucenrezepte  - nicht nur solche mit Mehlschwitze - ausprobieren, hier kann die Prep & Cook echt punkten. Im Testerforum ist gerade eine Currywurstsauce der absolute Renner, die steht auch noch auf dem Plan und natürlich möchte ich auch weiter experimentieren. Denn meine Männer sind echte Schwaben und bekanntlich geht bei denen nichts ohne eine gute "Soß´".

Soviel für heute, wer jetzt noch Lust hat, kann sich mein zweites Video zur Preppie anschauen, in dem diesmal gekocht wird (hier oder auf Youtube):


 


Liebe Grüße
Eure Kerstin

#krupsprepandcook #leckerscouts