Montag, 29. September 2014

BLOGGEBURTSTAG - TEIL 2

Herzlich Willkommen beim zweiten Tag der Fete ;-) 

Gestern habe ich ja meinen Gedanken freien Lauf gelassen - hach ja, was für ein vielschichtiges Thema, ich hätte noch viel mehr schreiben können. Aber ich will ja auch niemanden langweilen und so komme ich heute zum bereits angekündigten Gewinnspiel.

DREI

meiner Leserinnen können einen Preis ergattern und ich habe mir lange überlegt, was ich als Dankeschön für eure Lesungen verlosen soll.
Zum Einen möchte ich drei Überraschungspakete, hauptsächlich gefüllt mit Beauty-Produkten für euch packen. Wie ich gestern schon erwähnte, habe ich oft erlebt, wie sich bei Facebook unzufriedene Gewinnerinnen solcher Pakete negativ auslassen und um das zu vermeiden, möchte ich vorab ein paar Dinge dazu klar stellen:

- ich habe keine Sponsoren und möchte mir auch keine suchen. Das heißt
-alle enthaltenen Artikel sind entweder solche, die ich aus Beauty-Boxen habe und nicht zu mir passen oder die ein Zuviel- oder Fehlkauf waren.
- Sie sind nicht unbedingt verschweißt, aber garantiert unbenutzt und ich werde auch sicher nichts hinein packen, das ich für absoluten Mist halte.

Aber natürlich kann ich nicht garantieren, dass jede Gewinnerin bei jedem Produkt in Jubel ausbrechen wird. Das ist bei Überraschungspaketen leider einfach nicht möglich. Möglich ist aber, euch beim zweiten Teil der Preise die Wahl zu lassen, denn diese bestehen aus

SCHMUCK

Die eine oder andere unter euch hat vielleicht schon mitbekommen, dass die Herstellung von Modeschmuck zu meinen Hobbies gehört. Für meine Ketten verwende ich Perlen aus Halbedelsteinen, Metall, Glasschliff, Metallketten und Metallelementen. Ich habe nun jeweils drei kurze und drei lange Ketten herausgesucht, von denen insgesamt drei zur Verlosung kommen und die ihr euch nun anschauen könnt:

SET 1: TÜRKIS

SET 2: Blau

SET 3: Rosé

Hier noch einmal einzeln:

 SET 1:  Kurze Kette mit Türkisen, Metallperlen mit Blümchen-Prägung und Glasschliffperlen

SET 1: Längere Kette mit beige-blaugrün gemaserten Jaspis-Perlen, Glasschliffperlen, Metallelementen und Email-Anhänger



 SET 2: Kurze Kette mit Sodalith- und Metallnuggets & Glasschliffperlen


SET 2: Lange Kette mit Sodalith- und Metallnuggets













SET 3: Kurze Kette mit Metallschnecken, Rhodonit-Nuggets und -Perlen, Glasschliffperlen.











SET 3: lange Kette mit gedrehten Acrylperlen, Rosenquarz, Glasschliffperlen, Metallelementen










Gefällt euch etwas davon? Dann ran ans Gewinnspiel - hier die

SPIELREGELN

1. Folge meinem Blog: sag mir bitte, ob ihr mir über google+ oder per Facebook-Abo auf meine neuesten Berichte zugreift und unter welchem Namen.

2. Komme aus Deutschland: ich weiß, dass ich auch Leserinnen aus Österreich und der Schweiz habe, aber leider ist der Versand dorthin so teuer und schon der Inhalt der Päckchen kostet mich einiges. Seid mir bitte nicht böse, wenn ich euch nicht berücksichtigen kann - es tut mir in der Seele weh. 

3. Sei 18+: ich möchte mich nicht mit deinen Erziehungsberechtigten herumschlagen müssen ;-)

4. Beantworte mir doch bitte drei Fragen:
                     a) Liest du gerne und wenn ja, was?
                     b) Würdest du hier gerne auch Buchrezensionen lesen?
                     c) Magst du Reiseberichte und würdest auf meinem Blog gerne ab und zu einen finden?

5. Mach es mir einfacher:
Natürlich kann ich die Beautypäckchen nicht komplett nach Wunsch bestücken. Was soll aber gar nicht in deines? Hast du zum Beispiel extrem viel dickes Haar wie ich und bekommst die Krise bei Volumenshampoos? Oder duschst du nur und kannst mit Badezusätzen überhaupt nichts anfangen? Nenne mir ein oder zwei absolute No-Gos für dein Überraschungspaket (falls du es gewinnst). Wenn du keine hast, umso besser :-)



6. Entscheide dich: welche Kette möchtest du im Gewinnfall haben? Schreib mir das Set und die Kettenlänge auf. Beispiel: du möchtest die lange roséfarbene Kette - schreib "SET 3, lang".

7. Spielende: das Gewinnspiel läuft eine Woche bis Montag, den 6. Oktober 2014, 23:59 Uhr. Die Auslosung erfolgt innerhalb der darauf folgenden beiden Tage per Zufallsgenerator. Die Gewinner/innen veröffentliche ich bei google+ und Facebook, wen ich nicht über FB, seinen Blog o.ä. erreichen kann, sollte sich dann bei mir melden.

So, dann mal ran an die Tastatur und tragt euch in der Kommentarspalte ein - ich freue mich auf eine rege Teilnahme und wünsche euch allen viel Glück

Eure Kerstin




Sonntag, 28. September 2014

BLOGGEBURTSTAG - FEIERT MIT MIR :-)

... oh oh, jetzt muss ich mich aber beeilen, wenn ich mit euch Geburtstag feiern möchte: der September neigt sich dem Ende zu und es war genau am 22. September letzten Jahres, dass ich diesen Blog hier mit einem Bericht über die Dolce Gusto Circolo eröffnet habe.

Seither habe ich einiges geschrieben und einiges an Erfahrungen gesammelt und ich denke es ist an der Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen und euch an ein paar Gedanken teilhaben zu lassen, die mir in diesem Jahr in Hinblick auf das Bloggen durch den Kopf geschossen sind. Keine Sorge, es wird nicht zu ernst und ganz am Schluss habe ich auch noch was für euch - ein Glas Sekt? Wer weiß...

Zuerst aber blicke ich zurück - wie kam ich eigentlich zu meiner kleinen eigenen

BLOGGERWELT

Ich schreibe schon sehr viele Jahre länger Produktberichte, allerdings auf Verbraucherplattformen wie CIAO und dooyoo. Mir hat es immer viel Spaß gemacht, Kaufentscheidungshilfen zu ausführlich getesteten Produkten zu geben und habe zum Beispiel bei CIAO je nach Produkt zwischen 500 und 1500 "Außenlesungen" durch Nicht-Mitglieder. Auch in Produkttestcommunities bin ich schon länger angemeldet.

Irgendwann stellte ich fest, dass Blogger anscheinend mehr Testzusagen bekamen als Nicht-Blogger, was ich schade fand, denn irgendwie schienen meine Leserzahlen auf den genannten Plattformen für die Administratoren nicht relevant zu sein. Aber wenn ich dort berichte, warum dann nicht auch in meinem eigenen Blog - so mein Gedanke. Gesagt, getan...


Schnell habe ich gelernt, dass ein Blogbericht andere Anforderungen stellt als ein Verbraucherbericht. Einfach nur kopieren ist also nicht drin - beides braucht seine ganz eigene Zeit. Zeit brauchen auch meine anderen Hobbies wie Lesen, Gitarre spielen oder Fotografieren (nicht für Berichte, sondern für mich zum Spaß). Und Zeit brauchen natürlich auch mein Haushalt, meine Familie und meine Freunde im realen Leben. Deswegen werde ich auch nicht zu einer der Bloggerinnen, die nahezu täglich etwas posten. Aber das macht ja nichts, jeder so, wie er kann und mag.

PRODUKTTESTS

mache ich seither allerdings nur minimal mehr als früher. Auf manchen Plattformen hat das Bloggen nicht wirklich mehr Zusagen gebracht. Da spielen wohl auch andere Dinge eine Rolle, ich vermute zum Beispiel schwer, dass das Alter durchaus relevant ist. Zur bevorzugten Werbezielgruppe der Firmen zähle ich mit meinen 48 Jahren nämlich nicht mehr, die liegt um die 30 plusminus. Außerdem bin und bleibe ich kritisch: wenn mich ein Produkt nicht überzeugt, verschweige ich nichts und sage, was Sache ist. Sooo gelassen scheint das von manchen Plattformen/Firmen nicht aufgenommen zu werden - es wird zwar immer behauptet, wir sollen ehrlich sein und es ginge auch darum, dass die Firmen ein Produkt verbessern können. Allerdings glaube ich doch eher, dass der Werbeeffekt im Vordergrund steht.

Ich bewerbe mich allerdings auch nicht mehr für alles, was auch nur halbwegs zu mir passt, denn was mich im Laufe des Jahres etwas grübeln hat lassen war dieser

KONSUMGEDANKE

Muss ich die 10. Gesichtscreme testen, nur weil ich sie umsonst bekomme? Sagt meine Haut da nicht irgendwann mal Stop!

Muss ich alles haben, was "gratis" ist? Ist es überhaupt gratis wenn ich bedenke, wie viel Zeit ich in einen Produkttest, in verschiedene Berichte und Postings zu ein und derselben Sache stecke?

Sind wirklich alle Produkte so wichtig, dass ich ganz dringend meine Umwelt davon in Kenntnis setzen muss oder geht es nicht viel mehr ums Verkaufen einer Sache. Muss ich mich dann wirklich für alles als Verkäufer einsetzen lassen? Integrität ist für mich ein ganz wichtiges Thema.

Ich bin mittlerweile etwas zurückhaltender geworden. In letzter Zeit hatte ich für meine Verhältnisse viele Tests (ich weiß, manche werden da lachen, wenn sie auf ihren täglichen Paketeingang schauen), da wurde es mir fast schon zu viel. Und wenn gar nichts mehr rein kommt... berichte ich halt über Dinge, die ich mir gekauft habe und die mir einen Bericht wert scheinen.


MENSCHEN IN DER BLOGGERWELT

spiegeln die Bandbreite der realen Welt wider. Ich nenne hier keine Namen, aber ich habe in diesem Jahr sehr nette Mädels kennen gelernt, mit denen der Kontakt (mal öfter, mal ab und zu) richtig Freude macht. Danke an euch auch dafür, dass ihr mir immer Feedback zu meinen Einträgen gebt.
Etwas schade finde ich, dass in letzter Zeit auf meinem Blog immer weniger kommentiert wird, warum das so ist kann ich nicht sagen. Ich bemerke an mir aber, dass ich nach einer Weile auch angefangen habe seltener zu kommentieren. Es ist wie bei "normalen" Gesprächen: wenn man redet und redet, vom Gegenüber aber nichts kommt, wird man selber auch immer stiller. Bei mir zumindest hat Schweigen diesen Effekt.

Am eigenen Leib habe ich zum Glück noch nichts Negatives erfahren müssen, ich schaue nur "aus der Ferne" manchmal zu, wie es bei anderen Bloggern abgehen kann. Da trifft man durchaus auf Neider oder auch auf Arroganz.

Vor ein paar Wochen las ich zum Beispiel bei Facebook in einer Diskussion die Aussage einer... ich nenne es mal Extrem-Bloggerin, die der Ansicht war dass Schreiberinnen von "Hausfrauen-Blogs" kein Anrecht auf Produkttestteilnahme haben sollten, weil die ja sowieso "nur Gratisartikel abgreifen" wollten.
Ernsthaft, Leute, da habe ich mich kurz aufgeregt - was bitte ist ein "Hausfrauenblog"?

Ein Blog einer Autorin, die das Bloggen nicht zum Zweitberuf gemacht hat und nicht täglich postet? Sind deren Artikel deswegen weniger wert als solche, die mir auf manchen Blogs schon begegnet sind und die null Aussagekraft haben - es gibt Extrem-Blogger, die ich toll finde, aber bei manch anderen wäre mir Klasse statt Masse doch lieber.

Nächste Frage: wieso "Hausfrauen-Blog"? Sind Hausfrauen (sprich nicht berufstätige Frauen wie ich es bin und das übrigens gerne) weniger wert oder nicht in der Lage, gute Berichte zu schreiben und Produkte intensiv und objektiv zu testen? Warum nicht, weil sie bereits geistig verblödet sind in ihrem Hausfrauen-Dasein?

Und wer berechtigt irgendjemanden und diese Dame im Speziellen zu beurteilen, wer warum geeignet ist, bei Produkttests mitzumachen und bei wem es nur ums "Abgreifen" geht? Ein Wort, das ich sowieso hasse, denn welcher Blogger freut sich denn nicht darüber, etwas umsonst zu bekommen? Sonst könnten wir uns doch alle aus Produkttests raus halten und nur über selber gekaufte Dinge berichten. Ich glaube nicht, dass da irgendeine Produkttestteilnehmerin die Nase besonders hoch halten sollte.

Und eines ist doch klar: wir sind alle nur ganz kleine Rädchen im großen Werbekarussel... ;-)
Und deswegen halte ich mich auch aus solchen und ähnlichen Diskussionen wie oben erwähnt raus und rege mich auch nur gaaaaaanz kurz auf....


GEWONNEN

habe ich in diesem Jahr auf alle Fälle: an Erfahrung und netten Kontakten und deswegen wird mein Blog auch auf die eine oder andere Weise weiter gehen. Meine Leserzahlen in der Statistik finde ich absolut zufriedenstellend, also funktioniert die Sache für mich.

Kommen wir also zu der Sache für euch: ich bin etwas zwiegespalten, was Gewinnspiele auf Blogs betrifft. Schon oft habe ich von verärgerten Bloggerinnen gelesen, dass sich Leute nur für´s Gewinnspiel als Follower eintragen und danach wieder abmelden. Wundert euch das wirklich? Mich nicht, die Menschen sind so.

Heute las ich bei FB eine lange Diskussion über Blogger, die Likes kaufen - ein Gewinnspiel, für das man liken und teilen muss ist im Grunde genommen doch fast nichts anderes, auch wenn eine Bloggerin meinte, sie mache das ausschließlich für ihre Leser... ja, sicher, aber man kann auch lesen ohne zu teilen, oder? Und übrigens auch ohne Follower zu sein, ich lese bei manchen hin und wieder, auf die ich bei Facebook über Freunde von mir regelmäßig stoße.

Dann Gewinner, die sich anschließen beschweren, was für einen Schrott sie gewonnen haben... oh Mann, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und gerade bei Überraschungspaketen kann es halt sein, dass es nicht so passt. Wenn MIR das nicht passt, dann mache ich nicht mit. Überhaupt: dann schmeißt man das Zeug halt weg, ist doch kein Geld verloren.

Das sind die Momente, in denen ich die Menschheit echt nicht verstehe. Und ich habe mir seeehr lange überlegt, ob ich überhaupt ein Gewinnspiel zu meinem Blogjubiläum machen soll.

Letztendlich kam ich zu dem Entschluss, dass ich mich bei meinen treuen Leser/innen doch mit einem Gewinnspiel bedanken möchte.

Da dieser Text hier nun aber länger geworden ist als geplant und mir wieder einmal die Zeit davon läuft, vertröste ich euch auf morgen (ich weiß, ich bin gemein *g*)
Schaut einfach nochmal rein, ich denke, ihr werdet es nicht bereuen ;-)

Was meine Gedanken hier betrifft: ich würde mich über Feedback und vielleicht auch die eine oder andere sachliche Diskussion sehr freuen





Bis dann
Eure Kerstin

PS: die Bilder stehen in keinerlei Zusammenhang mit dem Thema - sie gefallen mir einfach *lach*


Dienstag, 23. September 2014

AUS ALT MACH NEU MIT PINSEL UND ULTRA-COLOR LACK

Ein fröhliches Hallo an euch alle,

für meinen nächsten Blogeintrag habe nicht nur ich gestrichen, sondern auch mein Mann  - ein Gemeinschaftstest sozusagen.
Für die Selbst-Scouts durften wir nämlich den Pinsel in die Hand nehmen und mit Lack von ULTRA COLOR (licensed by Dupli-Color) anmalen, was immer uns in den Sinn kam. Zur Wahl stand leider nicht die gesamte Farbpalette, ich enschied mich für Enzianblau, mit dem ich ein Holztablett wieder auf Vordermann bringen und eventuell einen hölzernen Stehtisch streichen wollte.

Kurze Zeit darauf traf das Testpaket ein und ich war freudig überrascht, enthielt es nämlich nicht nur den blauen Lack und die Grundierfarbe & Pinsel, die angekündigt waren, sondern auch eine Dose weißen Lack. Jeweils 0,5 Liter und da kam mir eine grandiose Idee:

als wir nämlich vor 20 Jahren ins Eigenheim zogen und unser Metalltreppengeländer über zwei Stockwerke eingebaut wurde, meinte mein Mann beim Anstrich sparen zu können und es selber zu machen. Was bis auf die erste Grundierung aus Zeitmangel nie geschah - ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass unser Geländer mittlerweile alles andere als schön aussah. Ich ergriff die Gelegenheit und teilte dem Gatten mit, dass er mir beim Testen helfen und das Geländer schleifen, grundieren und mit der weißen Farbe lackieren müsse...

DAS PAKET







Wie gesagt: drei Dosen statt zwei & einem Infoblatt, einem Anschreiben und einem Pinsel.

 Zu allen drei Produkten meint der Hersteller: "Mit der X·IQ Technologie von ULTRA-COLOR und dem perfekten Zusammenspiel von Grundierung, Lack und Werkzeug gelingen Ihnen professionell glatte Oberflächen."
Was auch immer X-IQ Technologie bedeuten soll, dahinter soll sich ein streifen- und tropfenfreies Auftragen für professionelle Oberflächen verbergen, wie es seither bei lösungsmittelfreien Lacken noch nie erreicht wurde.

Und diese Lacke sind lösungsmittelfrei - etwas das ich sehr begrüße: weniger scharfe Komponenten, umweltfreundlicher, Pinsel lassen sich mit Wasser auswaschen und es stinkt auch nicht so grausig. Von Lösungsmitteldämpfen bekomme ich nämlich ziemliche Kopfschmerzen, was mich bisher immer davon abgehalten hat, irgendwelchen Dingen einen neuen Anstrich zu verpassen.









Alle Lacke gibt es in den Variationen Extramatt, Seidenmatt und Hochglänzend, wir erhielten "Seidenmatt" was mir auch sehr zusagt.

PROJEKT 1 - BLAU

Den ULTRA-COLOR Buntlack gibt es in 15 Farben, ich wollte meine blaue wie gesagt für mein Lieblingstablett verwenden, das nach jahrelanger intensiver Nutzung als Frühstückstablett und Abstellplatz im Bett so aussah:






Ich rauhte die Oberfläche zusätzlich noch leicht an, verzichtete aber auf eine Grundierung. Normalerweise ist diese bei Holz auch nicht zwingend nötig. Zum Malen verwendete ich nicht den großen Pinsel aus dem Paket, sondern einen kleineren aus meinem Hobbybedarf, da ich mit diesem besser in die Kanten kam.




 Die Farbe rührte ich gut um und los ging der Test: das Streichen geht wirklich sehr einfach und schnell, die erste Schicht deckte sofort zu meiner Zufriedenheit ab. Mein Tablett sieht aus wie neu :-)

Noch feucht




 Die Trocknungszeit beträgt 4 Stunden bis zu einem staubtrockenen Zustand, auf den man ein weiteres Mal Farbe auftragen könnte. Nach 24 Stunden ist die Farbe komplett getrocknet und der jeweilige Gegenstand einsatzbereit.


Getrocknet


Bis dahin 5 von 5 Sternen und Begeisterung, doch es kam noch, das große Aber.

Nach 48 Stunden bekam ich damit meinen Tee wieder ans Bett serviert und hatte das Gefühl, die Tasse würde ein wenig festkleben. Tatsächlich waren unten leichte blaue Farbspuren zu erkennen. Das hat sich im Laufe der Tage gegeben, aber dann verschüttete ich etwas Tee. Das war an und für sich noch kein Problem, die Farbe weist Flüssigkeit gut ab.






Beim Aufwischen mit einem Papiertaschentuch musste ich allerdings bemerken, dass die Farbe mit ab geht.





Ich habe mit einem anderen Taschentuch daraufhin über eine Stelle gerieben, die nicht mit Flüssigkeit in Berührung gekommen ist und auch da färbt es ab.



Das ist natürlich nicht ideal, mein Tablett werde ich wohl mit einem abschließenden Schutzlack (klar) noch überstreichen müssen wenn ich möchte, dass es längere Zeit so gut aussieht wie jetzt.

Zudem habe ich nun nicht meinen Stehtisch blau gestrichen (der passt braun doch besser auf meine Terrasse), aber einen Stehtischsockel, bei dem die Platte kaputt war und dem ich nächstes Frühjahr eine neue verpassen will.


Auch hier ging das Streichen schnell und relativ tropf- und streifenfrei, ich habe ihn zweimal lackiert.






Da er aber bis heute auch nicht ganz abriebfest ist, zweifle ich ein wenig an seiner Wetterfestigkeit.
Dafür muss ich schweren Herzens einen Stern abziehen und gebe dem Buntlack somit 4 von 5 Sternen.



PROJEKT 2 - ES WIRD GRUNDIERT

nachdem mein Mann und meine Söhne das Metallgeländer im Treppenhaus abgeschliffen hatten.
Die Grundierfarbe ist wie der Buntlack für innen und außen geeignet, dazu rostverhindernd und schleifbar.

Die Dose ist wie auch beim Lack wirklich ergiebig und trocknet schnell, allerdings reichte es nicht ganz für das komplette Geländer. Mein Mann wollte eine Dose nachkaufen, ich habe recherchiert, dass es die Grundierung unter anderem bei Toom (ansonsten OBI und Hellweg, online habe ich nichts gefunden) gibt. Gab es auch, aber nur im 10-Liter-Eimer. Der Verkäufer meinte, dass es zwar kleinere Einheiten gäbe, er aber nicht sagen könne, wann sie diese wieder rein bekommen würden, da die zur Zeit nicht lieferbar seien. Was bitte sollen wir mit 10 Liter Grundierung? Mein Mann hat den letzten kleinen Rest dann mit einer anderen Grundierung gestrichen. Das soll bei meiner Bewertung außen vor bleiben, hier gebe ich 5 von 5 Sternen.


UND WEISS GESTRICHEN

Am Wochenende darauf machte sich mein Mann dann ans Auftragen des Weißlacks. So wirklich begeistert war er nicht, die weiße Farbe lässt sich zwar leicht auftragen, tropft aber doch, wenn man etwas mehr auf den Pinsel nimmt und es gibt auch Nasen...




Nimmt man weniger Farbe auf, deckt sie dafür nicht so richtig gut.






Auf der Oberkante des Handlaufs wurde der Anstrich leicht streifig, auch nach dem Trocknen hat sich das nicht gelegt .



Insgesamt gesehen sieht das Geländer aber trotzdem besser aus als vorher (so ganz genau darf man halt nicht hinschauen) und es ging recht schnell. Die Ergiebigkeit ist auch bei der weißen Farbe nicht schlecht, auch wenn sie für das gesamte Geländer unseres großen Treppenhauses ebenfalls nicht ganz gereicht hat (von einem zweiten Anstrich ganz abgesehen). 






Ehrlich gesagt hatte ich mir vom Weißlack mehr erwartet, nachdem das Streichen mit dem Buntlack so einfach, nasenfrei und gleichmäßig ging. Die Preis-Leistung kann ich leider nicht beurteilen, da mein Mann ja keine weiteren Dosen mit 0,5l zu kaufen bekam und im Netz nichts zu finden ist. Sehr gut finde ich, dass auch nach dem Streichen so eines großen Geländers nicht das ganze Haus nach Lack stinkt - der Vorteil der Lösungsmittelfreiheit. Der Weißlack ist im Gegensatz zum Buntlack nach der Trocknungszeit absolut abriebsfest, ich kann allerdings nicht sagen, ob das an der Grundierung liegt und ob ich mein Tablett auch grundieren hätte sollen. Insgesamt kann ich dem Weißlack aber aufgrund der Optik nach dem Trocknen nur 2 von 5 Sternen geben.

FAZIT

Die Lacke von ULTRA-COLOR haben durchaus ihre Vorteile, konnten mich aber nicht restlos überzeugen. Im Mittel habe ich 3,6 Sterne vergeben und runde das mit einem zugedrückten Auge und einem Blick auf mein schönes Tablett auf 4 Sterne auf.

Alles in allem war es ein interessantes Projekt, das dafür gesorgt hat, dass endlich unser Geländer gestrichen ist - vielen Dank an die selbst-scouts für die Teilnahmemöglichkeit.

Was meint ihr, kämen diese Lacke für eure Do-it-yourself-Malerprojekte in Frage?

Liebe Grüße
Eure Kerstin
























































Dienstag, 16. September 2014

EIN PRODUKTTEST FÜR MEINE KUSCHELTIGER

Hallo ihr Lieben,

mein heutiger Blogeintrag wendet sich wie immer an alle, aber diesmal ganz besonders an Katzenliebhaber. Denn nicht ich habe bei den Trendsettern getestet, sondern meine beiden Katzen. Meine Funktion dabei war lediglich die des Dosenöffners (oder in diesem Fall des Tütenaufreißers) und Chronisten. Getestet wurde


Testpaketinhalt

PRO PLAN DELICATE TROCKENFUTTER VON PURINA



An dieser Stelle möchte ich einfach mal die Angaben des Herstellers verwenden, denn besser kann ich nicht erklären, was alles drin ist und was das der Katze bringt:

"Für ausgewachsene Katzen mit sensibler Verdauung oder wählerischem Essverhalten.
PRO PLAN DELICATE vereint alle essentiellen Nährstoffe inklusive Vitamine und Mineralstoffe in einer hochwertigen Nahrung.
Zusammensetzung: Truthahn (18%), Reis, Maisklebermehl, Erbsenproteinkonzentrat, dehydriertes Truthahnprotein, tierisches Fett, Trockenei, Maisstärke, Mais, Mineralstoffe, Fischöl, Autolysat, Hefe.  

Enthält OPTIRENAL®, eine einzigartige Rezeptur zur Förderung von gesunden Nieren.  OPTIRENAL® ist eine wissenschaftlich entwickelte Zutatenkombination, welche sich aus Aminosäuren, essentiellen Fettsäuren und Antioxidantien zusammensetzt.

Unterstützt ein gesundes Immunsystem durch hohe Anteile an Antioxidantien und Vitaminen, vor allem Vitaminen C und E.

Verbessert die Verträglichkeit des Futters durch eine begrenzte Anzahl an Proteinquellen, die das Risiko einer Unverträglichkeitsreaktion minimiert.

Äußerst schmackhafte Rezeptur, die selbst den wählerischsten Katzen gerecht wird, weil sie mit ausgewählten Zutaten, wie Truthahn, zusammengestellt  wurde. Ihre Katze wird den Unterschied schmecken

Hilft die Zähne vor Plaque und Zahnsteinbildung zu schützen, dank einer knusprigen Krokettenstruktur und speziellen Mineralstoffen, welche nachweislich die Bildung von Zahnstein signifikant reduzieren."



Das hört sich doch alles sehr gut an, oder? Aber schauen wir doch mal, was die Tester dazu meinen...


SAMSON



ist ein 13 Jahre alter Europäisch-Kurzhaar-Kater, der alles frisst und alles auch verträgt. Wie seine Schwester ist er ein Freigänger, der zu Hause Nass- und Trockenfutter bekommt, hin und wieder aber auch eine Maus nicht verschmäht.




MOLLY



ist ein etwas schwierigerer Kandidat. Wie ihr Bruder ist sie das Kind meiner Mischlingskatze Bonnie (Europäisch Kurzhaar mit irgendeinem Langhaarpapa von der Straße), die leider mit 7 Jahren an Krebs starb. Samson war der erste des Wurfs, Molly Nummer 3. Das Kätzchen dazwischen kam tot zur Welt, da Bonnie Schwierigkeiten bei der Geburt hatte. Bei Molly ging dann gar nichts mehr, Öhrchen und Stirn waren zu sehen, mehr kam nicht nach. Nach telefonischer Anweisung der Tierärztin packte ich das bisschen Katze, das zu sehen war und zog die Kleine aus der Mutter, um sie dann unter dem Wasserhahn und fließend kalten Wasser ins Leben zu rubbeln - ein faszinierendes Erlebnis, aber auch ein Drama, das ich nie wiederholen möchte.

Lange Rede kurzer Sinn: Molly hat einen kleinen Dachschaden (ich tippe auf Sauerstoffmangel), frisst nicht, sondern schlingt geradezu und leidet seit ihrer Babyzeit hin und wieder unter Atemproblemen (ich tippe auf eine leichte Form des Asthmas). Nichtsdestotrotz ist sie sehr liebenswert.

Vor zwei Jahren fing es allerdings an, dass sie jegliches Futter wieder erbracht und extrem abmagerte. Der Tierarzt meinte, dass neben ihren extremen Fressweise ein Nierenproblem die Ursache sein könnte. Ich fütterte sie ab da nur noch mit sehr hochwertigem (und leider auch sehr teurem) Sensitive-Futter, Trockenfutter bekam sie nur noch krümelweise, da sie das überhaupt nicht vertrug.

Bei diesem Test ging ich das Risiko ein, sie das Pro Plan Trockenfutter mit fressen zu lassen - sollte sie dieses wieder erbrechen, wäre sie raus gewesen.

SCHMECKT´S?



Gib mal rüber!

Und wie: beiden futtern sie mit Genuss die kleinen, viereckigen Knusperteilchen in schmackhaft aussehendem Hellbraun.

Bei Samson ist es keine Frage, er verträgt es auch gut. Erstaunlich ist dagegen, dass auch Molly es seit knapp zwei Wochen zu sich nimmt und noch nicht einmal erbrochen hat (sorry, wenn ich auf dieses doch etwas eklige Thema eingehen muss, aber das ist doch prägnant). In Hinblick auf ihr vermutetes Nierenproblem kann ich damit die Aussage von Purina bestätigen, dass Pro Plan Delicate gut für die Nieren und ausgesprochen verträglich ist.

Was das Immnsystem bzw. die Zahngesundheit betrifft, kann ich nichts weiter dazu sagen, da meine Beiden schon vor der Fütterung mit Pro Plan Delicate keine anderweitigen gesundheitlichen Mängel oder Zahnprobleme hatten und somit keine Veränderung festzustellen ist. Aber alleine dass Molly das Futter verträgt, überzeugt mich schon absolut.


Meins!!!

DAS HAT SEINEN PREIS

Purina Pro Plan Delicate gibt es zum Beispiel bei zooplus.de, Fressnapf (auch online), petshop.de oder futterplatz.de. Und wie ich befürchtet habe - alles, was Molly verträgt ist nicht billig: 1,5kg kosten zwischen 12 und 14 Euro. Wer Stubentiger hat und wie ich vielleicht sogar zwei oder mehr der weiß, wie wenig 1,5kg und wie schnell die weg gefressen sind.


Inhalt - allerdings schon halb leer ;-) 

Die Sache ist aber die: man liebt ja seine vierbeinigen Hausgenossen und möchte sie nicht schlechter ernähren, als man sich selber gönnt. Zudem sind die Beiden nun doch schon in einem etwas höherem Alter und ich hätte sie wenn möglich doch noch gerne ein paar Jahre länger bei mir - das mit gutem Futter zu unterstützen ist einfach ein Muss. Außerdem muss ich Molly dann nicht immer fernhalten, wenn ich Samson Trockenfutter gönne und von Frühjahr bis Herbst brauche ich auch gar nicht so viel Extrafutter - da ist Mäusesaison ;-)






Ich werde also für meine Minilöwen weiterhin Pro Plan Delicate kaufen, wenn die Testtüte leer ist und empfehle es mit 5 von 5 Sternen weiter.

Habt ihr Haustiere? Katzen? Wie seht ihr das: darf gutes Futter auch ein paar Euro mehr kosten?

Liebe Grüße
Eure Kerstin

#Purina  #Trendsetter  #ProPlan  #Katzenfutter  #cats  #Katzen


















Sonntag, 14. September 2014

MEIN KLEINES SCHWARZES KLANGWUNDER



Hallo  ihr Lieben

Mitte August, kurz vor unserem Urlaub, bekam ich von der Firma INATECK eine Anfrage, ob ich Interesse hätte eines ihrer Produkte zu testen. Nach meiner Zusage erhielt ich eine Auswahlliste, aus der ich mir einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher mit der Artikelbezeichnung BP1001B aussuchte und diesen auch schnell zugeschickt bekam.






MOBILER SOUND

Für diesen entschied ich mich, weil ich noch nie einen Bluetooth-Lautsprecher in den Händen hatte und mich als Musikfan die Technik und der Gedanke, überall im Haus mobil Musik hören zu können natürlich meine Neugier weckte. Außerdem gefiel mir das Design des kleinen schwarzen Würfels:

Der schwarze Lautsprecher hat die Maße 75x75x62,5mm, wiegt ca. 140 Gramm und ist damit in der Tat leicht herum zu tragen. Der Sound dringt an drei Seiten aus den „Löchern“, an der Rückseite befinden sich eine 3,5mm-Buchse (AUX), eine DC-Schnittstelle, das Micro und eine Taste, mit der man die Lautstärke reguliert sowie Handyanrufe annimmt. Die Oberseite des Lautsprechers ist schwarz-glänzend, man könnte meinen, dass man hier ein Display hat. Dem ist allerdings nicht so, wie ich beim ersten Anschalten feststellen konnte, es sieht einfach nur schick aus.



An der Unterseite des Würfels aus robustem Kunststoff findet man den On/Off-Schalter, außerdem noch kleine, flache und weiche Gummifüßchen, die ein Zerkratzen von empfindlichen Oberflächen verhindern. Das war´s auch schon, der BP1001B ist schlicht und einfach gehalten, sieht dadurch aber nicht billig, sondern sogar elegant aus. Wer die Farbe Schwarz nicht mag, kann ihn auch als BP1001W in Weiß erwerben.



Geliefert wird der Lautsprecher in einer kleinen Schachtel, die ebenfalls edel wirkt und so auch als Geschenk etwas hermacht. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Würfel eine Bedienungsanleitung, eine kleines USB-Kabel und ein Klinkenstecker-Kabel .



Soviel zum Outfit des Zwergs, kommen wir zu dem Moment, wo es für mich spannend wurde:

BLUETOOTH

Ich bin ja durchaus technikaffin und stelle mich auch nicht an wie ein Neadertaler, wenn ich auf Unbekanntes stoße. Mit Bluetooth habe ich allerdings kaum Erfahrung und so war ich etwas skeptisch. Das Einzige, was ich bisher mit dieser Technologie gemacht hatte war Fotos vom Handy auf den Laptop zu übertragen und das ist immer ein rechtes Gewurschtel, bis da was verbunden ist und es klappt. Wobei mich da jedesmal die Frage beschäftigt: Bin ich zu doof oder liegt es an meinem alten Laptop oder vielleicht auch daran, dass mein erstes Handy schon älter war und mein Smartphone von der Sorte „einfach und günstig“ ist?

Zunächst nahm ich mir die Bedienungsanleitung her, die ist aber genauso reduziert wie der Lautsprecher selber und rein auf Englisch. Zumindest konnte ich ihr entnehmen, dass man den Lautsprecher lediglich einschalten muss, damit er nach geeigneten Bluetooth-Geräten sucht.

Das habe ich dann mal gemacht und tatsächlich fängt er nach einem Signalton an zu suchen, was man daran erkennt, dass neben der Micro-USB-Buchse ein blaues Lichtlein langsam zu blinken beginnt. Ein weiterer Signalton zeigt an, dass er ein passendes Gerät gefunden hat, im Fall meines ersten Versuchs mein Smartphone.
Zum Glück hat das sofort funktioniert, sollte der Lautsprecher nichts finden, schaltet er sich von selbst ab und man muss ihn für eine erneute Suche mit dem Power-Schalter erst aus- und noch einmal anschalten.

Im Normalfall verbindet sich der Lautsprecher automatisch mit dem Handy, nur einmal hat das nicht funktioniert, warum auch immer. In diesem Fall ging ich über die Handyeinstellungen zu Bluetooth, wo der Inateck angezeigt wurde und ich die Geräte manuell verbinden konnte.



ALS PC-LAUTSPRECHER

Ist der BP1001 ebenfalls sehr gut geeignet. Allerdings haben mein Laptop und er sich anscheinend nicht so gern. Habe ich Handy und Laptop an, entscheidet sich der Lautsprecher immer für das Handy. Auch die automatische Verbindung zwischen Laptop und Lautsprecher funktioniert nicht so reibungslos wie beim Smartphone, obwohl der BP1001 in der Systemsteuerung bei den Bluetoothgeräten angezeigt wird. Manchmal findet er gar nichts und wenn er den Laptop findet, braucht er sehr viel länger dazu als beim Smartphone.

Das kann natürlich daran liegen, dass mein Laptop bereits 8 Jahre auf dem Buckel und damit nicht mehr unbedingt die neueste Technik hat. Oder daran, dass er mir gemeldet hat, er bräuchte einen Treiber für den Inateck Lautsprecher, den ich aber nirgendwo gefunden habe und ohne den es dann trotzdem geht, wenn auch eben etwas umständlicher.

Besteht die Verbindung aber erst einmal, läuft alles reibungslos. Ich kann zum Beispiel Radio über´s Internet (Antenne Bayern ist mein Lieblingssender, den ich aber im Haus über normale Radios nicht empfangen kann) in jedem Raum super hören, egal wo mein Läppi steht. Gefällt mir J

Ganz selten kommt die Musik etwas abgehackt beim Zuhörer an. In dem Fall ist die Bluetoothverbindung gestört, entweder durch anderen Funk oder weil die Funkreichweite grenzwertig ist. Ich habe festgestellt, dass man diese Störungen aufheben kann, indem man den Lautsprecher kurz nahe an die Quelle hält und sich dann wieder entfernt. 



DER SOUND

Ist für die Größe dieses kleinen Kerls absolut klasse. Natürlich nicht so wie bei einer tollen Hifi-Anlage, auch meine relativ teure JBL-Dockingstation bringt Nuancen wie Bässe oder Höhen besser heraus, aber das ist ja auch kein Vergleich.
Selbst bei höchster Lautstärke scheppert und rauscht nichts, von diesem Klang bekommt man garantiert keinen Hörsturz. Ich bin positiv überrascht, denn von meinem Hama-Minilautsprecher (den ich mittlerweile entsorgt habe, obwohl er um die 30 Euro gekostet hatte) war ich sehr viel Schlechteres gewohnt und hatte daher vom Inateck BP1001 nicht so sehr viel erwartet. Zum Preis des Kleinen komme ich übrigens am Schluss noch, denn den habe ich erst herausgesucht, als ich alles intensiv ausprobiert hatte.



HIER CHARLIE FÜR ENGEL

Immer wenn ich etwas Technisches aus dem Bereich Multimedia neu in den Händen halte, beginnt der Kampf mit meinen Jungs, die es auch ausprobieren und vielleicht sogar annektieren wollen. In dem Fall war es kurzfristig sogar praktisch, nämlich als ich die Anruffunktion des BP1001 testen wollte.

Ich verband den Lautsprecher mit dem Smartphone, das in der Küche lag und schaltete Musik an. Ich begab mich mit dem Inateck ins Schlafzimmer, mein Sohn dagegen mit unserem Festnetztelefon ins Wohnzimmer wo er meine Handynummer wählte.
In dem Moment, wenn das Handy klingelt stoppt die Musik und der Lautsprecher „klingelt“ ebenfalls mit einem Standardrufton.
Wie gesagt befindet sich die Lautstärketaste auf der Rückseite, kippt man sie nach links oder rechts, macht man lauter oder leiser. Drückt man bei einem eingehenden Anruf aber drauf, nimmt man diesen an – was ich tat.
„Engel? Hier ist Charlie, ich habe einen Auftrag“, klang es deutlich und verständlich aus dem Lausprecher und wie mir mein Sohn später mitteilte, konnte auch er mein Lachen, das er zurück erhielt klar und deutlich hören.

Zwei Sachen musste ich meinen Jungs nun klar machen, nämlich erstens dass der Lautsprecher MEINER! ist und zweitens jeder Anruf aus dem Festnetz auf mein Handy etwas kostet. Die hätten das Spielchen nämlich noch eine ganze Weile so weiter treiben können.

Ich werde zwar nie auf dem Handy angerufen, aber der Vorteil für den Nutzer ganz allgemein ist schon durch den einen Versuch ersichtlich: sitzt man irgendwo und hört Musik mit dem Inateck, hat das Handy aber nicht in der Nähe und bekommt einen Anruf, muss man das Telefon nicht erst holen oder gar suchen. Geheime Informationen sollte man dann aber nicht austauschen, wenn andere anwesend sind – es kann ja jeder mithören.

DIREKTER ANSCHLUSS

Eines Geräts über die AUX-Buchse ist möglich und sinnvoll, man hat ja vielleicht nicht ausschließlich Audiogeräte mit Bluetooth-Funktion. Mein alter iPod zum Beispiel verfügt nicht darüber und so finde ich es ganz praktisch, dass ich den auch mal direkt anschließen kann, wenn mich Radio langweilt oder die paar Titel auf meinem Smartphone zum hundertsten Male durchgenudelt wurden.

Hier muss man gar nichts erklären, das beiliegende Kabel verbindet den MP-3-Player und der Sound ist genauso gut wie per Bluetooth (und dazu  noch garantiert störungsfrei).



AKKU

Der Inateck BP1001 läuft über einen fest verbauten Akku. Die nächste Aufgabe, die ich mir stellte war es herauszufinden, wie lange dieser nach voller Aufladung läuft. Der beste Sound nützt schließlich nicht viel, wenn man ihn nur eine oder zwei Stunden genießen kann, doch auch hier wurde ich wieder positiv überrascht: ganze 8,5 Stunden hielt der kleine Würfel bei Dauerbetrieb auf Zimmerlautstärke durch – da kann man nicht meckern.

Neigt sich die Kapazität dem Ende zu, wird weder der Klang schwächer noch gibt es Störungen (obwohl in der Bedienungsanleitung angegeben wird, dass Störungen von einem zu schwach geladenen Akku herrühren können). Man wird aber durch einen lauten und stetig wiederkehrenden Signalton darauf aufmerksam gemacht, dass man demnächst ohne Musik da stehen wird. Zusätzlich blinkt das Licht neben der DC-Buchse rot.

Aufgeladen wird der BP1001 mit dem beiliegenden USB-Kabel am PC, wer über einen USB-Steckdosenadapter verfügt, kann natürlich auch diesen verwenden. Während der Lautsprecher am PC angeschlossen ist, kann man über ihn weiterhin Musik hören, wenn auch weniger mobil. Der Akku wird laut Bedienungsanleitung aber nur geladen, wenn sich der Lautsprecher im Off- oder Stand-By-Modus befindet.

Beim Laden leuchtet das Licht rot – das tut es übrigens auch, wenn der Lautsprecher läuft, hat die Bedienungsanleitung vielleicht doch nicht Recht und auch in diesem Modus wird aufgeladen? Muss ich bei Gelegenheit auch noch testen, ist aber jetzt nicht gar so relevant, als dass ich meinen Testbericht noch einmal verschiebe. Wenn ich es genau weiß, liefere ich ein Update nach.
Erlischt das rote Licht, ist der Akku wieder voll aufgeladen, was ca. 2 Stunden dauert.

PREIS WERT

Nachdem ich den BP1001 nun auf Herz und Nieren geprüft hatte und wirklich zufrieden mit der Leistung bin, wollte ich die letzte große Frage beantwortet haben: was kostet dieser kleine Lautsprecher. In der Vergangenheit hatte ich an Minilautsprechern einen HAMA, der von Klang und Design her nicht an den Inateck heran reicht und dieser hatte 30 Euro gekostet. Ich machte mich also auf einen stolzen Preis gefasst… und erlebte die nächste Überraschung. Er kostet nämlich gerade mal 16,99 Euro, das ist doch wirklich preiswert. Und diesen Preis ist der BP1001 mehr als wert.

Die Produkte von Inateck und somit auch diesen Lautsprecher kann man ausschließlich über Amazon kaufen, wer sich dafür interessiert, findet ihn HIER.
Wer sich den Klang anhören möchte, der schaue sich mein Video an, um einen Eindruck davon zu bekommen.






Sind noch Fragen offen? Wäre der BP1001 etwas für euch?
Was haltet ihr von meinem kleinen schicken Klangwunder?
Schreibt es in die Kommentare, ich würde mich freuen.

Liebe Grüße
Eure Kerstin



Donnerstag, 4. September 2014

STABMIXER - MIXSTAB

Hallo ihr Lieben,

gestern habe ich als letzten Teil der Testphase den Mixstab ausprobiert und so manches püriert.


ERDBEER-SORBET


Dafür habe ich 300 Gramm gefrorene Erdbeeren antauen lassen und mit einem halben Becher Sahne und 2 gehäuften Esslöffeln Zucker püriert. Der Pürierstab schafft die nicht mehr ganz, aber doch ziemlich gefrorenen Erdbeeren problemlos.







Das Ergebnis habe ich noch für 30 Minuten in die Gefriertruhe gestellt, dann meinen Jungs serviert, die es genossen haben. Geht so schnell und ist doch ein toller Nachtisch.







APFELMUS

Apfelzeit und bei uns stehen eine Menge Bäume herum, von denen ich mich bedienen darf. Und selbstgekochtes Apfelmus schmeckt einfach besser als fertiges im Glas. Ich habe eine Menge Äpfel geviertelt und entkernt (leider nicht gezählt), in Würfel geschnitten, in einem Topf mit etwas Apfelsaft gedünstet und mit einem gestrichenen Esslöffel Zimt und drei Esslöffeln Zucker & einem Esslöffel Gelierzucker 3:1 püriert.





Noch heiß in Schraubgläser gefüllt hält das Mus einige Monate (wenn es nicht vorher gegessen wird *g*)





Ein bisschen Angst hatte ich ja um meinen beschichteten Topf, da der Pürierstab aus Edelstahl ist und ich Kratzer befürchtete. Ich habe ihn daher immer von oben senkrecht auf den Boden gesetzt und anfangs nicht gerührt. Später kann man die Masse mit Rührbewegungen feiner mixen, da der Stab dann nicht mehr auf dem Boden aufkommen muss, sondern das Apfelmus quasi nach oben zieht.

Man kann den Stab ganz einfach unter dem Wasserhahn reinigen, beim Mus blieb aber eine ganze Menge unter dem Messer drunter. Es war etwas umständlich, da alles raus zu bekommen, bevor ich gespült habe, es ging aber mit einem kleinen Löffel einigermaßen.



AJVAR

Mein Glanzstück und in meinem Umfeld geliebt, gelobt und auch als Geschenk gerne gesehen ist mein selbstgemachtes Ajvar.





Das Rezept für mildes Ajvar:

10 rote Paprikaschoten und 2 - 3 Zucchini (original gehören eigentlich Auberginen rein, aber ich mag keine Auberginen. Im Prinzip ist es egal, da weder Auberginen noch Zucchini einen starken Eigengeschmack haben) putzen, Kerne und Strunk entfernen. Eine Knoblauchzehe und 3 - 4 rote Zwiebeln schälen. Alles würfeln und in einem Topf mit 100ml Wasser und 100ml Rotweinessig dünsten, bis das Gemüse schön weich ist.


Mit Salz und Pfeffer würzen, 3-4 gehäufte Esslöffel mildes Paprikapulver und 3 Esslöffel Gelierzucker 3:1 dazu geben. Alles mit dem Pürierstab gut pürieren und bei mittlerer Hitze unter Rühren auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen.
In heiß ausgespülte Schraubverschlußgläser füllen (bis knapp unter den Rand), über einen Esslöffel Olivenöl darüber laufen lassen, bis die Oberfläche dünn aber ganz bedeckt ist. Zuschrauben.
Das Ajvar hält mindestens ein halben Jahr, ich habe aber auch schon ein letztes Glas vom Vorjahr geöffnet und es war einwandfrei. Man muss nur wie auch beim Apfelmus oder bei Marmelade aufpassen, dass der Rand des Glases absolut sauber ist.

Für scharfes Ajvar dünstet man einfach 1-2 Chilischoten mit und/oder würzt zusätzlich mit scharfem Paprikapulver oder Cayennepfeffer. Ich mache aber immer mildes und fülle bei Gästen, die es schärfer mögen ein halbes Glas in ein Schüsselchen, wo ich es mit Cayenne nachwürze.






Auch hier hat sich der Pürierstab des Philips Avance HR 1674/90 bestens bewährt, es geht schnell und gründlich.

ES GEHT ZU ENDE

Heute habe ich mit einem der Apfelmusgläser einen Apfel-Streusel-Käsekuchen gebacken, wobei für die Quarkmasse wieder die Philips-Quirle zum Einsatz kamen (Rezept auf Wunsch). Das war dann meine letzte Aktion im Testzeitraum und es wird Zeit, ein Fazit zu ziehen:



Der Philips Avance HR 1674/90 Stabmixer und sein Zubehör hat mich wirklich überzeugt und begeistert. Das Zubehör ist leicht aufzustecken, könnte zwar ein bisschen besser halten (man sollte nicht unbedacht an den Knopf zum Lösen kommen, der ist sehr leichtgängig), funktioniert aber absolut bestens. Ich werde ihn auf alle Fälle behalten und auch wenn 89 Euro nicht wenig Geld ist, denke ich doch dass er es wert ist.

Von mir gibt´s also eine Empfehlung mit allen 5 von 5 möglichen Sternen.

Liebe Grüße
Eure Kerstin

#PhilipsStabmixer #leckerscouts