Montag, 30. März 2015

KRUPS PREP AND COOK - ES WIRD GESCHMORT

Hallo ihr Lieben,
"Da haben wir den Salat" kommentierte eine Testerkollegin meinen Weißkraut-Flop, als ich im Leckerscout-Forum davon erzählte. Wahre Worte, aber die Prep und Cook kann auch anders und macht mir Freude - wie angekündigt kommen nach den schlechten Nachrichten die guten und ich wende mich einem Thema zu, das mir persönlich sehr nahe liegt:

SCHMOREN & GAREN






Ich liebe Gerichte, bei denen geschmort, geschnetzel und über einen etwas längeren Zeitraum gegart wird. Erstens schmecken sie lecker, zweitens kann man sie auch ganz einfach für mehrere Personen zubereiten und hervorragend vorbereiten, was nicht nur meine Männer, sondern auch Gäste immer wieder erfreut.

Demzufolge war ich natürlich neugierig, wie sich die Prep und Cook hier schlagen würde und ich kann gleich vorab sagen: hier geht mein Daumen rauf.


Creolisches Jambalaya #krupsprepandcook


ALLES REIN UND START

So kann man es ganz grob sagen, natürlich gehört aber schon etwas Vorbereitung dazu: das Fleisch (welches auch immer) schneide ich zuvor mit dem Messer in Würfel und auch was das Gemüse betrifft, halte ich es mit dieser guten alten Methode, wenn ich größere Stücke haben möchte.

Dann aber wird alles was rein soll einfach in die Schüssel gegeben, nachdem ich den Rührhaken eingesetz habe. Dazu noch Wein, Wasser, Sahne, passierte Tomaten - was eben so an Flüssigkeit zum jeweiligen Rezept gehört. Und natürlich Gewürze und Salz. Anschließend starte ich das voreingestellte Garprogramm P2 für Schmorgerichte und los geht´s. Nach 45 Minuten ist das Programm durchgelaufen und das Essen fertig - unabänderbar? Nein, denn ich kann natürlich auch jetzt noch nachwürzen oder die Soße mit Soßenbinder eindicken (für letzteres einfach noch mal manuell auf Stufe 5 bei 100 Grad ca. 10 Minuten laufen lassen).

Gemüsegulasch #krupsprepandcook


Was ich ganz toll finde ist, dass das Fleisch dabei wirklich zart wird und auf der Zunge zergeht und das ohne dass ich aufpassen oder immer wieder umrühren muss. In meinen Augen stellt das eine wirkliche Arbeitserleichterung dar.

Schweinerücken-Ragout in Weißwein-Kräutersoße #krupsprepandcook


Was bei meinen Versuchen bis jetzt heraus gekommen ist, sehr ihr auf den Bildern, die ich im Text verteilt habe: Ungarisches Rindfleisch-Tokany, Gemüsegulasch, Schweinegeschnetzeltes in Weißweinsoße, Creolisches Jambalaya... und ich habe noch viel mehr vor :-) Beim Klick auf den Namen des Gerichts landet ihr übrigens direkt beim Rezept auf foodboard.de und könnt es nachkochen (geht natürlich auch ohne Prep and Cook ganz normal im Topf).


Ungarisches Rindfleisch-Tokany #krupsprepandcook


NUR FLEISCH ODER AUCH FISCH?

Nicht nur Fleischgerichte kann man mit der Prep & Cook zubereiten, für meine Lachs-Garnelen-Spaghetti habe ich die Soße ebenfalls in der Maschine gekocht. Geschmacklich hat es mich überzeugt, vor allem die Garnelen waren sehr schön bissfest, aber nicht hart und sowohl Lachs als auch die Gewürze trafen die Geschmacksknospen wunderbar intensiv. Optisch war ich allerdings nicht ganz so begeistert: wenn man die Lachswürfel nicht erst scharf anbrät, was die Prep & Cook ja leider nicht kann, zerfallen sie leicht und es bleiben nur wenige große und fast nur kleinere Stücke in der Soße übrig. Meinen Männern war das egal und so werde ich diese Soße in der Prep & Cook zubereiten, wenn es schnell gehen soll und ich nicht für Gäste koche.

Lachs-Garnelen-Spaghetti #krupsprepandcook

Für das Garprogramm P2 der Krups Prep and Cook und die Ergebnisse, die sie zum Thema "Schmorgerichte" liefert gebe ich 5 von 5 Sternen, denn was soll ich da bemängeln?

Liebe Grüße
Eure Kerstin

#krupsprepandcook #leckerscouts #küchengeräte #küchenmaschine #schmorgerichte








Donnerstag, 26. März 2015

PREP & COOK - WEITER GEHT´S

Hallo ihr Lieben,

nachdem mein kaputter Deckel der Prep & Cook von Krups superschnell ersetzt wurde - vielen Dank an den wirklich tollen Service - geht es hier jetzt weiter mit meinen von diesem Gerät unterstützten Kochkünsten. In der Zwischenzeit hatte ich nicht nur genug Zeit um mir zu überlegen, was ich im Testzeitraum noch so alles ausprobieren möchte, sondern auch in welcher Form ich euch meine Erkenntnisse weiter geben will.

Da es sich bei der Prep & Cook ja um eine sehr vielseitige und komplexe Küchenmaschine handelt, scheinen mir tagebuchartige Artikel irgendwie nicht ganz ideal und ich habe mich entschieden, das Ganze etwas zu ordnen und alle paar Tage eine bestimmte Art von Gerichten vorzustellen. Ich glaube, das wird etwas übersichtlicher und erschlägt euch nicht.

Die schlechten Nachrichten immer zuerst ist meine Devise und daher beginne ich mit dem Thema

SALATE

Da war ich ja von vornherein eine Skeptikerin, für mich gehören Salatzutaten und Rohkost gehobelt oder geraspelt - die Prep & Cook hat allerdings keinen Raspelaufsatz oder Ähnliches und kann Karotten, Kohlrabi & Co. nur hacken. Gehackter Salat??? Na ich weiß nicht, ob das meins ist.

Aber man will ja nicht vorurteilen und so wählte ich einen Salat aus, den ich sehr liebe, der aber echt viel Arbeit mach: Weißkrautsalat. Im Rezeptbuch fand ich auch ein genaues Rezept, das ich in dem Fall (ihr werdet noch sehen, dass ich mich selten an Rezepte halte) befolgen wollte. Der Salat bzw. das Kraut wird hier nicht nur vorbereitet, sondern auch gleich mariniert - im Prinzip eine große Arbeitserleichterung.



Ich schnitt also die angegebene Menge von einem großen Krautkopf grob ab, setzte das Universal-Messer ein, dünstete zuerst wie angegeben erst Schinkenwürfel in Öl an und gab dann das Kraut mitsamt Essig, Salz, Zucker und Pfeffer dazu. Nun soll man das Ganze auf Stufe 10 bei 70 Grad 10 Sekunden zerkleinern.

Heraus kam das hier:



Sieht nicht wirklich nach Krautsalat aus ;-) Das Universalmesser steht zwar relativ niedrig, aber nicht tief genug, als dass sich nicht Krautblätter darunter schieben würden und diese werden natürlich nicht gehackt.
Ich zog die ganzen Blätter hervor, verteilte sie ein wenig besser und stellte weitere 5 Sekunden ein, doch sie wurden zum größten Teil wieder nur unter das Messer gezogen, während das bereits gehackte Kraut immer feiner und feiner wurde. Deckel auf, Blätter neu arrangieren, nochmal... es wurde nicht besser...

Letztendlich gab ich auf, bevor ein Teil des Krauts komplett püriert war und leerte das Ergebnis auf einen Teller - die großen Blätter könnte man ja schließlich entfernen, der Rest wäre vielleicht nicht schlecht.



Tja, kommen wir also zum Geschmack: der war einfach grauenhaft! Nicht nur dass die Konsistenz nun natürlich recht matschig war, der "Salat" schmeckte auch unglaublich bitter. Meiner Erfahrung nach muss man das gehobelte Kraut erst einmal brechen, dann stehen lassen und die Flüssigkeit, die sich sammelt abgießen, um die Bitterstoffe zu relativieren - das geschieht hier natürlich nicht und so schmeckte es auch. Ab in den Müll damit.

Natürlich kann man von Krautsalat nun nicht auf alle anderen Salate schließen, Karotten, Gurken, Kohlrabi etc. bestehen ja nicht aus Blättern, sondern werden in Stücken bearbeitet. Allerdings schließe ich vom bereits ausprobierten Zwiebel- und Knoblauchhacken, habe darauf, dass man entweder ungleichmäßige oder sehr klein gehackte Ergebnisse bekommt. Und da mir persönlich diese gehackte Konsistenz für Salate nicht wirklich zusagt, verzichte ich auf weitere Salatexperimente. Bei Zwiebeln und Knoblauch für´s Kochen werde ich noch ein wenig herumschustern, um die richtige Geschwindigkeitsstufe und Zeit für die perfekte Stückchengröße herauszufinden. Was das Thema "Salat" betrifft, kann die Preppie meine Kenwood-Küchenmaschine oder auch nur meinen V-Hobel leider nicht ersetzen und ist bei mir persönlich durchgefallen.

Damit ihr noch seht, wie für mich der perfekte Krautsalat aussehen muss, habe ich einen Teil des restlichen Kohlkopfs durch den Raspelaufsatz der Kenwood gehobelt, mit Hand geknetet und mariniert:



Welchen hättet ihr gerne von mir serviert?

Liebe Grüße
Eure Kerstin

PS: keine Angst, es wird besser, es kommen nicht nur Hiobsbotschaften ;-)



Dienstag, 24. März 2015

WENN WELLEN WÄRMEN... HANSEATIC MIKROWELLE VON QUELLE

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich beim Prep & Cook-Test derzeit durch den kaputten Deckel noch ausgebremst und in der Warteschleife bin, möchte ich euch zwischendurch ein anderes Gerät vorstellen, wobei ich in der Küche bleibe.


Bei den Quelle-Produkttestern hatte ich mich beworben und als Wunschprodukt aus der Liste eine Waschmaschine gewählt, da meine erstens uralt ist, ich gerne neue Technik kennenlerne und riesige Wäscheberge zu bewältigen habe. Die Waschmaschine ist es leider nicht geworden, trotzdem wurde ich angenommen und darf nun eine Mikrowelle testen:

HANSEATIC MIKROWELLE MIT GRILL 20L 700 WATT

Nach der Benachrichtigung dauerte es nicht lange und das Gerät trudelte ein. Das Paket war recht schwer und groß, so dass ich etwas verwundert war, als eine gar nicht sooo schwere und relativ kleine Mikrowelle daraus auftauchte.



Gut, „klein“ ist relativ, meine alte Mikrowelle hatte einen Garraum von 24 Litern, diese hier hat wie der Name schon sagt „nur“ 20 Liter. Und im Gegensatz zum Vorgänger 700 statt 900 Watt – würde mir diese geringere Größe und Leistung ausreichen? Dies galt es zu prüfen, dazu später mehr.

Zuerst baute ich das ansehnliche Gerät auf, am selben Platz wie die vorherige Mikrowelle. Beim Aufbau muss man beachten, dass bestimmte Sicherheitsabstände eingehalten werden. So soll die Mikrowelle mindestens 85cm vom Boden entfernt stehen, was durch den Standort auf der Küchenarbeitsplatte gegeben ist. Des Weiteren ist ein Sicherheitsabstand nach hinten zur Wand durch am Gerät angebrachte Abstandshalter kein Thema, zu den Seiten hin sollten 20cm frei bleiben und natürlich darf man keine Lüftungsschlitze (die sich bei diesem Gerät an der rechten Seiten unten befinden) zudecken.

Kein Problem war es, anschließend noch schnell die Uhr einzustellen, mittels Zeitwahltaste (die auch so beschriftet ist) und Drehregler war das intuitiv zu bewerkstelligen.

DAS DESIGN
 
der Hanseatic Mikrowelle gefällt mir sehr gut. Die silberfarbene Edelstahloptik passt gut in meine Küche, in der ich Edelstahl mit Buchenholz kombiniert habe. Der schwarze Rahmen um das Sichtfenster in der Tür gibt dem Ganzen einen eleganten Touch. Das schwarze Display rechts oben mit roter Digitalanzeige lässt sich sehr gut ablesen, darunter befinden sich fünf Tasten und ein Drehrad für die Anwahl der diversen Funktionen. Für alle, die silberfarbene Geräte nicht mögen: es gibt sie auch in einer weißen oder schwarzen Variante.



Meine alte Mikrowelle hatte einen Griff zum Öffnen, viel schöne finde ich die Lösung, die hier gewählt wurde: es gibt keinen Griff, sondern man öffnet die Mikrowelle per Druck auf eine große Taste, die sich ganz unten rechts befinden. Und nicht nur die Optik ist dadurch schöner, die Front lässt sich so auch leichter abwischen, wenn alles bis auf das Drehrad plan ist.

DIE HANDHABUNG

Ich erinnere mich an meine allererste Mikrowelle zu einer Zeit, als diese das Non-Plus-Ultra an Küchentechnik waren. Damals meinte ich, ich müsse ein Teil mit hundert Programmen haben, das seinerzeit noch sehr teuer war, da jede Extra-Funktion auch extra kostete. Mittlerweile sind voreingestellte Programme Standard und auch diese Mikrowelle hat so manche aufzuweisen. Da ich aber noch nie wirklich die Mikrowelle zu kochen verwendet habe, gehe ich zunächst auf die beiden Funktionen ein, die wohl jeder nutzt: das Aufwärmen und das Auftauen.



Wie eine Mikrowelle funktioniert, das heißt durch welche Technik Speisen darin erwärmt werden muss ich wohl nicht erklären. In den Garraum legt man zuerst den Rollenring ein, dann den Glasteller darauf. Beide Zubehörteile lassen sich im Bedarfsfall in der Spülmaschine reinigen.

Die Tür lässt sich sehr leicht öffnen, man braucht beim Druck auf die Taste keine große Kraft. Genauso leicht ist sie ohne großen Kraftaufwand auch wieder akkurat verschlossen. Da mir die Hanseatic so klein vorkam, stellte ich zunächst mein Mikrowellengeschirr (ich nutze da sehr gerne das von Tupper, eines der wenigen Tupperprodukten, auf die ich ungerne verzichten würde) bzw. einen normalen Speiseteller hinein – passte beides bestens.

Meine erste Aktion galt dem Aufwärmen von Milch, etwas das ich eigentlich ausschließlich in der Mikrowelle vornehme, weil es a) schneller geht und b) nichts einbrennt. Da ich zu der Zeit unter Halsschmerzen litt, war eine heiße Milch mit Honig genau das Richtige.
Nun hat man die Möglichkeit, die Taste Mikrowelle/Grill/Kombi links oben im Bedienfeld einmal zu drücken und mit dem Drehrad die gewünschte Zeit einzustellen.

Mikrowellen der neueren Generation und damit auch diese machen es einem in so einem Fall jedoch noch einfacher: per mehrfachen Druck auf die Starttaste wählt man jeweils 30 Sekunden Garzeit an – das so genannte Schnellgaren liefert mir bei dreimaligem Drücken eine wunderbar heiße kleine Tasse Milch. 



Auch beim „Restefest“ – dem Erwärmen von übrig gebliebenen Speisen vom Vortag in einzelnen Portionen leistet die Hanseatic schnelle und gute Dienste. Dass in der Mikrowelle erwärmte Speisen schneller wieder erkalten als solche, die man im Topf auf dem Herd langsam erwärmt hat ist ein Phänomen, dass alle Mikrowellen betrifft und somit kein spezieller Nachteil der Hanseatic. Und wenn meine Jungs sich schnell mal was warm machen, ist das auch schnell genug wieder aufgegessen.


AUFTAUEN

Normalerweise denke ich daran, Fleisch etc. rechtzeitig für den nächsten Tag aus der Gefriertruhe zu nehmen. Bei Brot aber kann es schon passieren, dass einer die letzte Scheibe verputzt, aber weder etwas sagt noch einen neuen Laib aus der Truhe holt. Hin und wieder taue ich gerade Brot deswegen in der Mikrowelle auf und in diesem Fall hilft das spezielle Auftauprogramm.

Es gibt zwei Varianten, wie man in der Hanseatic etwas auftauen kann: entweder nach Gewicht oder nach Zeit. Ich wähle im Normalfall das Gewicht, denn das kenne ich genauer als die eventuelle Zeit, die ein Produkt benötigt. In dem Fall drückt man die Taste Gewicht/Zeit/Auftauen rechts oben – ebenfalls genau so beschriftet, was ich richtig gut finde, da man so intuitiv ohne Bedienungsanleitung arbeiten kann – es erscheint im Display „def1“, man wählt mit dem Drehrad das Gewicht und drückt auf Start. Möchte man die Zeit und nicht das Gewicht einstellen, drückt man die Taste zweimal, es erscheint „def2“ im Display.

Auch hier funktioniert die Hanseatic bestens: mein Brotlaib ist anschließend durchgehend aufgetaut, aber in keiner Weise ausgetrocknet.





KOCHEN

Ich koche eigentlich nicht in der Mikrowelle in dem Sinne, dass ich komplette Gerichte darin zubereiten würde. Auch Fertiggerichte kommen bei uns nicht auf den Tisch, wobei das ja wiederum weniger „Kochen“ als dann doch mehr „Aufwärmen“ wäre.

Was ich gerne in der Mikrowelle zubereite ist Pudding – das geht ganz einfach und schnell, die Milch brennt nicht an, man muss nicht ständig rühren. Reis koche ich ebenfalls in der Mikrowelle: zwei Tassen Reis mit etwas Salz und Curry in einem geeigneten Gefäß verrühren, drei Tassen Wasser dazu geben und bei voller Leistung ca. 15 Minuten in die Mikrowelle. Anschließend ca. 15 Minuten stehen lassen und fertig ist ein wunderbarer Reis, der weich ist, aber auch noch etwas Biss hat. Da die Hanseatic im Gegensatz zu meiner alten Mikrowelle weniger Watt hat, braucht es ein klein wenig mehr Zeit, was aber nicht weiter schlimm ist. Sowohl Pudding als auch Reis werden in ihr perfekt.

Ist mein Herd schon über die Maße belastet und ich möchte zu einem Gericht noch Gemüse reichen, kochen ich dieses in der Mikrowelle erst mit einem Schuss Wasser weich, dann mit etwas Butter und Salz vollends heiß – auch dies gelingt in der Hanseatic zu meiner vollsten Zufriedenheit (hört sich jetzt an wie ein Arbeitszeugnis *g*).





GRILLEN

Die Hanseatic verfügt über eine Grillfunktion. Um diese auszuwählen, drückt man die „Mikrowelle/Grill/Kombi“-Taste mehrfach. Zuerst erscheint im Display „P 100“ hinab bis „P 10“ (die verschiedenen Leistungsstufen, Kuvertüre zum Beispiel darf man nur mit halber Leistung schmelzen), dann sieht man den Buchstaben „G“ und schon ist der Grill bereit. Drück man erneut, stellt man mit „C-1“ und „C-2“ eine Kombination von Mikrowelle und Grill ein (55/45% und 36/64%, je nachdem, auf welche Funktion mehr Gewicht gelegt wird)

Während im reinen Mikrowellenbetrieb das Gerät außen lediglich leicht warm wird, führt das Grillen zu einer sehr heißen Oberseite, an der man sich fast die Finger verbrennen kann. Das ist mir nicht sonderlich sympathisch, war aber bei allen Mikrowellen so, die ich bisher hatte. Da ich die Angewohnheit habe, auch mal das eine oder andere auf dem Gerät abzustellen, könnte es auch nicht ganz ungefährlich sein. Hier gibt es nur vier Lösungen: nie etwas daraufstellen, nur Dinge abstellen, die Hitze vertragen, bei Grillen alles abzuräumen oder ganz auf die Grillfunktion zu verzichten.



Ich bevorzuge Letzteres, größere Mengen grille oder überbacke ich im Herd, kleinere in meinem Airfryer. Aber natürlich habe ich die Grillfunktion im Sinne eines kompletten Tests ausprobiert:

Ich machte mir zwei überbackene Toasts mit Salami, Tomatenscheiben und Käse, wobei ich die Toastscheiben vorher im Toaster anröstete. Flache Lebensmittel soll man auf dem mitgelieferten Grillrost in die Mikrowelle stellen, was ich mit einem Blatt Backpapier darunter tat. Nach 5 Minuten reine Grillfunktion war der Käse verlaufen, allerdings nicht leicht knusprig, wie ich es gerne habe. Außerdem war der Toast insgesamt noch eher kalt. Nochmal rein damit für weitere 5 Minuten mit dem Programm C-2, das ja ein wenig „Mikrowelle“ hinzufügt.
Anschließend war der Toast heiß, der Käse aber immer noch nur verlaufen und nicht wirklich mit etwas Kruste überbacken. Nicht mein Geschmack.



Eine Zeitersparnis hat man in diesem Fall also nicht, was für mich den eigentlichen Wert einer Mikrowelle darstellt und auch das Ergebnis hat mich nicht überzeugt. Auf die Grillfunktion könnte ich demnach gut verzichten und werde sie auch nicht mehr nutzen. Genauso wenig brauche ich die

AUTOMATIKPROGRAMME

Die ich nur aufzähle, um die Sache komplett zu machen. Unter den Programmnummern A1 bis A8 findet man Programme von „Erhitzen“ und „Gemüse“ über „Fisch“ und „Fleisch“ bis hin zu „Pizza erwärmen“ und „Suppe“. Angewählt werden diese Programme über den Drehregler und die Start/+30Sek./Bestätigen-Taste, den Bogen hat man schnell raus.

Eine weitere für mich eher unnötige Funktion ist die Zeitwahl, mit der man den Beginn eines Garvorgangs (nicht bei Auftauen oder Automatikprogrammen) zu einem bestimmten vorab eingestellten Termins beginnen lassen kann.

Interessanter finde ich dagegen die Möglichkeit, zwei verschiedene Programme in einem Vorgang zu kombinieren. So kann ich zum Beispiel in einem Rutsch eine eingefrorene Mahlzeit zuerst auftauen lassen und anschließend automatisch erhitzen, ohne dass ich zwischendurch an die Mikrowelle muss.

Für Familien mit kleinen Kindern ist sicher auch die Kindersicherung ein nützliches Feature. Drückt man die Taste „Stop/Löschen“ für 3 Sekunden, ist die Mikrowelle verriegelt. Ich frage mich allerdings, ab welchem Alter so ein Zwerg den Bogen raus hat und mit genau dem gleichen Vorgang das Teil wieder entriegelt? Kinder sind schlauer als man manchmal denkt. 



REINIGUNG

Glasdrehteller und Rollenring kommen ganz einfach in die Spülmaschine. Außen wische ich das Gerät mit einem feuchten Lappen ab, für den Innenraum habe ich mein bewährtes System: ich stelle eine Tasse mit einem Essig-Wasser-Gemisch hinein und lasse die Mikrowelle mit voller Leistung 5 Minuten laufen. Anschließend kann man Wände und den Boden ganz leicht mit einem Lappen sauberwischen, da geht jeder Fettschmutz weg und der Garraum strahlt wie neu.

FAZIT

Die Hanseatic Mikrowelle bietet mir genau das, was ich von so einem Gerät erwarte: sie sieht gut aus, hat einen ausreichend großen Garraum, lässt sich leicht und zum größten Teil intuitiv bedienen, erwärmt Speisen und Getränke schnell und gut, taut perfekt auf und ist bestens zum Kochen von Reis, Pudding etc. geeignet.

Was sie mir zusätzlich noch besonders sympathisch macht ist der Preis: ehemals 179 Euro kostet sie bei Quelle mittlerweile nur noch 79 Euro, eine ganz hervorragende Preis-Leistung. Wer also derzeit eine Mikrowelle zu einem guten Preis sucht, macht mit dieser sicher nichts falsch.

Ich bedanke mich bei Quelle für das wirklich gute Gerät und würde mich freuen, in Zukunft wieder einmal bei einer Aktion "Produktester gesucht" mitmachen zu dürfen. 

Liebe Grüße

Eure Kerstin

#quelle #hanseatic #mikrowelle #kochen

Samstag, 21. März 2015

KOCHERLEBNISSE MIT DER KRUPS PREP & COOK

Hallo ihr Lieben,

ein paar werden es schon mitbekommen haben, ich gehöre zu den 50 glücklichen Tester/innen, die bei den Leckerscouts auserwählt wurden, die Prep & Cook von Krups auf Herz und Nieren zu prüfen. Bis zum 13. April - so lange geht die Testphase - werdet ihr also immer wieder hier über meine Erlebnisse mit und Erkenntnisse über diesen "Wunderkessel" lesen dürfen/müssen/können. Wunderkessel? Für diejenigen unter euch, denen der Name dieses relativ neuen Krups-Produkts gar nichts sagt sollte ich vielleicht schnell erklären, was das ist, eine

PREP & COOK

Bekannter dürfte sicher der Thermomix von Vorwerk sein, der viele viele Jahre lang die Alleinherrschaft in diesem Bereich auf dem Markt hatte. Doch mittlerweile ziehen so manche Firmen nach, so nun auch Krups.

Im Karton


Die Prep & Cook ist eine multifunktionale Küchenmaschine mit Kochfunktion. Sie hackt, rührt, püriert also nicht nur, sie ist auch in der Lage ganze Mahlzeiten in einer einzigen Schüssel mit diversem Zubehör zuzubereiten. Natürlich nicht ganz allein, ein bisschen etwas muss die Köchin (oder der Koch) natürlich schon auch noch leisten. Aber der Kochvorgang an und für sich läuft in weiten Teilen selbständig ab, so dass man nicht mehr die ganze Zeit dabei stehen muss. Das bietet Zeitersparnis, man braucht weniger Kochgeschirr und so manche kompliziertere Gerichte (auch Gebäck, Soßen u.a.) kann man vereinfacht herstellen.

ein schickes Maschinchen


Weiß ich vom Hörensagen, was wirklich dran ist werde ich in den nächsten Wochen selber herausfinden. Das Gerät kostet 800 Euro im Handel (erheblich weniger als ein Thermomix), ich möchte vor allem herausfinden, ob sich dieser Preis lohnt, ob sich die Preppie (wie sie von vielen Testerinnen mittlerweile genannt wird) gut in meinen Küchenalltag integrieren lässt, ob sie mir Arbeitsersparnis bringt ohne meiner Art zu kochen entgegen zu stehen und ob sie mich zu Neuem inspiriert. Auf alle Fälle ist das für mich ein sehr spannender Test.

AUSGEPACKT

Vorgestern kam mein Paket an und natürlich packte ich sofort aus.
Die Maschine gefällt mir vom Design recht gut, ich hatte mir eigentlich etwas leicht Klobigeres vorgestellt, zumal die Edelstahlschüssel ein doch großes Fassungsvermögen von 2,5 Litern Nutzinhalt hat - sehr wichtig bei einem 5-Personenhaushalt wie dem meinen.


Auf dem Display sind Sensortasten für diverse Programme, manuelle Einstellung von Zeit, Temperatur und Rührstufe, Turbo/Intervall und Start/Stop übersichtlich angeordnet. Der Powerschalter befindet sich leicht erreichbar rechts hinten an der Seite, das Kabel hat mit ca. 1,40m eine wirklich ordentliche Länge. Schade finde ich ein wenig, dass es kein Kabel-Staufach oder ähnliches gibt, denn so lang muss das Kabel bei mir gar nicht sein und was zu viel ist, wurschtelt irgendwo herum - aber besser als zu kurz, damit werde ich fertig.

Auch vom Gewicht her hatte ich mir die Prep & Cook schwerer vorgestellt, ist doch ganz schön was dran und an Technik drin im Gerät. Trotzdem sollte man bei 6,6 Kilo einen festen Platz für die Maschine mit den Maßen 330x385x320 mm in der Küche finden, sie dauernd weg zu räumen und wieder aufzubauen wäre dann doch etwas umständlich.

Von links: Universal, Misch/Rühr, Schlag/Rühr, Knet/Mahl


Zum Gerät selber gibt es natürlich auch nützliches Zubehör. Da wären zum Einen diverse Messer und Rührer: ein großes Universalmesser, ein voluminöser Schlag/Rühraufsatz, ein filigranerer Misch/Rühraufsatz und ein Knet-/Mahlmesser. Im Laufe der nächsten Wochen werde ich diese jeweils passend einsetzen und euch darüber genaueres sagen.

Zubehör in Aufbewahrungsbox


Was ich richtig super finde ist die Tatsache, dass diese vier Einsätze in einem sehr schönen Kunsstoffbehälter perfekt verstaut sind. Das ist nicht selbstverständlich, bei so manchen Küchenmaschinen, die ich schon hatte musste ich immer überlegen, wo und wie ich die Einzelteile gut unterbringe.


Dampfgareinsatz


Ebenso im Lieferumfang ist ein Dampfgareinsatz, mit dem man Gemüse oder Fisch sanft garen, aber auch Kartoffeln oder Eier kochen kann. Mit Dampfgaren habe ich selber noch gar keine Erfahrung, so dass ich da besonders gespannt bin.

Ein silikon-überzogener Kochlöffel (Spatel) und ein kleines Bürstchen (wozu das da ist, muss ich noch herausfinden) runden das Equipement ab.



BEDIENUNGSANLEITUNG UND REZEPTBUCH

Ich bin kein Mensch, der gerne Bedienungsanleitungen liest. Dass sich das bei einer so komplexen Maschine nicht vermeiden lässt, war aber klar. Im ersten Moment hat mich die aber erschlagen, das gebe ich zu und ich dachte: "Oh je, das Gerät kapierst du nie." Ich hab sie dann erst einmal beiseite gelegt, nachdem ich mit ihrer Hilfe die Einzelteile einmal auseinander und wieder zusammen gebaut hatte, was gut klappte. Danach zog ich sie so nach und nach zu Rate, was sehr gut geht, weil sie angenehm übersichtlich mit guten und anschaulichen Beschreibungen gestaltet ist. Das findet man heutzutage auch immer weniger.

das Rezeptebuch


Sehr interessant und nützlich ist das Rezeptbuch, das eine immense Auswahl an leckeren Vor- und Hauptgerichten sowie Desserts bietet. Bestimmte Gerichte wie Schmortöpfe, Saucen, Suppen etc. kann man mit den diversen Programmen einfach meistern, ansonsten geht natürlich auch ein manueller Betrieb mit individuellen Einstellungen.


Rezeptestöbern auf der Terrasse ;-) 

Bei den festen Programmen handelt es sich um folgende, die teilweise auch in Untergruppen unterteilt sind: Saucen, Suppen, Garen, Dampfgaren, Teig, Dessert.


MEIN ERSTER VERSUCH

Ich hatte für diesen Tag einen Schweinerücken aufgetaut, hatte vor Geschnetzeltes zu machen. Als dann die Preppie ankam war klar, dass ich sie nutzen wollte und ich suchte in den Rezepten nach einem Passenden. So ganz traf leider nichts zu (nix mit gewürfeltem Schwein) und so entschied ich mich, mir aus einem annähernd ähnlichen Gericht (Französisches Kalbsragout) die Zubereitungsschritte, das Garprogramm und die Zeiten zu übernehmen und mein eigenes Ding daraus zu machen. Klappte hervorragend :-) Nur beim Hacken von Zwiebeln und der Karotte wurde mir das etwas zu fein, da hätte ich gerne größere Stücke gehabt - muss ich beim nächsten Mal mit geringerer Geschwindigkeit / weniger Zeit ausprobieren. Das tat dem Gericht aber keinen Abbruch.



Die Sauce wurde superlecker, das Nachwürzen und Abschmecken kann man entgegen meiner vorherigen Ansicht problemlos gegen Ende vornehmen, das Fleisch war ganz wunderbar mürbe, ohne auseinander zu fallen - nicht nur meine Männer haben gegessen wie die Scheunendrescher. Allerdings gab es etwas später Abendessen als gedacht, dazu im nächsten Blogartikel mehr... und vorerst muss ich leider pausieren mit der Prep & Cook, denn

HOUSTON, WIR HABEN EIN PROBLEM!

Als ich heute den Deckel in die Hand nahm, stellte ich fest, dass sich an der einen Aussparung, die an der Schüssel einrastet ein Riss befand. So traue ich mich nicht, weiter damit zu kochen, nicht dass das noch schlimmer ausbricht und ich Ärger bekomme. Ich schreib das Support-Team der Leckerscouts an, das mir nach einer Stunde (AM WOCHENENDE!!! Das nenne ich eine tolle Betreuung) Antwort gab und meinte, sie würden sich am Montag mit Krups in Verbindung setzen, ich könne aber vielleicht schon gleich eine Hotline anrufen, wenn ich in den Unterlagen eine finde. Fand ich, auf der Rückseite der Bedienungsanleitung.



Ich rief an und bekam OHNE Warteschleife eine nette Dame ans Telefon, die sich mein Problem anhörte, mir von einer Weiterbenutzung vorerst abriet und mir versicherte, sie würde die Zusendung eines neuen Deckels in die Wege leiten. So habe ich auch schon meine ersten Erfahrungen mit dem Service von Krups machen können und kann sagen: freundlich, schnell, kundenorientiert.

Nun ja, nun muss ich leider warten, aber ihr hab dafür Zeit, diese erste Vorstellung der Prep & Cook sacken zu lassen, bevor es hier weiter geht ;-)

Was denkt ihr bis jetzt über diese "Kochmaschine"?

Liebe Grüße
Eure Kerstin

#krupsprepandcook #leckerscouts



Montag, 16. März 2015

WOHLFÜHLBOX - MEDPEX FIND ICH GUT

Hallo ihr Lieben,

bei den Beauty-Boxen habe ich mir ja Verzicht auferlegt (wobei ich der neuen Jahreszeiten-Box von Hirschel nicht widerstehen konnte, soviel zum Thema "Konsequenz"). Anders sieht es bei Lebensmittel- und Apothekenboxen aus, nachdem ich von der Medpex-Wohlfühlbox, die es alle drei Monate gibt immer sehr begeistert war, habe ich auch diesmal wieder zugeschlagen.

Bevor meine heute ankam, hatte ich bereits oft gelesen, dass diese Ausgabe recht schlecht sein soll. Nachzuschauen was drin ist habe ich mir dabei verkniffen, hatte aber nun schon ein bisschen Bammel vor einer Enttäuschung aufgrund der negativen Einschätzung vieler Käuferinnen. Gespannt packte ich nun aus und was soll ich sagen: ich verstehe nicht so wirklich, was an der Box nun schlecht sein soll. Eigentlich wollte ich gar keinen Blogartikel dazu schreiben, aber nun möchte ich doch gerne einen Gegenpol setzen.

Zunächst stelle ich euch mal die einzelnen enthaltenen Produkte vor:


LA MER FLEXIBLE BODY & BATH FUSSPFLEGECREME





Die Creme in der 75ml-Originalgröße fühlt sich sehr angenehm an und duftet ganz wunderbar. Gerade jetzt zum Sommer hin lege ich wieder mehr Augenmerk auf meine Fußpflege, man will ja keine ungepflegten rauen Füße in den Sandaletten und Pantoletten vorzeigen. Bei medpex kostet diese hochwertige Pflege mit dem Wirkstoffkomplex Sea Minerals aus Meeresschlick-Extrakt und einem hautschützenden Algenextrakt zur Regeneration beanspruchter Füße 16,95 Euro.

Schon allein damit habe ich übrigens den Preis der Box von 9,50 Euro fast doppelt raus, Versandkosten zahle ich keine, da in der Hausapotheke immer etwas fehlt, was ich dann gleich mitbestelle und so über 20 Euro und zu Versandkostenfreiheit komme.


EUNOVA ZINK+HISTIDIN+SELEN+VITAMIN C DIREKT GRANULAT





Ich nehme nur selten Nahrungsergänzungsmittel zu mir, aber über diese 20 Sticks habe ich mich gefreut. Ich war vor ein paar Wochen nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder so richtig krank und irgendwie hängt mir das immer noch nach, die Nebenhöhlen sind oft zu und der Hals kratzt manchmal. Da habe ich mir überlegt meine Immunsystem doch mit etwas Untersützung zu stärken und weiß aus Erfahrung, dass mir dabei Zink und Vitamin C gut hilft. Et voila!
Ein zweites Top-Produkt also für mich, das mich bei medpex 8,50 Euro kosten würde.

CB12 MILD MUNDPFLEGEMITTEL




Ich verwende selten Mundspülungen, die meisten sind mir auch zu scharf. Unter Mundgeruch leide ich zum Glück auch nicht, der durch dieses Mittel verhindert werden soll. Darum war das jetzt nicht gerade ein "Hurra!"-Produkt, nach dem Ausprobieren war ich aber positiv überrascht: der Geschmack ist wirklich sehr mild und angenehm, nach der Anwendung habe ich ein frisches Gefühl im Mund. Auch wenn ich mir diese Spüllösung zu 10,95 Euro wohl nicht nachkaufen werde, so habe ich doch etwas Neues kennengelernt, das ich nutzen werde.

 EUCERIN AQUAPHOR REPAIR-SALBE




Ich finde die Marke Eucerin ausgesprochen gut und war daher gespannt, um was es sich bei dieser medizinischen Hautpflege für eine schnellere Hautregeneration genau handelt. Es handelt sich weniger um eine Creme, als vielmehr eine sehr dicke, milchig durchsichtige Paste, die man auf extrem trockene und rissige Hautpartien wie zum Beispiel Hände oder Ellbogen auftragen soll. Ich habe vor allem im Winter Probleme mit extrem rissiger Nagelhaut und werde die Paste mal eine Weile abends einmassieren. Als Handcreme eignet sie sich weniger, da sie schlecht einzieht und quasi einen Schutzfilm auf die behandelte Partie auflegt. Mein Mann hat Schwierigkeiten mit sehr trockener Haut um die Lippen und unter der Nase, dem werde ich die Salbe auch mal verpassen. Auf alle Fälle ein interessantes Produkt, das bei medpex 8,75 Euro kostet.

ALLGÄUER LATSCHENKIEFER BESENREISER KÄLTESPRAY




Kühlt die oberflächlichen Hautschichten, verbessert die Durchblutung und Mikrozirkulation und bringt schweren und geschwollenen Beinen Erleichertung. Ich habe keinen Besenreiser und selten schwere und geschwollene Beine, aber im Hochsommer tut das Spray sicher gut. Ein kleiner Wermutstropfen ist hier, dass das MHD der März 2015, also genau jetzt ist. Aber es heißt MINDESTHALTBARKEITSdatum, man kann es durchaus auch später noch anwenden, ich habe da kein Problem damit. Manche haben sich allerdings beschwert und wer ein Ersatzprodukt haben möchte, darf sich bei medpex melden und bekommt es. Das Ganze ist natürlich etwas unglücklich, aber durch medpex so gut gelöst worden.

Für mich ist es das am wenigsten interessante Produkt der Box, das ich mir sicher nicht für 12,45 Euro nachkaufen werde.

DERMASENCE BARRIO PRO KÖRPEREMULSION




Bei manchen habe ich gelesen, sie fänden es nicht gut zwei quasi gleiche Cremes verschiedener Hersteller in der Box zu haben. Von "gleich" kann aber gar nicht die Rede sein, denn hier handelt es sich wirklich um eine leichte Emulsion, die schnell einzieht und einen ganz dezenten Sanddornduft aufweist. Sie pflegt intensiv und soll die Hautbarriere aufbauen. 

Ich werde die Sondergröße mit 30ml und einem Wert von 9 Euro mit in den Urlaub nehmen, ich kann mir vorstellen, dass sie nach dem Sonnenbaden recht gut tut.

MULTAN APPETITBREMSER




"Mit nur 73 kcal und über 30 % sättigenden Ballaststoffen ist der Multan Appetit-Bremser Riegel der ideale Snack für alle, die sich gesund ernähren und bewusst naschen wollen. Egal ob unterwegs, im Büro oder beim Sport."

Ich kaufe solche Riegel normalerweise nicht, aber mal einen kosten zu können finde ich ganz nett.
Der 6er-Pack kostet bei medpex 9,95 Euro, mein einer Riegel hier hat also einen Wert von knapp 1,66 Euro

ALS GOODIES

sind noch drei kleine Proben enthalten: Vaprino feuchtes Toilettenpapier für unterwegs (kommt in die Handtasche), ein Wrigley´s Extra Professional Kaugummi und ein Sachet mit Früchtetee von Calvalera Hevert, den sich sicher meine Jungs gerne aufbrühen.
Deren Wert möchte ich nicht beziffern, ich finde alle drei Goodies aber recht nett und nützlich.





TOP ODER FLOP?

In jeder Box gibt es etwas, das einem nicht so gefällt. Damit hatte ich noch nie ein Problem, weil ich auch immer in meinem Umfeld jemanden gefunden hatte, zu dem diese Produkte besser passten. Ich schenke dann gerne weiter und mache anderen eine Freude. Was diese Box betrifft, so haben meine Freundinnen Pech gehabt, denn ich und meine Familie können alles gebrauchen. Ich kann mir auch nicht so recht vorstellen dass es Leute gibt, für die kein einziges Produkt der Box nützlich ist.

Aber soll es so sein, okay. Nur: kann ich dann sagen "medpex hat eine schlechte Box gemacht" oder "medpex hat hier Mist gebaut"? Ich denke nein, eine Überraschungsbox ist nun einmal genau das und keine Firma kann bei solchen Boxen jedem einzelnen Käufer den zu ihm perfekt passenden Inhalt bieten. Wenn ich nur genau zu mir passenden Produkte möchte, dann muss ich in den Laden gehen und mir diese gezielt kaufen. Für etwas mehr Geld, denn nun möchte ich zum Preis-Leistung-Verhältnis kommen:

Ich zahle für die Box 9,50 Euro und erhalte dafür hochwertige Produkte im Wert von 68,30 Euro. Dieses Verhältnis findet man selten in Boxen welcher Art auch immer und ich müsste viele Produkte daraus verschenken, um drauf zu zahlen. Das sollte man doch immer im Auge behalten.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich möchte niemandem seine ganz persönliche Enttäuschung absprechen und Kritik ist durchaus erlaubt, wenn man eine anzubringen hat. Ich finde nur, man sollte nicht immer gleich das Kind mit dem Bad ausschütten und Aussagen wie "Ich hatte die Box schon x-mal und fand sie immer super, aber diese hier gefällt mir nicht: medpex lässt schwer nach, da muss man sich überlegen, ob man die Box überhaupt noch bestellt" halte ich objektiv so für unangebracht, voreilig und überzogen. Genau deswegen wollte ich den Gegenpol setzen, ich persönlich halte die Box nämlich durchaus wieder für gelungen.

Wie seht ihr das?

Liebe Grüße
Eure Kerstin










Mittwoch, 11. März 2015

NIVEA CELLULAR PERFECT SKIN - DER FRISCHEKICK FÜR MEIN GESICHT

Hallo ihr Lieben,

vor einer Weile habe ich den Entschluß gefasst, mich angesichts des Übermaßes an Gesichtspflege in meinem Badschrank mich zumindest für eine Weile nicht mehr für Creme-Tests zu bewerben. Anscheinend hatte ich mich aber vorher noch für den Test bei "Nivea für mich" der neuen Pflegeserie NIVEA CELLULAR PERFECT SKIN beworben und das dann ganz vergessen. Dadurch war ich sehr überrascht, als mir eine Zusagen ins Haus flatterte, über die ich mich dann doch sehr gefreut habe.




Die Serie beinhaltet vier verschiedene auf einander abgestimmte Produkte, die ich euch gerne vorstellen möchte. Beginnen wir mit der

TAGESPFLEGE LSF 15

Die weiße Creme befindet sich in einem Tiegel, beim Auftragen fühlt sie sich richtig angenehm an, zieht schnell ein und ich habe durchaus ein gepflegtes Gefühl. Für meinen Geschmack ist die Konsistenz etwas zu weich, ich mag lieber etwas festere Cremes, aber das ist ja nur mein ganz persönliches Empfinden. Ganz toll finde ich den typischen pudrigen Nivea-Duft.




Der Hersteller beschreibt die Tagespflege so:

"Die neue NIVEA CELLULAR PERFECT SKIN Tagespflege LSF 15 mit lichtreflektierenden Mikro-Pigmenten, Lumicinol und Magnolia-Extrakt lässt Ihre Haut jugendlich erstrahlen:
  • Perfektioniert das Hautbild sichtbar
  • Mildert Falten sichtbar
  • Verbessert die Zellerneuerung
  • Die Widerstandsfähigkeit der Zellen gegen oxidativen Stress wird erhöht
  • Lichtreflektierende Mikro-Pigmente verleihen ein strahlendes Hautbild"

Super ist natürlich der Lichtschutzfaktor, auf den ich mittlerweile durchaus achte, auch wenn ich eher robuste Haut habe und keinen Sonnenbrand im Gesicht bekomme. Aber je älter man wird, desto wichtiger wird einem auch der Hautschutz. Dass die Creme durch Lichtreflexion das Hautbild strahlen lässt kann ich so nicht bestätigen. Die Pflegewirkung ist allerdings richtig gut.



Leider meldet codecheck.info zu relativ vielen Inhaltsstoffen Bedenken von weniger bis nicht empfehlenswert an, das finde ich zum guten Schluß dann immer etwas schade:



Für ein schöneres Hautbild verwende ich das


PERFEKTIONIERENDE TAGESFLUID LSF 15

Wer zum ersten Mal einen Blick darauf wirft, wird etwas skeptisch gucken, denn die Farbe des Fluids ist etwas gewöhnungsbedürftig gräulich. Aufgetragen und verrieben verwandelt es sich aber in einen hellbraunen Ton, der sich der natürlichen Gesichtsfarbe sehr gut anpasst. Die Konsistenz ist für ein Fluid perfekt, es lässt sich auch ziemlich gut verteilen. Anschließend sind zwar kleine Makel nicht überdeckt - es handelt sich ja nicht um ein Make-Up - aber die Haut sieht ebenmäßiger und leicht getönt aus. Ich habe eine eher fahle, matte Gesichtshaut in dieser Jahreszeit und freue mich über den Effekt, dass sie mit dem Fluid zu leuchten scheint und frischer aussieht.




Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass Frauen mit einer eher fettigen, glänzenden Haut Probleme damit haben könnten, denn das Fluid mattiert eben nicht sondern bewirkt eher das Gegenteil. 
Das Fluid kann man zusätzlich zur Tagespflege oder separat anstatt verwenden - ich gehöre zu der "Entweder/oder"-Fraktion.

Rechts Augenpflege, links Tagesfluid


Auch hier habe ich bei Codecheck vorbei geschaut und leider sehe ich auch beim Fluid sehr viel "Rot"







Ein weiteres Produkt der Serie ist die

NACHT ESSENZ

Diese befindet sich wie das Fluid in einem Pumpspender, was ich toll finde, da es a) hygienisch und b) leichter dosierbar ist. Unter einer Essenz stelle ich mir eigentlich ein flüssiges Serum vor, tatsächlich handelt es sich aber um eine ganz leichte Creme mit sehr weicher Konsistenz, die sich leicht verteilen lässt und schnell einzieht.



Die Nachtessenz spendet der Haut Feuchtigkeit und regt die Zellerneuerung an. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich zur Langzeitwirkung nichts sagen kann: meine Haut fordert nur morgens spürbar Pflege und deswegen vergesse ich abennd meistens, eine Nachtpflege zu verwenden.




Was die Inhaltsstoffe betrifft, sind laut Codecheck etwas weniger bedenkliche enthalten, ganz frei davon ist aber auch die Nachtessenz nicht:







 Das letzte Produkt der Serie ist mein absoluter Favorit:

KORRIGIERENDE AUGENPFLEGE

Die neue NIVEA CELLULAR PERFECT SKIN Korrigierende Augenpflege mit getönten Mikro-Pigmenten, Lumicinol und Magnolia-Extrakt:
  • Korrigiert dunkle Stellen unter den Augen und Augenringe sofort
  • Reduziert Schwellungen
  • Glättet Augenfältchen und mildert Falten
  • Pflegt und erfrischt die Augenpartie
Sofort Effekt: Ein strahlender Blick. Die Formel ist besonders sanft und leicht und wurde extra für die empfindliche Haut um die Augen entwickelt.





So der Hersteller und ich kann das absolut bestätigen. Mein großes Beauty-Problem sind die dunklen Augenringe, mit denen ich leider geschlagen bin. Trage ich mit der praktischen Applikationstube einen kleinen Streifen der Augenpflege unterhalb des Auges auf und verteile diese dann sanft, habe ich sofort einen viel frischeren Blick und die Schatten sind extrem gemildert, ohne dass es angemalt aussieht. Ein toller Effekt, den ich so von keinem anderen Produkt bisher kenne.

In diesem Fall würde ich lieber gar nicht bei Codecheck nachschauen, weil ich negative Inhaltsstoffe zu Gunsten der Wirkung ignorieren möchte, aber für euch habe ich natürlich trotzdem einen Blick darauf geworfen:








Nun ja, was soll ich sagen...

MEIN FAZIT

Alle vier Produkte der NIVEA CELLULAR PERFECT SKIN haben mich hinsichtlich des Dufts, der Wirkung, der Konsistenz, des schnellen Einziehens und der leichten Verteilbarkeit überzeugt oder zumindest zufrieden gestellt. Ich habe alle Produkte auch problemlos vertragen, wobei ich mit meiner unempfindlichen Elefantenhaut sicher nicht das Maß aller Dinge bin.

Preislich befinden wir uns nicht im allzu hohen Segment: die Augenpflege kostet 12,99€ (15 sehr ergiebige Milliliter), die Nachtpflege 13,99€ (40ml), die Tagescreme 13,99€ (50ml) und das Fluid 13,99€ (40ml).

Der Wermutstropfen ist für mich allerdings die Tatsache, dass in allen vier Produkten doch recht viele bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten sind. Je mehr ich ich mit Kosmetika intensiver beschäftige, desto mehr achte ich eigentlich auch darauf, dass sich solche Stoffe in Grenzen halten. Immer kann man sie nicht ganz vermeiden, aber etwas Aufmerksamkeit auf mehr "Natur" schadet sicher nicht. Von daher ist für mich nur die Augenpflege wegen ihrer wirklich tollen Wirkung ein Nachkaufprodukt, das ich nicht täglich, aber im Bedarfsfall gerne anwende.

Wie sieht das bei euch aus, würden die Inhaltsstoffe euch vom Kauf abhalten oder schaut ihr darüber hinweg, wenn euch ein Produkt von der Wirkung und Preisleistung her überzeugt?

Liebe Grüße
Eure Kerstin