Mittwoch, 31. Dezember 2014

JAHRESAUSKLANG: RÜCKBLICK BLOG 2014

Hallo liebe Freunde und Leser,

das Jahr geht zu Ende. Viele von euch werden zurück blicken und die Ereignisse Revue passieren lassen - so auch ich. Und den einen oder anderen Gedanken möchte ich hier mit euch teilen. 2014 war kein besonders aufregendes Jahr, weder im Negativen noch im Positiven. Es war ein ganz normales Jahr. Was man zu schätzen weiß, wenn man kein junger Hüpfer mehr ist, denn ich habe Jahre erlebt, die alles andere als schön waren. Da verzichtet man doch lieber auf extreme Höhen, wenn man dafür auch keine extreme Tiefen erleben muss. Oder seht ihr das anders? Langweilig war es trotzdem nicht ;-)




IM REAL LIFE

musste ich leider eine der größten zwischenmenschlichen Enttäuschungen meines bisherigen Lebens wegstecken. Das war zum Teil wirklich hart, aber auf der anderen Seite durfte ich von anderen wiederum sehr viel Zuneigung, Wärme und Unterstützung erfahren: von meinem Mann, meinen Söhnen und von wirklich guten Freundinnen. Es gibt Menschen, die froh und dankbar sind, dass es mich gibt, genauso wie ich dankbar für sie bin. Solange das so ist, geht es mir gut.

Apropos Söhne: solange man eine junge Mutter ist meint man, dass es leichter wird, wenn die Kinder größer sind. Pustekuchen! Es wird nicht leichter, es wird nur anders. Ich gehe da nicht ins Detail, sonst hauen sie mich, wenn sie mitbekommen, dass ich öffentlich über sie erzähle *g*. Aber es ist so: bei "Generationskonflikten" ist es nicht immer leicht, Dinge an sich abprallen zu lassen, gerecht und gelassen zu bleiben. Und während man einem kleinen Kind das aufgeschlagene Knie verpflastert und es tröstend in den Arm nimmt, kann man den großen "Kindern" bei Rückschlägen und Problemen auf ihrem Weg ins Erwachsenendasein leider nicht mehr so einfach den Kummer abnehmen. Da leidet Mutter dann schon manchmal hilflos mit. Aber wird - zum Glück - immer noch gebraucht und kann zumindest als Kummerkasten und Gesprächspartner helfen.



Die Highlights des Jahres waren wohl unsere beiden Urlaube: je eine Woche Kreta im Juni und Gardasee im August. Besonders schön finde ich, dass sowohl der 16-Jährige (beides Mal) als auch einer meiner 20-jährigen Zwillinge (nach Italien) immer noch gerne mit gehen. Familienzeit! :-)




AUCH VIRTUELL

hatte ich 2014 schöne Momente und Kontakt mit lieben Menschen, von denen ich einige mittlerweile als Freunde sehe. Auch wenn man sich nicht persönlich kennt, steht man sich nach Jahren der Unterhaltungen über Plattformen, Email oder Messenger so nahe, wie vielen Leuten im direkten Umfeld nicht.

Ende 2013 kam zu meinen meinen Aktivitäten im Netz nun ja auch dieser Blog dazu und über eben diesen wieder neue Kontakte, die ich sehr zu schätzen weiß. Mädels, bei euch möchte ich mich heute besonders bedanken, für eure netten Kommentare, für euer Interesse und eure Unterstützung. Zu erwähnen wären hier ganz besonders:

Sabine alias Yasa-cat:  du hast nicht nur einen tollen Blog, du bist auch offen für andere, hast ein ganz besonders herzliche und natürliche Art und warst mir oft eine große Hilfe.

Meine "zweite" Sabine (Testsüchtig): deine von Herzen kommenden Komplimente in den Kommentaren freuen mich immer ganz besonders. Ich wünsche dir noch viel mehr Leserinnen und vor allem Kommentatorinnen auf deinem Blog, denn du schreibst wirklich mit spürbarem Herzblut.

Tati von TaTis bunter Testwelt: siehe oben bei den beiden anderen, besonders schön fand ich, wie du und Yasa-cat sich über ihr Gewinnpaket aus meinem Jubiläumsgewinnspiel gefreut und das auch in alle Welt hinausposaunt habt. Das war sooo lieb von euch :-)

Nancy, Melanie, Justi, Margit, Mia, Mihaela, Marci... nicht nur Namen, sondern treue Leserinnen meines Blogs, die auch immer wieder in meinen Kommentarspalten nette Worte hinterlassen und mich so zum Weitermachen motivieren.

Last not least noch Tanja, die erst gegen Ende des Jahres dazu gekommen ist und die ebenfalls einen sehr schön geschriebenen Blog hat: Tanjas Welt.




Neugierig geworden? Dann klickt auf die Links und ihr landet auf interessanten Seiten!
Natürlich gibt es noch mehr Leserinnen, die selber bloggen und sich bei mir blicken lassen, aber irgendwo muss ich einen Punkt machen. Doch auch bei euch möchte ich mich bedanken - ohne euch alle wäre mein Blog nichts.






WIE GEHT`S WEITER?

Ursprünglich komme ich ja aus einer ganz anderen Richtung: seit Jahren schreibe ich Verbraucherberichte auf Plattformen wie CIAO.de. Über diese wurde ich auf Produkttests aufmerksam und stellte mit der Zeit fest, dass man mehr Chancen für Teilnahmen hat, wenn man bloggt - so kam ich zum Bloggen. Aus dem Grund "Mehr Chancen" wurde im Laufe der Zeit einfach "Spass am Bloggen", was die Produkttests betrifft stellte ich in letzter Zeit fest, dass man nun eigentlich schon einen professionellen Blog betreiben muss, um wiederum mehr Chancen auf Zusagen zu haben. Möchte ich das?



Eine Frage, die ich mir in den letzten Monaten öfter gestellt habe und die ich nun verneine. Erstens möchte und kann ich nicht noch mehr Zeit auf diese eine Sache verwenden, zuviele andere Dinge kamen bereits jetzt schon zu kurz. Zweitens merkte ich, dass ich hin und wieder ein Problem mit dem Kommerzaspekt habe, der automatisch in den Vordergrund drängt, wenn man sich so richtig rein knien und vielleicht sogar Geld mit seinem Blog verdienen will. Nicht dass ich das bei anderen ankreide, versteht mich da nicht falsch, nur für mich ist das nichts. Ich mag über Dinge berichten, die ich ausprobiert habe und wirklich kenne. Ich lese gerne Previews, aber ich würde selber keine schreiben wollen. Und ich will ehrlich berichten können, auch wenn etwas nicht gut abschneidet - dass das nicht unbedingt erwünscht und auch nicht einfach ist, wenn Firma XY ein Produkt zur Verfügung gestellt hat, ist fraglos. In letzter Zeit habe ich viele Absagen bei Tests bekommen und derzeit auch kein Testprodukt in den Händen, über das ich berichten könnte. Woran das liegt sein einmal dahin gestellt...



Frech fand ich die Aussage einer Bloggerin vor einiger Zeit in einer Facebook-Diskussion, die ihr Meinung kund tat "Hausfrauen-Blogs" hätten keine Testprodukte verdient. Hausfrauen-Blog? Ja, ich bin Hausfrau, bin ich deswegen dümmer oder ungeeigneter als andere zu testen oder zu schreiben? Können sich nur "Profi-Bloggerinnen" (was immer das sein soll), eine fundierte Meinung bilden? Muss ich aus dem Bloggen einen Beruf machen, damit man mich ernst nehmen kann? Oder darf ich bitte einfach nur Spaß haben und meine Zeit zwischen Internet, Familie, Haus, Katzen, Garten, Freunden, Pflichten und Hobbies frei einteilen?

Ich würde sagen: jeder so wie er mag, nichts ist schlechter oder besser, leben und leben lassen. ;-)



Ich habe beschlossen weiter zu machen wie bisher: wenn nicht mit Testprodukten, dann eben mit solchen, die ich mir gekauft habe. Zudem möchte ich 2015 auch Reiseberichte veröffentlichen, da manche von euch ihr Interesse daran bekundet hatten.Ich hoffe auch ohne selbstgehosteten Blog, SEO, "Werbebeiträgen" und Sponsoring, hundert Gewinnspielen weiterhin den einen oder anderen Produkttest, ein paar Leserinnen und nette Kommentare und Kontakte zu haben und freue mich schon auf ein interessantes neues Jahr mit euch.

BettinaF/pixelio

 

Rutscht alle gut rüber, ich wünsche euch ein glückliches, gesundes und schönes Jahr 2015

Eure Kerstin



Mittwoch, 17. Dezember 2014

POWER PRO UNO - MIT POWER ZU SAUBERKEIT

Hallo ihr Lieben,


meine letzte Produktvorstellung in diesem Jahr handelt von einem weiteren Testprodukt: bei den Konsumgöttinnen bekam ich die Möglichkeit, den Akkusauger PowerPro Uno von Philips gegen Pfand zu testen.
Ich besitze einen Staubsaugerroboter , einen Dyson Handstaubsauger und einen mickrigen und ungeliebten Bodenstaubsauger, trotzdem interessierte mich der Power Pro sehr: bei reiner Wohnfläche (ohne Bad/Kellerräume/Toiletten) verteilt auf drei Stockwerke gibt es viel zu Saugen, was der eine nicht kann, macht der andere und es ist auch schön, nicht dauernd ein Gerät die Treppen rauf und runter tragen zu müssen.
Sollte mich der Power Pro überzeugen, wäre er eine schöne Ergänzung, wenn nicht… dann ginge er eben zurück an den Absender. Was sagt dieser denn zu seinem kabellosen Gerät?

DER NEUE PHILIPS POWER PRO UNO





„bietet Ihnen gründliche Reinigungsergebnisse auf Hartböden und Teppichen. Die PowerCyclone-Technologie behält die hohe Saugleistung bei – für maximale Leistung. Die TriActive Turbo-Düse nimmt in einem Durchgang mehr Staub und Fussel auf.“

Okay, das kann jeder behaupten, dazu kommen noch klare Fakten:

• Akkuspannung: 25,2 V
•Batterietyp: Li-Ion
•Laufzeit: 50 Minuten
• Staubaufnahmekapazität: 0,6 l
• Eine Standarddüse: TriActive Turbo-Düse
•Produktgewicht: 2,9 kg
•Aufladezeit bei leerem Akku: 5 Stunden





BESTELLT, ERHALTEN

Und in nullkommanix zusammengebaut: der Staubsauger kam gut verpackt bei mir an und zunächst war ich etwas erstaunt, liegt er doch sozusagen zweigeteilt im Karton, Griff und das Unterteil nebeneinander nur durch das innen liegende Kabel verbunden. Man muss allerdings nur beides in eine Linie bringen, zusammenstecken und mit einer Feststellschraube fixieren, schon sieht das Teil wie ein Staubsauger aus.

Das Design ist recht ansprechend, auch wenn mir bei einem Staubi das Design relativ egal ist, ich kaufe so etwas ja nicht zu Deko. Dennoch, der mattschwarze Korpus und der durchsichtige Staubfangbehälter mit orangefarbenem oberer Innenteil machen einen modernen, eleganten und effizienten Eindruck.

Die Höhe des Power Pro ist nicht verstellbar, er verfügt über kein ausziehbares Rohr oder einen ausziehbaren Griff. Ein zu hohes Gerät kann man flacher und weiter von sich weg halten, vor allem wenn es wendig ist, ein zu niedriges würde mir Probleme machen, da ich beim Saugen einen Buckel machen müsste. Der Power Pro hat aber eine optimale Höhe, die auch einem großen Menschen wie mir rückenschonendes Arbeiten ermöglicht.

Zunächst lud ich den Neuankömmling einen Tag lang auf, das mitgelieferte Kabel wird an der Rückseite eingesteckt. Ebenfalls mitgeliefert wird eine Wandhalterung, die allerdings ziemlich mickrig aussieht und eigentlich nicht benötigt wird, steht der Power Pro doch sehr stabil in der Gegend herum, sei es angelehnt als auch frei im Raum.





LOS GEHT`S

Am nächsten Tag sammelte ich erste Eindrücke, die sich auch im Laufe der letzten Wochen bestätigten.
Besonders fasziniert mich die Wendigkeit des Staubis, man kann ihn locker und ohne Kraftaufwand
in alle Richtungen lenken, ob nun geradeaus oder in Schlangenlinien und um Kurven. Alles einhändig und problemlos auch mit Links (für Linkshänder: mit Rechts).

Da der Teil mit dem Staubbehälter relativ dick ist, kommt man nicht gerade unter Möbel, das Gelenk an der Bürste ist aber dermaßen leicht beweglich, so dass man ihn problemlos schräg halten kann und so gut unter Sofa oder nicht zu tiefe Schränke kommt.

Er ist extrem leise auf der "normalen" Stufe (der Power Pro verfügt über zwei Stufen), so dass ich am Anfang sogar gedacht habe, er ist irgendwie kaputt. Einen so leisen Staubsauger hatte ich noch nie. Auf der Powerstufe wird er natürlich lauter, aber immer noch auf dem Level eines normalen Bodenstaubsaugers.

Das Ladekabel ist erfreulich lang, so dass man den Uno nicht direkt an einer Steckdose parken muss,  sondern ihn auch ein Stück weit davon entfernt zum Aufladen stellen kann und so auf alle Fälle einen guten Platz findet, wo er nicht im Weg steht und das Auge stört.






VERSCHIEDENE BODENBELÄGE

sind bei uns zum Testen reichlich vorhanden. An Hartböden finden sich Stein, Laminat, Fliesen und Klickparkett. Um diese zu saugen reicht die einfache Leistungsstufe, die ja so schön leise ist absolut aus. Die rotierende Bürste zieht jeglichen Schmutz ein, wo er dann ruck zuck in den Behälter gesaugt wird, sogar an den Kanten der Wände.

Teppichboden findet man im obersten Stock und einzelne Vorleger mit höheren und ganz flachen Fasern im Wohnzimmer, Schlafzimmer und im Flur.
Die Flurvorleger sind etwas seltsam: obwohl ganz flach, halten sie doch Fussel irgendwie fest. Mit meinen anderen Saugern (außer dem Roboter) muss ich mehrfach darüber fahren, um sie sauber zu bekommen und dazu noch mit dem Fuß an der Kante festhalten, weil sie sonst verrutschen. Mit dem Power Pro gehe ich einmal darüber und es ist kein Fussel mehr zu sehen. Wirklich überzeugend und das bei einfacher Stufe.

Bei den Vorlegern mit höherem Flor im Schlafzimmer war ich noch überraschter, wie mühelos diese zu säubern sind, der Orientteppich im Wohnzimmer ist dagegen kein solcher Flusenfresser und wurde sowieso wunderbar sauber. Es empfiehlt sich allerdings, bei höherem Flor die Powerstufe per Knopfdruck unterhalb der Ein/Aus-Taste zuzuschalten: erstens wird so auch noch der feinste Staub herausgezogen, zweitens stellte ich fest, dass die vielen Katzenhaare in unserem Haushalt kombiniert mit Staubmullen und Krümeln bei einfacher Stufe mit der Zeit nicht mehr in den unteren Bereich des Auffangbehälters transportiert werden, wo sie eigentlich landen sollen, sondern im oberen verweilen. Was das Problem ist? Das erfahrt ihr jetzt im Kapitel





REINIGUNG

Es ist ja immer so eine Sache bei beutellosen Saugern: die Entleerung kann eine verflixt staubige Sache sein. Beim Power Pro muss man den Behälter heraus nehmen und mittig öffnen. Von meinem Dyson OnTop kenne ich es so, dass man an der Seite einen Hebel nach unten drückt, dadurch sich eine Klappe am Boden öffnet und alles nach unten heraus direkt in den Mülleimer fällt - das Ganze geht problemlos einhändig und ist sehr viel sauberer zu bewerkstelligen. Dieses System würde ich mir für den PowerPro auch wünschen. Im Prinzip ist es auch kein Problem, wenn man den Behälter in der Mitte auseinander machen muss, aber wenn ein Teil des Drecks im oberen Behälter verblieben ist, staubt und schmutzt es schon gewaltig. Außerdem geht da mit einer Hand gar nichts und es ist auch eine rechte Fummelei, die vier Teile des Behälters (untere Hälfte, obere Hälfte, ein Einsatz und ganz oben ein Schaumstoffilter) zwar nicht auseinander (was leicht geht), aber wieder zusammen zu puzzeln. Bis heute habe ich den Bogen noch nicht so ganz raus und brauche immer eine Weile, bis alles wieder passt.
Und wehe nicht: einmal war nicht alles ganz exakt verschlossen und ich wunderte mich, warum beim erneuten Saugen auf einmal eine Staubwolke seitlich aus dem Power Pro entwich.
 
Die Bürste lässt sich mit Zurückziehen zweier Tasten und Aufklappen der Randabdeckung leicht entnehmen, hin und wieder muss man herum gewickelte Haare, Fäden etc. entfernen, was gar kein Problem ist.

Den Filter wasche ich unter dem Hahn einfach aus und lasse ihn wieder trocken und auch die Behälterteile selber habe ich schon unter fließendem Wasser ausgespült, so dass sie wieder wie neu aussahen. Das geht ganz einfach und toll, aber für die Umständlichkeit beim Auseinander- und Zusammenbau ziehe ich einen Stern ab. Anders als für die 




KAPAZITÄT

Die bei Staubbehälter als auch beim Akku gleichermaßen überzeugend ist.

Ich habe noch nie 50 Minuten am Stück gesaugt und kann daher nicht beurteilen, ob die Herstellerangabe hier stimmt. Allerdings habe ich ein komplettes Stockwerk & den großen Flur einen Stock höher am Stück gesaugt, hatte keinerlei Saugverlust und hätte nach der Akkuanzeige noch ewig weitermachen können. Auch bei durchgehender Verwendung der Powerstufe, die natürlich mehr Kraft raubt, schaffe ich problemlos ein ganzes Stockwerk zu saugen, mehr will ich gar nicht. 




Beim Staubbehälter sieht man vorne eine MAX-Anzeige, ist diese überschritten sollte man eigentlich mit Saugkraftverlust rechnen. Ich sauge ohne darauf zu achten wie gesagt ein Stockwerk, danach ist er meist voll, wenn nicht übervoll, allerdings ohne jeglichen Saugkraftverlust. Ich finde es gut, dass ich nicht nach jedem Raum oder jedem zweiten zum Mülleimer rennen und mit der Entleerungsfummelei anfangen muss. Das relativiert diesen Nachteil dann auch wieder (der Stern bleibt trotzdem weg, weil´s eben auch einfacher ginge).

BEDIENUNGSANLEITUNGEN

mag ich nicht, den Staubi kann man aber sowieso intuitiv bedienen. Nur beim ersten Zusammenbau des Behälters kam ich nicht wirklich klar und zog die Anleitung zu Rate. Die ist ein Witz. Ich hasse es, dass Hersteller (nicht nur Philips, leider) dazu übergehen, keine Texte mehr zu schreiben sondern dem Verbraucher kleine Bilderrätsel vorsetzen. Mag sein, dass ich mich etwas doof angestellt hatte (hatte natürlich bei Auseinandernehmen auch nicht aufgepasst, um das Ganze dann einfach wieder rückwärts zu machen), aber die Anleitung war eben absolut keine Hilfe. Ich hab dann eben so lange gepuzzelt, bis ich alles wieder zusammen hatte. Sternabzug gibt es dafür nicht – Bedienungsanleitungen sollte man nicht überbewerten, zumindest der Kunde nicht, der Hersteller könnte sich da schon mal wieder auf alte Zeiten zurück besinnen, wo diese Dinger eine Hilfe waren.




TREPPEN

Einige Testerinnen jubeln, dass sie den Staubi so super für das Saugen von Treppen finden, wie er so leicht sei. Das kann ich nicht unterstreichen, ich empfinde ihn als relativ schwer und ich bin sicher kein „Hemmadle“, wie wir Schwaben zu einem schwächlich gebauten Menschen ohne Kraft sagen. Beim normalen Saugen fällt das nicht ins Gewicht, Treppen sauge ich problemlos damit aber nur von oben nach unten und so ist es unpraktisch, kann man doch so manche Stellen nicht richtig einsehen und übersieht gerne Staub. Den Uno von unten nach oben Treppe für Treppe anzuheben ist mir aber durch das Gewicht zu unbequem. Da ich zum Glück Steintreppen habe, bleibe ich lieber beim Besen.


KEIN ALLROUNDER

Leider ist der Power Pro nicht für alle Lebenslagen die Lösung. Die Bürste ist fest montiert, man hat kein Saugrohr: zwischen Möbel in Spalten zu gelangen, die schmaler sind als die Bürste ist dadurch unmöglich. Ganz zu schweigen natürlich von Sofaritzen oder Oberkanten von Bodenleisten . Auch über Kopf Spinnweben von der Decke zu saugen oder die Wände abzusaugen (was bei mir im Treppenhaus wegen eines furchtbar unpraktischen Rauputzes, an dem alles hängen bleibt nötig ist) ist unmöglich.

Als alleiniger Staubsauger würde mir der PowerPro daher leider nicht genügen, man braucht auf alle Fälle einen zweiten, zum Beispiel einen guten Handstaubsauger für diese Anwendung. Nicht jeder muss aber Wände absaugen, in kleinen Stadtwohnungen ist vermutlich auch das mit den Spinnweben nicht so extrem, so dass ein Staubwedel hier reicht, genauso kann man die Oberkanten der Leisten mit dem Staubwedel abstreifen. Einen Sternenabzug gebe ich hierfür also nicht, empfehle aber diese Dinge zu bedenken, wenn man sich eine Staubsaugeranschaffung überlegt. Man muss einfach wissen, was man will und braucht und dementsprechend entscheiden. Wer wenig bis keine schmalen Lücken zwischen Möbeln hat und nur Bodenflächen saugen will, wird mit der Leistung des Power Pro mehr als zufrieden sein.






FAZIT

Ich bin mit dem Philips PowerPro Uno absolut zufrieden. Uno übrigens deswegen, weil es ihn auch noch in einer Duo-Variante gibt, bei der man den Staubbehälter quasi als Handstaubsauger herausnehmen kann. Da ich dafür aber meinen tollen Dyson habe, hat mich diese nicht interessiert.
Für den Uno müsste ich bei Philips 219,99 Euro, im Handel (Internet) ab 189 Euro bezahlen. Er stellt bei mir eine hervorragende Ergänzung zu meinem Fuhrpark dar und schmeißt den einfachen Bodenstaubsauger aus dem Rennen (zumal ich nichts mehr hinter mir her ziehen mag, da ist der Power Pro schon sehr viel leichter zu handhaben). Für die 109 Euro Pfand behalte ich ihn auf alle Fälle, ich muss sagen, er wäre mir auch den Handelspreis wert – die Preis-Leistung stimmt für mich.

4 von 5 Sternen und meine Empfehlung

Liebe Grüße und eine schöne Weihnachtszeit
Eure Kerstin

























Dienstag, 16. Dezember 2014

BLOGGERWICHTELN BEI YVES ROCHER

Hallo ihr Lieben,

schon länger war ich beim Bloggerwichteln 2014 von Yves Rocher als Bewerberin angemeldet und wartete darauf, dass mich eine Bloggerkollegin erwählt, für mich ein Paket packt und mir so auch ermöglicht, zwei andere Bloggerinnen zu bewichteln. Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, da bekam ich heute die Nachricht von der lieben Mihaela (mihaela.blog.de), dass sie an mich gedacht hat - dafür ganz herzlichen Dank, ich habe mir riesig gefreut :-)

Die Aktion neigt sich leider morgen dem Ende zu und ich bin mir nicht sicher, ob es noch etwas bringt, wenn ich nun ebenfalls zwei Kolleginnen bewichtle, aber schaden kann es ja zumindest nicht. Die Aktion läuft (oder fast schon "lief") folgendermaßen ab (ich übernehme das mal aus Mihaelas Blog, der ürbigens echt klasse ist):

Anfangs bekamen einige Blogger direkt von Yves Rocher ein Wichtelgeschenk. Jeder Blogger, der ein Wichtelpaket bekommen hat, darf daraufhin zwei weitere Blogger nominieren und diese mit einem Produktpaket aus dem Yves Rocher Onlineshop bewichteln.
  

copyright@Yves Rocher




Weitere Infos erhaltet ihr darüber HIER, zum Shop von YR geht es HIER ENTLANG.

Ich darf nun also wie gesagt zwei Bloggerinnen bewichteln und wähle Tanja von "Tanjas bunte Welt" sowie Tati von "Tatis bunte Testwelt" - ich habe euch in der Liste der bereits Beschenkten nicht gefunden und hoffe, euch eine Freude machen zu können. Und natürlich hoffe ich auch, dass Yves Rocher das auch noch möglich macht, Aktionsende ist nämlich bereits morgen.

Liebe Grüße und eine frohe Weihnachtszeit an euch alle
Eure Kerstin

Freitag, 12. Dezember 2014

VA BENE - ITALIENISCHSPRACHKURS TEIL 3

So ihr Lieben,

schließen wir die Sache ab und kommen zum dritten und letzten Teil meines Testberichts über den Italienischkurs bei sprachenlernen24.de.

Nachdem ich mittlerweile den 6. Lerntag hinter mich gebracht hatte - ich finde leider nicht jeden Tag die Zeit, 15 Minuten zu lernen bzw. habe es abends zwar noch vor, bin dann aber so kaputt, dass ich mich nicht konzentrieren könnte - wollte ich gestern während ich euch von den einzelnen Aufgaben berichte gleichzeitig den 7. Lerntag beginnen. Ich war immerhin schon auf der zweiten Lernstufe, nicht weit von der dritten entfernt, hatte mich so langsam in das System hinein gefunden, immer brav meine Ergebnisse online übertragen und startete das Programm. Seltsamerweise musste ich mich erst einloggen, aber das schien mir nicht schlimm zu sein und war schnell gemacht...

©pix-by-hiero@pixelio.de 


Fassungslos starrte ich auf den Bildschirm:

WAS FÜR EIN RÜCKSCHLAG

Da stand "Ihre Tagesaufgaben am 1. Tag, Kerry3". AM ERSTEN????? "Lernmeilen: 0. Sie haben Stufe 0 erreicht. Sie haben bereits 0% von Stufe 1 erreicht." ALLES WEG!!!!



"So viele Vokabeln haben Sie in den letzten sieben Tagen neu gelernt:
Tag 1: 0 Vokabeln
Tag 2: 0 Vokabeln
Tag 3: 0 Vokabeln
Tag 4: 0 Vokabeln
Tag 5: 0 Vokabeln
Tag 6: 0 Vokabeln
Tag 7: 0 Vokabeln
Gesamt: 0 Vokabeln"
 


Nach dem ersten Schock klickte ich auf "Tagesaufgaben" und entdeckte folgenden Hinweis:


"Cookies gelöscht oder auf einem anderen Computer weiterlernen?

Wenn Sie Ihre Cookies gelöscht oder den Computer gewechselt haben, dann können Sie folgendermaßen vorgehen:
  1. Suchen Sie in Ihren online übermittelten Daten nach dem letzten Cookie. Kopieren Sie diesen.
  2. Fügen Sie den Cookie hier ein:
    "




 Ich klickt die Suche an und bekam angezeigt, dass es keine online übermittelten Daten und keine Cookies für mich gäbe. Na super. Ich habe garantiert nichts und nirgendwo etwas gelöscht und auch keine Cookies gesperrt, heute funktioniert es wieder einwandfrei und ich bin beim 2. Lerntag.

Hier sehe ich einen ganz großen Nachteil des Programms, das nicht in einer Cloud, sondern über Cookies speichert. Zum Glück weiß mein Hirn es besser und merkt sich trotzdem die Vokabeln, das es bisher gespeichert hat.

EINE NEUE CHANCE

Man muss immer das Positive sehen und ich hatte ja von Anfang an das Gefühl, beim Einstufungstest zu hoch gesetzt worden zu sein. Von daher machte ich den nun einfach noch einmal (man kann ihn auch überspringen) und war dabei noch selbstkritischer als beim ersten Mal. Weiß ich das Wort wirklich ganz genau, auch mit Aussprache und der richtigen Endung? Weiß ich es auf Anhieb oder erst nach längerem Überlegen? Habe ich das aus dem Französischen hergeleitet oder wirklich "italienisch gewusst". Zudem schloss ich alles aus, was ich bisher bei sprachenlernen24.de gelernt hatte und kam am Ende auf 600 statt 1200 Worte. Was für ein Unterschied.

Allerdings einer, der mich im weiteren Verlauf weiterbrachte, denn die Textaufgaben überforderten mich nun nicht maßlos, die Sätze waren einfacher strukturiert. Auch wenn manches dadurch fast zu einfach war: besser zu einfach und gleich gewusst, als zu schwer und dadurch überfordernd, so dass man den Spaß verliert. Nach vorne geht es immer, dann eben zu Anfang etwas schneller - ist ja kein Schaden.

Nun schaute ich mir auch noch eine andere Möglichkeit des Lernens an, die man "anstatt" oder aber auch zusätzlich nutzen kann:

LERNEN NACH LEKTIONEN

In der gleichen Leiste links wie die Tagesaufgaben findet man ganz unten die Lektionsauswahl. Hier kann man Lektionen von 1 - 42 anklicken und ganz nach Wunsch abarbeiten. Klickt man ein Lektion an, wählt man anschließend, was und wie man lernen möchte: Vokabel lernen mit Blitzwiederholung, Multiple Choice, Lückentext... eben alles, was auch sonst geboten ist.



An dieser Stelle beende ich meinen Bericht, man kann noch Karteikarten ausdrucken, wenn man lieber mit solchen lernt und und und... ich kann nur immer wieder sagen: der Kurs ist extrem vielfältig. Komme ich also zum


FAZIT

Ich habe mir Anfangs wirklich ein wenig schwer getan mit dem Kurs. Auf den ersten Blick erschien mir alles extrem überladen, ich bin auch nicht der Typ, der akribisch jede Erklärung und jeden Text liest, bevor er mal anfangen kann (ich lese auch Bedienungsanleitungen erst dann, wenn ich anders nicht weiter komme). Auf der Startseite erscheint für meinen Begriffe zu viel, das nicht relevant ist und den Lernwilligen erst einmal erschlägt. Weniger ist manchmal mehr, aber während ich in der Anfangsphase knallhart einen Stern abgezogen hätte, kratze ich nach ein paar Lerntagen nur noch vorsichtig einen halben weg.

Natürlich habe ich im Hinterkopf auch immer meine Erfahrungen mit Babbel, das klar und einfach strukturiert ist, bei dem man sofort loslegen kann und das den Anfänger ohne große Erklärungen schnell zu ersten Erfolgen führt. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass Babbel um einiges teurer ist, so dass ich versuche, diese Vergleiche außen vor zu lassen.

Ich habe dann einfach mal angefangen und nach ein paar Tagen kam ich dann doch recht gut klar mit dem Programm. Ich merke auch, dass schon nach kurzer Zeit relativ viel hängen geblieben ist. Das System funktioniert also in der Tat, wenn man sich zu Beginn nicht abschrecken lässt.

Vor allem der Part des Vokabellernens hat mir sehr gut gefallen, die Stimme, die die Lösung vorspricht ist ausgesprochen klar und gut verständlich, die Wiederholungen transportieren die Worte wirklich gut ins Langzeitgedächtnis und irgendwie ist das Ganze ein bisschen wie ein Quiz. Wobei man sich wirklich wie ein Gewinner fühlt, wenn man ein bis dato unbekanntes Wort auf einmal sofort weiß ;-) 

Ein großes Manko ist allerdings der Verlust der Lernstufe durch die mangelhafte Speicherung über Cookies. Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist, nachdem ich nichts gelöscht habe (auch nicht wegen anderer Seiten oder PC-Problemen), muss ich auch nicht haben: ich möchte die Gewissheit haben, dass ich an einem Tag dort weitermachen kann, wo ich am vorigen aufgehört habe. Hier ziehen ich guten Gewissens einen Stern ab.

Ich denke, dass die extreme Vielfältigkeit des Kurses, die vielen Wahlmöglichkeiten für einen in der Sprache Fortgeschrittenen höchst interessant und nützlich sind. Einem Anfänger würde ich von sprachenlernen24.de dagegen nicht abraten, aber nur verhalten empfehlen. Am Besten geht dieser stur den Tagesaufgaben nach und blendet alles andere vorerst aus. Beim Einstufungstest sollte man auf alle Fälle überkritisch mit sich selber sein und eher weniger Selbstbewusstsein haben als zu viel, denn sonst verliert man den Spaß beim anschließenden Lernen.



Meine Empfehlung mit letztendlich 3,5 von 5 Sternen gilt für alle, die eine neue Sprache (nicht nur Italienisch) lernen oder eine bereits gelernte auffrischen oder erweitern wollen. Zudem gibt es noch eine Menge Spezialkurse (Business-, Auswandern-, Express-, Flirt-, Au-Pair-Kurse), die vielleicht auch für manche einen Blick wert sein dürften.

Ich mache jedenfalls weiter...
Liebe Grüße
Eure Kerstin