Montag, 28. April 2014

PHILIPS LUMEA COMFORT - ZWEITE RUNDE

Hallo ihr Lieben,

endlich war es heute soweit: die zwei Wochen seit meiner ersten Blitzdings-Aktion sind vorbei und ich durfte die zweite Runde starten. In meinem ersten Blogbericht zu diesem IPL-Enthaarungsgerät hatte ich euch ja die Handhabung erklärt und erzählt, welche Bereiche meines Astralkörpers als Testzonen herhalten müssen. Wer es verpasst hat und/oder nachlesen möchte: hier findet ihr diesen Eintrag -> KLICK!

Warum manche hier eine Sonnenbrille brauchen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich habe extrem lichtempfindliche Augen, das Licht blitzt hier ja aber nur ein wenig an den Seiten hervor. Mich blendet das gar nicht. Die Hitzeentwicklung ist spürbar, aber nicht unangenehm. Ich blitze auf höchster Stufe ohne Probleme.

WIRKUNG

kann man nach zwei Wochen noch keine feststellen. In der Bedienungsanleitung steht zwar, das nach zwei Wochen die ersten Haare ausfallen, aber bisher sieht es nicht danach aus.

Ich habe die Achseln in diesen zwei Wochen nicht rasiert, weil ich wissen wollte, wie viel und wie schnell Haare da überhaupt wachsen. Nachdem ich normalerweise ca. alle drei Tage rasiere, ist mir das ganz schön schwer gefallen, aber es war interessant zu sehen, dass ich da ganz ordentliche Haarbüschel entwickeln würde. Ich bin wirklich gespannt ob und wann der Lumea Comfort diesen Herr wird.

Auch bei den Beinen sind die paar Härchen, die ich dort noch bekomme weiterhin vorhanden, ebenso wie in der Bikinizone. Im Gesicht meine ich aber, bereits eine Wirkung zu bemerken. Über den Mundwinkeln habe ich ja immer ein kleines "Bärtchen", zum Glück eher hell, aber das eine oder andere dunklere Haar erscheint schon mal, genau wie unter dem Kinn. Dort hatte ich vor zwei Wochen ja epiliert und danach geblitzt und seither ist nichts mehr nachgewachsen. Allerdings ist der Haarwuchs im Gesicht ja auch nicht so extrem und schnell, so dass ich auch hier noch kein abschließendes Urteil abgeben kann. Die Zeit wird es weisen ;-)

GEDULD

Warum dauert es eigentlich so lange, bis man einen Haarverlust feststellen kann? 

Das wird in der Bedienungsanleitung sehr gut erklärt:

"Eine optimale Haarentfernung kann nicht durch eine einzige Behandlung erzielt werden, da nur Haare in der Wachstumsphase auf die Lichtbehandlung reagieren und sich die Haare im behandelten Körperbereich normalerweise in verschiedenen Wachstumsphasen befinden. Zur effektiven Behandlung aller Haare sollten Sie die Behandlung in den ersten zwei Monaten alle zwei Wochen wiederholen."



VERTRÄGLICHKEIT

Zu dieser kann ich durchaus schon etwas sagen: die ist super :-)
Nach den Behandlungen gibt es keine geröteten oder empfindlichen Stellen, auch nicht unter den Armen oder im Gesicht, wo die Haut ja doch sensibler ist als an den Beinen.

Der Lumea Comfort verfügt über ein integriertes Sicherheitssystem, das die Augen schützt. Wenn das Lichtaustrittfenster keinen oder nur teilweise Hautkontakt hat, blitzt das Gerät nicht. Ein enthaltener Sensor für die Hautfarbe stoppt eine Behandlung, wenn der Hautton zu dunkel ist (sei es insgesamt durch starke Bräunung als auch auf großen dunkleren Pigmentstörungen). Dies verhindert Verbrennungen, die in dem Fall auftreten könnten.



Man sollte auch keinen Fall den Lumea Comfort auf unrasierter Haut anwenden, denn durch die vorhandenen Haaren kann es ebenfalls zu Verbrennungen kommen. Die Warnhinweise in der Bedienungsanleitung sollte man sich wirklich durchlesen sowie vor der ersten Komplettanwendung einen Hauttest machen, wenn man noch keine Erfahrungen mit einem solchen Gerät hat und nicht weiß, welche Stufe man gut verträgt.

Meine einzige Problemzone ist wie schon in meinem ersten Blogbericht erwähnt die Bikinizone, in der Rasieren bei mir Rötungen und Pickelchen verursacht. Nachdem man aber ums Rasieren vor der Anwendung des Lumea nicht herum kommt, habe ich vor zwei Wochen vorsichtig rasiert und dann geblitzt. Natürlich war die Haut danach gerötet und verpickelt, aber nicht mehr als wenn ich nur rasiert hätte. Von daher kann ich die Unverträglichkeit auf die Rasur schieben und muss nicht den Lumea beschuldigen. Gestern habe ich - nachdem auch hier die Haare nachgewachsen sind - erneut mutig zur Klinge gegriffen und danach geblitzt in der Hoffnung, irgendwann auf die Rasur verzichten zu können. Das ziehe ich jetzt gnadenlos durch ;-)


ZUR HANDHABUNG

hatte ich ja auch bereits etwas erklärt. Man hat zwei Möglichkeiten zu Blitzen: entweder man löst jeden Impuls einzeln per Klick aus (bitte nicht zweimal an der gleichen Stelle) oder man hält die Taste gedrückt und schiebt das Gerät Stück für Stück weiter. Letzteres geht nicht schneller, da der Lumea nach jedem Blitz einen kleinen Moment braucht, um sich wieder aufzuladen. Jeder kann sich also ganz persönlich entscheiden, welche Vorgehensweise für ihn am einfachsten ist.

Um euch die Lautstärke und den Blitzimpuls sowie die Geschwindigkeit etwas näher zu bringen, habe ich ein kleines Anschuungsvideo dazu erstellt:




video 



Gestern hatte ich das auf Youtube hochgeladen, beim erneuten Anschauen stelle ich fest, dass die deutsche Sprache so manche Fallen enthält *lach*:

mit "Blitzgeschwindigkeit" meine ich die Geschwindigkeit des Blitzes und nicht, dass er superschnell wäre und mit "schneller geht´s nicht" wortwörtlich, dass das die schnellste Geschwindigkeit des Lumea Comfort ist ;-)

Absolut begeistert bin ich von der Leistung der

LÜFTUNG

Die ist zwar nicht ganz leise, kühlt den Lumea Comfort aber hervorragend. Bei dem Remington-Gerät, das ich vor ein paar Jahren eine Weile in Gebrauch hatte konnte man nur eine kurze Zeit lang blitzen, dann wurde es zu heiß und schaltete sich vorübergehend ab (was kein Funktionsfehler meines Geräts war, wie ich auf Anfrage erfuhr). Nach der Behandlung eines Unterschenkels musste ich ca. 10 Minuten warten, bevor es weiter ging, den zweiten Unterschenkel schaffte man dann nur auf zweimal... das dauerte eeeewig.

Der Lumea Comfort ist nicht nur sofort nach dem Anschalten bereit, sondern läuft auch ohne Pause zur Abkühlung durch, bis Beine, Achseln, Bikinizone und Gesicht behandelt sind. Das geht wirklich ruck zuck.

Soviel für heute, im Laufe der nächsten Wochen werde ich euch immer mal wieder den Stand der Dinge durchgeben und euch wissen lassen, ob ich haarloser werde oder nicht. Habt ihr zu den anderen Themen (Handhabung, technische Daten etc.) noch irgendwelche Fragen? Dann lasst es mich doch bitte in der Kommentarspalte wissen, ich beantworte euch alles gerne und freue mich auch über eure Meinungen und Anmerkungen.

Liebe Grüße
Eure Kerstin


Freitag, 25. April 2014

WILLI VILEDA IST DA :-)

Hallo nochmal,

ja, heute gibt es doppelt Neues von mir, denn gestern habe ich neben der SpaBox auch ein weiteres, lang ersehntes Paket bekommen: für die Empfehlerinnen darf ich den VILEDA RELAX CLEANING ROBOT testen.



Dieser kleine und erstaunlich leichte Staubsaugerroboter ist für die tägliche Zwischenreinigung gedacht, saugt auf Laminat, Parkett, Fliesen, Stein und niedrigflorigen Teppichböden und ist mit drei verschiedenen Reinigungsprogrammen für alle Zimmergrößen geeignet.



Ich habe das Kerlchen gleich einmal Willi getauft und an die Steckdose angeschlossen, das geht nämlich ganz einfach: man braucht keine Ladestation, sondern es liegt ein Ladekabel bei, das man einfach per Cinch-Stecker am Saugroboter steckt und es dann mit einer Steckdose verbindet. Finde ich gut, so ist man doch sehr standortunabhängig und hat nicht viel zu transportieren, falls man Willi mal woanders (Ferienwohnung, anderes Stockwerk, bei einer Freundin) einsetzen möchte.

12 Stunden muss man Willi zuerst aufladen, bevor man ihn zum ersten Mal einsetzt. Danach dauert eine Aufladung nur noch 4-5 Stunden, wenn der Akku komplett leer ist. Eine Akkuladung reicht für ca. 50qm oder 1,5 Stunden, so heißt es jedenfalls vom Hersteller her. Der breite schwarze Ring unten ist weich gummiert und beweglich als Stoßpuffer zur Schonung von Möbeln und anderen Hindernissen bzw. Wänden.
Am oberen schwarzen Bereich befindet sich der Staubbehälter, den man mit leichtem Klick auf eine Taste einfach entnehmen kann.

Wie Willi von oben aussieht, seht ihr auf dem Bild oben. Das Rot ist ja schon recht schick :-)
Die drei Tasten vorne bestimmen die Raumgröße: kleine Räume, bis 25 qm, über 25 qm.

Werfen wir einen Blick auf die Unterseite:





Links seht ihr die rotierende Kantenbürste, die Staub und Fussel aus Kanten und Ecken nach innen zur großen Bürste transportiert. Die Räder wirken allesamt stabil, die große Bürste hat weiche und zahlreiche Borsten.






Im Paket befinden sich außer Willi und seinem Ladekabel noch eine Ersatz-Kantenbürste, ein Ersatz-Staubfilter und die Bedienungsanleitung, die recht einfach zu verstehen ist:




Die nächsten Tage wird Willi nun durch meine Wohnung sausen und diverse Zimmer mit unterschiedlichen Bodenbelägen (Klick-Parkett, Laminat, Fliesen, Stein, Teppich) sauber machen - wie sauber, das werde ich sehen und euch berichten.

Gespannt bin ich vor allem, wie Willi mit Tierhaaren fertig wird, nachdem die Eignung mit "Ideal for animal hair" sogar auf der Packung vermerkt ist. Meine Katzen lassen davon nicht gerade wenig liegen.

Soviel für heute - was meint ihr, wird Willi mich überzeugen können? ;-)

Liebe Grüße
Eure Kerstin

SPA ODER NICHT SPA - DAS IST HIER DIE FRAGE

Hallo ihr Lieben,

gestern kam meine erste SPA-BOX an. Ich war schon sehr gespannt, denn Spa und Wellness kann ich gut gebrauchen (wer nicht?) und ich hoffte, dass diese Box mir ganz Besonderes bietet.

Auf der Homepage heißt es:  

"Genießen Sie jeden Monat 5 ausgewählte Testprodukte namhafter Wellness-, Beauty-, Spa- und Health Care-Hersteller in Ihrem ganz privaten Homespa. Lassen Sie sich 12 x im Jahr durch ein besonderes Wohlfühlpaket überraschen. Probieren Sie in aller Ruhe neue Produkte – ohne Stress und Hektik. Mit der SPABOX holen Sie sich ein Stück Wellness in Ihre eigenen vier Wände."

Ein Abo kann man für einen, für drei, sechs oder zwölf Monate abschließen, je länger, desto billiger wird die einzelne Box. Im Moment gibt es noch ein Kennenlernangebot, bei dem die 1-Monats-Box 16 statt 24 Euro beträgt. Dieses Angebot habe ich auch genutzt, ich wollte mich nicht länger festlegen, solange ich nicht mehr über den Inhalt weiß. Denn viel mehr als dass man 5 Produkte in Sondergröße erhält, erfährt man vorab nicht.

APRIL APRIL


„Sanfte Reinigung trifft sinnliche Entspannung“ - unter diesem Motto steht die Box, die ich nun vor mir habe.








Wie ihr seht, handelt es sich hier um eine Schachtel, wie man sie auch von anderen Boxen kennt. Ich mag diese Schachteln, kann man sie doch ganz toll als edle Aufbewahrungsbehälter oder Geschenkverpackungen verwenden.
Auch das Innenleben kommt sicher so mancher Boxenliebhaberin bekannt vor: Papier, Schleife und dieses Papierfizzel, die ich überhaupt nicht leiden kann. Obenauf liegt eine Infokarte zu den einzelnen Produkten.








Nun zum Inhalt, nach sehr viel sieht das ja nicht aus.

METHODE BRIGITTE KETTNER CLEANSING MILK




"Sanfte und effektive Reinigung für das Gesicht
Für alle Haut-Typen, auch für sensible Misch-Haut geeignet, befreit diese Reinigungsmilch mit Calendulaöl die Haut von Unreinheiten und Schadstoffen. Aufgrund der weichen, angenehm leichten Textur lassen sich auch (Eye-)
Make-up Reste sanft entfernen. Das Ergebnis: eine perfekt gereinigte Haut – strahlend zart und erfrischt."


Nun ja, ein Make-Up-Entferner ist jetzt nicht unbedingt etwas, das ich mit SPA verbinde. Die Reinigungsmilch hat einen leicht bläulichen Schimmer und duftet nach gar nichts. Ich werde sie vorerst nicht verwenden, da ich derzeit etliche andere Reinigungsprodukte in Gebrauch habe, die möchte ich vorher leer machen.

Meine Sondergröße beinhaltet 30ml, das Original mit 200ml kostet hammerharte 25,90 Euro - ein richtiges Nobelprodukt also.

ENGELS KERZEN – Duft im Glas



Da habe ich mich echt zuerst gefreut. Ich liebe Kerzen und Duftkerzen ganz besonders.


"Der aktuelle Duft im Glas Vanille Cream aus der Kerzenmanufaktur Engels verströmt eine weiche Vanille-Note und verwandelt nicht nur Ihr Bad in eine absolute Wohlfühloase. Die Düfte im Glas kommen in hochwertigen, dickwandigen Gläsern daher und sind in zwei Größen, fünf Farben und Duftrichtungen von frisch bis sinnlich erhältlich – für Duftmomente der besonderen Art."



Mein Freude ebbt so ein klein Wenig ab, den Vanille ist für mich ein typischer Winterduft, zu dieser Jahreszeit jetzt mag ich lieber fruchtige und frische Düfte. Auch gefällt mir das Glas nicht besonders: es ist zwar wirklich dickwandig und schwer von guter Qualität, aber cremefarben ziemlich blickdicht eingefärbt und etwas langweilig. Ich muss aber sagen, dass die Kerze wirklich sehr schön duftet. Über die Brenndauer werde ich euch erst im nächsten Spätherbst etwas sagen können - solange bleibt Vanille bei mir im Schrank.



Hier scheint es sich sogar um ein Originalprodukt mit der Größe 6,5X6cm zu handeln, das im Engels-Onlineshop 7,50 Euro kostet.


HAIR DOCTOR – Color Intense Mask


 
"Intensive Pflege für strapaziertes, coloriertes Haar mit Mandelkern-Öl
Diese extra tiefenwirksame Pflege-Maske sorgt für schöne, dauerhafte Farbbrillanz und verleiht dem Haar intensiv strahlenden Glanz. Sie pflegt und schützt das Haar mit einem exklusiven Wirkstoffkomplex (u.a. Mangokern-Öl, Panthenol, Weizenextrakt) und verbessert entscheidend die Kämmbarkeit im nassen und trockenen Haar."

Noch ein Nobelprodukt, das mich nicht von Hocker reißt, auch wenn es teuer ist. Ich habe kein strapaziertes Haar, allenfalls im Winter bei Heizungsluft wird es etwas trocken. Der Geruch, der aus meiner 30ml-Probiergröße strömt ist allerdings wunderbar fruchtig, vom Duft her also SPA für mich. Bleibt aber auch im Schrank, bis meine Haare mal wieder Extra-Pflege nötig haben.

Das Original mit 200ml kostet zum Beispiel bei Hagelshop 22,95 Euro.


DR. RÖSKA – Badepraline Orange Frizzle










"Fruchtiges Badevergnügen für Haut & Sinne

Verwöhnen Sie sich in Ihrer persönlichen Badeoase mit der sprudelnden Badepraline aus der Seifenmanufaktur Dr. Röska. Mandelöl und Kakaobutter schenken Ihrer Haut langanhaltende Pflege und Geschmeidigkeit, das ätherische Öl der süßen Orange sorgt für sinnliches Wohlempfinden. Gönnen Sie sich eine Auszeit, entspannen Sie Körper und Geist ohne jegliche synthetische Zusätze und Konservierungsstoffe!"

Ach, würde ich doch lieber Baden statt Duschen, dann wäre das ein Produkt für mich *seufz*. Ein schönes Duschgel wäre mir an dieser Stelle aber lieber gewesen als eine Badepraline. Werde ich wohl verschenken und lasse sie deswegen in der niedlichen Geschenkfolienverpackung. Der Orangenduft kommt auch durch diese ziemlich intensiv durch, das wäre schon meiner.

Was dieses kleine Pralinchen kostet, kann ich euch gar nicht sagen, ich habe sie im Netz nur auf der Seite der Firma gefunden, dort werden lediglich die Produkte ohne Preise aufgeführt. Zu kaufen fand ich Badepralinen von Dr. Röska nirgendwo, nur Seifen dieser Firma, die 7,50 Euro das Stück kosten.



NATURAL SPA – Body Peeling Salt Vanilla Patchouli
 


"Vorbereitung Deluxe für ein zartes Hautgefühl
Es ist Zeit, die Haut von verhornten Zellen zu befreien. Die feinen Salzkristalle aus dem Toten Meer lösen sich langsam auf und glätten die Haut sanft – ohne Hautreizungen. Die Besonderheit der exklusiven Naturkosmetik besteht in dem sehr hohen Mineralstoffgehalt. Anschließendes Eincremen wird überflüssig, denn die Haut ist bereits besonders weich, seidig-glatt und sinnlich. Der zarte Duft von Vanilla Patchouli begleitet das samtige Körpergefühl."

Noch so ein "Volltreffer" - ich hasse Peelings. Dieses hier befindet sich in einer neutralen Plastikdose mit kleinem Aufkleber auf dem Deckel. Keine Mengenangabe, keine Inhaltsstoffe oder sonstige Beschreibungen sind zu sehen. Ich schätze mal, es sind ca. 50ml in dieser Sondergröße.


Der Inhalt sieht aus wie Vaseline mit groben Salzkörnern. Der Duft erinnert weder an Vanille noch an Patchouli, sondern ist einfach nur muffig. 

Im Onlineshop des Herstellers erfahre ich, dass 500ml Originalgröße 29,90 Euro kostet - sauber hängt der Vater am Galgen, wie der Schwabe sagen würde.

FAZIT

Ihr merkt schon, so richtig vom Hocker gerissen hat mich diese Box nicht.

Haarmaske und Reinigungsmilch verbinde ich nicht unbedingt mit Spa und Wellness, auch wenn sie schweineteuer sind. Diese beiden Produkte sind aber noch okay.

Über die Kerze habe ich mich, wenn auch mit Abstrichen gefreut. Ich verstehe nur nicht, warum man in eine Frühjahrsbox einen Vanilleduft packt, vor allem nachdem es die gleiche Kerze auch mit Mango- oder Beerenduft gibt. Die Badepraline kann nichts dafür, dass ich nicht gerne bade. Bei beiden Produkten sehe ich den Spa-Faktor.

Das Peeling finde ich absolut grauenvoll, die Probiergröße ist lieblos verpackt, der muffige Geruch bringt alles andere als Wellness.

Sehen wir mal von Vorlieben und Vorstellungen ab und schauen auf das Preis-Leistungsverhältnis: Wenn ich die Preise der Originale auf die Sondergrößen runter rechne und für die Badepraline großzügig 5 Euro veranschlage, komme ich auf einen Gesamtpreis von 22,80 Euro. Bezahlt habe ich 16 Euro, was einen Mehrwert von knapp 7 Euro macht - nicht monumental, aber akzeptabel.

Nur: die 16 Euro sind der Kennenlernpreis, wer die Box nach dem 15.Mai abonniert, zahlt 24 Euro pro Box... und damit drauf. Ich glaube nämlich nicht, dass der Inhalt dann entsprechend mehr wird, die Kennenlernabos bleiben ja beim günstigeren Preis. Das alles ist etwas undurchschaubar.

Ich werde die Box kündigen und da komme ich zum nächsten Punkt: das soll man ganz einfach in seinem Profil machen können, da ist aber nirgendwo ein entsprechender Button. Also muss ich eine Email schreiben... und bekomme noch die Mai-Box, die unter dem Motto "Preparing Summer" stehen wird. Die Kündigungsfrist beträgt nämlich 21 Tage. Wehe dem, der eine 3- oder 6-Monate-Box hat und den Termin verschläft.... UPDATE! 21 Tage zur letzten Box, was immer das heißen mag... jedenfalls wurde meine Kündigung per Mail bestätigt und ich bekomme die Mai-Box nicht mehr.


Zahlen kann man übrigens nur per Kreditkarte. Alles in allem ist das Ganze mir nicht wirklich sympathisch und so vergebe ich gnädige 2 Sterne von 5 und keine Empfehlung.

Kommentare sind wie immer gerne gewünscht ;-)
Liebe Grüße
Eure Kerstin





Montag, 21. April 2014

KEKSE FÜR ALLE



Hallo ihr Lieben,

auch Bücher sind Produkte, wenn ich hier im Blog auch eher weniger über solche Berichte. Heute komme ich aber zu einem "Produkttest" der ungewohnteren Art, einer Rezension - das Buch, das ich euch vorstellen möchte hat mich sehr beeindruckt, das möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich bin aber auch keiner/m Nichtleser(in) böse, wenn er/sie lieber auf meinen nächsten Beauty-Bericht wartet. ;-)

In den letzten Monaten komme ich so wenig zum Lesen von Büchern, dass ich mich schon lange nicht mehr bei vorablesen.de beteiligt habe – den Leseratten unter euch muss ich diese Plattform, die gratis Leseexemplare für Rezensionen vergibt sicher nicht vorstellen. Den Newsletter bekomme ich aber immer noch regelmäßig und vor ein paar Wochen stieß ich auf einen Titel, der mein Interesse weckte: '''„Sechs Millionen Kekse im Jahr“''' hörte sich nach einer lustigen, vielleicht etwas skurrilen Geschichte an und so etwas kann ich derzeit als Lektüre sehr gut gebrauchen.

Also schaute ich mir die Beschreibung bei vorablesen an - wie erstaunt war ich aber, dass es sich hier nicht um einen heiteren Roman handelt, sondern um ein Sachbuch, in dem die Autorin Jessica Thom von ihrem Leben mit dem Tourette-Syndrom erzählt. Wie es der Zufall wollte, hatte ich einige Tage vorher im Nachtprogramm (Spiegel TV, Planetopia etc. – genau weiß ich es nicht mehr) einen Bericht über Menschen mit genau dieser neurologischen Störung gesehen. Ich war also mehr als neugierig geworden und gab meinen Leseeindruck in der Hoffnung ab, nach meiner langen Abwesenheit das Glück zu haben, dieses Buch lesen zu dürfen. Ihr ahnt es: ich hatte Glück :-)





WAS ICH BISHER WUSSTE


über dieses Syndrom war nicht viel und sicher das, was die meisten Menschen wissen. 

Tourettler haben Tics, sowohl verbale als auch motorische. Sie sagen Dinge, die sie eigentlich bewusst gar nicht sagen wollen und die in keinen Zusammenhängen zu einem Gegenüber oder einer Situation stehen, wobei da üble Flüche und ordinäre Ausdrücke nicht die Seltenheit sind. Sie zucken mit dem Kopf oder schlagen mit den Armen um sich und können das nicht steuern.
Das Syndrom wurde nach dem französischen Arzt Gilles de la Tourette benannt, der die Symptome als erster wissenschaftlich untersuchte und beschrieb.

Alle weiteren Fakten, die ich nun noch erwähne habe ich nach dem Lesen bei Wikipedia nachgeschlagen: Tourette beschrieb seine Beobachtungen erstmals bereits um 1885, seine Arbeit geriet dann aber wieder in Vergessenheit. Erst in den 1990er Jahren trat die Krankheit in Deutschland wieder verstärkt in das öffentliche Interesse.

Die neuropsychiatrische Erkrankung wird immer noch erforscht, da bis heute nicht klar ist, worauf die Störung basiert. Die Hauptsymptome treten üblicherweise im Grundschulalter auf, verstärken sich oftmals in der Pubertät und können dann wieder nachlassen. Die Mehrheit der Betroffenen muss sich allerdings auf ein Leben mit Tics einstellen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass so mancher Exorzismus in früheren Zeiten an Tourette-Patienten durchgeführt wurde.


JESSICA THOM


Jessica Thom - Foto auf dem Klappentext


Ich habe lange gesucht und nicht das Geringste darüber gefunden, wie alt genau sie ist. Ich schätze sie Ende 20, sie ist Britin und lebt in London. Die erstens Tic traten bei ihr im Alter von ca. 6 Jahren auf, diagnostiziert wurde die Krankheit aber erst, als sie 20 war. 2010 rief sie das Projekt „Tourettes-Hero“ ins Leben - eine gemeinnützige Organisation, die „den Humor und die Kreativität von Menschen mit Tourette in den Blick nimmt, ohne dabei in Spott oder Selbstmitleid zu verfallen. Ziel dieses Projekts ist es, das am häufigsten missverstandene Syndrom auf diesem Planeten transparent zu machen und die Welt Tic für Tic zu verändern.“ (Quelle vorablesen.de)

Ihr Buch „Welcome to Biscuit Land: A Year in the Life of Touretteshero” erschien  2012, die deutsche Ausgabe “Eine Million Kekse im Jahr” am 9. April 2014 broschiert mit 220 Seiten im Verlag Hans Huber.


VIELE VIELE KEKSE


sind in diesem Buch.  Und viele, viele Sprüche, die zum total sinnfrei sind und einen oft zum Schmunzeln bringen. Und so manche Obszönität,  vor der die Autorin aber gleich zu Beginn warnt: empfindliche Seelchen sollen dieses Buch lieber nicht lesen…  dazu später mehr.

So sieht eine Seite vor einem Kapitel aus: Zeichnung von Jessica


Den Inhalt wiederzugeben ist genauso simpel wie schwer: es gibt keine fortlaufende Handlung wie in einem Roman. Man kann sich das Ganze so vorstellen wie ein Tagebuch. Wir begleiten Jessica durch ein Jahr ihres Lebens mit Tourette. Die einzelnen Monate entsprechen Kapiteln, auf einer ganzen Seite wird der Monat genannt, dem Jessica jeweils einen verbalen Tic zuordnet und das Ganze mit einer von ihr gemalten Zeichnung "verziert". Innerhalb dieser Kapitel liest man Einträge, die fett überschrieben einen Tag, ein bestimmtes Ereignis umfassen, aber ohne das typischen Datum eines üblichen Tagebucheintrags dazu. Diese Einträge gehen mal über zwei Seiten, mal bestehen sie nur aus wenigen Sätzen.

Azf diese Weise gut strukturiert und einfach zu lesen skizziert Jessica Thom normale Tagesabläufe und Ereignisse wie die Arbeit im Beruf, Unternehmungen mit Freunden, Pläne für einen Umzug, U-Bahnfahrten, die Hochzeit der Schwester… für gesunde Menschen nichts Besonderes, für Tourettekranke wie Jessica Herausforderungen mit unerwarteten Problemen aber auch wunderbaren, ebenso unerwarteten Erfahrungen.


EINFACH BEWUNDERSWERT


wie Jessica mit ihren Defiziten umgeht, das war mein durchgehender Eindruck. Ich bin ein sehr emphatischer Mensch (was nicht immer so toll ist), aber selten hat mich ein Buch dieser Art so gefesselt und mit gerissen und zwar mit den unterschiedlichsten Empfindungen.

Jessica als Touretteshero - Klappentext


Die Autorin ist nicht auf Mitleid aus, sieht sich niemals als Opfer des Schicksals oder der Umwelt. Sie schreibt weder mitleidheischend, noch wütend, noch belehrend, sondern sie erzählt lediglich  von ihrem Leben mit Tics. Sie berichtet einfach, sie erzählt, was sie traurig gemacht hat und was sie freut. Einiges davon hat mich sehr berührt, beeindruckt und zum Nachdenken gebracht:

1.            Erschreckend war nicht Jessicas Behinderung, sondern wie  aggressiv manche Menschen auf Ungewohntes reagieren und sich nicht einmal in ihren Verhalten beeinflussen lassen, wenn sie Erklärungen erhalten. Das ist wirklich traurig.

2.            Unglaublich schön fand ich, mit welchem wunderbaren Freundes- und Familienkreis Jessica gesegnet ist, was sie auch zu schätzen weiß. Wer solche Freunde hat, den brauchen Feinde nicht mehr zu kümmern und das ist etwas, das nicht jeder gesunde Mensch unter uns sein Eigen nennen kann.

3.            Wie Kinder mit dem ungewöhnlichen Verhalten umgehen. Neugierig, aufgeschlossen, dann auch liebevoll, zuvorkommend und sehr überlegt. Ich habe mich gefragt, wann und warum sich diese Aufnahmefähigkeit des Andersartigen sich ändert?

4.            Was ist wirklich wichtig im Leben? Jessicas Welt bringt einen dazu, mal wieder darüber nachzudenken.

Jessicas Humor ist einfach göttlich und sie betont auch immer, dass es erlaubt ist, humoristisch geprägte Situationen mit einem Lachen zu nehmen. Ihre verbalen Tics sind nun mal einfach oft zum Lachen und sie lacht selber darüber. Eine andere Sache, die man eigentlich weiß, aber sich nicht immer wirklich traut, wurde mir vor Augen geführt: man sollte lieber fragen, als sich abzuwenden und und vielleicht sogar heimlich zu starren.

Was ich gar nicht wusste war, dass die Tics ganz extreme Auswirkungen auf die Betroffenen selber haben können, je nachdem wie stark sie sind. So schlägt sich Jessica permanent mit der rechten Faust vor die Brust, was auf Dauer sehr schmerzhaft ist und ihre Hand blutig werden lässt – sie findet eine Lösung dafür. Extreme Beintics zwingen sie in den Rollstuhl… ich habe da dazu gelernt, ich dachte immer „Tourettes zucken halt ein bisschen“, aber das kann sogar lebensgefährlich sein.

Ach ja, ich wollte noch einmal auf das Obszöne zurück kommen, vor dem die Autorin ja vorab warnt. Ich bin nicht prüde, lege aber Wert auf ein gewisses verbales Niveau. Ich habe jemandem im familiären Umfeld, mit dem ich mich nicht gerne unterhalte, weil „Arschloch“, „Depp“ (und schlimmer) etc. zum ganz normalen, häufig verwendeten Wortschatz gehören – dabei fühle ich mich nicht  wirklich wohl. Ich war also gespannt, mit was ich in dem Buch konfrontiert werden würde.

Okay, Jessica tict schon manchmal, dass jemand ein Schaf f…kt. Aber im Großen und Ganzen „kekst“ sie sehr viel (d.h. sie sagt tatsächlich ca. 16mal in der Minute „biscuit“, im Buch übersetzt „Keks“), sie sagt so seltsame Sätze wie „Ich bekämpfe meine Mutter in Rom“. Bei so manchem modernen Autor frage ich mich, ob das wirklich cool ist, wenn auf jeder zweiten Seite ein Wort wie  A…och oder Fi…en auftauchen muss. Da bin ich dann lieber „prüde“  als mir das anzutun.

Das wenige Ordinäre, das in Jessica Thoms Buch vorkommt hat aber seinen Grund in ihrer Erkrankung und in diesem Zusammenhang  erschien es mir auch interessanterweise auch gar nicht als unangenehm. Wenn man also nicht gerade aus einem kontemplativen, von der Welt abgeschnittenen Kloster kommt, dürften einen diese Passagen nicht wirklich entsetzen – ich finde es toll, dass die Autorin warnt (genauso übrigens wie auf ihrer Webseite, wo man beim Betreten in einem Popup darauf hingewiesen wird und dann wählen kann, ob man wieder gehen will, die Vollversion oder eine entschärfte mit Blockern besuchen will – echt der Hammer, so etwas habe ich noch nie gesehen), aber eigentlich wäre es nicht nötig. Man gibt dieses Buch ja nicht 10-Jährigen zu lesen.


ZUM ÄUSSEREN



eines Buchs  sage ich normalerweise nichts, weil für mich das nicht wichtig ist. Hier habe ich mich aber geärgert und das muss ich loswerden – was hat sich der Verlag nur dabei gedacht? Es handelt sich um eine broschierte Ausgabe, also quasi ein Taschenbuch mit Innenklappe. Soweit so gut, das Format ist eine Spur höher als bei einem Taschenbuch… aber der Falz und der Druck bis dahin ist heftig. Ich knicke ein TB nicht komplett auf, sondern bin da eher zaghaft, damit nichts aufbricht. Hier habe ich richtig mit Kraft teilweise den Falz aufgeknickt, damit ich etwas bequemer lesen kann. Da bricht nicht mal was, das geht gar nicht ganz eben auf. Eigentlich kein Problem, aber dann verwenden die zwar kein Hochglanzpapier, aber doch ein etwas edleres, das im Licht glänzt. Meine Nachttischlampe scheint etwas mehr von der Seite her statt von oben und das spiegelte übel. Also musste ich das Buch abends im Bett dauernd drehen und wenden – anstrengend.

Dazu der Preis: 24,95 Euro für ein broschiertes Buch? Das zahlen wirklich nur extrem Interessierte. Mal ehrlich: ich hätte es nicht gezahlt und bin sehr froh, dass ich es durch den Erhalt einer Gratisausgabe nicht verpasst habe. Ich kann mir vorstellen, dass viele nur deswegen nicht zugreifen werden und das hat dieses Buch wirklich nicht verdient.

Von daher mache ich jetzt auch ein Angebot: wer mein Exemplar haben möchte – im PGB melden, der erste bekommt es.


WEITER GUCKEN


Mache ich bei wenigen Büchern, bei diesem hier konnte ich nicht anders und schaute mir die Webseite von Jessica Thom an.  Diese ist nicht perfekt und natürlich als eine Webseite einer Britin ausschließlich auf Englisch, hat aber durchaus noch den einen oder anderen zusätzlichen Aspekt zu bieten: http://www.touretteshero.com/

Des Weiteren finde ich es sehr interessant, Jessica „live“ zu erleben und ihre Tics „live“ zusehen, Hierzu zwei Links mit Interviews bzw. öffentlichen Auftritten von ihr.




FAZIT


Ich entschuldige mich vorab mal dafür, dass und wenn diese Rezension nicht supergeordnet nach dem Schema „Biographie Autor – Inhalt – Leseeindruck“ verlaufen ist. Dieses Buch passt in kein Schema, es kann sein, dass ich Dinge zu erwähnen vergessen habe, die erwähnenswert gewesen wären, es kann sein, dass ich mich an solchen festgehalten habe, die für manche Leser uninteressant sind. Ich musste mich beschränken, ich hätte über dieses Buch und was sich für mich durch die Lektüre daraus ergeben habt stundenlang reden können.

Fakt ist, dass mich dieses Buch stark und sehr vielfältig berührt hat, ich würde die Autorin und ihr Umfeld gerne persönlich kennen lernen (was mir noch nie bei einer Lektüre passiert ist). Was bleibt da zum Schluss übrig als eine Empfehlung mit vollen 5 Sternen?

Liebe Grüße
Eure Kerstin


Freitag, 18. April 2014

ICH DARF BLITZDINGSEN - LUMEA COMFORT DIE ERSTE



Hallole, ihr Lieben…


… zurzeit bin ich fleißig am Bloggen, nicht wahr? Es gibt aber auch so viel zu Erzählen, mir winkt gerade so richtig das Testerglück. Nach zwei „kleineren“ Produkten (BECEL und Nivea Deo) möchte ich mich heute mit dem ersten Teil eines Langzeittests befassen, bei dem ihr mich über 3 Monate verteilt immer mal wieder begleiten dürft.

Habt ihr den Film „Men in Black“ gesehen und kennt das „Blitzdings“, mit dem die Agenten Jay und Kay das Gedächtnis Uneingeweihter löschen? Ich darf jetzt auch blitzdingsen – nur dass mein Gerät nicht das Gedächtnis, sondern den Haarwuchs löschen soll.

Bei den Konsumgöttinnen wurde mir überraschend die Ehre zuteil, das Philips Lumea Comfort Haarentfernungssystem zu testen, das mit IPL-Technologie (Intense Pulse Light) arbeitet. Hier wird ähnlich wie bei einer Laserbehandlung Lichtenergie ins Haar und von dort vom Melanin direkt in die Haarwurzel geleitet. Diese wird dadurch sanft verödet, so dass keine neuen Haare mehr produziert werden können und das Haar dauerhaft entfernt wird.








WER KANN`S NUTZEN

Je dunkler das Haar, desto mehr Melanin, je mehr Melanin, desto besser funktioniert es. Sehr helle Haare haben kaum bis kein Melanin und leider ist damit diese Methode nicht wirksam.
Genau anders herum verhält es sich mit der Hautfarbe: je blasser man ist, desto besser wirkt IPL auf die Haare ein. Frauen mit sehr dunklem Hauttyp dürfen IPL gar nicht anwenden, auf dunklen Muttermalen oder Tätowierungen ist die Anwendung ebenfalls tabu – im Ernstfall kann es hier sogar zu Verbrennungen führen.

Weitere Gegenanzeigen sind: in der Schwangerschaft und Stillzeit (warum auch immer), in der Nähe von den Augen, bei Hautirritationen und Hautkrankheiten jeglicher Art, bei der gleichzeitigen Einnahme bestimmter Medikamente (vor allem solcher, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen) oder grundlegender extremer Lichtempfindlichkeit.

Dies alles trifft bei mir nicht zu, ich habe derzeit auch noch eine vornehme Winterblässe (hört sich doch besser an als „ich bin käseweiß“) und keine Muttermale an den Stellen, an denen ich testen will und die ich später noch einzeln ausführen werde.



HANDHABUNG

Vor einigen Jahren hatte ich ein Gerät von Remington, das auf der gleichen Funktionsweise basierte und mit dem ich alles andere als zufrieden war. Ich werde immer mal wieder das Lumea-Comfort-Gerät damit vergleichen, weil sich ein Vergleich in meinem Fall natürlich automatisch aufdrängt.

Das Remington-Gerät hatte die Form einer großen Laserpistole. Es gibt auch Lumeas in dieser Form, die ich mir nicht unbedingt zulegen würde, da das Gerät damals relativ unhandlich war. Wenn man es drehen wollte, um bestimmte unebene Hautregionen zum Beispiel am Knie oder den Fußgelenken gut abzudecken, musste man sich ziemlich verrenken. Zudem war es auch relativ schwer.

Das Lumea Comfort liegt dagegen sehr gut in der Hand. Es sieht eigentlich aus wie eine überdimensionierte PC-Maus, ist dabei nicht zu groß: ich kann es auch mit meinen eher kleineren Händen gut umfassen. Durch diese Form bin ich auch bequem in der Lage, es in die Richtungen zu drehen und zu wenden, die am praktischsten sind.

Vorne befindet sich die Lichtquelle, die wie eine schmale, gelb gefärbte Scheibe aussieht. Diese Lichtquelle muss man auf die Haut drücken. Liegt sie nicht gut und dicht auf, wird der Lichtimpuls nicht ausgelöst – so wird auch vermieden, dass Licht ins Auge dringt, was ziemlich ungesund wäre. Gesperrt wird diese Auslösung übrigens auch auf zu dunkler Haut bzw. Hautstellen, Sicherheit ist also gewährleistet.

An der Unterseite befindet sich die Belüftung des Geräts, die eine Überhitzung verhindert, an der Oberseite die Taste für die Auslösung des Lichtimpulses. Diese ist groß und leichtgängig, es ist kein Kraftakt, auch über eine längere Zeit zu blitzdingsen.

Schön wäre es, wenn dieses  Gerät kabellos funktionieren würde, damit man nicht so ortsgebunden ist. Gibt es aber nicht, das Netzkabel, das hinten am Gerät eingesteckt wird ist allerdings lang genug, dass man es sich in der Nähe einer Steckdose gut bequem machen kann. Es gibt zwar ein kabelloses Lumea-Gerät, aber in Pistolen-Form und beim Lumea Comfort handelt es sich um das kleinste und leichteste Gerät der Serie, was diesen Nachteil wieder ausgleicht.

Schade finde ich dagegen, dass im Lieferumfang keine Aufbewahrungstasche dabei ist. Lumea Comfort ist ja nicht gerade billig (UVP 249,99 Euro), da wäre doch eine Aufbewahrungsmöglichkeit gratis kein großer Aufwand, nachdem das bei jedem Haarglätter für 20 Euro inklusiv ist.





ALLES UNTERHALB DER NASE

ist behandelbar und hier befinden sich ganz grob gesagt meine „Testzonen“. Lumea Comfort ist speziell für Frauen entwickelt, was nicht heißt, dass Männer nicht auch blitzdingsen dürfen. In der sehr ausführlich und verständlich geschriebenen Bedienungsanleitung heißt es: „Das Gerät ist ausschließlich zum Entfernen … unterhalb der Wangenknochen vorgesehen.“
Interessant finde ich (wenn es mich persönlich auch nicht betrifft), dass Männer NICHT im Gesicht blitzdingsen dürfen, wobei das nicht weiter erklärt wird.

ZONE 1 ist wohl die von den meisten Frauen als wichtigste Zone erachtete – die Beine. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich hier nicht so viel Testmaterial habe. Meine Beine sind zwar ellenlang und waren früher auch ziemlich behaart, da ich aber seit Jahren hier epiliere, ist von der Haarpracht kaum noch etwas vorhanden. Nun ja, ich versuche trotzdem mal, mit Lumea auch den letzten hartnäckigen Haaren den Garaus zu machen.

ZONE 2 befindet sich unter den Achseln. Ich gehöre leider nicht zu den elfenhaften Wesen, die auch ohne Deo und in den schweißtreibendsten Situationen nie müffeln. Von daher sind es nicht nur ästhetische Gründe, warum ich keine Haare unter den Armen haben möchte, sondern auch olfaktorische: im Haar setzt sich Schweiß ab und der beginnt dann zu miefen. Haar weg, gutes Deo und das Problem ist gelöst. Bis dato rasiere ich mit Gilette Venus alle zwei bis drei Tage, was an und für sich unter der Dusche kein Aufwand ist. Ganz haarlos zu bleiben oder nur alle paar Wochen etwas zu machen müssen wäre aber natürlich noch praktischer.

ZONE 3 befindet sich dort, wo im Sommer die Haarbüschel frech an den Seiten der Bikinihose hervor lugen. Die Bikinizone ist meine ganz persönliche Problemzone, bei der ich mir vom Lumea am meisten erhoffe. Epilieren geht dort nämlich nur für Masochisten, was ich nicht bin. Und sowohl Enthaarungscreme als auch Rasur vertrage ich an dieser Stelle nur sehr schlecht, leide danach unter heftigen Pickeln und entzündeten Stellen, was dann auch nicht viel besser aussieht als eine hübsche Flechtfrisur.

ZONE 4 betrifft nicht jede Frau, aber so manche mit dickem dunklen Kopfhaar wie bei mir kann es vielleicht nachempfinden: auch im Gesicht sprießt dann gerne mal das eine oder andere dicke dunkle Haar. Interessanterweise bekomme ich gerne mal unter dem Kinn aber nur auf der linken Seite eine Art Mini-Ziegenbärtchen, an der Oberlippe sind es die Mundwinkel, über denen hin und wieder ein paar dunklere Haare mich zwar nicht zur Jahrmarktsattraktion machen, aber doch stören. Ich rücke diesen mit der Pinzette zu Leibe, aber „alles unterhalb der Wangenknochen“? Warum nicht auch hier das Lumea testen J ?

LETZTES WOCHENENDE

habe ich mein Testgerät erhalten und am letzten Sonntag zum ersten Mal eingesetzt. In den ersten zwei Monaten soll man das Lumea alle zwei Wochen anwenden, so dass übermorgen in einer Woche der nächste „Termin“ ist. Ein wenig Geduld muss man also schon aufbringen.

Da dieser Eintrag hier schon ziemlich lang geraten ist und ich eure Konzentration nicht überbeanspruchen möchte, ende ich an dieser Stelle und berichte demnächst vom ersten Einsatz und der Wirkung danach. Was Fotos betrifft: ich werde euch keine Bilder von Achselhöhlen und schon gar keine von meiner Bikinizone zumuten – „Vorher-Nachher“-Fotos wird es also nicht geben, da hoffe ich auf euer Verständnis und euer Vertrauen, dass ich euch auch ohne solche Bilder keinen Quatsch erzähle.

Bis zum nächsten Mal und frohe Ostern für euch alle

Kerstin



Donnerstag, 17. April 2014

SATINWEICHER SCHUTZ GEGEN MÜFFEL-ACHSELN

Hi ihr Lieben,

schon wieder ich - es gibt gerade aber auch wirklich viel zu testen.
An dieser Stelle freue ich mich, dass ich für die Nivea-Botschafter das neue Deo "Satin Sensation" ausprobieren darf. Im Testpaket waren neben Broschüren einige kleine Minidöschen Deospray zum Weitergeben und eine Originaldose für mich, die ich seither morgens und manchmal auch abends nach dem Duschen in Gebrauch habe. Was ich davon nach ca. 2 Wochen Anwendung halte, erfahrt ihr nun. Wie so oft möchte ich damit beginnen, was der Hersteller zu diesem Produkt verspricht.









SANFTES SPRAY

"Sanft legt sich das Deo mit natürlichem Kaolinpuder nach dem Sprühen auf die Haut, ohne Rückstände zu hinterlassen. Die Achselhaut fühlt sich sofort weich und gepflegt an. Mit einer ultra-leichten Formel und einer dezenten Duftnote bietet NIVEA Deo Satin Sensation ein langanhaltendes Gefühl von Frische und Wohlbefinden. Ob als Spray oder Roll-On: das NIVEA Deo Satin Sensation sorgt für 48 Stunden Schutz vor dem Schwitzen."

Die Neuheit dieses Deos besteht in Kaolinpuder. Kaolin ist ein natürliches Mineral, das stark absobiert, sich sehr weich auf die Haut legt und schnell einzieht. Es hinterlässt keine Rückstände, was ja für uns vor allem bei dunklerer Kleidung durchaus wichtig ist. 

Die Inhaltsstoffe sind wie so oft teilweise diskussionswürdig. Vor allem Aluminiumsalze sind immer wieder heiß umstritten, allerdings wirken bei mir Deos & Co. ohne diese nicht wirklich. Ich fühle mich aluminiumgesalzen frisch und sauber wohler, als müffelig ohne solche. Von daher ist das für mich kein Thema und kein Grund für Punktabzüge.

Das ist drin:
Butane, Isobutane, Propane, Cyclomethicone, Aluminium Chlorhydrate, Isopropyl Palimitate, Kaolin, Persea Gratissima Oil, Octyldodecanol, Disteardimonium Hectorite, Dimethicone, Propylene Carbonate, Dimethiconol, Limonene, Linalool, Alpha-Isomethyl Ionone, Geraniol, Benzyl Alcohol, Coumarin, Parfum

Laut Codecheck sind davon nur 7 Stoffe empfehlenswert,  dagegen 4 weniger, 3 eingeschränkt und eines nicht empfehlenswert. Eine nicht so tolle Bilanz, das Problem ist nur: das ist bei allen herkömmlichen Deos so. Augen zu und durch heißt heir für mich also die Devise. Denn

ES WIRKT

und zwar super. Morgens geduscht und deogesprayt, rieche ich am späten Nachmittag kein bisschen Schweiß, nicht einmal wenn ich aus irgendeinem Grund mehr ins Schwitzen geraten bin. Den angepriesenen 48-Stunden-Schutz muss ich weder glauben noch überprüfen, denn welches Ferkel wäscht sich denn 48 Stunden lang nicht?

Ich neige leider dazu, manchmal zu müffeln und so manches Deo versagt da kläglich - Nivea nicht. Und es fühlt sich unter meinen Armen tatsächlich weich, angenehm und pflegend an, ich vertrage es bestens, auch nach der Rasur. Da brennt nichts.

Das einzige, was mich vielleicht von einem Kauf abhalten würde ist der Duft. Versteht mich nicht falsch, der ist wirklich angenehm, nivea-pudrig wie man ihn kennt. Ich bevorzuge allerdings eher frische, fruchtige Düfte, vor allem im Frühjahr und Sommer. Objektiv gesehen ist auch das natürlich kein Grund für einen Punktabzug.



PRAKTISCH

ist, dass man mit einem Dreh die Sprühfunktion verschließen kann. Ich neige dazu, Deckel zum entsorgen und geht es dann auf Reisen, habe ich immer ein Deo ohne Schutz für den Kulturbeutel. Hier ist kein Deckel nötig und das Deo sprüht trotzdem nicht aus Versehen in der Hand- oder Reisetasche herum.

Zu erwähnen wäre noch, dass dieses Deo in der Tat keine Verfärbungen oder Rückstände an der Kleidung hinterlässt, unangenehm weiße Ränder unter den Ärmeln dunkler Shirts sind also kein Thema.



FAZIT

Ich finde das Nivea Satin Sensation richtig gut, es wirkt langanhaltend und sehr gut verträglich. Ich werde momentan zwar nicht darauf umsteigen, weil ich für die kommenden Monate doch den fruchtigen Duft meines derzeitigen Deos bevorzuge, schließe einen Kauf im Herbst und Winter aber absolut nicht aus und empfehle das Deo mit allen 5 von 5 Sternen an jede Frau weiter, die pudrige Deodüfte mag.

Gehört ihr zu diesen?
Liebe Grüße
Eure Kerstin