Freitag, 31. Januar 2014

UNBOXING HIRSCHEL

Hallo ihr Lieben,

vor ein paar Tagen kam sie endlich an: die Hirschel-Box Dezember. Warum so spät? Nun ja, Hirschel meint, DHL sei schuld... lassen wir das mal so dahin gestellt sein.

Was ist überhaupt eine Hirschel-Box? Aufmerksam wurde ich auf diese Beauty-Box im Blog von Yasa Cat und was ich da las machte mich so neugierig, dass ich mir auch ein Abo bestellte.

hirschel-cosmetic.de ist der Online-Shop einer Dresdner Parfümerie und vertreibt hauptsächlich Naturkosmetik. In der Box, die man als 3- oder 6-Monatsabo beziehen kann findet man laut Händler "6 Produkte (gemischt in Probiergröße oder Originalgröße) aus dem Bereich Beauty - hierzu zählen wir Gesicht- und Körperpflege, Nails sowie dekorative Kosmetik - Bestseller, Neuheiten, Klassiker und Produkten, die noch als Geheimtipp zählen."

Zusätzlich sind die Boxen sehr nett verpackt und enthalten auch den einen oder anderen Dekoartikel. Das Drei-Monats-Abo kostet 20 Euro pro Box und keine Versandkosten - also 60 Euro insgesamt. Versendet wird laut Webseite zwischen dem 15. und 20. jeden Monats... nun ja, die Januar-Box habe ich bisher auch noch nicht und es ist der 30. :-( So ganz klappt das also leider nicht.

Doch nun zu meiner letzten Box -

WAS WAR DRIN?






Verpackt war sie ja wirklich wieder allerliebst: ihr kennt diese zusammenklappbaren Einkaufsboxen? So eine gab´s in klein, verpackt in Geschenkfolie, ein Papierschmetterling ziert das Ganze.




Der war diesmal leider die gesamte Deko, in meiner ersten Box waren mehr und hübschere Sachen dabei. Aber es soll ja in erster Linie um die Kosmetik gehen...








Als erstes fielen mir zwei Creme-Proben von CHIARA AMBRA in die Hände. Je eine Tagescreme mit Kaviar und eine mit Bernstein. Hört sich edel an, viel mehr kann ich dazu noch nicht sagen, da ich noch keine der beiden ausprobiert habe. Ganz billig sind die Originalversionen nicht, 50ml kosten 24,95 bzw. 29,95 Euro







Mit LITAMIN darf ich auf WOLKE 7 schweben. Da ich nur dusche, durfte mein Mann dieses blumig duftende Badesalz in pinkfarbenem Wasser testen. Er hat´s ausgehalten und meinte, das sei nicht schlecht, wobei er dann doch eher weniger feminine Zusätze bevorzugen würde ;-) Hier handelt es sich um ein Original-Päckchen, das 1,45 Euro kostet, wenn man es irgendwo kauft - nicht bei Hirschel, denn dort gitb es das anscheinend gar nicht.








Den AUGEN-MAKE-UP-ENTFERNER von NEOBIO habe ich bereits getestet und finde ihn ausgesprochen gut und angenehm. Von der Konstistenz her ist er wie eine Lotion, verwendet wird er ganz normal: auf einen Wattepad geben und das Auge sanft damit abreiben. Fühlt sich danach aber gleich wie gecremt an, es brennt und spannt nichts - richtig gut, das Zeug :-)
Es wir eine Weile dauern, bis ich diese Originalflasche mit 150ml leer habe. Nachkaufen kann ich sie dann interessanterweise anscheinend auch nicht bei Hirschel, in anderen Shops kostet sie 2,59 Euro.










 Noch eine kleine Probe: BASIS SENSITIVE CREME SOFT von LAVERA
Auch diese Bodycreme habe ich noch nicht getestet, man bekommt sie nicht bei Hirschel, anderswo kostet sie um die 4 Euro für 150ml.





Tja, was das hier darstellen soll, weiß ich nicht so recht: gehört das zur Deko oder zur Kosmetik? Jedenfalls ist es eine MINISEIFE IN FORM EINES FUSSES. Ohne Umverpackung, Aufdruck oder sonstigen Hinweisen. Sieht ja ganz witzig aus, ist etwas schmierig, weswegen ich sie auch gleich in Frischhaltefolie gepackt habe, bevor ich sie in die Schublade legte. Ich selber kann damit nichts anfangen, vielleicht kann man sie mal als Gag bei einem Geschenk verwenden.





Und noch eine Probe: LAVERA STRAFFENDE TAGESPFLEGE Karaniaöl & weißer Bio-Tee. Gibt´s bei Hirschel im Shop auch nicht, kostet im Original mit 30ml in diversen Shops um die 10 Euro.









Bei Hirschel gibt es sowieso kein Lavera, wie es aussieht. So ganz verstehe ich dann nicht, warum so viele Lavera-Produkte in der Box sind - wie auch das nächste hier:


LAVERA KÖRPERFLUID ATLANTIC WONDER


150ml kosten bei diversen Anbietern zwischen 5 und 7 Euro, so wie es aussieht, ist das ein limitiertes Produkt, das auf der Seite von Lavera schon gar nicht mehr zu finden ist. Nützt mir also nicht allzu viel, das kennen zu lernen. Ist aber auch nicht schlimm, denn es hat mir auch nicht besonders zugesagt. Der Duft ist zwar ganz okay, etwas würzig wie Kräuter oder Kardamom, die Konsistenz und Pflegewirkung auch, aber es braucht ziemlich lange, bis es endgültig eingezogen ist. Und ich mag so einen Fettfilm auf der Haut nicht sehr, das muss gleich weg sein.



Ganz furchtbar fand ich das hier: NEOBIO PFLEGE-HAARÖL

Mit Bio-Aloe Vera und Arganöl soll das Haaröl trockenes und sprödes Haar verwöhnen. Nicht meins: erstens riecht es nicht gut, zweitens ist es schwer zu dosieren und drittens kaum gleichmäßig zu verteilen. Ich habe es wie angeben nach dem Waschen ins nasse Haar gegeben und aufgepasst, nicht zu viel zu erwischen (besser weniger als zu viel). Als meine Haare trocken waren, hätte ich sie gleich wieder waschen können, so strähnig und fettig sahen sie aus. Ich habe das Öl in die Tonne gekloppt, denn das verschenke ich nicht mal, das kann ich niemandem antun.

Ratet mal: genau, bei Hirschel kann man das auch nicht kaufen. Im Netz gibt es das Öl auch nur bei vier mir völlig unbekannten Anbietern, für 75ml zahlt man zwischen 4 Euro und 4,50 Euro. Ein Auslaufprodukt?







Ebenfalls als Originalprodukt gab es den ÉLASS OBLEPICHA LIPPENBALSAM PFLEGESTIFT mit 4,6 Gramm. Ich selber verwende keine Lippenpflegestifte, mein Mann hat sich aber darüber gefreut und findet den auch gut. Der Stift glättet, nährt, pflegt, schützt, spendet Feuchtigkeitmit Sanddornöl und bietet leichten Sonnenschutz. Billig ist er nicht: 4,95 Euro muss man bei Hirschel dafür hinlegen.








Die Hirschel-Box konzentriert sich ziemlich stark auf pflegende Kosmetik, deswegen habe ich mich über das letzte Produkt sehr gefreut - endlich mal was Dekoratives:

BENECOS NATURAL DUO-EYESHADOW

In der Box war die Farbkombination "Noblesse", ein zartes Rosa und ein mittleres Braun, beide ganz leicht leicht schimmernd. Die Konsitenz dieses Puderlidschattens gefällt mir sehr gut, er ist ziemlich weich und lässt sich dadurch sehr gut auftragen und verblenden. Hält aber trotzdem sehr gut. Das Rosa eignet sich ganz toll als Highlighter, auch das Braun macht sich sehr schön zu meinen (blauen) Augen. Für ein leichtes Tagesmakeup finde ich das Duo ganz toll und werde es zum Beispiel auch gerne mit in den Urlaub nehmen, wo ich nicht mein ganzes Arsenal mitschleppe.



Man glaubt es kaum: den Lidschatten gibt es bei Hirschel, sowohl in dieser Farbkombi, als auch in drei weiteren - Fruits (Rosa-Violett, wobei das Violett eher Aubergine erscheint), Cloud (Weiß-Blau) und Jungle (Champagner-Olive). Mein Originalprodukt würde mich bei einem Nachkauf 3,49 Euro kosten.






 



IST ES DAS WERT?

 Wenn ich nun mal zusammenrechne, was ich für meine 20 Euro erhalten habe, komme ich bei den Originalprodukten auf ca. 22,50 Euro, erhalte also einen kleinen aber feinen Mehrwert. Die Pröbchen rechne ich da allerdings nicht, denn solche Probentütchen bekommt man überall nach geschmissen und es lohnt sich wirklich nicht, den Preis für 150ml oder 50ml auf 1ml umzurechnen. Dass ein Produkt in meinen Augen direkt für die Tonne war ist das persönlich Risiko, das man bei Überraschungsboxen nun einmal hat.

Ich bin von dieser Box hier nicht ganz überzeugt, aber durchaus zufrieden. Meine erste hat mir besser gefallen, nun warte ich die dritte ab - mal schauen, ob ich ein weiteres Abo abschließe. Allerdings stört mich momentan schon etwas, dass die versprochenen Lieferzeiten nicht eingehalten werden. Man wird sehen...

Ich hoffe, Euch hat das Box-Auspacken zusammen mit mir gefallen
Liebe Grüße
Kerstin


Samstag, 25. Januar 2014

FOTOBUCH PREMIUM VON IFOLOR - WIRKLICH PREMIUM?



Liebe Leser/innen,

Ende Dezember lud die Plattform kjero.de ein, sich für einen Test des Fotoservice ifolor zu bewerben und diese durch die Bestellung eines Fotobuchs zu testet – natürlich gratis per Gutschein. Da ich als ambitionierte Hobbyfotografin meine schönsten Bilder nicht auf der Festplatte verkümmern lasse, hat mich das natürlich sehr interessiert und so freute ich mich sehr, als ich eine Zusage erhielt.

Gesucht wurden sowohl Fotobuch-Anfänger als auch erfahrene Fotobuch-Ersteller. Da ich seit Langem für mich und meine Familie zwischen 2 und 5 Fotobücher im Jahr gestalte und im Auftrag für Freunde und Verwandte auch noch das eine oder andere dazu kommt, kann ich mich mit Fug und Recht als letzteres bezeichnen. Für solche Bücher hatte ich bereits diverse Anbieter von CEWE über LIDL und Albelli bis hin zu Pixum und Fotokasten (der letzte als einziger nicht zu meiner Zufriedenheit, wie ihr in einem meiner ersten Berichte lesen könnt) gewählt und weiß recht gut, was man erwarten darf. Ifolor kannte ich bis dato nur dem Namen nach – ob diese Firma meine Erwartungen erfüllt hat, erfahrt ihr nun.



ERSTE EINDRÜCKE

Obwohl es in erster Linie um das Buch selber gehen soll, möchte ich auf die Webseite, den Kundenservice und das Designerprogramm ebenfalls eingehen. Darauf verzichten kann man meiner Ansicht nach nicht, denn es gehört ja irgendwie auch alles zusammen.

Die Startseite von ifolor ist sehr übersichtlich und bietet alles an Informationen und Produkten, was auch andere Anbieter bereitstellen. Durch die Reiter oben findet man sofort das richtige Produkt, von Fotobüchern über Kalender bis hin zu Fotogeschenken.  Unter „So funktionierts“ findet man sofort Hilfe zu verschiedenen Themen, auch die Preise sind schnell zu entdecken. Diese sind im Vergleich zu anderen Anbietern relativ hoch, ich war sehr gespannt, ob die Qualität dieses später rechtfertigt.
Ein gesondertes Feld mit dem Titel „Fotobuch erstellen“ in der Mitte der Seite führt zu den Fotobüchern.  Das Fotobuch Deluxe und das Fotobuch Premium haben beide Hardcover, zur Wahl stehen auch noch Fotobücher in günstigerem Softcover oder mit Spiralbindung, sowie ein kleines Fotobuch Easy oder Pocket.

Was mir weniger positiv auffiel war die Tatsache, dass nur beim Premium die Leporello-Bindung angeboten wird, die ich absolut bevorzuge. Bei der Leporello-Bindung werden die Seiten rückseitig aneinandergeklebt. Die hat den Vorteil, dass die Seiten beim Aufschlagen absolut plan liegen und keine Details im Falz verschwinden. Die Leporello-Bindung ist aufwändiger und daher bei allen Anbietern etwas teurer als einfache Klebe- oder Heftbindungen, bei  ifolor ist dieser Preisunterschied allerdings ziemlich krass, es kostet fast  doppelt so viel.

Was mich noch mehr störte als dieser unverständliche Preisunterschied ist, dass es beim Premiumbuch nur ein einziges Format und keine Auswahl gibt – wer Leporello möchte, muss 28X28 quadratisch bestellen. Wir Tester hatten einen Gutscheincode für ein Deluxe-Buch erhalten, da ich aber auf keinen Fall mehr Bücher mit Falz haben möchte, entschied ich mich, dennoch ein Premiumbuch zu erstellen und den Aufpreis dafür aus eigener Tasche zu zahlen. 




DIE SOFTWARE

ist schnell herunter geladen und installiert. Ich würde jedem davon abraten, Fotobücher online zu erstellen: zum Einen ist die Maske sehr klein und umständlicher zu bedienen, zum Anderen dauert das Hochladen der Bilder vom PC relativ lang und bei den meisten Anbietern kann man Online-Projekte nicht speichern. Bricht die Internetverbindung ab oder stürzt der PC oder Browser ab, ist die ganze Arbeit verloren.
Bei ifolor geht das Online-Speichern anscheinend, ich habe es für euch mal gerade (24.1.2014) ausprobiert und erhielt die Meldung: „Ihr Fotoprodukt wurde erfolgreich gespeichert. Ihr gespeichertes Fotoprodukt wird bis zum 07.02.2014 / 12:49 Uhr für Sie aufbewahrt. Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie sich jederzeit anmelden, Ihr Produkt unter „gespeicherte Produkte" weiterbearbeiten und erneut speichern.“ Nicht schlecht, aber was, wenn ich bis dahin nicht dazu komme, weiter zu machen oder wenn mir zu einem späteren Zeitpunkt einfällt, dass ich das gleiche Buch als Geschenk nachbestellen möchte?

Von daher: für mich kommt nur eine Erstellung über den installierten Offline-Designer in Frage.




DER DESIGNER

Die Startseite des Designers ist sehr einfach gehalten und lädt beim Klick auf das Desktop-Symbol sehr schnell. Drei Buttons lassen wählen, was man machen will: „Neu“, „Öffnen“ oder „Fortsetzen“ – bei letzterem wird das zuletzt bearbeitete Buch geöffnet. Ich muss sagen, dass der Designer im Vergleich zu anderen sehr schnell reagiert und das Buch fix geöffnet ist. Im Grunde sind hier alle Features geboten, die jeder Anbieter so oder ähnlich im Programm hat, die Übersichtlichkeit ist gegeben und man findet sich schnell zurecht.

Ein paar Features sind umständlicher zu bedienen als bei anderen Anbietern, das soll für mich aber kein Anlass für eine schlechte Bewertung sein. Die Anzahl an Hintergründen ist nicht allzu groß, aber ausreichend, zumal ich sowieso einfarbige Hintergründe bevorzuge und Motivhintergründe selber erstelle und als Bild über die ganze Seite einfüge. Über die Anzahl der Cliparts möchte ich mir kein Urteil erlauben, weil ich solche nie verwende.
Bei den Rahmen und Masken bin ich mit der vorgegebenen Auswahl sehr zufrieden, zumal es die Möglichkeit gibt, eigene einfache Rahmen zu erstellen und zu speichern. Hier ist der Kreativität also kein Einhalt geboten.
Dass für Texte doch etliche verschiedene Schriftarten zur Verfügung stehen hat mir sehr gut gefallen, da habe ich auch schon schwächere Angebote gesehen.

Ist ein Foto in der gewählten Größe von der Auflösung her nicht gut genug, wird einem das angezeigt. Leider gibt es keine Warnung, wenn ein Foto oder ein Text den bedruckbaren überschreitet und über den angezeigten Rand geht – hier muss man selber aufpassen. Vor dem Abschicken geht man am besten Seite für Seite das Buch in der Vorschau durch.
Denn auch bei der letzten Absicherung wird eine Seitenüberschreitung nicht berücksichtigt:  legt man das fertige Buch in den Warenkorb, erscheint zunächst ein neues Fenster, in dem angegeben wird, ob alle Platzhalter gefüllt sind und die Auflösung sowie die Textlänge okay ist – geht ein Bild- oder Textrahmen über den Rand hinaus, wird das nicht angesagt. 




BESTELLUNG – EINE UNENDLICHE GESCHICHTE

Als Thema hatte ich mir für mein Testbuch meine schönsten Naturfotos und Stillleben heraus gesucht, die ich mit Zitaten und Aphorismen kombinierte. Fertig designt und mehrfach überprüft wollte ich die Bestellung online übermitteln und gab im Bestellvorgang meinen Gutscheincode ein, um zu erfahren, dass dieser ungültig sei. Da die meisten meiner Mittester das gleiche Problem bei Kjero monierten, dachte ich mir nichts dabei und wartete ab. Ein paar Tage später schien der Fehler behoben zu sein und ich wagte einen neuen Versuch, bei dem mein Gutscheincode erneut nicht akzeptiert wurde. Nachdem ich auf eine Mail an den ifolor-Kundenservice keine Antwort erhielt, erkundigte ich mich bei kjero.de und bekam die Mitteilung, dass der Code ausschließlich für ein Fotobuch Deluxe verwendbar wäre.

Was nun? Sollte ich mich mit einem Fotobuch mit Falz in der Mitte zufrieden geben? Und wenn ja, mit welchen Bildern, denn das doch eher künstlerische Thema war mir dafür etwas zu schade. Ich gab noch nicht auf und schrieb erneut an den ifolor-Kundenservice, der mich wenige Stunden später darum bat, den Gutscheincode mitzuteilen, was ich sofort tat…

…um dann wieder tagelang nichts weiter zu hören. Ich schrieb also erneut, drei Tage später kam die Antwort, ich solle meine Auftragsnummer mitteilen, der Gutscheinbetrag würde dann von der Rechnung abgezogen werden. Also schickte ich holte ich mein Fotobuch aus der Warteschleife und schickte es los, gab anschließend die Auftragsnummer an und wartete.

Die Lieferung erfolgte erstaunlich schnell und auf der beiliegenden Rechnung war der Gutscheinbetrag – ahnt ihr es? NICHT abgezogen. Ganz toll, also ging eine weitere Mail an den Kundenservice… und noch eine als keine Reaktion kam. Nun endlich erhielt ich Antwort mit einer Entschuldigung und einer korrigierten Rechnung, in der nicht nur der Betrag abgezogen worden war, sondern ich sogar nur noch die Versandkosten selber tragen musste. Ob das nun eine Entschuldigungsbonus war oder ob einfach die linke Hand bei ifolor nicht weiß was die rechte tut, kann ich nicht beurteilen, denn wie alle vorhergegangen Mails stand nur kurz angebunden das Nötigste drin.

Ende gut, alles gut – aber wirklich zufrieden kann man mit so einem schleppenden Kundenservice nicht sein. Mich wundert es ein wenig, dass sich die Firma bei so einem Projekt nicht etwas mehr ins Zeug legt, denn letztendlich geht es für sie ja vor allem um Werbung. Wenn zahlreiche Tester mittelmäßige bis schlechte Erfahrungen machen, geht der Schuss allerdings nach hinten los.




NUN ABER ZUM BUCH – PREMIUM?

Um noch einmal deutlich darzulegen, in welchen preislichen Dimensionen wir uns bewegen:

Das Fotobuch Deluxe Din A 4 hoch mit 36 Seiten, für das wir den Code erhalten hatten kostet normalerweise 29,95 Euro, derzeit im Kennenlernangebot 22,46 Euro (Im Vergleich LIDL-Foto 18,85 Euro regulär).

Das Fotobuch Premium im einzig angebotenen Format 28X28 mit 36 Seiten kostet 49,95 Euro, derzeit im Kennenlernangebot 37,46 Euro (im Vergleich LIDL Premium-Hardcover XL 30X30cm mit 34 Seiten 39,95 Euro regulär, viele weitere und auch günstigere Formate im Angebot)

Mit den LIDL-Büchern war ich bisher immer sehr zufrieden, aber wenn die Qualität stimmt oder mir bei ifolor sogar einen Mehrwert bietet, sollen mich die Mehrkosten nicht sehr stören. Die Frage war nun: ist das der Fall?


Zunächst möchte ich mich den positiven Aspekten widmen:

- Die Leporellobindung ist sehr gut verarbeitet und liegt auch absolut plan, wenn man das Buch aufgeschlagen hinlegt.

- Die Druckqualität der Bilder ist ganz hervorragend, was ich gerade bei den von mir großformatig eingesetzten Fotos sehr gut beurteilen kann.

- Die Texte sind ebenfalls einwandfrei und klar gedruckt und sehr gut lesbar.
- Die Innenblätter vorne und hinten im Buch bestehen nicht aus einfachem weißen Papier, sondern aus etwas festerem mit einer sehr schönen und eleganten leichten Prägung, das macht schon was her.

Bis auf den letzten Punkt habe ich das alles bei anderen Anbietern auch, was ich dagegen noch nirgendwo hatte, waren die Nachteile:

- Bei den Hintergründen für den Umschlag gibt es wenig Auswahl, man kann aber auch Bilder aus den Seitenhintergründen über eine Doppelseite einsetzen. Bei anderen Anbietern wird dieses dann über die zwei Seiten langezogen – nicht so bei ifolor. Leider konnte ich erst nach Erhalt des Buchs feststellen, dass dadurch auf dem Buchrücken ein Bruch zwischen den Bildern entsteht, der quer durch den Titel geht und ihn dadurch schwer lesbar sein lässt.



Das ist aber nicht sooo schlimm, viel schlimmer ist:

- die Vorschau stimmt nicht mit dem Ergebnis überein. Ich lege viel Wert auf die Gestaltung und bastele lange an meinen Entwürfen herum, bis die Proportionen stimmen und das beste optische Ergebnis erzielt ist. So setzte ich hier die Bilder groß mittig auf die Seite immer darauf bedacht, dass der Abstand zwischen Bild und Innenkante und Bild und Außenkante ungefähr gleich ist. Nun schaue ich mir das Buch an und die Bilder der linken Seite sind zum großen Teil an den Außenrand gequetscht, obwohl ich im Designer nie die gestrichelte Linie überschritten habe. Seltsamerweise ist das im ganzen Buch aber auch nur links und nirgendwo rechts der Fall, da stimmt doch irgendetwas mit dem Schnitt nicht.




- noch besser (Ironiemodus!) ist die Tatsache, dass die Bilder links auch noch schief eingesetzt sind. Oder die Seiten sind schief geschnitten, das ist die zweite Möglichkeit. Ich habe versucht, euch das auf Fotos zu zeigen, leider kommt es da nicht so gut erkennbar raus. Beispielmaße: untere Kante gut 1mm zum Rand, obere Kante leicht sichtbar, nicht messbar. Oder: unten 2mm, oben 3mm.
Das mag wenig erscheinen, aber einem geübten Auge wie meinem fällt das sofort unangenehm auf.



Da dieses Buch für mich persönlich ist und dazu noch für lau, ist es jetzt kein allzu großes Drama, aber als Perfektionistin würde ich kein solches Buch als Geschenk weitergeben, dafür überhaupt Geld ausgeben oder es als Auftragsarbeit jemandem zumuten, das wäre mir peinlich. Ich habe kürzlich ein Hochzeitsbuch bei Pixum für Freunde erstellt, bei denen ich als Hochzeitsfotografin agierte, das zwar minimal teurer, dafür aber absolut perfekt war. 


FAZIT

Interessanterweise ist die Resonanz auf der Projektseite bei Kjero durchweg mehr als positiv, nachdem der erste Ärger wegen der Nichtannahme der Gutscheine verraucht ist. Ich kann mir das nur so erklären, dass entweder die meisten noch keine Fotobücher anderer Anbieter gesehen und so keinen Vergleich haben, wie ein wirklich perfektes Buch aussieht. Oder dass die Ansprüche nicht so hoch sind wie bei mir. Oder dass es „Einem geschenkten Gaul schaue ich nicht ins Maul und wenn ich meckere, darf ich beim nächsten Test vielleicht nicht mehr mitmachen“ heißt. Und mit dem Kundendienst kann davon niemand näheren Kontakt gehabt haben.

Wie auch immer, auch bei einem Gratis-Produkttest werte ich objektiv und gewissenhaft, habe gewisse Ansprüche an etwas, das normalerweise gutes Geld kostet und kann nicht nur jubeln, wenn es nicht nur zu Jubeln gibt.

Ich bin nicht ganz überzeugt von dem, was ich erhalten habe. Ich habe bei anderen Anbietern, zum Teil sogar günstigeren bessere Ergebnisse erhalten. Der Kundendienst ist allerhöchstens durchschnittlich, wenn man es mehr als wohlwollend ausdrücken will. Es gibt Alternativen in rauen Mengen denen ich 5 Sterne geben würde und von daher kann ich keine Empfehlung aussprechen. Einen Stern ziehe ich hier für den Kundenservice ab und da bin ich noch sparsam (eigentlich wäre mir nach zwei Sternen Abzug, wenn es nicht am Ende doch noch sehr gut für mich ausgegangen wäre), einen dafür, dass die Vorschau nicht dem Ergebnis entspricht und die Bilder teilweise nicht nur an die Kante gequetscht sind, sondern sogar schief stehen.



Auch wenn nicht alles schlecht ist - ich werde dort keine weiteren Bestellungen tätigen.

Liebe Grüße
Eure Kerstin

Mittwoch, 22. Januar 2014

Vebellé Cosmetic

Kennt ihr? Nein? Ich auch nicht, aber Sabine alias Yasa Cat alias Sabine entdeckt immer die tollsten Sachen.

Ich habe mir also mal den von ihr empfohlenen Eintrag der Firma Vebellé Cosmetic angesehen, deren Homepage bzw. den Shop ihr über diesen Link auch erreicht. Eigene Parfüm-Kreationen sowie pflegende Kosmetik werden von dieser Firma vertrieben - für mich als Parfüm-Freak natürlich eine sehr spannende Sache :-)

Nun kauft man ja nicht gerne die Katze im Sack und Testprodukte sind immer willkommen. Ganz toll ist deshalb, dass Blogger und Betreiber von Facebookseiten sich ein Testpaket mit Produkten von Vebellé anfordern können - nähere Informationen findet ihr auf der Facebook-Fanseite von Vebellé

Hier heißt es:

Es ist der Wahnsinn !
Bei so vielen netten und lieben Anfragen
unsere Produkte testen zu dürfen, fällt uns
die Auswahl einfach zu schwer .
Darum haben wir beschlossen , jedem Produkttester
der einen Blog oder eine Facebooktestseite betreibt, unsere Testbox zu schicken !
Bitte dazu den Testbericht über uns in eurem Blog
oder bei Facebook vorab ankündigen !
Für das setzen eines Links zu uns erhaltet ihr
zusätzlich zur Testbox eine tolle Überraschung !
Nennt uns eure Lieblingsdüfte und euren Hauttyp,
damit wir euch passende Produkte zusenden können .
Die Testboxen werden ab dem 27.01. verschickt .

Vebellé Cosmetic sagt allen die mitmachen ein

Herzliches Dankeschön


Auch das dazu gepostete Foto eines Testpakets ist sehr ansprechend:






Ich hoffe jedenfalls mal auf eine interessantes Paket mit den versprochenen Testprodukten ( 30 ml Eau de Parfüm , 15 ml Tagescreme und 5 Proben á 5 ml Eau de Parfüm), bin sehr gespannt auf die Qualität und werde euch dann auch gerne darüber berichten.

Liebe Grüße
Eure Kerstin 

AUSSER SPESEN NIX GEWESEN -VEBELLÉ VERSPRICHT VIEL UND HÄLT NICHTS! 


SOMAT - ENDLICH OHNE EXTRAVERPACKUNG

Hallo alle zusammen,

bei trnd bin ich erfreulicherweise endlich mal wieder bei einem interessanten Projekt dabei: ich darf die Somat Multi Gel Tabs für die Spülmaschine testen. Kürzlich kam das Paket an, die Tabs fanden in unserem 5-Personen-Haushalt ausgiebig Verwendung und so will ich heute mal etwas darüber erzählen.

Ich versuche, im Haushalt so viel Extramüll wie möglich zu vermeiden, ohne auf Qualität der Produkte zu verzichten. Bei Geschirrspülmittel verwende ich am liebsten Tabs, allerdings hasse ich es, dass die bei den meisten Herstellern Tab für Tab nochmal einzeln in Plastik verpackt sind. Deswegen kamen für mich bisher einzig und allein die Tabs von Finish Quantum in Frage, bei denen es keine weitere Umverpackung gibt und die Hülle sich im Spülgang selber auslöst.

Somat bietet nun eine Alternative, nämlich die besagten Multi Gel Tabs. Hierbei handelt es sich um Kissen in Tabgröße, die mit blauem Reiniger-Gel gefüllt sind. Fühlt sich total witzig an und animiert zum Kneten - was man aber vermeiden sollte, weil sie natürlich sonst platzen würden. Nichts für Kinderhände also, aber das sind Reiniger ja nie.







FUNKTIONEN

Das Gel verfügt über mehrfache Funktionen:
einen kraftvollen Reiniger
Klarspüler
Salzfunktion
Edelstahlglanz
Glas- und Dekorschutz
Reinigungsverstärker gegen Stärke
Kalkschutz

Sie sind schnell löslich und somit auch für das Kurzprogramm geeignet. Bei festen Tabs habe ich immer mal wieder halb aufgelöste Reste, die im Reinigerfach zurückgeblieben sind und teilweise am Geschirr kleben. Mit den Somat Gel Tabs passiert das nicht.


ANWENDUNG

Die Anwendung ist genauso einfach wie bei jedem anderen Spülmaschinen-Tab auch: man legt das Kissen einfach in die Dosierkammer, verschließt diese und die Maschine und startet das gewünschte Programm.





Die Tabs sind pefekt vordosiert, so dass man sich keinen Kopf machen muss, wieviel Reiniger, Klarspüler und/oder Salz man einfüllen muss.


REINIGUNGSLEISTUNG

Ups, jetzt habe ich ganz vergessen, Fotos von meinem sauberen Geschirr zu machen. Aber ihr werdet mir sicher auch so glauben wenn ich euch sage, dass ich mit der Reinigungsleistung absolut zufrieden bin. Bei uns kommt alles, aber auch absolut alles in die Spülmaschine: Gläser, Besteck, Tassen, Schüsseln und auch Töpfe. Ich spüle nichts vor, sondern wische nur große Schmutzreste mit einem Küchenpapier ab. Alles, auch die Töpfe werden blitzsauber.

Von meinem Avanced Tischgrill von Philips kann man die Grillplatte in den Geschirrspüler stellen, was ich auch immer mache. Ihr könnt euch vorstellen, was da an Fett und Festgebranntem drauf ist - das geht alles einwandfrei weg.

Mein Jüngster bringt Saftgläser gerne mal erst dann wieder runter aus seinem Zimmer, wenn ich schimpfe. Dementsprechend kleben die Saftreste dann fest und zudem verwendet er am liebsten große, tiefe Gläser, die mit der Hand nur schwer zu reinigen sind. Im Geschirrspüler mit den Somat-Kissen werden auch diese Gläser ganz leicht wieder appetitlich sauber.

Die Maschine selber strahlt im Inneren, so dass ich davon ausgehe, dass auch die Edelstahlglanzfunktion ihren Zweck erfüllt. Ich bin absolut zufrieden.


VERPACKUNG UND PREIS



Die 22 Kissen von Henkel sind in einer sehr gut wiederverschließbaren Tüte verpackt. Sie sind ganz neu seit Januar im Handel erhältlich, die UVP des Herstellers liegt bei  8,39 Euro für eine Packung mit 22 Tabs (38 Cent pro Spülgang), eine Packung mit 44 Tabs kostet 13,69 Euro (31 Cent pro Spülgang). Das ist für mich der einzige Wermutstropfen, denn 20 Finish Quantum Tabs kosten mit ca. 5,50 Euro um einiges weniger (27 Cent pro Spülgang).





 Das bringt mich schon ein wenig in ein Dilemma: bei ein bis zwei Maschinen-Spülgängen am Tag ist die Leistung natürlich wichtig, auf den Preis muss man da aber schon auch achten. Bleibe ich bei den Finish Quantum Tabs, mit denen ich im Großen und Ganzen auch zufrieden bin oder wechsle ich auf Somat, das mich wirklich überzeugt hat? Ich denke, ich werde beide Produkte bevorraten, bei normalen Waschgängen vor allem bei 70 Grad die Finish Tabs verwenden, bei niedrigeren Temperaturen und im Kurzprogramm aber die Somat Multi Gel Tabs bevorzugen, weil die sich einfach besser auflösen.

Ein Rat zum Schluß: auch wenn im Ecoprogramm, bei 50 Grad oder im Automatikprogramm das Geschirr genauso wie bei höheren Temperaturen einwandfrei sauber wird, sollte man alle paar Spülgänge die höchste Temperatur (bei mir ist das 70 Grad) einstellen. Warum? Auch wenn man die Maschine gut pflegt, bleiben doch Fettablagerungen im Ablaufschlauch und im Inneren der Maschine (nicht im Spülraum, sondern im Durchlauf ganz innen) kleben - diese werden erst bei höheren Temperaturen entfernt. Hin und wieder ein ganz heißer Spülgang verlängert also das Leben der Maschine.

Liebe Grüße
Eure Kerstin



Freitag, 17. Januar 2014

Leckere Minitorte mit dem Airfryer

Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich meine Airfryer liebe. Früher (ganz früher) habe ich viel und gerne gebacken, dann kam eine lange Zeit, in der ich überhaupt nicht mehr gebacken habe, weil Kuchen bei uns kaum weg kam und ich keine Lust hatte, die Reste weg zu schmeißen, wenn sie dann kaputt waren.

Mit dem Airfryer kann man nun nicht nur kochen und frittieren, sondern eben auch backen und weil ich alles ausprobieren wollte, habe ich wieder mit dem Backen begonnen. Von einer anderen Airfryerin kam der Tipp, sich das folgende Buch inklusive einer kleinen Silikonbackform anzuschaffen, die genau in den Garkorb des XXL-Airfryers passt:

DR. OETKER - LIEBEVOLLE BACKIDEEN: KLEINE KUCHEN UND TORTEN

Ich bin kein großer Fan von Koch- und Backbüchern, weil meistens nur wenige Rezepte einen wirklich zum Nachkochen animieren, aber hier muss ich sagen, dass fast alle Kuchen mein Interesse wecken. So habe ich bereits einen Apfelkuchen, einen Zebrakuchen und einen Käsekuchen daraus gebacken, alle wurden superlecker. Die Backzeiten und Zutatenmengen sind perfekt auf die Miniform ausgerichtet, backt man im Aitfryer statt im Backofen muss man nur ein klein wenig mit Temperatur und Zeit herunter gehen, weil der Airfryer einfach effektiver ist.

Gestern nun habe ich mich an eine Torte gewagt, wobei Torten eigentlich noch nie mein Ding waren, nciht mal in meiner großen Backära. Aber ich liebe Heidelbeeren und das Teil hat mich einfach tierisch angemacht:

LILA HEIDELBEER-TORTE



Zunächst einmal muss man dafür den Boden backen, hier kommt der Airfryer ins Spiel.

Ein Glas Waldheidelbeeren lässt man gut abtropfen, den Saft fängt man dabei auf.

Für den Rührteig raspelt man 30 Gramm weiße Schokolade. Da ich keine im Haus hatte, habe ich einfach dunkle Raspelschokolade verwendet, das geht genauso, nur dass der Boden dann halt nicht rein weiß bleibt. 70 Gramm Butter oder Margarine werden mit 2 Esslöffel Zucker und einem Päckchen Vanillin geschmeidig gerührt (ich nehme echten Vanillezucker statt Vanillin). Dazu kommt ein Ei, 80 Gramm Weizenmehl und 1/2 Teelöffel Backpulver.

Den so entstandenen Teig streicht man glatt in die Backform (oder in eine entsprechende kleine Rundform mit 18cm Durchmesser). Von den Heidelbeeren werden 125 Gramm mit 1 Esslöffel gemahlenen Mandeln verrührt und diese Masse gibt man gleichmäßig auf den Teig. Ab in den Airfryer... Backzeit im Ofen bei 160 Grad Heißluft ca. 35 Minuten, im Airfryer habe ich 155 Grad eingestellt und 30 Minuten gebacken.

Den fertigen Boden nimmt man heraus und lässt ihn 10 Minuten ruhen, bevor man ihn auf einen Teller oder Kuchenplatte gibt und gut auskühlen lässt.

Nun kommt die Creme dran: im Rezept ist Blattgelatine angegeben, die man nach Packungsanleitung anrühren soll. Da mein Mann mir vom Einkaufen Gelatine-Fix mitgebracht hat, beschreibe ich hier meine leicht abgewandelte Zubereitung.
Ein Tütchen Gelatine-Fix (in der Packung sind zwei) verrührte ich mit dem Schneebesen in 125 ml Heidelbeersaft gut ein, dazu gab ich nach einer Weile die angegebenen 30 Gramm Zucker und rührte ein wenig weiter. Anschließend werden 125 Gramm Speisequark eingerührt und die Masse im Kühlschrank so lange gekühlt, bis sie etwas eindickt. Zum Schluss hebt man nun noch 125 Gramm steif geschlagene Sahne unter und gibt die so entstandene Creme auf den Tortenboden, um den man einen Tortenring gelegt hat.

Ab in den Kühlschrank damit oder in meinem Fall in den kalten Vorratskeller. Nach ein paar Stunden kommt der nächste und letzte Schritt:

140 ml vom Saft mit einem halben Päckchen Gelatine-Fix und einem gehäuften Esslöffel Zucker gut verrühren, bis das Ganze merklich dickflüssiger wird. Auf die Creme verteilen und den Kuchen weiterhin kalt stellen, bis alles fest ist. Hier bin ich übrigens etwas vom Originalrezept abgewichen, das nur 70 ml Saft und ein halbes Blatt Gelatine verwendet und nur in Spritzern als Deko verwendet, statt einen Spiegel auf die Creme zu legen.

Das alles habe ich gestern gemacht, heute habe ich nur noch gehobelte Mandeln aufgestreut, die Torte vom Ring abgelöst und diesen entfernt - fertig.





SCHMECKT´S?


Wie gesagt, ich liebe Heidelbeeren und ich war von meinem ersten (und zweiten...) Stück heute echt begeistert: fruchtig, nicht zu süß, genial in der Verbindung mit dem Schokoteig-Boden. Ich bin keine große Kuchen- und Süßigkeitenesserin, aber das schmeckt nach mehr.

Mein Ältester liebt Kuchen und holte sich ein Stück zum Kaffee. Erst musste ich den Heidelbeersaft-Spiegel weg essen, dann gab er mir die letzte Hälfte seines Ministückchens :-( Ihm schmecken wohl Heidelbeeren nicht, ich hab ihm versprochen, beim nächsten Mal eine Kirschvariante auszuprobieren. Ich war etwas frustriert... bis mein Jüngster meinte: "Mama, der Kuchen schmeckt echt lecker!" Das Urteil meiner anderen beiden Männer steht noch aus.

MINI-KUCHEN

Nicht nur, dann man solche Minikuchen ganz fix im Airfryer backen kann und damit auch Energie spart - ich finde solche kleinen Kuchen und Torten auch ganz toll für ein Nachtischbüffet. Und heißt es heutzutage nicht beim Kaffeeklatsch "Aber bitte nur ein ganz kleines Stück"? Kein Problem mehr ;-)

Das Buch gibt es bei Weltbild, aber Achtung: es ist eine Sammlerdedition und möchte man nicht jeden Monat ein weiteres Buch dieser Reihe bekommen, muss man diese rechtzeitig abbestellen. Ich habe die zweite Folge abgewartet, aber die war leider nicht halb so gut wie dieser Band, weitere kenne ich nicht, so dass ich auch nur diesen empfehlen kann. Den, dieses Rezept und wieder mal den Airfryer empfehle ich euch aber mit ganzem Herzen


Liebe Grüße
Eure Kerstin



Samstag, 11. Januar 2014

FÜR YASA CAT und natürlich für alle anderen, die es interessiert

und noch einmal handelt es sich um kein Produkt, das ich hier vorstellen möchte, sondern um eine ganz persönliche Sache.

Sabine alias Yasa Cat meinte nämlich in einem Kommentar zu meinem letzten Blogeintrag zum Best Blog Award, sie würde gerne meine Malerei anschauen. Und dieser Bitte komme ich gerne nach, auch wenn ich leider schon länger nicht mehr dazu gekommen bin, etwas zu malen und deswegen nur mit älteren Werken aufwarten kann.



Wenn ich denn male, male ich am Liebsten Landschaften und Blumen, mit Menschen oder Tieren habe ich es nicht so. In meinen Anfängen habe ich mich sehr viel Landschaften in Irland gewidmet. Ich liebe Irland von Landschaft und Kultur her und wenn ich bis jetzt auch leider nicht hin gekommen bin, habe ich wenigstens malend davon geträumt: auf dem ersten Bild hier seht ihr ein altes Cottage in der Grafschaft Galway (Originalgröße 50X40cm)



Ein weiteres Bild aus dieser Serie: der Lough Leane, auch Lower Lake genannt im Killarney Nationalpark.
(Originalgröße 60X50cm)

Wie ich meine Motive finde? Ich male nach Fotos, entweder aus dem Netz oder aus Bildbänden. Dabei muss mir ein Foto geradezu ins Auge springen und ich dazu auch sofort einen Bezug finden. Ich habe schon versucht, Landschaftsfotos nachzumalen, die mir sehr gut gefallen haben, bei denen ich aber nicht sofort das Gefühl hatte "Das kann ich umsetzen" - das wird dann nix. Ich kopiere keine Vorlagen ab, sondern zeichne das Gröbste mit Bleistift vor und beginne dann frei zu malen.

Auch andere Landschaften haben dabei ihren Reiz - hier zum Beispiel eine mediterrane Szene aus einem spanischen oder italienischen Ort (Originalgröße 70X80cm):



Eine weitere Landschaft, die mich zum Malen inspiriert ist die Toskana (Originalgröße 50X40cm):



Ich habe mich seinerzeit für Acryl entschieden, das im Vergleich zu Öl diverse Vor- und Nachteile hat, die Vorteile überwiegen für mich persönlich aber.

Acryl trocknet schnell. Der Vorteil ist, dass man bei einer trockenen Malweise nicht lange warten muss, bis es weiter gehen kann. Der Nachteil: bei Nass-in-Nass-Technik zum Beispiel bei Hintergründen muss man sehr schnell arbeiten. Und man muss sich auch vor Beginn im Klaren darüber sein, dass man ein paar Stunden freie Zeit am Stück hat, man kann nicht schnell mal für eine halbe Stunde eine Pause machen, wenn man die Farben nicht trocken übereinander legen möchte.

Acryl reinigt sich leichter. Ich kann den Geruch von Terpentin nur schwer ertragen, Pinsel mit Ölfarbe lassen sich aber nur so reinigen, Acrylfarben sind mit Wasser zu entfernen. Auch die Verdünnung von Acrylfarben bei transparenteren Schichten geht einfach mit Wasser. 

Warum manche Menschen sich für Ölfarben entscheiden hat aber auch seine Berechtigung: Ölfarben haben eine stärkere Leuchtkraft. Nimmt man allerdings hochertige Künstler-Acrylfarben, ist der Unterschied nicht allzu groß. Ich habe mit Reeves-Farben angefangen, die nicht schlecht sind, um sich einmal auszuprobieren. Später bin ich dann auf die um Einiges teureren Farben von Schmincke, Daler Rowney, Winston & Newton und Solo Goya umgestiegen. 

Wer sich überlegt, das Malen einmal auszuprobieren: versucht es einfach. Mit einem Anfängerbuch für Acrylmalerei findet ihr die ersten Anregungen, aber lasst euch nicht in eine Schema pressen. Ich habe nur ein einziges Mal eine Schritt-fürSchritt-Anleitung befolgt, das Bild wurde nicht schlecht, aber das war weder ich noch hat es mich vom Hocker gerissen oder mir viel Spaß gemacht. Erst als ich danach frei zu malen begann, machte es mir Freude und von Bild zu Bild wurde es auch besser. Für den Anfang braucht ihr nur eine kleine Tischstaffelei (erste Bilder malt man sowieso besser in kleinerem Format), ein paar spitze Acrylpinsel und flache Borstenpinsel (bitte kein Schulmal-Set kaufen, damit habt ihr keine Freude, sondern nur Ärger) und die genannten Reeves-Farben in einem Set mit den wichtigsten Tönen - Acrylfarben lassen sich auch super mischen. Eine Palette? Braucht man nicht, ich nehme zum Beispiel gerne Kunststoffdeckel von Streichkäsebechern (die kann man danach wunderbar wegwerfen) oder alte kleine Teller. 

Übrigens: man muss nicht nur große Bilder malen - auch wenn bei mir die Bude voll hängt *g*
Für den 70. Geburtstag meiner Mama hatte ich die Tischdeko gemacht, die Tischkarten waren Mini-Blumenbilder auf Mini-Staffeleien, der Name wurde unten an der Staffelei mit einem Papierstreifen angebracht - das war der Renner :-) 
































Mal ein ganz anderes Thema, ich hoffe, es hat euch genauso viel Spaß gemacht wie ein Produktbericht - habt ihr noch Fragen dazu, immer her damit: ich freue mich über jede und jeden Kommentar von euch. 

Liebe Grüße
Kerstin

PS: wenn jemand meint "Würde mir Spaß machen, aber ich war schon in der Schule nie gut in Kunst" - ich konnte zu Schulzeiten machen, was ich wollte, ich kam nie über einen Dreier hinaus ;-)



Mittwoch, 8. Januar 2014

BEST BLOG AWARD

Was ist das? Nun ja, das wusste ich bis heute auch nicht, bis ich ihn verliehen bekam :-)





Und zwar von meiner lieben Yasa Cat - liebe Sabine, ich danke dir von Herzen und nicht nur dafür, sondern auch dafür dass du bei mir immer rein schaust und so nette Kommentare hinterlässt. Wegen Menschen wie dir macht es Spaß zu bloggen :-)

Wenn ihr einen wirklich interessanten und gut gemachten Blog lesen und dazu noch eine richtig sympathische Frau kennen lernen wollt, dann schaut doch mal bei ihr vorbei: http://yasa-cat.blogspot.de/

In Verbindung mit diesem Award hat Yasa Cat auch 11 Fragen gestellt, die ich nun beantworten möchte:

1. Wann und mit was hast Du mit Deinen Blog/Youtubekanal angefangen?

Halbherzige Ansätze schon vor knapp zwei Jahren, intensiver und auf blogspot seit ungefähr einem Jahr. Vor einem Jahr habe ich auch mein erstes Youtube-Video veröffentlicht, Videos mache ich aber nur selten.


2. Welches sind Deine liebsten Themen, was magst Du gar nicht?




Queerbeet, ich bin da sehr flexibel. Im Normalfall berichte ich über Produkttests, werde mich aber in Zukunft auch anderen Dingen widmen. Hauptsache es interessante Dinge und Tipps, die ich vorstellen und geben kann. Auf den Verbraucherplattformen CIAO und dooyoo mache ich das schon seit Jahren.

3. Was machst Du in Deinem 2. Leben, also neben Bloggen/Youtube? Hobbies?



An erster Stelle kommt meine Familie, die aus drei Söhnen, meinem Mann und zwei Katzen besteht. Und wenn ich etwas für mich tue, dann ist es Lesen oder Gitarre spielen. Eine Zeitlang habe ich auch gemalt, aber dazu bin ich leider nicht mehr wirklich gekommen. Irgendwann fange ich aber sicher wieder damit an. Ich koche auch sehr gerne, probiere immer wieder Neues aus. Und eine meiner größten Leidenschaften ist das Fotografieren.

4. Was hat sich für Dich verändert, seitdem Du bloggst/Video drehst?


Eigentlich nicht viel, ich habe schon immer gerne geschrieben und bin damit wie schon erwähnt schon länger auf Verbraucherplattformen unterwegs. Das Bloggen ist eine Erweiterung, die mir viel Freude macht und nur insofern etwas verändert, dass ich noch viel weniger Zeit habe, als ich gerne hätte oder bräuchte.

5. Auf welche pflegende Kosmetikartikel kannst Du nicht mehr verzichten?

Eine gute Gesichtscreme ist für mich das Wichtigste. Meine Lieblingscreme ist von Pierre Ricaud, die ist aber so schweineteuer, dass ich sie mir nur gönne, wenn ich sie günstiger bei ebay ergattern kann.


6. Welche dekorativben Kosmetikartikel sind für Dich das absolute Must Have?

Kajalstift und Terracotta Light Puder von Guerlain

7. Was macht für Dich ein Blog /Youtubekanal interessant und attraktiv?
Wenn er nicht allzu dilettantisch, mit Liebe und Herzblut, offen und authentisch gemacht ist.

8. Bist Du auch eine Boxenverrückte, wie ich? Wenn ja, welches sind Deine Lieblinge?

Ich liebe Boxen, das ist so richtig was für "Mädchen" - Beauty und Überraschung :-) Leider waren in der Vergangenheit in meinen Pink- und Glossyboxen so viele unbrauchbare Dinge drin, dass die Vernunft mich die Abos kündigen hat lassen. Ich muss ich aber immer wieder schwer beherrschen, um nicht neu einzusteigen. Zu gerne hätte ich mal die dm-Lieblinge, aber da habe ich seit 1,5 Jahren kein Glück gehabt :-(

9. Nude oder knallig... Wie sieht Dein übliches Make Up aus?

Im Alltag eher dezent, aber am Abend darf es gerne mal knalliger sein. Auch wenn ich in meinem Umfeld da dann doch heraussteche *g*

10. Internetshopping... Ein Thema für dich? Wenn ja, was? Wenn nein, warum nicht?

Ein Thema? DAS Thema. Ich wohne dermaßen in der Pampa, dass ich außer für Lebensmittel mindestens 25 km fahren muss, um shoppen zu gehen - mal ganz abgesehen davon, dass ich Shopping hasse wie der Teufel das Weihwasser. Wenn ich allein an die oft engen Umkleidekabinen denke... lieber stöbere ich im Netz, wo die Auswahl auch viel größer ist und kaufe fast alles dort ein.

11. Was würdest Du gerne einfach mal ausprobieren, wenn Du die Möglichkeit dazu hättest?



Ich habe doch schon alles ausprobiert ;-) So wirklich fällt mir da nichts ein, außer vielleicht ein großer Jugendtraum von mir, den ich irgendwann mal zu den Akten gelegt habe: einmal in einer Nebenneben- oder Gruppenrolle in einem großen Musical mitmachen zu dürfen.
 


Ich selber soll nun auch Blogs auswählen und mit dem Best Blog Award auszeichnen, was ich gerne mache - leider darf ich Yasa Cat nicht mehr aufstellen. Aber es gibt ja auch noch andere sehr gute Bloggerinnen :

http://www.filines-testblog.com/

http://mihaela.blog.de/

http://tellerrandnotizen.blogspot.de/

http://melchen-testet.blogspot.de

http://beautypeaches.blog.de/

http://www.axellen.de/

infarbe.blogspot.de/

http://testengel.info

http://produkt-testwelt.blogspot.de

http://testmonsterblog.com/

http://jucheer.blogspot.de/


Hier die Regeln für die von mir "bepreisten" Bloggerinnen, in der Hoffnung, dass die eine oder andere Freude daran hat, mitzumachen...

1. Poste deine Nominierung mit dem "Best Blog Award" Bild und danke mit einem Link demjenigen, der dich nominiert hat.

2. Beantworte die 11 Fragen

3. Tagge 11 weitere Blogger

4. Sage den Bloggern Bescheid

Und zum guten Schluß meine 11 Fragen:

1. Wie sind deine Lebensumstände (Beruf/Partner/Kinder/Stadt oder Land etc.)?
2. Was sind deine Hobbies außer Bloggen (sorry Yasa, geklaut, aber das interessiert mich auch)?
3. Hast du in der Schule schon gerne geschrieben (Fach Deutsch) oder kam das erst später?
4. Liest du auch gerne in anderen Blogs oder ist das für dich eher uninteressant?
5. Schreibst du nur in deinem Blog oder veröffentlichst du auch woanders Texte?
6. Bist du (konstruktiver) Kritik gegenüber aufgeschlossen oder da eher empfindlich?
7. Was ist eigentlich deine Motivation zu Bloggen?
8. Wieviel Zeit investierst du in deinen Blog und wie viel bist du insgesamt im Netz unterwegs?
9. Hast du besondere Ziele in deinem Leben (nicht in Hinblick auf den Blog) und was ist das nächste, das du erreichen willst?
10. Hast du ein Lebensmotto?
11. Hast du mehr Online- oder mehr Real-Life-Kontakte?


Liebe Grüße
Eure Kerstin











Samstag, 4. Januar 2014

Tausend gefühlte...

Adventskalendertürchen habe ich online in der letzten Vorweihnachtszeit geöffnet. Der ganz große Wurf ist mir dabei nicht gelungen: keine Kamera, kein Tablet oder Smartphone und auch nicht ein heißersehnter Kaffeevollautomat fand den Weg zu mir als Gewinnerin. Schade. Aber ich bin ja ein zufriedener Mensch und freue mich auch über Kleinigkeiten. Zweimal trudelte nämlich überraschend ein Preis bei mir ein, der eine von Rossmann, ein voll bepacktes Paket mit ISANA-Produkten:



Kann man doch immer gut gebrauchen :-) Noch spannender fand ich allerdings den Preis, den mir die Konsumgöttinnen zukommen ließen: die "Natürliche Anti-Aging-Pflege Granatapfel" von medipharma cosmetics. Und diese möchte ich euch hier etwas näher vorstellen.


 DUSCHGEL - VITALDUSCHE

 Praktischerweise wurde genau am Tag der Lieferung das Duschgel, das aktuell in der Dusche stand leer. So konnte ich gleich am nächsten Morgen das Duschgel ausprobieren.  Schon die Farbe ist der Hammer, ein leuchtendes Rot, das Energie vermittelt.


Schnell also unter die Brause, ein wenig vom Gel in die Hand gedrückt... was für ein wunderbarer frischer und fruchtiger Duft. Habe ich schon erwähnt, dass ich Granatapfelduft liebe? Ich kenne ihn zum Beispiel von der Granatapfelserie von Weleda und mag auch hier das Duschgel sehr gerne. Vom Duft her steht medipharma Weleda absolut nicht nach.

Interessant finde ich die Konsistenz, die etwas dicker ist, als man es von Duschgel gewohnt ist. Mein System beim Duschen ist es, sich das Duschgel erst einmal auf den Bauch zu packen und von da aus über den ganzen Körper zu verreiben. Das Medipharma Duschgel bleibt da zunächst einmal kleben, was den Vorteil hat, dass es unter dem Wasserstrahl sofort davon läuft, was ich bei anderen, zu flüssigen Gelen durchaus schon erlebt habe. Allerdings muss man schon ziemlich gut reiben, damit es nach und nach aufschäumt und sich verteilen lässt. Das Witzigste dabei ist, dass Anfangs auch alles rot bleibt - als hätte man sich Erdbeermarmelade auf den Bauch geschmiert *lach*. Aber keine Sorge, das gibt sich, das Duschgel schäumt schön, lässt sich gut verteilen, behält lediglich einen leicht rosa Schimmer und färbt einen auch nicht ein.

Von einem Duschgel erwarte ich persönlich keine großartige Hautpflege, es muss gut duften, gut reinigen und darf die Haut nicht austrocknen. Diese drei Aspekte sind hier absolut gegeben. Die Vitaldusche Granatapfel von medipharma ist also schon mal ganz nach meinem Geschmack, leider aber nicht ganz billig. Der günstigste Preis, den ich im Netz gefunden habe beträgt 7,50 Euro für 200ml. Für eine ständige und ausschließliche Verwendung übersteigt es daher den Etat, den ich bei Duschgelen ansetze, aber hin und wieder werde ich es mir sicher gönnen.

DIE TAGESPFLEGE

Ein paar Tage später ging auch meine Tagescreme zur Neige und ich öffnete die straffende Tagespflege. Zu dieser meint der Hersteller:
"Reduziert die Faltentiefe und glättet. Granatapfel Straffende Tagespflege mit hautstraffenden Wirkstoffen und wertvollem Granatapfelsamenöl schützt die Haut vor vorzeitiger Hautalterung. Die einzigartige Kombination wirkt antioxidativ und reduziert die Faltentiefe. Ihre Haut fühlt sich zart und gepflegt an."

Die kleine Dose mit 50ml ist mit einer Alu-Schutzfolie unter dem Deckel verschlossen. Zieht man diese ab, steigt einem sofort ein sehr angenehmer, fruchtiger aber auch dezenter Granatapfelduft in die Nase. Ich bin begeistert, denn gerade bei Gesichtspflege findet man fruchtige Düfte nur sehr selten, zuletzt ist mir das nur bei der Gesichtsemulsion von Origins "A perfect world" begegnet, die allerdings wirklich sehr teuer ist.

Von der Konsistenz her ist die weiße Creme eher dicker, was ich ebenfalls mag. Gerade für den Winter erscheint sie sehr passend, da sie sehr reichhaltig ist. Man braucht auch nur einen kleinen Klacks davon für das ganze Gesicht, sie lässt sich sehr gut verteilen, was die Ergiebigkeit der 50ml sehr groß sein lässt. Beim ersten Mal hatte ich viel zu viel entnommen und musste schon eine Weile schmieren und auch mein Dekolletée mit der Creme verwöhnen, bis alles eingezogen war. Es ging trotzdem ganz gut, da die Pflege auch schnell einzieht.

Da ich außer ein paar kleine Fältchen um die Augen keine Falten habe, kann ich die Reduzierung solcher nicht beurteilen und baue daher auf die "vorzeitige Hautalterung". Eine Hautstraffung kann ich nicht wirklich feststellen, aber auch das ist schwierig, wenn man eine doch noch ziemlich straffe Gesichtshaut hat. Ich habe aber auf alle Fälle ein gutes Gefühl bei dieser Tagespflege und glaube, dass ich meine Gesichtshaut damit sehr gut versorge. Nichts spannt, es gibt keine Rötungen oder Pickelchen - ich fühle mich damit einfach wohl.

Erstaunt bin ich über den hier günstigen Preis: ab 13,50 Euro ist die Tagespflege in diversen Versandapotheken erhältlich.
Ach ja: medipharma Kosmetikprodukte bekommt man exklusiv in Apotheken, es werden fast ausschließlich (leider nur fast) Inhaltsstoffe verwendet, die für Naturkosmetik geeignet ist und es werden keine Tierversuche in Auftrag gegeben - die Kosmetikprodukte werden laut Aussage des Herstellers von anerkannten dermatologischen Universitätsinstituten bei freiwilligen Probanden auf ihre Wirksamkeit und Hautverträglichkeit getestet. 



Zuletzt möchte ich noch auf das Mini-Strickmützchen eingehen, das ihr hier unter der Creme oder oben im ersten Bild seht: gaaanz süß :-) Und auch von einer richtig guten Qualität, aber was mache ich damit? Wär´s eine große, würde ich sie glatt aufsetzen, hätten wir Puppen im Haus, wär´s für die geeignet. Oder als Eierwärmer? Aber wir brauchen keine Eierwärmer... Vielleicht habt ihr ja eine Idee, wie ich das niedliche Mützchen einsetzen könnte ;-)

Liebe Grüße
Eure Kerstin