Sonntag, 29. Juni 2014

HP PAVILION 11x360 - 360 GRAD

Hallo und herzlich Willkommen 

zum zweiten Teil meiner Berichterstattung über den HP Pavilion 11x360. Das Thema heute:

DIE 360° VIELSEITIGKEIT

Wie ich in Teil 1 bereits erwähnt hatte, handelt es sich bei meinem Testprodukt um einen sogenannten "Convertible PC". Bis zu diesem Test war mir der Begriff noch nie begegnet, manche von euch können vielleicht auch nicht mehr damit anfangen als ich damals. Eigentlich kann man sich die Bedeutung leicht herleiten, bedeutet das englische Wort "to convert" doch "umwandeln". Ein solcher PC ist also umwandelbar und zwar von einem Notebook zu einem Tablet und anders herum.

Die 360°-Vielseitigkeit: vom geschlossenen Pavilion bis zum Tablet


Diese Möglichkeit ist nicht nur in meiner Funktion als Produkttesterin, sondern auch für mich ganz persönlich und privat sehr interessant. Mein Laptop hat schon einige Jahre auf dem Buckel und ist mit 19 Zoll ein recht großes Gerät, das man nicht so leicht herum trägt. So trage ich mich seit einer Weile mit dem Gedanken, mir ein etwas mobileres Zweitgerät anzuschaffen, mit dem ich schnell mal auf die Terrasse raus oder ins Wohnzimmer sitzen kann. Auch wenn ich so gut wie nie außer Haus online gehe oder einen PC brauche, wäre das durchaus praktisch.

Doch was soll es sein? Ein Ultrabook, wie es mein Sohn sich zugelegt hat? Klein, handlich, leicht zu transportieren, ein Bildschirm in einer Größe, die auch meinen nicht mehr ganz so guten Augen gut tut? Andererseits hat ein Tablet auch so seine Vorzüge: es ist noch leichter zu transportieren, da man keine Tastatur vor sich hat wie bei einem aufgeklappten Notebook, es hat eine Kamera, es lässt sich noch bequemer bis hin zu fast senkrecht auf den Schoß nehmen (wenn man zum Beispiel ein E-Book lesen will). Dafür lässt es sich nicht so auf den Tisch stellen, dass man ohne es zu halten zum Beispiel Videos gucken kann und der Bildschirm ist noch kleiner. Außerdem: würde ich auf Dauer eine Tastatur nicht doch vermissen? Aus diesen vielen Überlegungen heraus bin ich bis heute zu keiner Entscheidung gekommen... zum Glück, denn für mich ist ein Convertible PC durch die Vereinigung der Vorzüge beider Gerätearten die Lösung, wie ich nun festgestellt habe.

Abstriche im Vergleich zu einem reinen Tablet muss man in der Form machen, dass es zwar eine Webcam, aber kein Objektiv auf der Rückseite gibt - zum Fotografieren ist das Pavilion also nicht geeignet. Da ich aber sowieso eigentlich nur mit meinen Kameras fotografiere, fehlt mir da nichts.

Ein anderer Knackpunkt ist die Akkulaufzeit im Dauerbetrieb. Bei gemischter Dauer-Anwendung (Surfen, Schreiben, Video gucken) hält er ziemlich genau 3 Stunden durch - für jemanden, der zum Beispiel bei einer langen Zugfahrt Filme schauen möchte ist das zu wenig, selbst Tablets mit geringer Akkuleistung sind da ausdauernder. Da ich aber daheim immer in der Nähe einer Steckdose bin, ist auch das kein Problem für mich und ein leerer Akku ist in 2 Stunden wieder komplett aufgeladen.

PAVILION, WANDEL DICH

Nach den allgemeinen Überlegungen und Erklärungen möchte ich nun natürlich auch auf die Wandelbarkeit speziell des Pavilion 11x360 eingehen. Ich habe ihn mittlerweile in allen möglichen Variationen und Lebenslagen ausprobiert.

Der Pavilion verfügt über ein sehr robustes Gelenk aus Kunststoff. Mit einer Hand ist er nicht zu öffnen, auch bei dem Verstellen des Winkels zwischen Tastatur und Bildschirm muss man das Unterteil leicht mit der zweiten Hand unten halten, da es sonst ein Stück weit "mit geht". Dafür bleibt der Bildschirm aber auch stabil in der gewählten Position, egal wie diese ist. Für das Verstellen insgesamt benötigt man keinen besonderen Kraftaufwand.

Pavilion 11x360 als Notebook

Als Notebook steht der Pavilion gut auf dem Tisch, lässt sich aber auch auf dem Schoß halten. Die Lüftungsschlitze befinden sich auf der linken Seite, der Lüfter arbeitet ausgesprochen gut - selbst bei mehrstündiger Verwendung auf der heißen Terrasse (die letzten Tage gab es bei uns viel Sonne mit sommerlichen Temperaturen) konnte ich keine große Wärmeentwicklung auf den Oberschenkeln feststellen. Zum Texte schreiben bevorzuge ich die Einstellung als Notebook.




Aufgestellt: Filme gucken

Youtube-Videos: hier eines von Yasa-Cat


Yasa Cat hochkant in meinem Biergarten ;-) 


Aufgestellt ist der Pavilion perfekt zum Anschauen von Filmen und Videos. Im hellen Sonnenlicht spiegelt das Display allerdings merklich, so dass man ein schattigeres Plätzchen suchen bzw. ein bisschen herumprobieren muss, bis keine Spiegelungen mehr stören. Dann aber kann man sogar zu mehreren gucken, da auch von der Seite das Bild immer gut zu erkennen ist. Vorteilhaft empfinde ich das zum Beispiel für den Fall, dass man anderen Fotos zeigen möchte. Theoretisch kann man das Notebook auch hochkant aufstellen, eine sinnvolle Verwendung habe ich dafür aber nicht gefunden. Der Ton ist in dieser Stellung, egal ob hoch oder quer genau wie in der "normalen" Laptopvariante einwandfrei, die Stellung des Pavilion macht da keinen Unterschied.

Als Tablet quer


Die Tablet-Variante habe ich vor allem zum Lesen eines E-Books (hochkant), aber auch zum Surfen (quer) verwendet. Im Wohnzimmer habe ich aus Platzmangel auch Texte in der Tablet-Stellung getippt - der Touchscreen reagiert so gut, dass ich nicht sagen könnte, es wäre viel umständlicher als mit der Tastatur gewesen. Mit seinen 1,5kg ist der Pavilion zwar schwerer als jedes reine Tablet, mit hochgestellten Beinen im Liegestuhl merkt man das Gewicht aber nicht wirklich. Ich möchte es aber sicher nicht frei in der Hand halten und es mit der anderen bedienen, es sei denn, ich möchte leichtes Hanteltraining ersetzen ;-)

Als E-Book-Reader hochkant

Etwas schwer für eine Hand, aber aufliegend geht es gut

Die Tastatur ist komplett umgeklappt deaktiviert, so dass man nicht aus Versehen rückwärtig Nonsenstexte tippen kann.
Beim Drehen des Tablets von quer zu hoch oder anders herum hakt es manchmal ein bisschen und braucht etwas länger, bis sich die Abbildung auf dem Bildschirm mitdreht. Mit etwas Geduld und/oder kleinen Bewegungen des Geräts findet die Drehung aber statt und mich stört das jetzt nicht immens - etwas Geduld tut und in unserem schnellen Zeitalter hin und wieder ganz gut ;-) 

Tablet hochkant in bequemer Lage


FAZIT

Wer überzeugt ist, sich ein Ultra- oder Netbook anschaffen zu wollen, sollte das tun. Wer sich sicher ist, ein Tablet ständig mit sich herumtragen und damit fotografierenzu wollen und dabei eine erheblich längere Akkuleistung braucht, der braucht auch ein Tablet und keinen Convertible PC. Wer sich aber wie ich unschlüssig ist, ob er lieber ein Ultrabook oder ein Tablet möchte, sich beides nicht leisten kann oder will, der ist mit der 360°-Funktion des HP Pavilion 11x360 sicher gut bedient. Man geht damit einen Kompromiss zwischen beiden Gerätearten ein, aber es ist kein fauler Kompromiss, sondern ein sehr zufriedenstellender, der Vorteile von beidem vereint und mit der Aufstell-Möglichkeit ergänzt.

Mir jedenfalls macht es viel Spaß, mich damit zu unterhalten oder damit zu arbeiten und ganz flexibel mir die jeweils bequemste und praktischste Variante zu wählen.

Was bevorzugt ihr? Tablet oder Notebook? Touchscreen oder Tastatur? Oder wäre für euch die Vereinigung von beidem auch ideal? Lasst es mich wissen, genauso wenn ihr Fragen zum HP Pavilion habt...

Liebe Grüße
Eure Kerstin



PS: ich bedanke mich ganz herzlich bei Sabine alias Yasa Cat für die Genehmigung, die Fotos mit ihrem Gesicht im Youtube-Video zu veröffentlichen. Ich schaue ihre Videos sehr gerne an, von daher war es nicht abwegig, genau diese für meine Tests zu verwenden - schaut doch mal bei ihr rein, wenn ihr sie noch nicht kennt (HIER geht´s zum Youtube-Kanal, HIER zu ihrem Blog)


#HPTestpilot #Pavilionx360







Freitag, 27. Juni 2014

SOMMER IN DER HIRSCHEL-BOX






Hallo ihr Lieben,

gestern kam sie an, die heiß ersehnte HIRSCHEL-SOMMERBOX. Wollt ihr mit rein schauen?



Wie alle Hirschel-Boxen - egal ob bei den Abos oder den Sonder- und Jahreszeiteneditionen - sind die Produkte liebevoll individuell verpackt. Man hat eher das Gefühl, man hält ein Geschenk in der Hand und nicht eine gekaufte Beauty-Box. So auch bei dieser Jahreszeitenbox, einem dunkelblauen Wellpappe-Geschenkkarton. Dunkelblau??? Sommer??? Ich finde schon, denn das Blau ist elegant und die große knallgelbe Schleife sowie der Umschlag bringen mir durchaus das Summerfeeling gut herüber. Sonne und Meer. Die Schachtel kann ich auf jeden Fall gut wieder verwenden.



Ja, der Umschlag - was ist da wohl drin? Eine persönlich mit "Liebe Kerstin" an mich gerichtete Karte, von Sven (Hirschel) mit der Hand unterschrieben. So etwas bekommt man von Douglas & Co. natürlich nicht und ich habe mich sehr darüber gefreut. Das Geschriebene steht auf einem Einlegeblatt, so dass ich auch die Karte selber wieder verwenden kann, das Motiv finde ich ja sehr hübsch.





In der geöffneten Box sehe ich zunächst einmal eine Serviette mit Sonnenblume, darunter verbergen sich die Produkte (eine weitere, gleiche Serviette liegt auch auf dem Boden der Box... für das nächste Frühstück mit meinem Mann?):




Recht voll, aber bei Hirschel habe ich auch nichts anderes erwartet, vor allem sieht es wieder mal nach vielen Originalprodukten aus. Da hätten wir als erstes




drei Proben, mit denen fange ich an, dann ist das abgehakt:

Weleda Citrus-Erfrischungsöl (ich liebe Weleda-Öle)

Heliotrop Reinigungsgel Balance (seit ich die Wochenendkur der Marke testen durfte, möchte ich davon gerne mehr kennen lernen)

eco cosmetics getönte Gesichtscreme mit LSF15 (die Marke kenne ich noch nicht, bin aber immer noch auf der Suche nach einer guten getönten Tagescreme - perfekt)






Als nächstes kommt ein Produkt, über das ich mich sehr gefreut habe, das sich aber als der pure Horror herausstellte: LAVERA BIO-CALENDULA SONNENMILCH LSF30

Nachdem wir auf Kreta sämtliche Sonnencreme verbraucht haben und für Italien im August wieder neue brauchen, ist das eigentlich ein perfektes Produkt in dieser Box. Aaaaber...

Ich habe sie gleich getestet, der Duft ist okay. Aber die Konsitenz: sieht zunächst gut aus, wie normale Creme. Trägt man sie auf, hat man das Gefühl, es würden sich Inhaltsstoffe trennen. Oben läuft quasi Wasser weg (nicht sichtbar, aber es fühlt sich so an), darunter bleibt eine knochentrockene, weiße Substanz zurück, die sich weder gut verstreichen lässt noch einzieht. Ekelig! Schaut euch das mal an (ich hoffe, man kann es auf dem Bild einigermaßen erkennen)




Da hatte ich schon eine ganze Weile gerubbelt und gewartet. Mit noch mehr Gerubbel blätterte das Zeug so nach un nach ab, mit Wasser und einem Lappen ließ es sich auch nicht entfernen, da braucht man schon Make-Up-Entferner. Schmiert man sich am Strand komplett damit ein, kann man als Zombie Menschen vertreiben und so einen Liegestuhl ergattern. Oder man schminkt sich an Fasching damit als Weißclown. Oder man schmeißt es in den Müll... für 9,95 Euro.

Vom Top- zum Flopprodukt, aber da kann Hirschel nix dafür und ich bin um eine Erfahrung reicher.





Etwas skeptisch war ich dann natürlich hier: LAVERA SENSITIV SONNENCREME LSF30

Die riecht auch gut, ist auch ziemlich dick und anfangs eher schwer zu verteilen, zieht aber schnell ein. Viel besser als die BIO und wandert daher in meinen Urlaubskoffer. (75ml - 5,95 Euro)





APEIRON natural care ROSENWASSER VITAL SPRAY & TONIC:

die Marke war mir kein Begriff, Tonic habe ich eigentlich auch noch nie angewendet. Das Spray erfrischt schön, soll nach der Reinigung die Haut auf die weitere Pflege vorbereiten und bei dem einen Sprüher, den ich gemacht habe, hatte ich auch durchaus das Gefühl, dass das meiner Haut gut tut. Nur ist leider Rosenduft so gar nicht meins, auch wenn er hier sehr dezent und nicht unangenehm ist. Das Spray werde ich wohl weiter verschenken. (im Netz 100ml zwischen 9 und 11 Euro)

Auf alle Fälle behalten werde ich dagegen



ECO COSMETICS AFTER SUN LOTION

Tolle Konsistenz, angenehmer und dezenter, leicht zitrischer Duft (wie ich es liebe), zieht schnell ein. Ich liebe es jetzt schon und werde die Tube in Italien leeren (meine Männer bekommen nichts davon ab, basta!) 75ml kosten bei Hirschel 7,95 Euro.



Last not least habe ich zwar nie einen Lidschatten-Primer verwendet, mich aber sehr über den

BENECOS NATURAL EYESHADOW BASE

gefreut, denn man kann ja immer mal was neues ausprobieren und der macht mich durchaus neugierig. Die leicht golden schimmernde Base soll die Farbbrillanz des Lidschattens verstärken und das Absetzen von Pigmenten in der Lidfalte verhindern. Ich bin gespannt. Im Netz bekommt man diesen veganen Primer für rund 4 Euro.



FAZIT

Wieder einmal bin ich sehr zufrieden mit einer Hirschel-Box, das Thema Sommer ist für mich gut umgesetzt und mit allen Produkten außer der wirklich unsäglichen Lavera-Biosonnencreme kann ich etwas anfangen, entweder für mich persönlich oder als Geschenk. Ohne Proben, Schachtel und Karte komme ich auf einen Warenwert von knapp 37 Euro, die Box kostet 29,90 Euro - das ist doch absolut in Ordnung. Übrigens ist nicht in jeder Box unbedingt das Gleiche drin, denn Hirschel orientiert sich durchaus auch an den Angaben, die man im Beauty-Profil nach der Bestellung macht. wer sich für die Box interessiert: es gibt sie noch und zwar HIER


Was meint ihr zu dem Inhalt und/oder zu Hirschel ganz allgemein? Hab ihr auch eine Sommerbox bereits bestellt und erhalten und was war bei euch drin?

Liebe Grüße
Eure Kerstin





Dienstag, 24. Juni 2014

MING UND DIE VERWUNSCHENEN ELTERN - EINE REZENSION

Hallo ihr Lieben,



habt ihr kleine Kinder? Enkel? Freundinnen mit kleinen Kindern? Dann ist mein neuer Blogbericht etwas für euch, heute möchte ich nämlich ein Kinderbuch rezensieren, von dem ich ein Rezensionsexemplar direkt von der Autorin erhalten habe.






Ich kenne Kerstin Mahr, die Verfasserin des Kinderbuchs „Ming und die verwunschenen Eltern“ persönlich, wir sind uns zwar noch nie real begegnet, halten jedoch seit Jahren virtuell mehr oder weniger Kontakt.  Kerstin schrieb mich vor kurzem an und bat mich, ob ich nicht eine Rezension zu ihrem Erstlingswerk, einem Kinderbuch schreiben könne. Einerseits war ich natürlich schon neugierig auf ihr Werk, andererseits auch etwas skeptisch, ob ich diese Aufgabe übernehmen sollte. Wäre es so gut, eine Rezension über das Buch einer Bekannten zu schreiben für den Fall, dass man nicht nur jubeln könnte? Würde ich es über´s Herz bringen, hier genauso kritisch wie bei einem mir unbekannten Autor zu sein?

Doch das muss ich sein, was ein ganz aktuelles Erlebnis mir zeigte: ich kaufte mir kürzlich ein E-Book einer unbekannten Autorin aus einem Autorenverlag, das bei Amazon sehr gut besprochen war. Beim Lesen stellte ich fest: „Was für ein Mist!“ Selten hatte ich etwas Schlechteres gelesen und beim erneuten und genaueren Betrachten der Rezensionen stellte ich fest, dass die Jubelarien wohl von Freunden und Bekannten gepostet waren. Na toll, wie soll man sich dann auch Bewertungen verlassen können?

So würde ich es nicht machen und das sagte ich Kerstin auch, die das verstand und das Risiko eingehen wollte. Sie schickte mir ein Rezensionsexemplar, das ich gerne gelesen habe und das ich euch nun vorstellen möchte. Doch zunächst noch ein paar Infos zur Autorin und zum Verlag.


MEINE NAMENSVETTERIN

wurde im Februar 1969 in Mittelfranken geboren und lebt mit Mann und zwei Kindern in Abenberg im Landkreis Roth. Sie ist gelernte Gärtnerin und schrieb schon früher gerne, unter anderem Gedichte und kleine Geschichten für Feiern.

Seit der Geburt ihrer Kinder ist sie Vollzeit-Mutter, ihre kreative Phase kam Anfangs zum Erliegen, nun erfüllte sie sich aber den Traum, ein eigenes Kinderbuch zu veröffentlichen.
Mehr private Informationen über sie findet man hier: http://www.autorenprofile.de/autoren-von-a-z/kerstin-mahr/

DER VERLAG

'''„Ming und die verwunschenen Eltern“''' wurde im '''Kern Verlag''' / Bayreuth veröffentlicht. Der Kern Verlag ist ein sogenannter „Autorenverlag“, das heißt dass die Autoren, die hier veröffentlichen wollen, einen finanziellen Beitrag dazu leisten müssen. Da neue Autoren meistens keine Chance haben, in einem der großen Verlage unter zu kommen, ist ein Autorenverlag durchaus eine gute Alternative.

Der Verlag Kern bietet im Gegenzug diverse Leistungen: das Buch wird lektoriert, korrigiert und fachgerecht gesetzt. Ein professionelles Buchcover wird erstellt, das Buch wird beim VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher gelistet und den Staatsbibliotheken mit den gesetzlich vorgeschriebenen Freiexemplaren gemeldet. Die Deutsche Bibliothek verzeichnet es in der Deutschen Nationalbibliographie. Auch weitere Vermarktungsmaßnahmen werden vom Kern Verlag getroffen und E-Book-Versionen erscheinen zusätzlich in diversen Online-Shops.

Zu Kerstin Mahrs Buch kann man auf der Seite des Verlags folgende Inhaltsangabe lesen:

„Kerstin Mahr erzählt die erste Geschichte des kleinen Gespenst Ming und präsentiert damit den Auftakt zu einem neuen Kinderbuchhelden, von dem man noch einiges hören wird – später!
Zunächst gibt es hier aber fünf wunderbare Kindergeschichten zum Lesen und Vorlesen. Von Kindern, die ihre Eltern wegwünschen, von kleinen Florian, der plötzlich weg ist, von Lisa, die Pilze sammelt, Melissa, die mal eben zum Frisör geht und die Geschichte des Feuersalamanders Ferdinand.
Dazu hat sich die Autorin noch eine ganze Menge Gedichte von Tieren und Sachen ausgedacht.“




 
GESCHICHTEN UND GEDICHTE

Kerstin stellt uns in der ersten Geschichte des Buchs die Titelfigur Ming vor, ein kleines Gespenst, über das sie in Zukunft noch mehr erzählen möchte.

„Das kleine Gespenst Ming“  lebte früher mit Mutter und Geschwistern auf einer Burg, in der es leider nass und kalt war. Normalerweise macht Gespenstern das nichts aus, aber Ming leidet unter einer seltsamen Krankheit – er muss immer niesen, wenn er nass wurde. Deswegen beschließt seine Mutter, ihn zu einem Onkel zu bringen, der in einem trockenen Schloss in einer wärmeren Gegend lebt. Leider verlieren sich die beiden auf dem Weg dorthin durch unglückliche Umstände aus den Augen und Ming rettet sich vor der aufgehenden Sonne auf den Dachboden eines Bauernhauses. In diesem Haus lebt eine Familie mit zwei Kindern, die 8jährige Mia und der 5jährige Oli, die Ming eines Tages auf dem Dachboden entdecken. Nach dem ersten Erschrecken freunden sich die Kinder und Ming an…

Die Geschichte ist wirklich nett geschrieben und ich denke, dass sie jüngeren Kindern gut gefallen würde. Wer wünscht sich in diesem Alter nicht einen heimlichen und besonderen Freund, mit dem man viel Spaß haben kann. Gegen Ende hin wird es allerdings ein wenig langatmig, denn die Geschichte zieht sich etwas weit in die Zukunft, bis Mia und Oli groß sind, heiraten und sogar die eigenen Kinder Ming vorstellen. Meiner Ansicht nach hätte man schon vorher ein Ende setzen können, weswegen ich für die erste Erzählung auch einen Stern abziehen muss – 4 Sterne!

Nach dieser Geschichte folgt keine weitere, sondern es gibt zuvor „Gedichte für Kinder“. Größtenteils geht es in diesen Gedichten um Tiere, für Kinder ja immer ein schönes Thema. Die Gedichte reimen sich, das Vermaß stimmt dabei in den meisten Fällen. Warum ich das erwähne? Weil ich schon öfter Gedichte zu Gesicht bekommen habe, bei denen das Vermaß dermaßen holprig ist, dass man es kaum aushält. Das ist hier zum Glück nicht der Fall.
Schmunzeln musste ich vor allem über „Der Hahn“, der zunächst erzählt, dass er der Chef im Hühnerstall ist, dann aber zugeben muss, dass er bei seinen Damen relativ wenig zu sagen hat.
Insgesamt habe ich die kleinen Verse gerne gelesen und bin überzeugt, dass sie vor allem kleineren Kindern viel Spaß bereiten. 5 von 5 Sternen.

In der nun folgenden Geschichte „Die verwunschenen Eltern“ geht es um eine Situation, die alle Eltern und Kinder kennen: dem allabendlichen Kampf um das Aufräumen und die Bettzeit. Florian und Melissa haben keine Lust und finden das Gemecker der Eltern doof, die Eltern dagegen sind genervt, weil die Kinderzimmer Abend für Abend aussehen, als hätte eine Bombe eingeschlagen und selbst die Betten nicht frei von Spielzeug sind. An einem solchen Abend kommen die Geschwister auf die Idee, die Eltern mit Hilfe von Melissas Feenstab zu verwünschen – sie sollen morgen nicht mehr da sein. Durch einen Zufall bekommen Mama und Papa diesen Wunsch mit und beschließen, den Kindern eine Lektion zu erteilen: in aller Herrgottsfrühe verlassen sie das Haus und lassen die Kinder einen Tag lang machen, was diese wollen. Anfangs ist das alles ein großer Spaß, doch gegen Abend…
Diese Geschichte gefällt mir wirklich gut, sie ist witzig, aber auch lehrreich. 5 von 5 Sternen.

„Florian ist weg“, denn der Vierjährige geht mit Papa im Wald spazieren, läuft unbedacht voraus und verirrt sich. Der arme Kerl ist sehr verängstigt, auch als zwei Männer ihn entdecken und ihm helfen wollen, kommt keine Erleichterung auf, denn die Eltern haben Florian ja beigebracht, dass er niemals mit Fremden mit gehen darf. Zum Glück geht dieses ungewollte Abenteuer aber gut aus.
Auch diese Geschichte ist unterhaltsam geschrieben und spannend. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob kleine Kinder mit dem Dilemma „Mit Fremden nicht mitgehen / Gerettet werden“ zurecht kommen und welche Lehre sie für sich daraus ziehen. Von daher: 4 von 5 Sternen.

In „Lisa sammelt Pilze“ wiederholt sich das vorhergehende Thema in einer Variation: Lisas möchte Pilze sammeln gehen, doch ihre Mama hat keine Zeit und so macht sich das Mädchen heimlich alleine auf in den Wald, wo sie sich prompt verirrt. Da Bauer Max aus dem Dorf aber mitbekommen hat, wo Lisa hin gegangen ist, wird sie gefunden, bevor die Nacht vorbei ist.
Hier gefallen mir die Beschreibungen sehr gut, wie man sich im Wald und beim Pilze sammeln verhält. Da die Geschichte aber ein wenig wie ein Abklatsch der vorhergehenden wirkt, langweilt es auch ein bisschen. Die Lehre ist dieselbe: gehorche den Eltern und lauf nicht alleine in den Wald. Nun ja… 3 von 5 Sternen.

Mit „Melissa geht zum Friseur“ konnte ich leider gar nichts anfangen. Das fast 5jährige Mädchen ist eine kleine Diva, die Charme und Biestigkeit gleichermaßen einsetzt, um zu bekommen, was sie will. Sie geht gerne zum Friseur und als so ein Besuch mal wieder fällig ist, freut sie sich darüber. Als der Friseur überraschend geschlossen hat, wird Melissa sehr trotzig, auch beim nächsten ist ohne Termin nichts machbar und Melissa wird noch unausstehlicher. Beim dritten endlich werden ihr die Haare geschnitten, dennoch führt sich das Kind unmöglich auf und Mama ist alles sehr peinlich. Wieder daheim, bekommt Melissa dann auch noch eine Belohnung…
Liebe Kerstin, ich hoffe sehr, dass du dir nicht deine Tochter als Vorbild für diese Geschichte genommen hast und mich jetzt steinigst, aber das Mädchen kommt für mich sehr unsympathisch und verzogen rüber. Ich weiß auch nicht so recht, wo darin das Fazit oder die „Lehre“ für Kinder liegen soll: „Führ dich auf, wie du willst, am Ende geht dir alles durch.“? Dieser Geschichte kann ich nur einen von 5 Sternen geben, weil ich gut darauf verzichten hätte können.

Meine absolute Lieblingsgeschichte ist die letzte, „Der Feuersalamander Ferdinand“. Der kleine Feuersalamander wundert sich sehr, als ihn ein Reh anspricht und neugierig darüber ausfragt, wer er ist. Denn alle anderen Tiere im Wald haben eigentlich Angst vor ihm und so ist er recht einsam. Das Reh beschließt, Ferdinand seinen Freunden im Wald vorzustellen und so eine Brücke zwischen dem Feuersalamander und den anderen Tieren zu schlagen…
Zum einen ist diese Geschichte ausgesprochen phantasievoll geschrieben, zum anderen werden die Themen „Ausgrenzung“, „Anderssein“, „Angst vor dem Fremden“ und „Toleranz“ wunderbar und kindgerecht transportiert. 5 von 5 Sternen sind hier keine Frage.








 
LEKTORAT

Hierzu möchte ich ausnahmsweise ebenfalls etwas sagen, da mir so manche Dinge in dieser Hinsicht extrem aufgefallen sind. Bevor ich mich etwas näher mit dem Kern Verlag beschäftigt hatte war ich der Ansicht, dass das Buch überhaupt nicht lektoriert worden ist. Nun habe ich ja aber herausgefunden, dass laut Verlag das Buch durchaus lektoriert wurde. Die Aufgabe eines Lektors ist es, ein Manuskript hinsichtlich Sprache und Inhalt zu überprüfen und zu korrigieren, bzw. Korrekturen zur Überarbeitung vorzuschlagen. Diese Aufgabe wurde in meinen Augen nicht im Geringsten erfüllt.

In der ersten Geschichte verwendet die Autorin des Öfteren die indirekte Rede, leider grammatikalisch meist nicht ganz korrekt. Kleine Kinder wird das nicht stören, mich schon und für einen Lektor wäre es ein Leichtes gewesen, das schnell mal zu berichtigen.

In der „Friseur“-Geschichte ist mitten drin ein ganzer Absatz auf einmal kursiv gedruckt und ich fragte mich, ob das was zu bedeuten habe. Hat es wohl nicht, ist einfach nur falsch.

Die Aufteilung der Geschichten und Gedichte hätte man auch etwas ändern können, um den Aufbau spannender zu gestalten. Zum einen wäre es besser gewesen, den Gedichteblock zu splitten und an zwei oder drei Stellen zwischen die Geschichten zu schieben. Gerade Erstleser haben sicher nicht die Geduld, alle Gedichte am Stück zu lesen, die Konzentration würde bei einer Aufspaltung dieses Blocks eher gewahrt bleiben.
Außerdem wäre es sinnvoll, die beiden „Verirrt“-Geschichten zu trennen und nicht direkt hintereinander zu bringen, dann würde die Themenähnlichkeit nicht so stark auffallen.

In meine Gesamtbewertung werde ich diese Mängel nur leicht einfließen lassen. Erstens kommen sie beim Vorlesen nicht so stark zum Tragen, die Reihenfolge kann der Vorleser ja ändern. Zweitens ist es
 nicht die Schuld der Autorin, wenn das Lektorat versagt, wozu hat man denn ein solches. Drittens verrechne ich die Mängel mit dem positiven Eindruck, den die kleinen Schwarz-Weiß-Illustrationen (in der Mehrheit kleine, sehr passend gesetzte Clip-Arts) auf mich machen.








FAZIT

Das kleine Taschenbuch mit 104 Seiten ist mit 12,90 Euro nicht ganz billig. Ich denke aber, dass es sich sehr gut für Kinder ab 3-4 Jahren zum Vorlesen und für Erstleser zum Selberlesen eignet. Mir gefällt besonders der leichte nostalgische Charme, es gibt mittlerweile wenig Bücher, die nicht mit viel Action knallbunt und rasant daher kommen und ich denke, dass auch oder gerade die leisen und einfacheren Töne Kindern sehr gut tun.

Kerstin Mahr ist sicher nicht die neue Astrid Lindgren, sie hat noch Entwicklungspotential. Ihr Erstlingswerk ist aber durchaus gut gelungen und ich würde mich freuen, wenn sie ihr Vorhaben, weitere Geschichten über das kleine Gespenst Ming auf den Markt zu bringen in die Tat umsetzen würde. Aber auch so schöne Tiergeschichten wie die von Ferdinand könnte ich noch mehr lesen.

Summa summarum komme ich auf eine Wertung von ca. 3,5 Sternen, die ich gerne auf 4 aufrunde.

Ich wünsche euch eine schöne Woche, freue mich über jeden Kommentar hier und melde mich demnächst wieder mit dem zweiten Teil meines HP-Produkttests
Eure Kerstin


Daten:
Ming und die verwunschenen Eltern
Geschichten und Gedichte für Kinder
Autorin: Kerstin Mahr
© Verlag Kern, Bayreuth
ISBN 9783957160171
ISBN E-Book: 9783957160508
1. Auflage 02014, Broschiert, 104 Seiten
Sprache: Deutsch
Buch: 12,90 EUR -  E-Book: 9,68 EUR

Samstag, 21. Juni 2014

HP PAVILION 11 x360 - EIN NOTEBOOK-TEST

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mal zur Abwechslung nicht in Sachen "Beauty", sondern mit ersten Eindrücken aus einem technischen Produkttest.



Bei den HP Testpiloten darf ich nämlichein Notebook mit einigen Besonderheiten testen, das

HP PAVILION 11 x360

Während der Testphase bekommen wir Tester diverse Aufgaben, die erste davon lautete: "Drehe ein Unboxing-Video", was ich natürlich gerne gemacht habe. Bei Youtube, aber natürlich auch hier direkt könnt ihr es euch ansehen:




ERSTE EINDRÜCKE

Die waren gleich mal sehr positiv. Die Farbe ist für mich der Knaller (im wahrsten Sinn des Wortes), ich liebe sie und gehe sowieso bei technischen Produkten gerne weg vom Einheitsgrau (mein Handy ist royalblau, meine Kamera rot...). Meinen Jungs wäre es vermutlich peinlich, mit einem roten kleinen Läppi auf der Straße gesehen zu werden, aber für die Herren der Schöpfung gibt es das Teil auch in Schwarz. Die matte Oberfläche begeistert mich dabei ebenfalls: so ein kleines Notebook trägt man ja öfter mal mit sich herum und auf einer matten Oberfläche sieht man nicht jeden Fingerabdruck.

Mit 1,4kg ist der Pavilion natürlich kein absolutes Leichtgewicht wie zum Beispiel ein Tablet, im Vergleich zu meinem 19-Zoll-Laptop aber natürlich erheblich leichter und vergleichbar mit dem ASUS-Ultrabook meines Sohnes, auch vom Umfang her. Die Abmessungen 30,8 x 21,5 x 2,19 cm ermöglichen ein bequemes Mitnehmen, der passt sogar in meine Handtasche. Eine Hülle ist im Lieferumfang leider nicht dabei, da uns das Gerät für den Testzeitraum nur zur Verfügung gestellt wird, uns aber nicht gehört, werde ich auch keine kaufen. Ansonsten wäre es schon ratsam, sich eine passende Hülle zu besorgen.

Nach dem Auspacken habe ich gleich mal losgelegt und mit dem kleinen Kerl gespielt und auch gerade im Moment sitze ich auf der Terrasse und schreibe auf dem sogenannten "Convertible PC". Dieses Wort habe ich übrigens zum ersten Mal gehört, es definiert einen Laptop, der durch Umklappen in ein Tablet verwandelt werden kann - dazu in einigen Tagen mehr.

Der HD-Touchscreen mit 29,5 cm (11,6") Diagonale und LED-Hintergrundbeleuchtung (1366 x 768) ist für mich groß genug, um angenehm damit arbeiten zu können, auch wenn ich keine Adleraugen mehr habe. Die Helligkeit kann man ziemlich weit erhöhen, wenn die Sonne hier auf den Bildschirm scheint, reicht es allerdings gerade mal zum Schreiben - ein Buch möchte ich damit nicht lesen müssen, da bleibe ich lieber bei meinem Kindle Paperwhite, dessen Hintergrundbeleuchtug bei Bedarf doch sehr viel heller gestellt werden kann.

Die Tastatur hat sehr flache schwarze Tasten (auf Edelstahloptik, sehr schick), die sich superleicht bedienen lassen und einwandfrei reagieren. Da tippt es sich gleich schneller, dagegen reagieren das Touchpad und der Cursor leider langsam und sind für meinen Geschmack zu umständlich zu bedienen. Ich bin einen Touchscreen nicht wirklich gewohnt, habe mich da aber ganz schnell ungestellt: der Cursor muss zum Beispiel einen Button genau in der Mitte treffen, damit sich nach einem Klick etwas tut, da tippe ich echt schneller mit dem Finger drauf. Der Touchscreen reagiert nämlich schnell und einwandfrei.



WINDOWS 8 UND APPS

Das ist so ein Grund, warum ich mich bisher noch nicht aufraffen konnte, mich von meinem alten Vista-Läppi zu verabschieden oder ein Zweitgerät zu kaufen: Windows 8 ist für mich total ungewohnt und ich spiele seit Tagen damit herum - mal mehr, mal weniger erfolgreich. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich mich daran gewöhnen werde (schließlich hat sich meine Generation ja mindestens von Windows 98 hoch gearbeitet und das auch gepackt *g*).

Apps sind eine ganze Menge voreingestellt, das eine oder andere ist sicher brauchbar, aber ob ich da alles benötige? Ich wage es zu bezweifeln. Da man aber die wichtigen an die Startseite heften kann und den Rest nach unten verschiebt, wo er nur durch einen Wisch mit dem Finger sichtbar wird, stört mich das nicht ganz so. Ich muss mal schauen, ob und wie man da was löschen kann, schließlich brauchen die Dinger ja auch Speicherplatz.

HERSTELLERANGABEN UND TECHNISCHE DATEN

zum Schluß hier noch schnell, dann sind die schnöden Fakten, die nichtsdestotrotz wichtig sind abgehakt:

"Der Convertible-PC ist mit einem Intel® Celeron® N2820 Prozessor, einem 29,5 cm (11,6") Touch-Display sowie BeatsAudio™ augestattet. Dank seines 360-Grad-Scharniers kann er ganz einfach vom Notebook in ein praktisches Tablet verwandelt und außerdem ganz bequem aufgestellt werden. Der Convertible-PC ist im Einstiegssegment angesiedelt und kann zum Preis von nur 399,- € im HP Store bestellt werden. Das Produkt kann im Alltag einfach und flexibel eingesetzt werden, beispielsweise zum Surfen, Videos schauen oder zum Musik hören." - so stellte HP uns den Pavilion vor. 
Weitere Daten:
Intel HD-Grafikkarte (2,13 GHz, 1 MB Cache, 2 Kerne)
Arbeitsspeicher DDR3L SDRAM mit 4 GB und 1600 MHz (1 x 4 GB)
Festplatte 500 GB 5400 U/min SATA
Webcam HP TrueVision HD Webcam (nach vorne gerichtet) mit integriertem Dual Array-Digitalmikrofon
Schnittstellen und Anschlüsse: Integriertes 10/100 BASE-T Ethernet LAN, Wireless 802.11b/g/n (1 x 1) und Bluetooth® 4.0 kombiniert, HDMI, 2X USB 2.0, 1X USB 3.0, 1 RJ-45, 1 SD-Kartenleser für Medien verschiedener Formate, Steckplatz für Sicherheitsschloß.






Soviel für heute - begleitet mich doch in den nächsten Wochen weiterhin durch meinen Test, ich freue mich über jeden Leser und jeden Kommentar

Eure Kerstin


Freitag, 20. Juni 2014

ICH HAB DIE HAARE SCHÖN :-)


Hallo ihr Lieben,

fast eine Woche bin ich nun aus dem Urlaub zurück, habe mich wieder im Alltag eingefunden und widme mich heute endlich mal wieder euch und meinem Blog.

Kreta war wunderbar für mich, weniger wunderbar allerdings für meine Haare. Ich hatte zwar gute Shampoos und Spülungen sowie Morrocan Oil dabei, aber ihr könnt euch vorstellen, dass die pralle Sonne, Pool- und Meerwasser mein eigentlich gesundes Haar ganz schön strapaziert haben. Dazu kam der Tagesausflug, den wir mitgemacht haben: eine Jeep-Safari quer durch die Pampa, über staubige Schotterpisten. So eine Staubmaske bringt dem Haar auch nicht gerade viel Feuchtigkeit.

Wie erfreulich, dass ich beim Heimkommen ein Päckchen von kjero.com auf dem Küchentisch vorfand, in dem sich die Abhilfe für meinen ausgebleichten und stärrigen Mopp auf dem Kopf befand:

RAUSCH WEIZENKEIM FEUCHTIGKEITSSPRAY






"Das RAUSCH Weizenkeim Feuchtigkeits-Spray versorgt das Haar mit Feuchtigkeit, schützt es vor UV-Strahlen und verleiht ihm Geschmeidigkeit und Glanz. Das Haar wird mit wertvollen Pflegeextrakten aus Weizenkeimen, Drachenfrüchten und Feigen versorgt. So wird die Kopfhaut vor dem Austrocknen geschützt und das Haar sieht natürlich und gesund aus" - so der Hersteller.

Natürlich habe ich gleich mal losgesprayt, ins trockene Haar - man kann das Spray sowohl auf trockenem als auch auf feuchtem Haar verwenden. Die Konsistenz ist sehr flüssig, das duftneutrale Spray verteilt sich sehr fein und gut. Fährt man sofort danach mit den Händen durch´s Haar, bemerkt man einen ganz leichten öligen Film, der aber ruck zuck verschwunden ist - es zieht also super gut ein.

Gleich nach der ersten Anwendung hatte ich den Eindruck, dass meine Haare sich sehr viel weicher anfühlten. Das hielt nicht den ganzen Tag an, denn natürlich ist es bei so trockenem Haar mit einer Anwendung nicht getan. Ich sprühte alle paar Stunden nach und von Mal zu Mal wurde es besser. Da das Spray die Haare überhaupt nicht beschwert, ist eine häufigere Anwendung absolut kein Problem, meine Haare schienen die Pflegestoffe geradezu aufzusaugen.

Die gesamten Inhaltsstoffe möchte ich hier nicht aufführen, nur so viel: 26 davon sind empfehlenswert, nur einer (Glykol) ist weniger empfehlenswert, Codecheck sagt:

Lösemittel; für Naturkosmetika nicht geeignet. Laut MAK-Wert-Liste Gefahr der Hautresorption. Laut MAK-Wert-Liste braucht bei Einhaltung des MAK-Wertes und des BAT-Wertes ein Risiko der Fruchtschädigung nicht befürchtet zu werden. MAK-Wert 10 ml/mü (ppm), 26 mg/mü. Laut Gefahrstoffverordnung gesundheitsschädlich (beim Verschlucken).

Da ich nicht vorhabe, das Spray zu schlucken, juckt mich das überhaupt nicht.











Das Spray kann ich vorbehaltlos mit allen 5 Sternen empfehlen, das war aber nicht alles, was in dem Päckchen war. Ich bekam auch noch mehrere Proben-Sachets, die ich zum Teil verteilte, zum Teil selber verwendete.



 Da wäre zum Einen




RAUSCH EI-ÖL GLANZ SHAMPOO

Das habe ich gleich am nächsten Tag verwendet und bin wirklich begeistert. Es duftet ganz toll nach ... Eierpunsch? Auf alle Fälle lecker :-) Es schäumt gut auf, macht das Haar weich und glänzend und war auf alle Fälle die richtige Ergänzung zum Spray.


Die Inhaltsstoffe sind laut Codecheck leider nicht ganz so toll wie beim Spray: 12 sind empfehlenswert, 6 nur eingeschränkt und jeweils eines weniger bzw. nicht empfehlenswert. Das finde ich etwas schade und ziehe hierfür 1 Stern ab.

Das zweite Produkt im Faltblatt ist die

RAUSCH ZINNKRAUT REPAIR-PACKUNG

Die Kur ist sehr dick in der Konsistenz, lässt sich aber auch sehr gut verteilen. 5-10 Minuten soll man sie einwirken lassen, für Ungeduldige wie mich eine Qual. Ich nehme mal an, ich habe die 5 Minuten nur knapp, wenn überhaupt geschafft - auf die Uhr habe ich unter der Dusche nicht geschaut.

Mehr wäre auch nicht gegangen, denn der Duft ist so überhaupt nicht meiner. Ich kann ihn gar nicht richtig beschreiben und weiß auch nicht, ob Zinnkraut tatsächlich so riecht: kräuterig aber ziemlich scharf und medizinisch, irgendwie bitter. Nun ja, gewirkt hat die Kurz im Kombination mit Shampoo und Spray super, aber kaufen würde ich mir die nicht. Was die Inhaltsstoffe betrifft, kommt sie auch kaum besser weg als das Shampoo. 3 von 5 Sternen.



DER NÄCHSTE URLAUB KANN KOMMEN

und in diesen nehme ich auf alle Fälle das Feuchtigkeitsspray mit, Vorbeugen ist noch besser als Heilen. Auf dem Foto lässt sich der Unterschied leider nicht ganz so gut erkennen und bei meinem Wuschel fühlt man es auch mehr, als dass man es sieht, aber trotzdem, hier ein Vorher/Nachher-Bild:



Vertragen habe ich alle drei Produkte bestens.

Ach ja, die Preise: billig ist was anderes, das Spray kostet um die 11,50 Euro für (allerdings ergiebige) 100ml, das Shampoo zwischen 8,50 und 10,50 Euro für 200ml und die Kur zwischen 7,80 und 10,80 Euro für 100ml. Die Preis-Leistung des Sprays hat mich aber so überzeugt, dass ich diesen Betrag zumindest dafür gerne ausgebe, ich brauche es sowieso nur im Sonnenurlaub und vielleicht im Winter, wo die Heizungsluft meine Haare auch sehr austrocknet.

Wäre das auch etwas für euren Urlaubskoffer? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, ich würde mich freuen ;-)

Liebe Grüße
Eure Kerstin

PS: Rausch ist eine Schweizer Firma, mehr Infos über das Spray und weitere Produkte findet ihr HIER, außerdem kann man derzeit auch bei einem Test & Win Gewinnspiel auf dieser Seite ein Wellnesswochenende gewinnen. Vor allem für meine Schweizer Leserinnen dürfte das doch interessant sein :-)

























Dienstag, 3. Juni 2014

SPORTLICH GEGEN MUFFEL-ACHSELN

Hallo ihr Lieben,

bevor ich mich endgültig für 8 Tage in den Urlaub abmelde, muss ich euch noch auf die Schnelle von meinem Produkttest bei Hirschel-Cosmetic berichten, den ich euch ja bereits in meinem vorletzten Bericht angekündigt hatte.

Ich hatte mir eine Weile überlegt, ob ich mich für diesen überhaupt anmelden sollte: bei CASINO ACTION SPORT DEODORANT handelt es sich nämlich um ein Parfüm-Deo, ich bin absolut kein Fan von Parfüm-Deos und ich bewerbe mich grundsätzlich nicht für Produkttests, bei denen ich von vornherein denke "Das ist nix für mich". Aaaber... im Zuge der allgemeinen Diskussion um die Schädlichkeit von Aluminiumsalzen habe auch ich angefangen darüber nachzudenken, ob man die nicht doch lieber vermeiden sollte und dieses Deo verzichtet auf Aluminiumsalze. Außerdem gilt für mich der gute schwäbische Spruch "Was der Bauer ned kennt, frisst er ned" nicht, ich bin der Meinung, man muss auch mal Neuem eine Chance geben und kann erst urteilen, wenn man es ausprobiert hat. Also habe ich mich beworben und hatte Glück.



SCHWEISS - FÜR MANCHE KEIN THEMA

weil sie einfach nicht bis kaum schwitzen. Bei mir war das schon immer ein leichtes Problem. In der Pubertät stank ich wie ein Moschusochse und musste mich oft dreimal am Tag waschen und das Shirt wechseln. Das ließ zum Glück danach nach und ich hoffe mal, es erwischt mich in den Wechseljahren nicht wieder. Bis dahin kann ich nicht klagen, brauche aber ein Deo - ohne geht es nicht und viele versagen auch sowohl im Hinblick auf Achselgeruch als auch auf Schweißflecken unter den Armen (ich hasse das!)

Mein absoluter Favorit ist das GoFresh von Dove, das wirkt einfach bestens, hat aber eben die berüchtigten Aluminiumsalze intus. Nun war ich also neugierig, ob das Testprodukt für mich eine Alternative bieten würde.

MIT UNISEX-ACTION INS CASINO

Unisex ist so eine Sache, ich bin kein großer Fan davon, weil ich gerne feminin bin. Bei aller Gleichberechtigung: Männer sollen duften wie Männer und Frauen eben feminin. Der Duft des Casino-Deos ist unisex-tauglich frisch und sportlich, aber wie erwartet nicht so ganz meiner, da ich zitrische, pudrige oder leicht blumige Düfte bevorzuge.

Der Duft dieses Deo ist logischerweise nicht blumig, aber auch nicht so herb, dass es mir sofort unangenehm gewesen wäre. Im Gegenteil, neben der Frische hat er im Hintergrund auch etwas leicht pudriges, so dass auch Frau ihn wirklich gut verwenden kann und Männer trotzdem nicht tuckig daher kommen würden. In dieser Hinsicht hat er mich positiv überrascht, aber auch in einer anderen:

Parfüm-Deos mag ich deswegen nicht so, weil ich täglich Parfüm auftrage und diese sich nicht mit meinem Deo "beißen" sollen. Bei Hirschel hatte ich gelesen, dass man das Casino Action sparsamer auftragen solle, weil der Duft intensiver wäre als bei einem normalen Deo. Da ich mich aber mit einem Hauch Deo nicht sicher fühle, habe ich wie gewohnt gesprüht - zu stark fand ich den Duft trotzdem nicht. In den ersten Tagen verzichtete ich auf meine Parfüms (was mir echt schwer fiel), aber auch als ich beides wieder kombinierte, kam es nicht zu einem nasenunfreundlichen Mischmasch.

Vom Duft her kann ich dieses Deo also allen Frauen empfehlen, die frische, sportliche und leicht herbe Düfte mögen, Männern sowieso. Wie war nun die

WIRKUNG

Wow. Ernsthaft, die hat mich total überzeugt. Nicht nur, dass nach dem morgendlichen Auftragen nach der Dusche auch noch am Abend kein Muffelduft unter meinen Achseln hervor strömte, sondern lediglich ein letzter Hauch "Casino Action" meine Nase betörte. Nein, was mich zusätzlich begeisterte war, dass ich auch weniger schwitzte und das nicht nur an einem ganz normalen Hausarbeitstag, sondern auch an einem schweißtreibenden Gartenarbeitstag bleiben meine Achseln so gut wie trocken. Genial!

CODECHECK

hat natürlich auch noch was zu melden und zwar zu folgenden Inhaltsstoffen:

Isobutane, Alcohol Denat., Propane, Butane, Parfum, Isopropyl, Myristate, Phenoxyethanol, Limonene, Farnesol, Linalool, Glyceryl Laurate, Butylphenyl Methylpropional, Alpha-Isomethyl Ionone, Citral, Benzyl Salicylate



Tja, wirklich "Naturkosmetik" ist was anderes, gleich der erste Stoff ist nicht empfehlenswert, weil:

Laut Kosmetikrichtlinie/-verordnung Verwendung in Kosmetika verboten falls der Butadiengehalt über 0,1 Gew.-% beträgt. Laut MAK-Wert-Liste Stoff mit MAK-Wert, der auf Gefährdung in der Schwangerschaft überprüft ist, aber keiner Gruppe zugeordnet werden kann. MAK-Wert 1000 ml/mü (ppm), 2400 mg/mü. Laut Gefahrstoffverordnung hochentzündlich, krebserzeugend Kategorie 2.

Die gefährliche Menge wird wohl nicht erreicht, schön ist das trotzdem nicht - aber ein Treibgas braucht man bei einem Deospray nun einmal *seufz* Genauso verhält es sich mit den weniger empfehlenswerten Butanen und Propanen - der Rest ist durch die Bank weg empfehlenswert.

DDR

Vieles war dort sicher nicht so prickelnd, aber nicht alles war schlecht - dieses Deo bzw. Parfüm jedenfalls nicht, das kommt nämlich ursprünglich dort her. Woher ich das weiß? Natürlich von Hirschel:

In der früheren DDR wurde im Jahre 1985 eine Kosmetikserie mit dem Namen Action auf den Markt gebracht. Diese war von der Aufmachung und der Ausrichtung für die jugendliche Generation gedacht. Nicht nur das Parfüm Deodorant Casino Action war in der Kosmetikserie enthalten; so gab es auch unter gleichem Label die passenden kosmetischen Produkte wie Lippenstifte, Lidschatten & Co.
Im Jahr 2012 erwarb die Casino Parfüm Saxonia GbR die Markenrechte der Marke Action von 1985.
So war dann auch relativ schnell klar, dass das bewährte und bekannte Parfüm Deodorant  Action Woman wieder hergestellt werden soll. Auch dieses Produkt aus dem Hause Casino Parfüm Saxonia wurde schnell zum Renner. Denn nicht nur emotionale Erinnerung an Vergangenes wurde zurückgebracht.
Das aber nur am Rande, kommen wir zu meinem

FAZIT

bei dem ich auch den Preis erwähnen sollte - leider, denn der ist heftig. Oder kauft ihr euch normalerweise ein Deo für 9,50 Euro (für 150ml). Okay, es ist wirklich ergiebig, aber trotzdem... echt teuer!

Wer diesen Preis nicht scheut, auf Aluminiumsalze verzichten möchte und frisch-herbe Duftrichtungen mag, dem sei es mit allen 5 von 5 Sternen empfohlen.

Ich persönlich werde es mir nicht nachkaufen und meine Spraydose auch einem meiner Söhne vermachen, weil ich mich trotz aller Vorzüge nicht so ganz mit dem "Unisex"-Duft anfreunden kann. Allerdings spukt mir im Kopf herum, mir bei Hirschel mal das Casino ACTION Woman Deodorant zu bestellen: dessen Duftnoten sprechen mich sehr an, es enthält ebenfalls keine Aluminiumsalze und wenn die Wirkung genauso gut ist, dann wäre es meins (zumindest ab und zu, solange ich nicht im Lotto gewinne).

Berührt euch eigentlich diese Alu-Diskussion oder lässt euch das ganz kalt? Wäre dieses Deo etwas für euch? Würde mich interessieren, schreibt es doch in die Kommentarspalte :-)

Liebe Grüße
Eure Kerstin