Dienstag, 26. November 2013

Citrusfresh oder lieber Apfel?

Kürzlich hatte ich euch von dem mysteriösen Haarpflegetest bei For me erzählt und von der Auflösung des Geheimnisses: es handelte sich um das neue Head & Shoulders Apple fresh mit verbessertem Duft.

Nach dieser Enthüllung bekamen wir Testerinnen ein weiteres Paket mit den Original-Flaschen und Proben zum Verteilen. Gerade rechtzeitig, denn meine Söhne hatten meine erste Flasche Shampoo bereits geleert - kam wohl auch bei ihnen sehr gut an ;-)

Nun habe ich etwas gelernt: man sollte sich seine Pakete ganz genau anschauen, selbst wenn man meint, den Inhalt schon zu kennen. Dass sich nämlich bei den Probetütchen nciht nur Apple fresh, sondern auch die Variante Citrus fresh befindet habe ich erst gemerkt, als mich eine Freundin darauf aufmerksam machte. Sofort habe ich meine übrigen Proben durchwühlt und ein Tütchen Citrus für mich selber abgezweigt. Man will ja schließlich alles ausprobieren und Citrusdüfte liebe ich.






So begeistert ich vom Apple fresh-Shampoo und der Spülung bin, so hat mich leider die Citrus-Variante enttäuscht. Konsistenz und Pflegewirkung sind zwar genauso gut, aber der Duft ist meilenweit von dem der Apfelvariante entfernt. Ganz am Anfang in der Hand riecht man zwar ganz leicht Zitrone, aber schon beim Auftragen auf´s Haar ist davon nichts mehr zu bemerken. Nochmal am Schaum geschnuppert stelle ich nahezu gar keinen Duft mehr fest, schon gar nicht Citrus. Nachdem das Apple fresh wunderbar fruchtig die ganze Zeit während des Duschens die Kabine erfüllt und auch später noch im Haar verbleibt, hatte ich mir da anderes versprochen. Vielleicht gibt es ja irgendwann das Citrus fresh auch mit "neuem verbessertem Duft", bis dahin bleibe ich aber beim Apfel.

Übrigens: ich habe euch ja von meinen Kopfhautproblemen im Winter erzählt und dass das Head & Shoulders-Shampoo da Wunder wirkt. Nach nun noch längerer Testzeit und einigen Haarwäschen später hat sich diese erste Erkenntnis bestätigt. Ich werde diese Haarpflege also auf jeden Fall nachkaufen.

Liebe Grüße
Eure Kerry

Donnerstag, 21. November 2013

Lockenbändiger



Auf der Facebookseite von John Frieda hatte ich das Glück, ein Testpaket zu gewinnen. Da ich sehr trockenes, aber welliges / lockiges Haar habe und diese Wellen gerne geschmeidiger hätte, habe ich mich sehr darüber gefreut, zumal ich noch nie ein John-Frieda-Produkt ausprobiert hatte. 

Im Paket waren ein „Erste Hilfe Locken“-Shampoo (50ml), ein „Erste Hilfe Locken“-Conditioner (50ml), ein Regenschirm-Haarspray für festen Halt (50ml)und eine Kur (1 Sachet) enthalten. In den Originalgrößen von Shampoo und Conditioner sind 250ml enthalten, sie kosten zwischen 3 und 5 Euro pro 100ml. Das Haarspray in der Originalgröße kostet zwischen 2 und 4 Euro pro 100ml.



Das Shampoo duftet sehr schön, frisch und etwas fruchtig (in Richtung Apfel, wie ich meine), der Conditioner hat interessanterweise nicht genau den gleichen Duft, sondern ist etwas weniger fruchtig, aber auch angenehm und dezent. Das Shampoo schäumt schön auf, das ist mir wichtig, denn so lässt es sich in meinen dicken und vielen Haaren besser verteilen als eines, das kaum schäumt. 

Nach der Haarwäsche habe ich ausnahmsweise nicht geföhnt, obwohl ich das in dieser Jahreszeit meistens mache. Allerdings gehen beim Föhnen meine Locken raus und genau diese wollte ich ja nach der Anwendung begutachten. Auch habe ich auf meine üblichen Stylingprodukte wie Morrocan Oil oder Lockenschaum verzichtet. Schon das noch nasse Haar fühlte sich sehr geschmeidig an, als es endlich trocken war – das dauert beim Lufttrocknen bei mir immer ewig, wenn es nicht gerade ein heißer Sommertag ist – war ich wirklich positiv überrascht: meine Haare lagen in glänzenden und geschmeidigen Wellen leicht gelockt um den Kopf. Ich habe mir wirklich gefallen ;-)

Nun galt es noch, die Wirkung auf meine Kopfhaut zu beobachten. Ich habe im Winter leider etwas Probleme damit, sie ist sehr trocken, juckt schnell und neigt zur Schuppenbildung, wobei es sich dann nicht um kleine Schuppen, sondern sogar um größere „Platten“ handelt. Es gibt kaum ein Shampoo, bei dem ich nicht offene Stellen auf dem Kopf bekomme. Auch hier konnte die beiden „Erste Hilfe Locken“-Produkte punkten, ich habe keinerlei Schwierigkeiten bekommen. Einmal Waschen in der Woche reicht bei meinem Haar und es juckt nichts zwischen zwei Haarwäschen. Ich bin mehr als zufrieden.

Alles eitel Sonnenschein? Nicht ganz, zumindest für mich nicht, aber sicher ist das nun genannte „Minus“ für viele Frauen ein ganz dickes „Plus“. Die Serie bringt dem Haar nämlich sehr viel Volumen und Volumen ist etwas, das ich gar nicht gebrauchen kann im Gegenteil: meinen Mopp auf dem Kopf muss man eher kleiner machen. Ein Luxusproblem, ich weiß ;-) 

Kurz noch zum Haarspray und der Kur: das Spray ist für mich ein ganz normales Haarspray ohne Nachteile oder besondere Vorzüge, es gibt guten Halt und riecht so chemisch, wie Haarsprays eben riechen. Kuren verwende ich normalerweise nicht, vor allem nicht solche, die 3-5 Minuten einwirken müssen – dafür fehlt mir die Geduld und so nötig ist es nicht. Diese habe ich aber natürlich getestet und für gut befunden. 

Mein Fazit:

ich finde das Shampoo und den Conditioner richtig klasse, werde sie aber im Winter nicht verwenden, sondern als Sommerprodukte im Hinterkopf behalten, wenn ich meine Haare wieder lufttrocknen lasse und lockig trage. Leider sind auch in dieser Haarpflege wie in so vielen Silikone/Paraffine und Palmöl enthalten, was nicht ganz so toll ist. Empfehlen kann ich die Serie mit diesem Abstrich aber auf alle Fälle, auch wenn der Preis etwas höher ist als bei anderen Haarpflegen.


Donnerstag, 14. November 2013

Glanz-Haar im Blind-Test

Bei For Me war ein mysteriöser Haarpflege-Produkttest angesagt, bei dem man zuerst nicht erfahren hat, für was genau man sich bewirbt. Egal, das war spannend, ich habe mich beworben... und darf mitmachen :-)

Als das Päckchen ankam, waren zwei Flaschen drin: ein Shampoo und ein Conditioner, beide mit einem neutralen Etikett mit wenig Angaben: was was ist, die Inhaltsstoffe und Anwendungshinweise standen drauf. Aber wie mysteriös... wer einmal diese Flaschenform gesehen hat, der wusste sofort:

Das ist HEAD & SHOULDERS!






Ich selber verwende normalerweise nicht diese Marke, meinen Jungs dagegen kaufe ich die schon hin und wieder. Nun wollte ich selber testen und war gespannt, was daran neu ist.
Beim nächsten Haarewaschen kamen also die zwei Flaschen zum Einsatz. Zunächst einmal war ich erstaunt: der Duft kam mir so bekannt vor. Eindeutig Apfel. Aber was ist an Apfel neu? Ich hatte vor einiger Zeit Proben vom Apfelshampoo von Head & Shoulders, so neu kam mir das also nicht vor - trügt mich vielleicht aber auch meine Nase?

Kurz zu meinen Haaren bzw. zu meinen Anforderungen an ein Shampoo, auch was meine Kopfhaut betrifft. Im Sommer habe ich kaum Probleme, aber in der Heizungszeit habe ich immer Schwierigkeiten mit der Kopfhaut. Im Sommer lasse ich auch immer lufttrocknen, im Winter muss halt auch mal der Fön ran. Wenn´s dann schlimm wird, habe ich nicht nur Schuppen, sondern extrem juckende, trockene Kopfhaut, teilweise fast Schuppenflechte. Das ist sehr unangenehm wie ihr euch vorstellen könnt. Außerdem wird mein ebenfalls extrem dickes, welliges Haar dann auch sehr trocken, störrisch, fliegt... nicht schön. Bisher war das einzige Shampoo, das etwas Abhilfe schaffen konnte ein sehr teures von Redken (17 Euro!)

Was macht das Head & Shoulders? Meine Haare stylte ich, mit Fön und allem drum und dran, weil es auf ein Familienfest ging. Und ich war baff: so einen Glanz hatte ich zuvor in der kalten Jahreszeit nicht hinbekommen. Einfach toll! Normalerweise stellt sich das Jucken ca. 2-3 Tage nach der Haarwäsche ein, wobei ich im Sommer nur einmal die Woche die Haare wasche, weil es bei meinem Mopp einfach nicht öfter nötig ist, im Winter aber mindestens zweimal waschen muss, um das Jucken weg zu bekommen.
Was macht das Head & Shoulders? Schafft es, dass ich erst eine Woche später wieder waschen musste und nicht weil es juckte, sondern weil die Haare einfach nicht mehr frisch waren/aussahen.

Kann man da etwas anderes als begeistert sein?

Beim dritten Waschversuch kam der Hammer: die Flasche ist leer! Anscheinend haben alle meine Männer sich daran vergriffen, obwohl auch noch zwei andere Shampoos für sie in der Dusche stehen. Aha *g*
Wie gut, dass an diesem Tag ein zweites For Me-Päckchen mit den Original-Flaschen, Unterlagen und Proben ankam:





In der Tat, ich hatte Recht: es IST Head & Shoulders und es IST Apfel - meine Nase hat mich nicht betrogen. Aber es handelt sich um das neue Apfelshampoo mit verbessertem Duft. Nun ja, ob der Duft wirklich intensiver ist als beim Vorgänger kann ich nicht sagen, dazu habe ich den Vorgänger zu wenig benutzt und es ist auch schon zu lange her. Auch ob er lange oder länger im Haar hält, kann ich nicht sagen: ich schnuppere selten an meinen eigenen Haaren (zu kurz) und andere Leute haben nichts in der Art gesagt (da duftet wohl mein Parfüm mehr). Es duftet toll und es ist meins, weil ich fruchtige Düfte liebe.

Was die Pflegeleistung betrifft kann ich aber auf alle Fälle bestätigen, dass ich diese für mich super und sehr viel besser als alle früheren Head & Shoulders-Shampoos finde. Und meiner Kopfhaut tut´s auch gut - ich kann ab sofort eine Menge Geld sparen :-)

Mir und uns allen wünsche ich jederzeit gesundes Traumhaar
Eure Kerstin

Montag, 4. November 2013

SÜSS UND FLACH



Zum Dritten möchte ich euch nun noch den Goldish Noir Sparkling vorstellen. Die Flasche sieht sehr elegant aus, fast wie bei einem Champagner. Beim Goldish Noir handelt es sich um einen deutschen Perlwein, der angenehm weich moussierend ist. Die sehr dunkle rote Farbe sieht im Glas sehr schön aus, mal was anderes als die üblichen weißen Perlweine. Beschrieben wird der Wein als halbtrocken und je nachdem in welche Richtung dieses „Halbtrocken“ geht, bin ich großer Freund davon… oder auch nicht, denn hier tendiert das Halbtrocken leider in die Richtung „süß“. Die Restsüße von 36,4 g/Liter erklärt auch, warum das so ist. Sehr kalt geht ein Gläschen davon für mich als Aperitif oder auch zum Dessert, mehr davon mag ich aber nicht. Schade, denn bei einem Alkoholgehalt von nur 8,5 % könnte man durchaus auch ein Gläschen mehr trinken, ohne gleich vom Stuhl zu kippen.
Doch bedingt dadurch kommt auch der zweite Negativpunkt: der Goldish Noir ist mir nicht nur zu süß, sondern auch viel zu flach. Er hat zu wenig Ausdruck und bietet lediglich Süße. Da trinke ich doch lieber eine Traubensaftschorle ganz ohne Alkohol, zumal das sehr viel billiger ist – der Glodish Noir kostet nämlich sage und schreibe 9,99 Euro, meiner Meinung nach viel zu viel für das, was er bietet.



Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Test von Für Sie und Weinvorteil viel Spaß gemacht hat, mich aber nur einer der drei Weine, nämlich der Bordeaux überzeugen konnte.