Sonntag, 30. November 2014

VON ZAHNLOS ZU BLUETOOTH

Aua, was für ein Kalauer *g* Aber in der Tat berichte ich heute von einem gaaanz kleinen Teil, das die Bluetoothübertragung auch dort möglich macht, wo es kein BLuetooth, aber eine USB-Schnittstelle gibt. Und ihr werdet es kaum glauben, liebe Leser/innen - ich kann auch kurze Berichte schreiben ;-)

Möglich machte mir diesen Blogbericht die Firma

INATECK

die mir eine Bluetooth-Tastatur zum Testen zur Verfügung stellte. Da ich diese auf Herz und Nieren und an allen möglichen Geräten prüfen wollte, so auch am PC meines Sohnes (bzw. mein Sohn wollte mit testen), dieser aber kein Bluetooth integriert hat fragte ich an, ob man mir eventuell einen Adapter mit schicken können.
Was soll ich sagen, die von Inateck sind so nett, die haben das tatsächlich gemacht. Bevor ich euch nun also von der Tastatur erzähle, gibt es erst ein paar Worte zum

BTA-BC4B6 BLUETOOTH 4.0+EDR WIDCOMM ADAPTER




Das Teilchen ist wirklich winzig mit seinen Maßen von 26 X 16 X 7mm und einem Fliegengewicht von 2,2 Gramm. Kompatibel ist er mit Windows XP /Vista/ 7 / 8. Es sieht eigentlich aus wie ein abgesägter, ganz einfacher USB-Stick, dient aber nicht der Datenspeicherung, sondern hilft Tastaturen, Mäuse, Handys, Lautsprecher etc. kabellos über Bluetooth mit solchen Geräten zu verbinden, die über diese Funktion nicht verfügen. So wie eben der PC meines Sohnes. Die

INSTALLATION UND INBETRIEBNAHME

ist denkbar einfach: man steckt das Teilchen in einen freien USB-Platz, es wird erkannt und installiert und schon kann man loslegen. Mein Sohn verband nun über diesen Adapter die Tastatur mit dem PC, was einwandfrei funktionierte. Während er früher sein Smartphone umständlich per Kabel mit dem PC verbinden musste, kann er nun Musik kabellos schnell und einfach "durch die Luft" auf das Handy fliegen lassen. 



Der BTA-BC4B6 bietet eine Reichweite von 10 Metern, die absolut ausreicht. Die Verbindung über den Adapter ist absolut stabil. Inateck-Produkte kann man ausschließlich über Amazon kaufen (dazu demnächst mehr, wenn ich über die Tastatur erzähle), der Adapter kostet dort 12,99 Euro. Hört sich viel an, wenn man sich die Größe des Kerlchens anschaut, aber die Leistung die er bringt ist es meiner Ansicht nach wert. 

Soviel für heute - wirklich erstaunlich kurz für mich, nicht wahr? 
Ich wünsche Euch allen einen schönen ersten Advent und würde mich über Kommentare freuen

Eure Kerstin


Donnerstag, 20. November 2014

GASTROLUX - EIN TEST, DER MICH BEGEISTERT

Hallo ihr Lieben,

diejenigen unter euch, denen ich auch ab und zu bei Facebook begegne haben es sicher bereits mitbekommen: ich bin eine der Testerinnen, die am Gastrolux Bratpfannentest 2014 teilnehmen dürfen und sich dafür ein Kochuntensil nach Wahl im Pfannen-Shop aussuchen konnten. Das ist mal wirklich ein Produkttest ganz nach meinem Geschmack, ich koche für mein Leben gerne leckere Gerichte und probiere auch immer wieder Neues aus. Hochwertige Kochgeräte sind für mich dafür unabdingbar. Im Übrigen ist es auch ein Test nach dem Geschmack meiner Männer, die sich freuen, dass ich sie in letzter Zeit mit noch mehr Pfannengerichten verwöhnte als normalerweise.



Wir bekamen einen Gutschein über 115 Euro & Versandkosten und durften uns dafür nach Lust und Laune aus dem Shop aussuchen, was wir wollten. Ich entschied mich für eine Hochrand-Pfanne mit 28 cm Durchmesser, mit Induktion (gegen Aufpreis) und abnehmbaren Stiel.

Der hohe Rand sollte sein, weil meine Männer große Soßenesser sind und bei 7cm Höhe ordentlich Soße rein passt. Ebenso wichtig war mir der große Durchmesser, denn wenn man für 5 Personen Schnitzel brät, kommt man mit einer kleinen Pfanne nicht weit.

Ich habe zwar kein Induktionskochfeld - noch nicht, das ist aber mein großer Traum - koche aber zu 99% auf einer Induktionskochplatte. Von daher war die Eignung dafür ein Muss und der Aufpreis unumgänglich.

Last not least fand ich die Sache mit dem abnehmbaren Stiel (ebenfalls mit Aufpreis) aus zweierlei Gründen interessant: zum Einen kann ich die Pfanne dann als Auflaufform im Backofen verwenden, zum anderen sind Pfannenstiele im Küchenschrank ein furchtbarer Platzräuber und immer im Weg - es ist einfach genial, wenn ich die Pfannen ohne Stiel stapeln kann und den Stiel extra aufbewahre. Insgesamt hat die von mir bestellte Pfanne einen Wert von 122,50 Euro.

Geliefert wurde die Pfanne in einem Stoffbeutel, was ich ganz toll finde. Darin kann ich sie nämlich im Schrank (bzw. der Schublade) aufbewahren und anderes darin stapeln, ohne dass etwas verkratzt wird.



Viele Bloggerinnen haben ihre Pfannenberichte bereits veröffentlicht und ist es für manche von euch vielleicht eine langweilige Wiederholung, wenn ich auch noch etwas zu der Besonderheit der Gastrolux-Pfannen und Töpfen erzähle: der Antihaftbeschichtung. Trotzdem halte ich das für wichtig, nicht jeder weiß da schon Bescheid - diejenigen, die es schon kennen, scrollen bitte nun zu meinen Erfahrungen runter ;-) Für alle anderen geht es nun um die

BIOTAN PLUS ANTIHAFTBESCHICHTUNG

Diese Beschichtung auf hochwertigem Aluguß ist 100% energieeffizient, unverziehbar, robust und kratzfest, und hat eine perfekte Antihafteigenschaft. Doch selbst wenn man eine Pfanne richtig behandelt, lässt jede Antihaftbeschichtung mit der Zeit nach. Gastrolux sagt über Biotan Plus, dass hier die Beschichtung 2-3 mal länger hält als jede andere. Das kann ich natürlich nach ein paar Wochen nicht bestätigen, da müsste ich schon ein paar Jahre testen. Was ich allerdings absolut genial finde ist die Tatsache, dass die Biotan Plus Beschichtung erneuerbar ist. Bin ich also irgendwann nicht mehr zufrieden, muss ich nicht die Pfanne entsorgen (wie ich es schon so oft mit Pfannen gemacht habe), sondern kann die Beschichtung vom Hersteller einfach neu aufbringen lassen. Das ist erstens günstiger als der Kauf einer neue Pfanne und zweitens schont es die Umwelt - ein für mich immer sehr wichtiger Aspekt.





Was ich auf alle Fälle bereits beurteilen kann ist, dass egal was ich in meiner neuen Pfanne zubereite nichts anbrennt oder kleben bleibt. Und die Reinigung ist superleicht: etwas Spülmittel und heißes Wasser hineingeben, ein wenig auswischen und das Teil ist blitzsauber. Fett wird von der Beschichtung in der Tat extrem auffällig abgewiesen, so dass man schon beim Kochen weniger davon braucht. Ich bin begeistert!

Meine Männer schaffen es eigentlich immer, beim Herausnehmen mit dem Metalllöffel Kratzer ind Pfannen und Töpfe zu machen - bisher ist das bei der Gastrolux noch nicht passiert, die Beschichtung ist also wirklich kratzfest. Während des Kochens verwende ich sowieso immer Holzschuber und Pfannenwender mit Silikonbeschichtung, da ist es keine Frage, dass nichts passiert.


DIE PFANNE

hat wie gesagt bei mir einen Durchmesser von 28 cm, da geht ordentlich was rein. Für kleinere Haushalte oder wenn man mal weniger bzw. eine kleine Portion (ein Spiegelei, etwas Gemüse etc.) zubereiten will, gibt es natürlich auch kleinere Formate mit 20, 24 und 26cm Durchmesser.

Der Boden ist absolut eben, 8mm dick und damit stabil und nicht verziehbar, die Waffelstruktur des ferritischen (Eisenlegierung, bei der Induktionspfanne) Edelstahlbodens leitet die Hitze einwandfrei weiter. Mein Sohn beklagte bei seinem Kochtest mit panierten Schnitzeln, dass die Pfanne an den Rändern nicht so heiß wird wie in der Mitte. Da konnte ich ihn aufklären, dass das nicht an der Pfanne, sondern an der Kochplatte liegt, die unregelmäßig und bei diesem Umfang nicht bis nach ganz außen heizt - ich sag doch, ich brauche ein ganzes Induktionskochfeld.

Der Rand ist etwas nach außen gezogen, dadurch kann man z.B. Soßen ganz toll abgießen, ohne dass es kleckert. Bei diesem Schüttrand läuft alles am tiefsten Punkt zusammen und wunderbar ab, ohne dass es an der Pfannenaußenseite runter läuft. Gegenüber des Griffs ist der Rand auf ein paar Zentimetern Breite als Gegengriff geformt - die Pfanne ist relativ schwer, so kann man sie (bitte mit Topflappen bewaffnet) hervorragend mit beiden Händen halten und tragen.

DER STIEL

Da war ich ja besonders gespannt: wie leicht ist er abzunehmen, wie fest hält er und wie sieht das im Endeffekt aus, wenn ich die Pfanne "ohne" in den Ofen stelle?



Grundsätzlich einmal sieht man dem Stiel an der Pfanne nicht an, dass er nicht fest verbaut ist. Hebt man die Pfanne an ihm an, wackelt nichts, er sitzt bombenfest. Der einzige zunächst ersichtliche Unterschied zu einem fest verbauten Stiel ist der, dass der abnehmbare an der Unterseite eine graue Kunststoffklappe hat. Hier fährt man mit dem Finger darunter und klappt sie nach unten weg. Schon lässt sich der Stiel ganz einfach abziehen.

Fest verbaute Stiele und Griffe kann man wohl bis 240 Grad in den Backofen stellen, wobei mir das bei einer Pfanne einfach zu viel Platz weg nimmt (bzw. das bei einer großen nicht wirklich gut rein passt, schon gar nicht mittig). Den abnehmbaren Griff sollte man auch wirklich vorher abnehmen, da die Verschluß-Klappe diese Temperaturen nicht aushält.


Wie auch immer: ich würde bei Gastrolux nur noch diese Variante wählen, die 8 Euro Aufpreis wären es mir absolut wert: ich verstaue die Pfanne leichter, es funktioniert bestens und... aber ihr seht in meinen Kochbeispielen noch, wie geschickt das Teil ist. Kommen wir doch also einfach zum praktischen Teil dieses Berichts, meinen konkreten Erfahrungen

ICH KOCHE, ABER NICHT VOR WUT

Als die Pfanne bei mir eintraf, hatte ich keine großen Plan, was ich kochen wollte, ich hatte nur Kartoffeln im Sinn. Ich liebe Bratkartoffeln, aber genau bei diesen bin ich extrem anspruchsvoll: sie müssen knusprig und dabei nicht zu fettig sein. Mir selber - obwohl ich eine gute Köchin bin - gelingen sie nie wirklich perfekt, was zum Einen sicher an den Kartoffeln liegt (ich habe selten die perfekt geeignete Sorte daheim), aber auch an meinen Pfannen.




Die Kartoffeln, die ich parat hatte waren wieder einmal nicht von der perfekten Sorte, trotzdem wagte ich den Versuch. Und war echt positiv überrascht: zum ersten Mal kamen meine Bratkartoffeln fast 100%tig an meine Vorstellungen heran. Die GASTROLUX-Pfanne hatte also gleich beim ersten Versuch punkten können.Doch Bratkartoffeln sind nicht alle Tage, ich teste weiter, keine Frage.

Mein nächstes Rezept hatte einen ganz emotionalen Hintergrund: eines meiner Lieblingsessen, das meine verstorbene Mama auf meinen Wunsch hin immer kochte ist ein ganz spezielles Leber-Rezept. Sie nannte es immer Szegediner Leber - Leber hatte ich bis dahin noch nie gebraten und dieses Rezept habe ich auch bisher nirgendwo gefunden. Bei meinen Überlegungen, wie ich die GASTROLUX-Pfanne testen möchte kam mir in den Sinn, dass ich ja ein altes Kochbuch "Wiener Perlen" von meiner Mama im Schrank stehen hatte und schaute dort nach. Kein Wunder, dass googeln kein passendes Rezept hervorgebracht hatte - das heißt nicht "Szegediner", sondern "Debreziner Leber" und war in diesem Buch drin. Gastrolux brachte mich nun also dazu. zum ersten Mal in meinem Leben Leber zuzubereiten.





Ich weiß nicht, ob es mir in einer anderen Pfanne genauso gelungen wäre, Fakt ist aber, dass die Leber hervorragend anzubraten war, weder hart noch matschig wurde und das Ganze am Ende genau wie bei Mama schmeckte. Fragt mich nicht, was das beim Essen für ein Gefühl war...

Filetspitzen "Stroganoff"? Kein Problem...





Sohnemann machte Tags darauf Rührei: absolut perfekt, nichts bäckt an, nichts verbrennt - er war begeistert. Auf dem zweiten Bild sieht man übrigens sehr gut, dass absolut nichts am Boden haften bleibt.















Auch bei den panierten Schnitzeln gab es ein positives AHA-Erlebnis: die Panade bröselt nicht ab, weil sie am Pfannenboden kleben bleibt. So leicht kann man Paniertes mit wenig Fett anbraten, einfach toll.



























Ach ja, die Ofensache: Schweinemedaillons in Zwiebelsoße - auf dem Herd vorgekocht, im Ofen fertig gegart. Oder Hähnchenbrustfilets am Stück in Tomatensoße und im Ofen mit Gran Padano überbacken...
Auf dem Herd mit dem Stiel arbeiten, die Pfanne in den Ofen stellen, den Stiel abnehmen, garen bzw. überbacken lassen, Ofen öffnen, den Stiel mit einer Hand anbringen und die Pfanne heraus heben - das klappt so klasse, einfacher geht´s nicht.









 Zum Schluß noch etwas ganz Simples: Fleischküchle (Buletten, Frikadellen, wie auch immer) - perfekt!



OKAY

ich sehe, ich steigere mich gerade in meine Begeisterung rein, ich hör ja schon auf *g*. Manche von euch kennen mich ja als eher kritisch, ich bin eigentlich eine kleine Skeptikerin - in dem Fall habe ich überhaupt nichts zu meckern. Natürlich weiß ich nicht, ob die Beschichtung in einem Jahr immer noch so gut ist, wie der Hersteller es verspricht, aber ich gehe mal davon aus, denn bis jetzt stimmt alles, was versprochen wurde.

Ich bin so hin und weg, dass ich mir auf alle Fälle noch irgend ein Teil dazu kaufen werde, obwohl mein Schrank eigentlich extrem gut mit Kochgeschirr bestückt ist. Aber derzeit gibt es auch noch ein Jubiläumsangebot, bei dem man zu jedem Pfannen- oder Topfkauf eine Gratis-Pfanne 20cm/4cmhoch im Wert von 59,50 Euro dazu bekommt.Und die ersten beiden meiner Leserinnen, die "hier" schreien, bekommen von mir eine Code für einen 20%-Rabatt (gültig bis 31.1.2015), den uns Gastrolux freundlicherweise auch noch zur Verfügung gestellt hat.

Wie sieht´s aus, habt ihr das perfekte Kochgeschirr für euch schon gefunden? Oder hat euch mein Bericht neugierig gemacht und ihr stöbert mal im Shop? Was benutzt ihr am Meisten: Pfanne, Topf oder Bräter? Über Kommentare würde ich mich wie immer sehr freuen.



Liebe Grüße
Eure Kerstin

PS: bei den lila hinterlegten Namen der Gerichte landet ihr per Klick beim jeweiligen Rezept von mir auf heimgourmet.de









































Dienstag, 11. November 2014

HEYLAND & WHITTLE - EIN SHOP, DER IN DIE NASE STEIGT ;-)

Hallo ihr Lieben,

die letzte Wochen jagte ein Event im privaten Umfeld den anderen und so war es eine Weile ziemlich still hier, aber heute möchte ich euch gerne einen Shop vorstellen, den ich über die Konsumgöttinnen mit einem 25%-Rabatt testen durfte:

HEYLAND & WHITTLE

ist ein kleines britisches Label, das von Paddy Heyland und Ursula Whittle in Surrey als kleine Seifensiederei gegründet wurde und mittlerweile im eigenen Online-Shop Seifen, Kerzen, Raumdüfte, Duschgele, Badezusätze und Bodylotions vertreibt. Bei der Herstellung werden nur natürliche Materialien wie Gewürze, Kräuter, getrocknete Blumen und ätherische Öle verwendet. Der Duft der Produkte wird im Shop stark in den Mittelpunkt gestellt und da ich ein absoluter "Nasen-Mensch" und Duftfan bin, habe ich sehr gefreut, bei diesem Test dabei sein zu dürfen.



Werft mit mir zunächst einen

BLICK IN DEN SHOP



Der Shop ist sehr klar designt. Andere wünschen es sich etwas bunter, mir persönlich gefällt dieser „Clean Chic“ sehr gut und ich finde, es passt auch zu britischen Produkten. Das Ganze wirkt auch mich sehr elegant.

Auch über die Übersichtlichkeit kann ich nicht meckern. Es gibt ja nicht allzu viele Produktkategorien, die unterhalb des Logos in einer Leiste aufgeführt sind:
Duftkerzen, Raumdüfte, Seifen, Bad & Körperpflege, Home Linie, Geschenkideen und Duftvarianten.
Buttons wie „Neu im Shop“, „Beliebt“ und „Verkaufshits“ vereinfachen das Stöbern zusätzlich.

Ganz unten auf der Seite findet man Informationen zum Shop, wie die AGB, das Widerrufsrecht, das Impressum, Datenschutz und Zahlung & Versand. Hier fehlt mir eine Auflistung von FAQs, mit denen man sich über die wichtigsten Dinge schnell einen Überblick verschaffen kann, ohne lange suchen zu müssen.

Letztendlich finde ich aber die Infos, die ich möchte:  die Lieferung erfolgt nur innerhalb Deutschlands und Österreichs, die Zahlungsmöglichkeiten bestehen aus Vorkasse per Überweisung, paypal und sofort.com (Sofortüberweisung). Schade, dass keine Kreditkartenzahlung angeboten wird, die ich bevorzuge. Auch auf Rechnung kann man nicht kaufen, was sicher den einen oder anderen abschreckt.

Die Lieferung erfolgt über GLS, nicht gerade mein Lieblingslieferdienst, aber das soll nicht mein Problem sein. Die Versandkosten betragen bis 32kg 3,95 Euro, was ich für so einen doch eher kleinen Shop nicht viel finde.

Normalerweise handelt es sich bei diesem Shop nicht um einen mit Produkten, bei dem ich Rücksendungen vornehme. Allerdings stört es mich, dass man – wie unter „Widerruf“ angegeben – die Versandkosten bei einer Rücksendung selber tragen müsste. Zumindest ab einem Warenwert von 40 Euro+ trägt normalerweise der Händler diese und das ist nach dem Fernabsatzgesetz auch so geregelt. Da der Sitz der Firma in Frankfurt ist, müsste es eigentlich auch hier so sein.

Der Bestellablauf ist wie in jedem anderen Shop auch: man legt Produkte in den Warenkorb, geht damit zur Kasse, meldet sich an, wählt eine Zahlungsart und schickt die Bestellung ab. Leider hatte ich auf der letzten Seite das Kästchen zum Ankreuzen der AGB übersehen, das wirklich sehr unauffällig ca. in der Mitte liegt. Dadurch lud die Seite nach dem Anklicken von „Kaufen“ ewig, ohne dass für mich ersichtlich wurde warum. Erst nach mehreren Versuchen entdeckte ich das besagte Kästchen und konnte die Bestellung abschicken.  (Die Antwort vom Support kam im Übrigen drei Stunden nach meiner Anfrage, was ich durchaus schnell finde.)


WAS WIRD ANGEBOTEN?


Die Produktvielfalt ist nicht die allergrößte, vor allem was Duftrichtungen betrifft. Bei den Duftkerzen und Raumdüften gibt es jeweils folgende Varianten:
Citrus & Lavender, Coconut, Vanille & Black Pepper, Green Tea & Grapefruit, Jasmin & Lilac, Neroli & Rose, Olive & Feige, Orange Spice und Wild Lemongras.

Hinzu kommen die Düfte der Home Linie: Alpine (Pinienduft), Earl Grey (wird wohl Richtung Bergamotte gehen), Grapefruit, Lavendel, Orient (warmer, orientalisch würziger Duft, was immer das heißt) und Rose

Bis auf bei den Düften „Orient“ und „Earl Grey“ habe ich durchaus eine klare Vorstellung, was man erwarten kann, auch wenn die Beschreibungen der Düfte sehr schlicht und kurz gehalten sind. 



Die DUFTKERZEN gibt es in hübschen Blechdosen mit 180 Gramm Inhalt zu 16,50 Euro oder mit 220 – 230 Gramm Inhalt im Glas zu 29,90 Euro. Das sind schon wirklich stolze Preise, auch wenn die Qualität sicher hoch ist. Sehr schön finde ich, dass die Kerzen nicht aus Paraffin bestehen, was ich nicht mag, sondern zu 100% aus Sojawachs (paraben-  und sulfatfrei).
Ich würde allerdings begrüßen, wenn es auch kleine Votivkerzchen in Gläsern oder Teelichter zu einem günstigeren Preis gäbe, mit diesen könnte man die Düfte dann doch mal ohne so hohe Kosten austesten und würde nicht gleich eine große teure Katze im Sack kaufen. Außerdem fand ich es schade, dass keine Angaben zur Brenndauer gemacht wurde... hier hat der Shop aber sehr schnell auf die Kommentare von uns Testerinnen reagiert, mittlerweile stehen diese Angaben bei den Kerzen. Toll, wenn ein Händler Kritik so schnell umsetzt.

Auch die Preise der RAUMDÜFTE  sind nicht von schlechten Eltern: 100ml mit Diffusor kosten 29,90 Euro, 200ml mit Diffusor 39,90 Euro, im Nachfüllpack 22,90 Euro und als Spray (100ml) 27,50 Euro.

Bei den SEIFEN gibt es wirklich hübsche Besonderheiten, aber da ich selber keine Handseifen verwende und auch nicht verschenke, möchte ich auf diese nicht näher eingehen. Ich finde sie ehrlich gesagt auch zu teuer, eine einfache Rundseife kostet 8,50 Euro, man kann aber auch bei drei Seifen (95 Gramm) in einer Geschenkbox für 28  Euro zuschlagen oder für 10 mittelgroße Naturseifen in einer Geschenkbox 34,90 Euro hinlegen.



Apropos GESCHENKE: ich schaute mir auch die Geschenk-Sets an, weil ich damit eine kleine Auswahl an Produkten auf einmal gehabt hätte. Leider gibt es die nur in zwei Duftrichtungen, die mir nicht zusagen und nur bei einer ist auch ein Votivkerzchen dabei. Ich fände es schön, wenn alle Düfte auch als Geschenk-Sets erhältlich wären und dabei auch ein Duft angeboten würde, der für Männer besser geeignet wäre als

Man kann sich vorstellen, dass auch die KÖRPERPFLEGEPRODUKTE nicht zu Schnäppchenpreisen zu haben sind. Man bewegt sich hier zwischen 8,50 Euro für eine 95g-Seife im Sisal-Massagebeutel und Körper- oder Handlotion sowie Massageöl zu 18,90 Euro.
Ich hätte gerne für meinen Mann einen Badeschaum mitbestellt, aber den gibt es leider wieder nur in den Duftrichtungen Citrus & Lavendel (Lavendel hassen wir) bzw. Rose & Neroli (für einen Mann nicht gerade das Richtige).



MEINE BESTELLUNG


Bestellt hatte ich mir nun Folgendes:

Coconut, Vanilla & Schwarzer Pfeffer Duschgel 300ml  -
„Eine natürliche feuchtigkeitsspendendes Körper Duschgel. Unterstützend für die Haut um Feuchtigkeit zu behalten. Mit Kokosöl für die Elastizität der Haut und Schwarzes Pfeffer Öl  zu stimulieren. Nach dem Waschen, verwöhnen Sie Ihre Haut mit Heyland & Whittle Kokosnuss, Vanille & Blackpepper Body Lotion. Nahrung für die Haut über den ganzen Tag. Kokosnuss, Vanille & Schwarzer Pfeffer: Creamy Coconut Mischungen mit satten, warmen Vanille und einem Hauch von würzigen Schwarzen Pfepper, erinnert an den Duft eine Urlaubsparadies.“
Das ist die Originalbeschreibung, da sollte vielleicht doch noch mal ein besserer Übersetzer ran und das Ganze etwas überarbeiten.

Orange Spice Duftkerze 180g (die im Glas war mir dann doch zu teuer) -
„Kerze in der Dose ist eine wirklich nette Möglichkeit, Ihren Lieblingsduft mitzunehmen - in den Urlaub, zu einem Fest, zu einem Picknick, zu einer Party. Aus reinem Soja-Wachs, brennen diese Kerzen langsam mit einer sauberen Flamme. Orange Spice: Pikante Orange mit einem Hauch von Zimt, Muskatnuss und Gewürznelke schaffen einen warmen, würzigen Duft.“

Als Lieferzeit wird bei den Produkten, die auf Lager sind 1-3 Werktage angegeben. Diese wurde  eingehalten, ich hatte am Freitag, den 31.10. bestellt und erhielt mein Päckchen am Mittwoch, den 5.11.
Die beiden Artikel waren sehr gut und bruchsicher eingepackt. Auf beide möchte ich näher eingehen, denn ein Shop ist schließlich nicht nur so gut wie sein virtueller Auftritt und Service, sondern auch wie seine Produkte.

DIE KERZE


Ich habe wie gesagt die Kerze in der Dose, weil mir die im Glas einfach zu teuer war. Die Dose sieht aber richtig hübsch und elegant aus und ist durchaus eine Zierde auf meinem Wohnzimmertisch. Ganz klein gedruckt auf der Rückseite entdeckte ich nun auch endlich die Brenndauer, die mit 30 Stunden angegeben ist. Diese dürfte hinkommen, ich habe die Kerze bis jetzt zweimal ca. 3 und einmal eine Stunde brennen lassen und der Inhalt sieht nicht viel weniger als vorher aus. Damit bin ich also absolut zufrieden, wie auch mit dem Brennverhalten. Die Kerze wird ringsum flüssig, so dass am Ende nur ein winziger Rand stehen bleiben dürfte, sie rußt und flackert auch nicht. Beim ersten Anbrennen hatte ich vergessen, den Docht ein wenig zu kürzen (sollte man immer machen, der Docht sollte nicht länger al 5mm sein) und so zeigte sich nach dem Ausblasen ein kleiner „Bobbel“ oben am Docht. Diesen brach ich aber einfach ab und seither ist alles bestens. Der Docht kippt zwar gerne ein bisschen in der flüssigen Kerzen, aber da schiebe ich ihn einfach mit einer Stricknadel wieder in die Mitte. Ist zwar nicht perfekt, aber akzeptabel.



Nicht so überzeugt bin ich vom Duft: die Kerze riecht zwar richtig lecker nach Orange und Gewürzen, wenn man an ihr schnuppert. Leider verteilt sich das Aroma aber nicht so richtig im Raum, wenn sie brennt. Die Intensität einer Duftkerze ist zwar immer auch Geschmacksache, manche wollen es ganz dezent, andere so richtig heftig. Aber wenn man so gut wie nichts riecht, außer man hängt die Nase direkt über die Flamme (was man nur mit Vorsicht machen sollte *g*), dann ist das sicher ganz objektiv zu wenig. Vor allem wenn ich zu diesem Preis eine DUFT!kerze kaufe, dann will ich auch Duft haben. Ich habe vorsichtshalber kürzlich an einem Fernsehabend meinen Mann gefragt, ob er was rieche, es hätte ja sein können, dass meine Nase derzeit nichts taugt. Aber auch er meinte: „Nein, was soll ich denn riechen?“ Lediglich wenn man den Raum ganz neu betritt und tiiief einatmet, erschnuppert man ein bisschen von dem Orangen-Gewürzaroma. Das ist eindeutig zu wenig und für mich ein Grund, keine Heyland-&-Whittle-Kerze mehr zu kaufen, sondern bei meinen ebenfalls teuren, aber wunderbar duftenden Party-Lite-Kerzen zu bleiben.

DAS DUSCHGEL


Auf das Duschgel war ich besonders gespannt, da für mich der Tag immer mit einem schönen Duft unter der Dusche beginnen muss – für mich ist das Wellness pur. Bestellt hatte ich Coconut, Vanilla & Schwarzer Pfeffer Duschgel (300ml), das sich in einer Pumpspender-Flasche befindet. Die habe ich gleich mal genau begutachtet und mich gefreut, dass im Gegensatz zum Shop hier die Inhaltsstoffe angegeben sind:

Aqua, Potassium Cocoate, Potassium Oleate, Lauryl Betaine, Glycerin, Parfum, Piper Nigrum Seed Oil, Sodium Chloride, Benzyl Alcohol, Vanilla Planifolia Extract, Potassium Palm Kernelate, Palm Kernel Acid, Decyl Glucoside, Potassium Citrate, Geraniol, Limonene

Bei Codecheck nachgesehen erlebt man eine freudige Überraschung: sämtlich Stoffe sind empfehlenswert und für Naturkosmetik geeignet – ein großes Plus für Heyland & Whittle, die das „Natürliche“ ja in den Vordergrund stellen und nicht geschwindelt haben.
Unter der Dusche macht der „Fine Body Wash“ ebenfalls einen guten Eindruck. Das Duschgel schäumt zwar nicht übermäßig, fühlt sich aber gut auf der Haut an und mit vier- bis fünfmal drücken auf den Spender erhält man eine ausreichende Menge, insgesamt sind die 300ml sehr ergiebig.

Nur der Duft stellt einen kleinen Wermutstropfen für mich dar: unter Coconut Vanilla & Blackpepper stelle ich mir einen warmen, eher süßen Duft vor. Hauptsächlich Vanille mit einem ganz dezenten würzigen Aroma durch den Pfeffer im Hintergrund. Dem ist leider nicht so.
Von der Kokosnuss rieche ich gar nichts, die Vanille kann man erahnen, der Pfeffer dominiert extrem. Vor allem wenn ich Schultern und Hals wasche, steigt mir ein ziemlich heftiger Pfeffergeruch in die Nase, so dass ich manchmal fast niesen muss. Ich fühle mich beim Duschen weniger „gewellnesst“ als eher wie ein Spanferkelrollbraten. Zum Glück bleibt der Duft nach der Dusche nicht auf der Haut haften, so dass ich nicht in Gefahr gerate, gut gewürzt im Backofen zu landen (entschuldigt bitte die Ironie, ein bisschen Spaß muss sein). Ich werde das Duschgel aufbrauchen, es ist nicht unerträglich, aber nachbestellen werde ich es sicher nicht.



Aber Scherz beiseite: genau das ist das Problem in diesem Shop. Er stellt das Dufterlebnis bei allen Produkten in den Mittelpunkt – Aromen ohne Probeschnuppern auszusuchen bedeutet aber immer die Katze im Sack zu kaufen. Ist diese Katze nun sehr teuer, hat man ganz schön viel in den Sand gesetzt, wenn der Duft einem überhaupt nicht zusagt oder man eine ganz andere Vorstellung durch die Beschreibung hatte. Dabei wäre dem ganz leicht abzuhelfen, nämlich indem man zuerst einmal kleinere Portionen bestellen und so vielleicht auch verschiedene Düfte in den Einkaufwagen legen könnte. Bei den Duschgels oder Badezusätzen Reisegrößen und Portionsbeutel, bei den Kerzen Votivkerzchen oder Teelichter. Leider ist das ja aber nicht möglich.

FAZIT

Keine große Auswahl, aber sehr gute Produkte, die ihren Preis durchaus wert sind. Der Internettauftritt gefällt mir, der Service bei Bestellung und Lieferung ist soweit okay - bei allem kann man zwar noch etwas verbessern (Zahlungsarten, Rücktrittsrecht, Angabe der Inhaltsstoffe), aber ich bin zufrieden.

Besonders schön ist es, dass hier „Natur“ wirklich nicht nur ein Schlagwort ist. Die teuren Preise schrecken mich auch nicht so stark ab, da ich mir hin und wieder durchaus etwas Gutes zu einem höheren Preis kaufe: Party-Lite-Kerzen sind nicht billiger und mit einem auch nicht gerade billigen Rituals-Duschgel verwöhne ich mich gerne ab und zu. Ich werde trotzdem nicht mehr bei Heyland & Whittle bestellen, da ich ungern eine so teure Katze im Sack kaufe, wenn es um Düfte geht, die Kerze zu schwach duftet und das Duschgel die Erwartungen meiner Nase nach der Beschreibung nicht erfüllt hat. 



Wenn es irgendwann einmal kleinere (Probe-)Varianten zu bestellen gäbe und vielleicht auch das Angebot auch sonst etwas vergrößert würde, wäre ich aber durchaus wieder im Boot.

Einen Stern ziehe ich ab und gebe meine Empfehlung mit 4 Himmelslichtern für Luxusladies.
Seid ihr da die Zielgruppe? ;-)

Liebe Grüße
Eure Kerstin