Sonntag, 15. Januar 2017

EIN NEUES (BLOGGER)JAHR oder "WIE(SO) - WESHALB - WARUM?"

Hallo ihr Lieben,

da bin ich wieder, zurück aus der Blogpause, die etwas länger gedauert hat als ich eigentlich vorhatte. Was nicht nur am Feiertagstrubel liegt und daran, dass ich gesundheitlich auch etwas angeschlagen war, sondern daran, dass ich derzeit keinerlei Lust oder Motivation zum Schreiben habe.Ich habe zwar durchaus (bisher noch vage) Ideen, über was ich euch gerne etwas erzählen würde, die sind allerdings momentan überlagert von kritischen Gedanken über die Sinnhaftigkeit der Bloggerei im Allgemeinen und meines Blogs im Speziellen. Ich fürchte, die müssen zuerst raus, bevor ich frisch fromm fröhlich frei weiterbloggen kann.

Wer also sehnsüchtig auf eine neue Produktvorstellung von mir wartet, den muss ich leider um Geduld bitten. Vielleicht lest ihr diesen Text hier trotzdem gerne, wenn nicht, könnt ihr euch ja zumindest die Bilder anschauen: die sind aus meinem aktuellen über LIDL-Fotos selbstkreierten Kalender 2017 mit dem Thema "Türen, Fenster, Mauern" ;-)

Burg Katzenstein


Aber nun zu meinen Gedanken:

SINN EINES PRODUKT-BLOGS = WERBUNG???

Natürlich ist mir klar, dass jeder Produkttestbericht von Bloggern auch ein Stück weit Werbung ist. Keine Firma würde Produkte gratis herausgeben, wenn dieser Werbeeffekt nicht wäre. Und wir alle machen jeden Tag Werbung: erzählen wir der Freundin von dem tollen Mixer, den wir gekauft haben - Werbung! Geben wir der Schwester den Rat, es doch mal mit dem Putzmittel zu versuchen, das wir gut finden - Werbung! Schwärmen wir dem Kumpel von unserem tollen neuen Auto vor - Werbung!

Landesgartenschau Öhringen


Ich sehe den Sinn meines Blogs aber hauptsächlich darin, Verbraucher- bzw. Kaufberatung zu geben. Das heißt, dass ich über reine Werbung hinaus versuche, ein Produkt auf Herz und Nieren zu testen, alles Details zu beleuchten, alle relevanten Informationen zu geben und auch die negativen Aspekte im Bericht nicht zu verschweigen. Und damit werbe ich nicht ausschließlich, sondern rate sogar eben auch mal ab, manchmal jedem, manchmal nur bestimmten Personengruppen, für die ein Produkt meiner Ansicht und Erfahrung nach nicht unbedingt geeignet ist. Meine Glaubwürdigkeit ist mir wichtig und für meine Artikel stelle ich den Anspruch, dass sie informativ, allumfassend und ehrlich sein sollen.

Doch in letzter Zeit frage ich mich immer mehr: ist das überhaupt gefragt und erwünscht? Mache ich mir die Mühe für nichts und wieder nichts?

QUANTITÄT VOR QUALITÄT?

Ein gutes Beispiel ist die Aktion des Küchengeräteherstellers... nennen wir ihn mal Kxxx.
Der startete im letzten Jahr eine große Aktion und verteilte Unmengen an Produkten an viele Blogger. An und für sich ja nichts Schlechtes, mal begegnete mir hier etwas über die Kxxx-Heißluftfritteuse, dann dort über den Kxxx-Mixer, dann nicht nur in Blogs, sondern auch bei CIAO.de (wer das nicht kennt: ist eine Plattform, auf der Verbraucher für Verbraucher über ihre Erfahrungen mit Produkten schreiben). Es wurde immer mehr und mehr, eine regelrechte Kxxx-Welle brach über mich herein.

Ich fand das Anfangs auch sehr interessant, aber mit der Zeit fand ich die meisten Berichte dann doch irgendwie unbefriedigend für mich als Leserin. Denn was erfuhr ich denn eigentlich mehr, als dass es Produkt X und Produkt Y gibt und dass es gaaaanz toll ist? Bis auf in ganz wenigen Ausnahmeblogs nichts!

Arco, Italien


Ich schaute also auf CIAO nach, da dort im Normalfall mehr Infos und Erfahrungen zu lesen sind. Pustekuchen, Fehlanzeige. Eine Autorin erwähnte so gut wie nie, dass sie die Produkte zum Testen erhalten hatte und vermittelte stets den Eindruck, dass sie diese selber gekauft habe und schon ewig verwenden würde. Was irgendwie unglaubwürdig erscheint, wenn sie in einem Jahr 27 Kxxx-Geräte erworben haben will, darunter 3 Küchenmaschinen, 3 Wasserkocher und zwei Minikühlschränke. Soviel Ferienwohnungen hat kein Mensch, um das Zeug unterbringen zu können.

Eine andere Autorin kopiert schnell mal die Herstellerangaben von 25 Geräten, die sie natürlich alle lange und genau getestet hat, schreib in vier Sätzchen von ihren "Erfahrungen" und dass alles gaaanz toll ist, wobei sie sämtliche Rechtschreib- und Grammatikregeln der deutschen Sprache missachtet, so dass man manche Sätze erst nach mehrmaligem Lesen kapiert. Hey, aber warum sollte eine Firma wie Kxxx wert darauf legen, dass ihre Werbepartner sich halbwegs gut und korrekt ausdrücken können?
In den Pro- & Contrazeilen, die es auf CIAO gibt, steht auch bei Autorin 3 wie bei ihren Kolleginnen nur viel unter Pro und bei Contra liest man "Nichts" oder "keins", die Bewertungen sind dementsprechend auch durch die Bank weg 5 Sterne (Höchstwertung) ohne Einschränkung.

Bei aller Liebe, aber wie realistisch ist es, dass eine Firma ausschließlich Geräte herstellt, die immer und ausschließlich ohne den geringsten auch noch so kleinen Nachteil perfekt sind? Und wie glaubwürdig ist eine Firma, die sich als "Produkttester" eine Unmenge an Menschen heraussucht, von denen sie sich dann beweihräuchern lässt?

Neugierig war ich trotzdem noch und wollte daher den Versuch starten, mir ein eigenens Bild zu machen. Also schrieb ich die Firma an und fragte, ob eine Möglichkeit bestünde, in das Produkttesterprogramm zu kommen. Meine Blogdaten mit Statistik gab ich dabei genauso an wie ein paar Infos über meine Person. Als Antwort bekam ich: NICHTS. Nun kann man natürlich sagen, dass die sicher so viele Bettelmails bekommen, dass sie nicht mehr antworten können... sorry, wenn auch über das Kontaktformular im Kundenservice eine Info "Wir antworten innerhalb von 48 Stunden" nichts kommt, dann finde ich das unfreundlich. Selbst eine Standardantwort "...leider keine Plätze frei..." oder Ähnliches an einen immerhin noch potentiellen Kunden wäre da besser gewesen. Aber sei´s drum, es gibt ja noch andere

KOOPERATIONEN

Na ja, die habe ich auch nicht. Ich durfte längere Zeit für Inateck Technikprodukte testen, was mir viel Spaß gemacht hat, auch weil die allesamt gut waren und ich die kleineren Nachteile nicht verschweigen musste. Aber als ich zwei Tests ablehnte, weil die nur mit iPhones kompatibel waren und ich kein iPhone habe (somit auch nicht reell testen kann), war es vorbei mit der Kooperation. Mittlerweile scheint deren Testerprogramm aber auch eingestellt zu sein.



Landesgartenschau Öhringen


Ansonsten: seltsame Anfragen, ob ich nicht einen vorgefertigten Artikel über ein Produkt gegen Bezahlung veröffentlichen würde und dabei so tun sollte, als wäre der von mir geschrieben.
Anfragen, ob ich nicht einen Shop vorstellen möchte und was ich dafür will. Auf meine Antwort, dass ich das gerne tun würde, dafür ein Produkt der Firma möchte, das ich testen und über das ich berichten kann... Schweigen im Walde. Viele Firmen besitzen nicht einmal die Höflichkeit, mir mitzuteilen, dass sie andere Vorstellungen haben und deswegen nichts aus der Kooperation wird.
Ein für alle Mal: nein, ich lasse mir keine Worte in den Mund legen und veröffentliche vorgefertigte Texte und ich will kein Geld für eine Jubelmeinung, sondern schreibe ausschließlich über Dinge, mit denen ich eigene Erfahrung gemacht habe und die ich objektiv bewerten kann und darf.



Burg Katzenstein


Was ich mich in solchen Momenten immer frage: stehen diese Firmen nicht hinter ihren Produkten? Halten sie von ihren eigenen Produkten so wenig, dass sie Angst davor haben müssen, diese einer Begutachtung zu stellen? Und wie soll ich bitte in solche Firmen dann Vertrauen haben? Und sie weiterempfehlen? Alles sehr seltsam.

Aber egal, es bleiben ja immer noch die

TEST-PLATTFORMEN

Bei den Konsumgöttinnen und den Scouts durfte ich letztes Jahr hin und wieder mitmachen und auch meine ehrliche Meinung sagen. Bei trnd war ich auch zweimal dabei, hier entscheidet ja das Losglück und das habe ich leider selten.



Limone sul Garda, Italien

Andere Plattformen, die ein Jahr zuvor noch begeistert über mein Engagement waren, berücksichtigten mich dagegen nicht mehr, bei anderen durfte ich eh noch nie... über die Gründe zu reden wären Spekulation, die kleinen Enttäuschungen dagegen lassen sich nicht weg reden.

ACHTUNG!

Bevor jetzt der große Shitstorm über mich herein bricht: ich beklage mich nicht, ich würde zu wenig zum Testen bekommen. Ich gönne es auch jedem anderen und ich will garantiert niemanden wegen seiner Art zu bloggen angreifen oder weil er/sie Kooperationen eingeht. Nichts davon ist verwerflich und niemand ist ein schlechterer Mensch, nur weil er Dinge anders handhabt als ich.



Arco, Italien

Ich habe mir sogar lange überlegt, ob ich diesen Artikel überhaupt schreiben soll, da ich mich mit meiner Meinung normalerweise sehr zurück halte - hab da echt schon schlechte Erfahrungen gemacht, weil es Menschen gibt, die sich schnell angegriffen fühlen (obwohl man sie gar nicht meint) und andere Ansichten als die eigenen nicht ertragen können. Und verletzen möchte ich mit meinen Gedanken sicher niemanden.

Andererseits bekam ich diese Gedanken auch einfach nicht mehr aus dem Kopf und sie werden auch Auswirkungen auf meinen Blog haben. So werde ich mich zum Beispiel nur noch auf ausgewählte Produkttests bewerben, die mich wirklich interessieren und von denen ich glaube, dass ein Test und eine Kaufberatung sinnvoll ist. Das hat nichts mit "ich bin mir zu gut für kleine Dinge" zu tun, sondern...
...im Dezember hatte ich zum Beispiel einen Bericht über den Melitta-Test bei den Konsumgöttinnen gepostet und mich anschließend echt gefragt: Wer sucht im Netz eine Kaufberatung für Supermarkt-Kaffee? Oder wer denkt nach dem Lesen "Ui, ich trinke eigentlich Jacobs, aber wenn Kerstin der Melitta schmeckt, probiere ich den mal"? Kein Mensch. Das Thema ist doch einfach nur laaaaangweilig! Und unnötig. Oder liege ich da komplett falsch?


Gerakini, Griechenland


LANGE REDE

kurzer Sinn: momentan gehe ich davon aus, dass es 2017 weniger Artikel auf meinem Blog geben wird. Vielleicht auch nicht nur noch Produkttests, sondern auch mal einfach ein paar Gedanken. Auf alle Fälle wieder den einen oder anderen Reisebericht. Jedenfalls möchte ich den Spaß am Bloggen wiedergewinnen und mich nicht mehr unter Druck gesetzt fühlen (wobei ich mir den oft selber mache, das gebe ich gerne zu).

Weniger Präsenz wird sich natürlich auf meine Statistik auswirken, vielleicht verliere ich auch den einen oder anderen Leser. Die, die mir bleiben, können sich aber darauf verlassen, dass ich weiterhin ehrlich und authentisch schreiben werde. Qualität vor Quantität. Das ist doch auch was ;-)

Wie auch immer: ich bin gespannt, was mir das Bloggerjahr 2017 so bringt und freue mich auf eure Besuche in meiner "Kerryworld".

Liebe Grüße
Eure Kerstin












Freitag, 23. Dezember 2016

ENDSPURT BEI DEN ADVENTSKALENDERN VON FOODIST & HIRSCHEL

Hallo ihr Lieben,

die Zeit rennt, morgen ist bereits Heilig Abend - habt ihr alles vorbereitet, die Geschenke beisammen?
Bei uns stellt mein Mann heute den Baum auf, den ich heute Abend oder morgen Vormittag schmücken werde (je nach Lust und Laune), ansonsten kann Weihnachten kommen.
Doch bevor ich mich gemütlich zurücklehne und das Fest der Liebe genieße, zeige ich euch natürlich noch, was in den letzten Türchen meiner beiden Adventskalender drin war. Und weil es morgen sowieso genug auszupacken gibt (ich hoffe doch, immerhin war ich brav!), habe ich auch den 24. ausgepackt. So könnt ihr euch ein komplettes Bild machen.

Fange ich also mal wieder an mit

HIRSCHEL TAG 13 - 24

Passend zur Jahreszeit hätten wir da zunächst ein Aromabadkissen von sensena "Erkältungszeit". Etwas, über das sich einer meiner Männer sicher freuen wird, da ich ja nicht gerne bade.
Für mich ist dafür der Handbalsam von Lavera wieder mal ein brauchbarer und willkommener Türcheninhalt, habe ich schon ausprobiert, er zieht superschnell ein und pflegt gut.



Zweimal packte ich kleine "Tütchen" aus, bei denen es sich aber auch nicht um Proben, sondern um Originalprodukte handelt: Sante Soft-Peeling und eine Reinigungsmaske von Logona. Beides reißt mich nicht vom Hocker, da ich wie schon erwähnt Peelings nicht mag und Masken mache ich eigentlich auch nicht. Aber man kann es ja mal ausprobieren...



Genauso werde ich die Ohrkerzen von Biosun irgendwann einmal ausprobieren, von denen gleich 2 Päckchen hinter einem Türchen verborgen war (eigentlich stimmt Türchen ja nicht so ganz, es sind Päckchen, aber egal). Ich musste schon schmunzeln, ich hatte bisher mit solchen Dingen nichts am Hut, aber man soll ja offen für Neues sein und das bin ich durchaus.



Einen Augen-Make-up-Entferner von Lavera und ein Shampoo kann ich immer gebrauchen, so habe ich mich darüber gefreut. Beim Shampoo handelt es sich um ein unparfümiertes von Urtekram für normales Haar, ich bin gespannt, ob das für meinen Mopp taugt.

Der Lippenstift von Benecos hat eine tolle hellrosa Farbe, in der Art, wie ich sie im Sommer gerne mag.



Auch wenn es fair gehandelt ist, der Body Scrub von Fair Squared... Peeling halt, ich sag nichts weiter dazu ;-)
Interessanter ist dann wieder der Ayurverda-Tee von Maharishi, habe ich noch nicht probiert, werde ich aber heute oder morgen mal trinken. Als Teeliebhaberin probiere ich solche Sachen ja immer gerne. Ebenso gerne mag ich Aromaöle, das "FeelLiebe" von Baldini duftet nicht schlecht.



Zum Guten Schluß befanden sich hinter der Nummer 23 und 24 eine Feuchtigkeitscreme von neobio und ein Parfüm von Dr. Taffi "Cady Ambra", das gut duftet, wenn auch leider nicht so ganz in meine Richtung geht, da es eher orientalisch eingeordnet werden muss und ich bei Parfüms an mir alles mag, nur nicht orientalische Düfte. Etwas schade, aber das ist das Risiko bei Überraschungspäckchen.

FOODIST

bot mir in den letzten Tagen wieder interessante Leckereien, die mich aber nicht immer begeisterten.



Den Salted Caramel Riegel von Thanks for Franks werde ich gerne probieren, genauso wie die drei Probepäckchen à 15 Gramm Milk Chocolate Hazelnut Truffle von Baru.
Was ich vom Madagascar Vanille Fudge von Melting Pot halten soll, weiß ich noch nicht so genau, Karamell klebt ja gerne so arg zwischen den Zähnen und das kann ich nicht leiden. Mal sehen.
Von Belgian Boys gibt es eine Choco Stroopwaffel mit Karamell.



Da man uns mit Trockenfrüchten jagen kann, müssen die Apfel-Chips von Emily einen anderen Abnehmer finden. Milchschokolade mit Cacao Nibs von Doisy & Dam dagegen wird hier sicher irgendwann verputzt, wie auch die Milchschokolade mit Erdnussbutter von Gnaw.



Lecker sind die schwedischen Pfefferkuchen von nyakers und die geräucherten Mandeln von Chika´s. Die sind nicht, die waren lecker... endlich mal wieder etwas Herzhaftes im Kalender.



Von Monty Bojangles gibt es Flutter Scotch Truffles, eine Mischung zwischen der toffeeähnlichen Butterscotch- Süßigkeit und französischer Trüffelschokolade. Hoffentlich ist das nicht zu klebrig-süß.
Drei einzelne Tartufi Dolci (Haselnusspralinen) von Antica Torroneria Piermonte versüßen mir das Leben extrem, die belgischen Spekulatius-Pralinen, die sich im Päckchen mit der Nr. 24 verbargen, habe ich noch nicht probiert.

FAZIT

Man muss sich im Klaren sein, dass bei solchen Adventskalendern nicht alles immer hundertprozentig zu einem passt. Die Preis-Leistung muss stimmen und der Inhalt sollte die Erwartungen zumindest einigermaßen erfüllen.

Der Kalender von Hirschel hat das bei mir absolut geschafft, auch wenn das Parfüm nicht zu mir passt und ich bei den Peelings keine Jubelschreie von mir gegeben habe. Etwas grüble ich wegen einer Sache: ich hatte mich ja für den Luxuskalender entschieden und dazu hieß es "24 verschiedene Produkte ausschließlich in Originalgröße und mit einer Extra-Überraschung am 24.12.". 24 Päckchen und damit Originalgrößen hatte ich ja, aber was bitte ist die Extraüberraschung? Wegen dieser habe ich nämlich als neugieriger Mensch den L-Kalender gekauft und nun ist mir nicht klar, was da Extra sein soll?!! Ich werde nachfragen...

Der Kalender kostete 99,90 Euro und hat einen tatsächlichen Warenwert von sage und schreibe 137 Euro - die liebevolle Verpackung auf einem weiterhin brauchbaren Kunststofftablett incl. toller Deko nicht mitgerechnet. Das ist echt der Hammer und sollten die Jungs von Hirschel nächstes Jahr wieder einen Adventskalender anbieten, werde ich zuschlagen. Allerdings reicht mir dann der S- oder M-Kalender mit Proben und Kleingrößen.

Foodist hat mich ehrlich gesagt immer noch etwas enttäuscht. Die Boxen sind so klasse und schön wäre es bei diesem Anbieter, wenn auch Gewürze, Tees, Öle oder Kaffee in den kleinen Schachteln wäre. Da darf ich aber nicht meckern, denn das war ja nicht so beschrieben. Beschrieben war allerdings eine ausgewogene Mischung zwischen Herzhaftem und Süßem und eben weil ich keine so Süße bin, habe ich den Kalender wegen des erhofften pikanten Inhalts gekauft. Ihr könnt euch vorstellen, dass man dann nicht so begeistert ist, wenn gerade mal an drei Tagen Chips und Nüsse heraus kommen und alles andere süß bis bappsüß ist.

Ich habe als "Frühbesteller" 49 Euro bezahlt, später kostete der Kalender nach meiner Erinnerung irgendetwas zwischen 52 und 55 Euro (genau kann ich es nicht mehr sagen, im Shop ist er mittlerweile verschwunden, so dass ich auch nicht mehr nachschauen kann). Der tatsächliche Warenwert beträgt knapp 54 Euro, das passt also, übersteigt aber den Preis auch nicht.
Mein Boxenabo erhalte ich aufrecht, das erfreut mich jeden Monat - den Kalender werde ich aber definitiv nicht mehr kaufen.

Frohe Weihnachten!


ZUM SCHLUSS

bleibt mir noch, euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Ich danke euch für eure Lesetreue, mein Blog geht vorerst in die Pause, ich hoffe wir lesen uns 2017 wieder. Bis dahin

Liebe Grüße
Eure Kerstin

Sonntag, 18. Dezember 2016

TÄSSCHEN FÜR TÄSSCHEN KAFFEEGENUSS - MELITTA BELLACREMA SELECTION DES JAHRES 2017

Hallo ihr Lieben,

sagte ich kürzlich, das Produkttest-Jahr sei für mich vorbei? Stimmt doch gar nicht, ich habe da noch eine Kleinigkeit. Hier muss ich aber nicht "arbeiten", sondern darf mich gemütlich zurücklehnen und genießen beim Testen.

Testpaket Inhalt


Manche von euch werden beim Test der Melitta BellaCrema Selection des Jahres vielleicht im letzten Jahr schon dabei gewesen sein, ich habe diesmal von den Konsumgöttinnen eine Zusage bekommen und darf die

SELECTION DES JAHRES 2017 

probieren. Dabei handelt es sich bei dieser Sonderedition um einen Kaffee aus 100% Arabica. Doch was ist daran besonders? Auf der Webseite von Melitta kann man es lesen:

"Ein besonderes Geschmackserlebnis bieten die Mayuma Bohnen aus Papua-Neuguinea: In den abgeschiedenen Höhenlagen werden die Kaffeepflanzen von Kleinbauern angebaut und von Hand geerntet. Doch erst die sorgfältige Röstung betont das abgerundete Aroma dieser ganz besonderen Kaffeekomposition und bringt fein-fruchtige Nuancen hervor, die an Granatapfel erinnern."

 
Bella Crema Selection des Jahres 2017


Dass auf Papua-Neuguinea Kaffeebohnen angepflanzt werden, wusste ich bis dato noch nicht, ich kannte diesen Inselstaat nur als Heimat der letzten Kannibalen. Okay, da ist mir Kaffee dann doch lieber ;-).

Im Testpaket waren auch andere Sorten, zuerst probierten wir aber die Selection, auf die ich besonders neugierig war. Schon beim Öffnen der Verpackung strömt einem ein sehr intensiver Kaffeeduft entgegen, der Lust auf eine Tasse macht. Vom Geschmack her ist diese Sorte aromatisch ohne bittere Nuancen.




Nun ist es so, dass ich mich als Kaffeeliebhaberin, aber nicht als Kaffeekennerin bezeichnen würde: ich schmeckt durchaus eine fruchtige Note, aber um sagen zu können, ob das nun Granatapfel oder etwas anderes ist, ist mein Kaffeegaumen nicht geschult genug.
Mir und meiner Familie schmeckt dieser Kaffee jedenfalls sehr gut.

BELLA CREMA ESPRESSO

war die nächste Sorte, die in das Kaffeefach unseres Vollautomaten kam. Wow, der ist echt lecker, kräftig, aber nicht bitter. Ideal vor allem auch für Cappuccino oder Latte Macchiato, auch wenn dafür die Selection des Jahres 2017 ebenfalls nicht ungeeignet ist.


Kennt ihr Café Corretto? Habe ich dieses Jahr im Urlaub zum ersten Mal getrunken und mich verliebt :-). Nur nicht mit Grappa, wie ihn die Italiener meistens trinken, sondern mit Sambuca... probiert das mal aus, superlecker (aber danach nicht mehr Autofahren *g*).

Café Corretto con Sambuca


Auf die letzten beiden Sorten möchte ich nur noch am Rande eingehen: der Bella Crema Speziale schmeckt nicht schlecht, witzigerweise habe ich entdeckt, dass wir davon eine große Tüte im Schrank haben. Muss wohl mein Mann gekauft haben, da ich bisher eher weniger nach Melitta gegriffen habe.



Der Bella Crema La Crema ist mir persönlich einfach zu schwach und zu wenig aromatisch. Ich trinke meinen Kaffee normalerweise mit einem Schuß Milch, die ich hier aber weglassen muss, weil man sonst gar nichts vom Kaffee schmeckt. Ist ja aber alles Geschmackssache...



FAZIT

Wie ich sagte, bisher habe ich eher selten Kaffee von Melitta gekauft. Die Selection des Jahres 2017 und der Espresso haben mich nun aber überzeugt und ich werde sicher beide nachkaufen. Die Preis-Leistung und das Geschmackserlebnis stimmen und ich kann beide Varianten mit gutem Gewissen weiterempfehlen.



Welche Kaffeesorten bevorzugt ihr denn so (Marken, Stärke, Zubereitung)? Könnt ihr euch vorstellen, die Melitta Selection des Jahres 2017 auszuprobieren? Oder testet ihr etwa auch gerade, wie schmeckt er euch? Würde mich interessieren, schreibt es in die Kommentarspalte.

Liebe Grüße
Eure Kerstin